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Der Kommentar
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„Wie es Euch gefällt“

Kommentar von Herbert Fostel

Am Donnerstag, den 5.März 2015 – 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr- findet eine Bürgerversammlung mit der „Gretchen Frage“ statt: Ein neues gemeinsames Bürgerhaus für Kastel und Kostheim oder Sanierung der beiden maroden Bürgerhäuser?“

Eine Vielzahl von realen Fakten tendiert für einen zweckmäßigen Neubau. Die Befürworter für den alten Standort leben scheinbar noch „in einer anderen Welt…“.

Beharrlich, aus welchen Gründen auch immer, „gegen den Strom zu schwimmen“ ist auch eine Rücksichtslosigkeit zu dem Lärmbelästigungs-Klagen der „Bürgerhaus-Anwohner“.

Bei allem Respekt zur liebgewonnen Tradition, ist ein vernünftiges Umdenken erforderlich, statt polemisch zu argumentieren: „Wir sind dafür, das wir dagegen sind!“

Als Jahrgang 1936 plädiere ich deshalb, diese einmalige „Jahrhundert-Offerte“ von Wiesbaden mit ihrem OB Sven Gerich anzunehmen! Im wohlverstandenen Interesse, ganz besonders, für die kommende Generation!

Alles andere wäre paradox und nicht nachvollziehbar. Der Vorzeige-Verein TV Kostheim, hat sich vom „Turnvater-Jahn-Mythos“ verabschiedet, und ein zeitgemäßes modernes Sportzentrum- Ohne Wenn und Aber- geschaffen. „Chapeau mit drei Ausrufezeichen!!!“

Der britische Dramatiker des 16.- und 17. Jahrhunderts, William Shakespeare,war ein Meister der Superlative und des Realismus. Ein passendes Zitat zum aktuellen Bürgerhaus-Theater gefällig? „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ –Hamlet, 3.Akt,1. Szene.-

 
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Rhein-Main-Stadt - Was ist das?

...um es gleich vorwegzunehmen, das gibt´s garnicht, es ist ein Traumprodukt! Darauf gekommen bin ich, als ich die alten Ergebnisse der sogenannten Bürgerbefragung zum Thema "AKK zurück zu Mainz" (Ich meine diese Bürgerveräppelung damals 1986 vom Ex... ? wie hieß der doch noch? Ex..., Ex..., achja, Exner!) nocheinmal durchstöberte.

(Die AKK-Zeitung brachte später einmal einen Kommnetar von Herbert Fostel zu diesem Thema...)

Da war nämlich auch die Möglichkeit einer eigenen Stadt/Gemeinde(n) als Möglichkeit aufgenommen worden. Naja, immerhin waren rund 6% der Meinung, daß dies der bessere Weg sei...

Doch zurück zur Kernfrage: Quo vadis rechtsrheinische Mainzer Gemeinden: Man hört manchmal die Meinung, daß alles was die Wiesbadener nicht wollen nach AKK "abgeschoben " wird.

Wenn dies stimmt, erinnere ich mich an Äußerungen meines Vaters, (echter Meenzer Bub) der zu diesem Thema zu berichten wußte, daß auch die Stadt Mainz sich damals gerne von ungeliebten "Tatsachen" verschonte, indem man sie nach rechts des Rheins "verschob". (Gemeckert wird immer!)

Egal, sei´s drum, das ist nun wirklich Schnee von Vorvorgestern! Ich erwähne es auch nur um aufzuzeigen, daß es einem "uff de onner Seit" nicht ganz automatisch besser ginge als wie jetzt... (Gemeckert wird immer!)

Fest steht für mich, ich bin Meenzer aach wenn ich in Kassel wohne du...! Ich glaube aber nicht, daß es mir politisch auf der anderen Seite besser gefallen würde, ich denke eher, daß des egal is. (Gemeckert wird immer!)

Und ob die Mainzer uns wirklich wiederhaben wollen? Wesentliches wurde auf der linken Rheinseite dazu bisher nicht unternommen, wenn man von schönen "pflichtgemäßen Sonntagsreden" in regelmäßigen Abständen einmal absehen will...

