Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Der Kommentar
E-Mail PDF

Dornröschen ist aufgewacht

Kommentar von Herbert Fostel

Wie den Brüdern Grimm im Dornröschen-Märchen schlummern seit Jahrzehnten die sanierungsbedürftigen Bürgerhäuser in Kastel und Kostheim vor sich hin.

Die erforderlichen Apelle zu Sanierungsmaßnahmen werden schon seit Jahrzehnten von den Veranstalter-Vereinen an die Wiesbadener Behörden gerichtet. Bisher waren es nur halbherzige Maßnahmen von Wiesbaden.

Bekanntlich sind die völlig maroden Toiletten-Anlagen, die zum Himmel stinken, Bodenbelag, Technik und vieles mehr, zu rügen. Durch die neuen Brandschutzverordnungen wurde Dornröschen, sprich Bürgerhäuser, statt von einem  Prinzen, von der Realität aufgeweckt.

Zur Zeit entstehen eine Reihe von Diskussionen der Mandatsträger in der hiesigen Region. Im Fokus steht „Sein oder Nichtsein“ der Bürgerhäuser aus den 70er Jahren. Als Zeitzeuge kann sich der  Kommentator noch erinnern, dass der legendäre KCK-Präsident Rolf Braun in den 80er Jahren Modernisierungen und erforderlichen Komfort anmahnte.

Auf Grund der einschneidenden Brandschutzvorgaben hätte der KCK von bisher 700 Plätzen 200 streichen müssen. Aus zwingenden betriebswirtschaftlichen Gründen musste der KCK den Umzug nach Mainz in die Rheingoldhalle – Gutenbergsaal – mit 800 Besuchern – Kapazität – vornehmen.

Zu den hoch populistischen Debatten für eine gemeinsame Mehrzweckhalle oder Vollsanierungen  (die Pläne des früheren OB Dr. Helmut Müller liegen noch in der Schublade) steht zunächst die Empfehlung des amtierenden OB Sven Gerich an die Ortsbeiräte und Vereine, einen Konsens zu finden, über das weitere konkrete Vorgehen der Stadt Wiesbaden.

Zum aktuell fokussierenden Gemeinschaftszentrum für Kastel und Kostheim sei vermerkt: Der Präsident Toni Oestereich hat diese Denkanstöße als Nonsens deklariert, wenn die Kasteler, Kostheimer und Amöneburger Vereine ihre Sitzungen in der Kampagne dort abhalten sollten...
Weiterlesen...
 
E-Mail PDF

Windkraft - Nein Danke!

Ein Kommentar von Manfred Simon

Mit dem Schlagwort "Erneuerbare Energien" ist schon viel Schindluder getrieben worden und viel Unsinn erklärt worden. Man denke nur daran, daß man Windräder im Norden unseres Landes in das  Wattenmer und die Landschaft baute und dann merkte, daß man garkeine Stromtrassen hatte um sie auch transportieren zu können.

Dann wurde der Strom einfach nach Holland verschenkt... Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man laut lachen!

Aber mein Thema ist heute die nicht entschuldbare Verschandelung von Natur und Landschaft durch Windräder und zusätzliche Strommasten. Das Argument weg vom Atomstrom lasse ich in diesem Zusammenhang nicht gelten.

Ich oute mich damit als klaren Gegner des Windkraftunsinns! Ich bin nicht alleine, bei den Recherchen zu diesem Kommentar habe ich mich nur ganz kurz im Netz umgeschaut und festgestellt, da sind noch viele andere Leute, die genauso denken wie ich, auch GRÜNE sind dabei.

Es sind vernüftige Leute, die erkannt haben, daß die Zerstörung unserer Erde auf verschiededne Art und Weise vollbracht werden kann, auch durch Windräder en Massse, und sind deshalb vernüftigerweise dagegen.

Eine Einsicht, die beispielsweise die Wiesbadener GRÜNEN noch nicht erreicht haben. In deren neuester Pressemitteilung wird der zuständige Umweltdezernent Arno Goßmann niedergemacht, nur weil er erkannt hat, daß die Windräder nicht das nonplusultra darstellen und diese rund um Wiesbaden begrenzen möchte.

Dabei kann er sich diese Dinger auf der hohen Wurzel sogar vorstellen, obwohl sie dort meiner Meinung nach auch nichts zu suchen haben. Er kannn also bestimmt nicht als "Radikaler Windkraftgegner" angesehen werden sondern man darf ihm Augenbmaß unterstellen...

Der Windkraftirrsin ist ein Irrweg und sollte sofort verlassen werden, ich bin überzeugt, daß diese Dinger über kurz oder lang sowieso alle wieder abgerissen werden! Bei allen Vorteilen, die der auf diese Weise gewonnene Strom zweifelsfrei hat, darf man die Nachteile nicht einfach übergehen.