Als am 08.09.2014 der 70. Jährung des Bombardements auf Kastel gedacht wurde "glänzte" die Stadt Mainz durch Abwesenheit, man hatte vergessen den Kranz rüberzuschicken... Eine Tatsache, die mir damals ein Kommmentar wert war...

Eine Bitte der AKK-Zeitung an den damals frisch gewählten neuen OB von Mainz um eine konkrete Stellungnahme, was Mainz denn wohl konkret zur Rückgliederung von  AKK in seiner Amtszeit tun werde, wußte dieser nichtmal eine noch so nichtssagende Antwort, die Anfrage blieb (bis heute) unbeantwortet...

Also wird man mal fantasieren dürfen: Die ehemaligen Mainzer Vororte "uff de anner Seit" Amöneburg (2.000 Ew.) - Kastel (12.000 Ew.) - Kostheim (14.000 Ew.) - Ginsheim (8.500 Ew.) - Gustavsburg (7.500 Ew.) - Bischofsheim (12.000 Ew.) ergeben zusammen rund 56.000 Einwohner.

Wirtschaft, Gewerbe, Industrie in diesen Gemeinden sind bestimmt nicht zu verachten, mir käme schun gonz gut zurecht...! Man könnte sich durchaus sehen lassen, andere stehen schlechter da und mir wär´n Herr im eischene Haus...!

Rhein-Main-Stadt - Die Metropole an Rhein und Main -Ein Zusammenschluß ehemaliger rechtsrheinicher Mainzer Vororte- Politisch sicherlich nicht im Bereich des Möglichen, aber bestimmt nicht die schlechteste Lösung! (Gemeckert wird immer!)

(Manfred Simon)

 
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...das muß man doch mal sagen dürfen

Ein Kommentar von Manfred Simon

Auf die Frage eines Journalisten an die Ehefrau anläßlich der „Gnadenhochzeit“ (65 Jahre Ehe) sagte die Frau: „Männer und Fraue basse nit zusomme“ -  Der Mann meinte: „Mir sinn nur 65 Johr zusomme geblibbe weil ich immer gemacht hab was moi Fraa will…“

Ein Kasteler Bürger nach der Lektüre des Artikels über die Erbenheimer Warte: „Fer jeden Scheißdreck is Geld doo, nur nit fer was rischdisches“

Wenn Sie mich nun fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat, antworte ich Ihnen: „Nix!“ Aber während ich die Ehezitate nicht kommentiere, sie sprechen ja auch für sich selbst, fällt mir zu dem anderen Zitat des Kastelers schon was ein, nämlich:  

Daß die Erbenheimer Warte für uns eine geschichtliche Bedeutung hat ist wohl klar. Wer´s nicht so genau weiß kann seine fehlende Geschichtskenntnis in „Wikipedia“ auffrischen.

Seit 2006 kann man sich offenbar nicht einigen, wie das marode, historische Bauwerk gerettet werden kann. Im Jahre 2011 wird endlich ein Professor informiert, die Stadt Mainz als Eigentümer wird um Hilfe gebeten und ein Gutachter kommt. Sensoren werden angebracht.

Mainz wird tätig, läßt auch begutachten, 2012 ist endlich das Gutachten da. Ämter, Fachleute und die Oberbürgermeister treffen sich mehrmals.

Ergebnis gleich Null, ein Heimatverein setzt ein Zeichen und will das Gerüst bezahlten. Mittlerweile ist es 2013 und man trifft sich nochmal. (Warum eigentlich, weiß jemand immer noch nicht was los ist???)   

So wird´s dann endlich 2014 und das Gerüst wird schon mal gestellt. Nun kann man endlich den maroden Putz in die Hand nehmen …und natürlich begutachten! In einem Zeitraum von  5 Monaten prüft ein Institut und erstellt gleich weitere Gutachten.

Die Fachleute schlagen die Hände über dem Kopf zusammen: Es ist ja alles noch viel schlimmer! Und wenn was „noch schlimmer“ als angenommen kommt, wird´s auch viel teurer, so locker 3 bis 5 Mal teurer wird die Chose schon werden, mutmaßt man…

Der Heimatverein verzichtet nun sogar auf weitere Führungen im alten Gemäuer, viel zu gefährlich!

Mittlerweile schreiben wir September 2014 und machen… na was? Na klar noch ´n weiteres Gutachten, was denn sonst! Und dann: Alle, die dazu was zu sagen haben treffen sich nochmal, Ingenieure, Statiker, Bautechniker, Denkmalpfleger, Vertreter der Städte MZ und WI, Ortsvorsteherin und natürlich der Heimatverein…

Was kam dabei raus? Na klar, erstmal Kostenvoranschläge erstellen und damit das Schlimme nicht noch schlimmer wird, so beschließt man, wird dem Bauwerk ein Mützchen übergezogen, daß es im Winter nicht zu kalt wird für die maroden Steine…

Einig war man sich auch über die Tatsache, daß nun wirklich schnellster Handlungsbedarf besteht und deshalb wurde der Heimatverein gebeten, mal nachzusehen, ob noch alte Pläne oder Berichte vorliegen, die man dann bitte der Denkmalbehörde zur Verfügung stellen kann…

„Geht´s noch?“  möchte man fragen und würde gerne lachen, wenn´s eine erfundene Geschichte wäre, doch leider ist es eine Tatsache.  Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis die ganze Geschichte zusammenkracht, und das meine ich im doppelten Wortsinn, denn:

Wer seine Geschichte nicht erhält und pflegt, der geht unter, denn er gibt sich selbst auf, sagt man. Ich hoffe doch nicht, daß die Kasteler sich aufgeben wollen sondern den zuständigen Verantwortlichen nun endlich „Druck“ machen sich zu bewegen, auch wenn´s schwer fällt! (Überall ist Stadtmuseum!)

In einem Film hieß es mal sinngemäß: Es muß schon viel passieren, bis bei einer Behörde mal was passiert! Doch halt: Es gibt Ausnahmen! Manche Behörde arbeitet auch mal schnell, besonders dann wenn es darum geht mal eben an die 100 Kastanien umzulegen…

(Ich weiß, das hat damit nichts zu tun und ist ein anderer Stadtteil, aber es paßt so schön…)

Im Ernst: So ein steingewordenes Kulturgut der Geschichte, wie es die Erbenheimer Warte nun mal ist, gehört uns allen und muß von allen für alle erhalten werden, basta!

So will ich diesen Kommentar mit noch einem Zitat abschließen, einem von mir selbst: „Quasselt nit, macht was!“ und zwar sofort, nochmal basta!

 
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Bürgerbeteiligung oder Bürgerveräppelung?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Es ist nicht die erste Pressemeldung, die ich über das Thema "Bürgerbeteiligung" aus dem WI-Rathaus erhalte, und wahrscheinlich auch nicht die Letzte. (Nachzulesen HIER)

Es war ja auch fällig, denn dieses Schlagwort ist ja auch woanders die neueste Sau, die durch die Dörfer getrieben wird, warum sollte da WI nicht mitmachen...

Einerseits sucht man gerade erst nach Möglichkeiten, wie das überhaupt ablaufen soll und beauftragt sogar ein (teures?) Unternehmen damit, Lösungen zu suchen und zu finden, andererseits behauptet man, Bürgerbeteiligung hätte eine lange Traditiomn in WI und sei auch -in einigen Fällen- schon erfolgreich praktiziert worden.

Ich erinnere mich an den kürzlichen "Fall" Lesselallee. Wenn ich mir ansehe, wie das abgelaufen ist, fühle ich mich als Bürger nicht beteiligt, sondern eher als hätte man mir "in die Fresse gehauen" wenn sie mir diese Formulierung gestatten...

Es ist wohl verständlich, wenn ich von dem ganzen Geschwafel kein Wort glaube und es lediglich für Augenwischerei und Bürgerverdummung halte.

Im Vorgang "Lesselallee" wurden tausende von Unterschriften einfach ignoriert und (jedenfalls war das mein Eindruck)  als "gekläffe des Pöbels" abgetan... "Bürgerbeteiligung" sieht für mich anders (ganz anders!) aus...

Auf der Maaraue sah ich lediglich Arroganz, Besserwisserei, Überheblichkeit und Polizeipräsenz. Wenn "Bürgerbeteiligung" so aussieht, dann verzichte ich gerne darauf, veräppeln kann ich mich auch selbst!

Wenn es jedoch mit der "Bürgerbeteiligung" wirklich ernst gemeint ist, wird der OB noch einige Einzelgespräche mit (s)einem Dezernenten führen müssen...

Jedenfalls ist man im WI-Rathaus überzeugt, die Aktion brächte für den Bürger mehr Transparenz, mehr Information, mehr Mitwirkung, mehr Akzeptanz von Vorhaben und für WI mehr Qualität, was auch immer damit gemeint ist...

Meiner Meinung nach läuft es meistens (das kann man in anderen Städten schon sehen) darauf hinaus, daß man "den Bürger" mit an einen Tisch nimmt, seine Meinung sagen läßt und diese dann meist untergebuttert wird.

Hauptsache man hat den neuen "Trend" mitgemacht und zeigt sich Bürgernah, was bleibt ist eine eher peinliche Nummer, nicht weniger, aber auch nicht mehr...

Bitte strafen Sie mich und meine Meinung Lügen, zeigen Sie mir daß ich Unrecht habe!

 
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Politik nach Gutsherrenart...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Jetzt weiß ich auch warum ich immer das Gefühl hatte, zum Politiker nicht zu taugen.

Ich hätte nie die Arroganz besessen, gegen die Mehrheit des Bürgerwillens zu handeln. Andere haben diese „Hemmungen“ offenbar nicht, OK, die sind ja auch Politiker geworden...

Da ist mir die Rolle des „Kommentators“ doch wesentlich lieber.

Sie haben´s also tatsächlich getan! Im Morgengrauen des 04.11.14 heulten ab 5:00 Uhr auf der Maaraue die Kettensägen und machten die Kastanienallee (Lesselallee) platt.

Mit kompletter polizeilicher Absperrung der ganzen "Insel" bei Nacht und Nebel - Wie groß muß eigentlich das schlechte Gewissen der Verantwortlichen sein?

„Das war kein Heldenstück…!“ heißt es im „Wallenstein „. Das Kettensägemassaker auf der Maaraue war auch keins! Eher schon der unbegreifliche Akt von Selbstherrlichkeit und Arroganz einer Behörde und derer, die ihr bevorstehen.

Wieso hat der OB eigentlich nichts getan? Konnte er nicht, wollte er nicht, war´s ihm egal?

(Dabei fällt mir ein, Kostheim gehört ja garnicht zu Wiesbaden es ist ein Mainzer Vorort und kam durch einen Handstreich der Amis nach dem 2. Weltkrieg, widerrechtlich wie ich meine, zu Wiesbaden. Doch dies nur am Rande, aber ich frage mich, ob Mainz mit der Kastanienallee genauso verfahren hätte, wohl kaum...)

Ist das was da ablief eigentlich noch Demokratie oder ist es schon Diktatur? Demokratur vielleicht? Die Politiker behaupten jedenfalls es sei "Demokratie"... (Alles klar?)

Das zuständige Dezernat der Landeshauptstadt nennt sich übrigens: "Dezernat für Ordnung, Bürgerservice und Grünflächen". Das ist vor diesem Hintergrund für mich die größte Lachnummer seit Laurel & Hardy, obwohl mir das Lachen im Halse stecken bleibt...

Die Wiesbadner, welche das Plattmachen der Allee ja konsequent "Erneuerung" nennen, legen in ihrer neuesten Pressseerklärung zu diesem Thema größten Wert auf die Feststellung, daß das Verfahren korrekt abgewickelt werde und vergißt nicht zu erwähnen, daß unter anderem auch der Kostheimer Ortsbeirat zugestimmt habe.

Als ob es darauf noch ankäme! Selbst wenn alles juristisch in Ordnung geht, ist der ganze schäbige Akt doch eine politische Katastrophe reinsten Wassers, denn noch mehr hätten sich die Verantwortlichen beim Wähler/Bürger wohl nicht blamieren und unbeliebt machen können...

Der sogenannten „Demokratie“ haben sie jedenfalls den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen! Nicht nur die Bundespolitiker verstehen es, die Politikverdrossenheit der Bürger zu hegen, zu pflegen und ständig auszubauen, auch die kleinen Kommunalpolitiker beherrschen diese Disziplin offenbar sehr gut…

Die nächsten Wahlen kommen bestimmt! Ob´s der Bürger bis dahin vergessen hat? Die Politiker scheinen darauf zu vertrauen!

 
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Absurdistan in der EU oder was?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Da ich kein Jurist bin, bewege ich mich mit diesem Kommentar sicherlich auf dünnem Eis, denn ich verstehe von diesem Metier nur wenig bis nichts.

Als ich nun jedoch einen Pressebeitrag der Notarkammer Koblenz auf den Tisch bekam, schwoll mir, als einem bekennenden Anti-Europäer doch wieder der Kamm.

Genau solche bürokratischen Absurditäten, wie z. B. dieses neue europäische Erbrecht sind nämlich schuld daran, daß ich die EU nicht mag. Ohne diese EU-Absurditäten könnte die EU eine wirklich "gute Sache" sein, leider -so meine ich- ist nur ein "Absurdistan" daraus geworden.

Anstatt sich um das "Große" zu bemühen, kümmern sich die EU-Bürokraten um Kleinigkeiten wie die Eier, die Tomaten, die Gurken, Bananen usw.und suchen nahezu alle Gewerbesparten -wie letztens die Schausteller- heim und machen dadurch die EU zur Lachnummer.

„Nicht alles muss auf europäischer Ebene gelöst werden. Europa muss sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen es den größten Zusatznutzen bewirken kann. In Bereiche, in denen dies nicht möglich ist, sollte sich Europa besser nicht einmischen. Die EU sollte sich in großen Fragen stark engagieren und in kleineren Fragen zurückhalten – eine Devise, die wir in der Vergangenheit vielleicht das eine oder andere Mal vernachlässigt haben“, gab Kommissionspräsident José Manuel Barroso in einer Rede zu bedenken.

Der neueste "Gag" (über den man wohl kaum lachen kann, eher weinen müßte, obwohl es zum lachen ist) handelt vom neuen EU Erbrecht:

Wenn Sie etwas zu vererben  haben, dann genügt es nicht mehr, sich zum sterben hinzulegen, nein es ist nun von größter Wichtigkeit, wo sie das tun!

Sollten sie sich nämlich im EU Ausland, also jenseits deutscher Grenzziehung zur letzten Ruhe betten, dann kann das gravierendste Folgen für die haben, denen sie ewas hinterlassen möchten.

Ab Mitte August 2015 gilt nämlich, daß nicht Deutsches Recht angewendet wird, weil Sie ja Deutscher Staatsbürbger sind, sondern das Recht des EU-Staates, in dem sie verstorben sind...

Das trifft dann alle Personen, die dauerhaft in einem Staat leben, dessen Staatsangehörigkeit sie garnicht haben, z. B. weil sie sich als Rentner eine Sonneninsel als Lebensabend ausgesucht haben oder sich in ein ausländisches Pflegeheim begeben haben.

Die einfache Regel, nach der jeder Deutsche nach deutschem Recht, jeder Franzose nach französichem Recht usw. beerbt wird, stimmt künftig nicht mehr!!!

Statt langsam und überlegt ein gemeinsames Erbrecht für die EU zu suchen, zu finden und nach und nach einzuführen, hält man an den nationalen Regelungen fest und zwingt die EU-Bürger das Recht zu akzeptieren, das dort gilt, je nachdem auf welcher Scholle er verschied...

Rechtsanwälte und Notare freuen sich, das bringt Kunden, Beratung tut not, denn ausländische Rechtsordnungen können sich erheblich von deutschen erbrechtlichen Regelungen unterscheiden...

Lesen Sie dazu diesen Bericht...

 
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Frauen nehmen jede Hürde in AKK - Verdienste um die Gemeinschaft

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Der Landessportbund Hessen startet zur Zeit eine nachhaltige Wettbewerbskampagne – „Wir nehmen jede Hürde“ – mehr Frauen in die Vereinsführung -.

Verbandsfunktionär Peter Dinkel stellt dazu mit Überzeugung fest: Wenn Frauen Vereine führen, dann sind diese Vereine immer äußerst gut aufgestellt: Sie werden solide geleitet, sind finanziell stabil, offen, integrativ und sozial.

Überhaupt, so Dinkel, bei den vielen Engpässen in den Vorstandsetagen der Vereine sei jede Initiative zur Gewinnung von ehrenamtlichen Personen zu unterstützen. Dagegen sind Vereine, in welchen die Entscheidungen in gemischten Teams getroffen werden, meist sehr erfolgreich. Hier gilt es, aus Politik und Wirtschaft zu lernen!

Zu Turnvater Jahns Zeiten von anno dazumal waren die Vereine eine uneinnehmbare Männerdomäne. Bei den „Grals-Hütern“ in Sport- und Fastnachtsvereinen sowie bei Stammtischrunden mit Karten- und Würfelspielen waren Frauen unerwünscht.

Die Frauenwelt stand im Abseits des damaligen gesellschaftlichen Lebens und Treibens – auch in der AKK-Region. In heutigen Zeiten der Gleichberechtigung wird mit Frauenpower und weiblichem Sachverstand auch in AKK wirkungsvoll agiert.

Die Frauen in Ehrenämtern können motivieren und bringen auch neuen Schwung ins pulsierende Vereinsgeschehen sowie in die Kommunalpolitik in AKK. Über Komponenten wie Engagement, Organisationsstrategie, Ideenreichtum ist das effektvolle Charisma dieser Idealistinnen zu definieren.

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Ein Schmierentstück von Bäumen, Zäunen und Alleen...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Seit vielen Monaten schon bastelten die Theaterleute an einem neuen Stück. Die Story sollte aus dem Leben gegriffen sein und alle ansprechen.

Sie handelt von zornigen Bürgern, unerschrockenen Recken, von Alleen, Zäunen, Gefahren und alten Bäumen.

Kein Weltstück also, aber für die Provinz ganz gut geeignet, sollte man denken. Doch auch schwache Stücke müssen wenigstens gut inszeniert sein, sonst klappt´s garnicht!

Dazu kam, daß auch die Darsteller kein Weltformat haben, was man in der Provinz ja auch nicht erwarten sollte.

Ein unerfahrener Regisseur versuchte seine mangelnde Erfahrung durch große Gesten und selbstbewußtes Gehabe wieder wett zu machen, aber das geht eben nicht...

Die Charaktere des Stückes waren so angelegt, daß man Parallelen mit dem wirklichen Leben erkennen konnte. Besserwisser, Wichtigtuer, Jasager, Schwätzer, nur einen richtig fiesen Schurken, den man hassen kann, und einen strahlenden Helden, den man bewundern und zujubeln kann, die fehlten  leider.

Es gab auch Intrigen, Tricksereien und Ränkespiele, also alles was das Leben lebenswert macht, (ahäm) aber die ganze Inszenierung entfernte sich zunehmend von der an sich geradlinigen Handlung und endete schließlich in einem sinnlosen Gequatsche, verstrickt in Nebenschauplätzen und lächerlichen Unwichtigkeiten an denen man sich festhielt.

Am Schluß machten alle, die mit dem Stück befaßt waren eine schlechte Figur und man kann nur bescheinigen: Das war ganz mieses Schmierentheater, nichtmal tauglich für die Provinz!

So bleibt nur abzuwarten, wie der Zuschauer reagiert. Bleibt er zukünftig zu Hause oder kauft er wieder ein Abo für die kommenden 4 Jahre...?

 
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GHK wartet auf „Hallo-Wach-Prinz“ für Restaurierung

Dornröschen- Schlaf von Kulturgut „Erbenheimer Warte“
Ein Kommentar von Herbert Fostel

Die geschichtsträchtige Erbenheimer Warte ist erbaut worden anno 1497. Der historische Wartturm stammt aus der Zeit des Mainzer Erzbischofs „Berthold von Henneberg“.

Das Baudenkmal ist im späten Mittelalter zusammen mit drei weiteren Warten auf der Strecke Biebrich und Flörsheim als Landwehr zwischen dem Herzogtum Nassau und dem Kurfürstentum Mainz errichtet worden.

Die historische Umgebung hat ein sagenumwobenes Flair. In Sichtweite des dahinsiechenden Turms liegt das heutige Hofgut Mechthildshausen, auf dessen Territorium sich im Mittelalter die Gerichtsstätte Kastels und Umgebung befand.

Dorthin führte ein von Galgen gesäumter Weg, an denen die gehängten Verurteilten baumelten. Eine stürmische wechselvolle Geschichte ging an der Erbenheimer Warte vorbei. Der Turm ist so ausgerichtet worden, dass die Besatzung nur über eine Leiter durch die Öffnung hoch über den Boden einsteigen konnte.

Bei einer feindlichen Annäherung wurde die Leiter hochgezogen und über die darüber befindliche Pechnase heißes Teer hinunter geschüttet. Pech gehabt!

GHK- Heimatforscher Klaus Lehne resümierte dazu, dass damit die Risse auch heute nicht mehr zu schließen wären. Die Krux sei, dass ein bis zu 10 cm starker Zementputz den Turmkegel umschließt, mit der festen Zuversicht auf eine lange Haltbarkeit, bei der Restaurierung 1995 an der Außenseite angebracht, mit dem Fazit, dass sich der Ziegelverbund bei Temperaturschwankungen anders verhält als der starre Zementputz und der Wartturm folgenschwere Risse bekam.

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AKK VERGESSEN!

Ein Kommentar von Manfred Simon

Am 08.09. jährte sich zum 70. Mal die große Bombardierung Kastels mit den bekannten Folgen der über 90%igen Zerstörung des Ortskerns und über 400 Toten...

Es ist selbstverständlich, daß ein solches Ereignis nicht vergessen werden kann und nicht vergessen werden darf. Deshalb finden Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen statt, so auch am vergangenen Montag auf dem Friedhof in Kastel.

Diesmal "glänzte" die Stadt Mainz allerdings durch Abwesenheit! Man hätte schlichtweg vergessen den Kranz rüberzubringen, hies es...

Wenn der Anlaß der Kranzniederlegung nicht so ernst und tief traurig wäre... Es gibt Sachen, die darf man nicht vergessen!

Aber was soll man von einer Stadtverwaltung halten, deren neuer Oberbürgermeister auf die Frage, was er konkret für die Rückgliederung von AKK tun werde, keine Antwort hat...?

Und dann wird bei einem solchen Anlaß vergessen "den Kranz rüberzubringen..." Für AKK bedeutet dies ganz klar: Mainz hat AKK abgeschrieben, endgültgig! Die haben AKK schon längst vergessen! (Wir stehen ja offenbar nicht mal mehr in deren Terminkalender)

Mein Fazit: Wir AKKler können Mainz vergessen - Schämt Euch und verkneift Euch auch zukünftig scheinheiliges Getue zum Thema "Rückgliederung", habt endlich den Mut öffentlich zuzugeben, daß es eine "Rückgliederung" nie wieder geben wird und verschont uns Bürger mit Euren falschen Sonntagsreden, die kann man nämlich vergessen...!

 


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