Gerade die GRÜNEN, die doch so sehr als Beschützer der Natur auftreten, sind offenbar auf einem Auge blind, denn sie erwähnen mit keinem Wort, daß die Verschandelung der Landschaften die Lebensqualität der Menschen, die in ihr leben, erheblich senkt...

Sie erwähnen auch mit keiner Silbe die tausenden von Vögel (große und kleine), die jährlich durch die Rotoren qualvoll sterben müssen... (Um nur zwei Punkte anzusprechen)

Und wenn sich in vielen Gemeinden Widerstand regt, sind plötzlich keine "Unterstützer" da, die Bürgerinitiativen forcieren helfen und Demos organisieren worin man doch sonst so viel Übung zeigt...

Die Windkraft ist ein Januskopf und zwei Herren gleichzeitig kann man nicht dienen und vielleicht sind die Windkraftgegner die eigentlichen "Grünen" und größeren Naturschützer als die, die dies immer von sich selbst so lauthals verkünden.

Und dann noch: Der Anteil der Windenergie liegt bei ca. 6% am Gesamtaufkommen. Wenn also die jetzt schon rein optisch im Landschaftsbild vorhandenen "Spargel" als unzumutbar empfunden werden, wie würde das dann bei 100% Anteil aussehen? Also: Vergesst es!

...und bei allem Respekt und mit Verlaub, die Windkraft auf dem Foto rechts ist mir dann doch viel lieber! (Kleiner Scherz...)

 
E-Mail PDF

Ist es schon so weit…?


Kommentar von Manfred Simon

Als Zeitungsredakteur,  wird man mit den manigfaltigsten Themen konfrontiert und muß entscheiden, was man wie wann und wo in die Zeitung bringt.

Jetzt lese ich, der Provinzredakteur, daß es einen „Weltorgasmustag“ gibt.  Das soll der 21.12. sein. Noch nie davon gehört…

Eine große Boulevardzeitung, deren Namen ich hier nicht zu nennen brauche, weil sie eh jeder kennt, widmet dieser Tatsache fast eine ganze Seite.

Was da über dieses Thema zu lesen ist, möchte ich nichtmal beispielsweise andeuten, es ist mir zu, ja was eigentlich, zu peinlich, zu platt, zu dumm…?

Ich bin froh nur ein kleiner Provinzredakteur zu sein, den dies nicht zu tangieren oder zu interessieren  braucht…

Wenn ich aber dann noch lese, daß man aufgefordert wird, eine kostenlose App runterzuladen um sich beim Orgasmus selbst zu knipsen und anschließend irgendwo zu zeigen…  und dafür Geld angeboten wird, dann frage ich mich wirklich:

Ist es schon so weit…?

 
E-Mail PDF

Deutsche "Kuscheljustiz" verhöhnt Bürger

(Fast) ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn ich mich an den Schreibtisch setze um einen Kommentar zu schreiben, "flattert" eine Pressemeldung in die Redaktion, die mir diese Arbeit (fast) abnimmt. So auch heute, wo ich die Meldung der Frankfurter Polizei erhielt.

Es ist in Deutschland üblich, daß jugendlich Serientäter nicht belangt werden. Ich persönlich halte dies für völlig falsch! Die heutigen "Jugendlichen" sind sich ihrer Straftaten durchaus bewußt und können ihr Tun sehr gut einschätzen.

Wenn die nach jedem "Ding", das sie "gedreht" haben wieder laufen gelassen werden, lachen die sich schlapp...! Berufsganoven aus gewissen Ländern setzen ja bewußt und geziehlt Jugendliche als Straftäter ein!

Und dann möchte ich mal fragen, wieso ist man eigentlich so zurückhaltend damit, die Nationalität bzw. das Herkunftsland der Gauner zu nennen? Wenn überhgaupt, ist das meistens nur in einem Nebensatz erwähnt oder nebulös umschrieben... (OK, die Antwort ist gechenkt!)

Den Kommentar zu diesem Thema schenke ich mir jetzt auch, lesen Sie bitte die nachfolgende Pressemeldung der Frankfurter Polizei und Sie wissen was ich meine:

Weiterlesen...
 
E-Mail PDF

Erbschaftssteuer ist Raub

(K)ein Kommentar von Manfred Simon

Ein Kolumnist einer der größten Zeitungen Deutschlands nannte vor einiger Zeit die Erbschaftssteuer '...von Sozialneid beflügelte staatliche Leichenfledderei...' Da sich diese Meinung mit der meinigen deckt und seit einiger Zeit wieder einige "Neidhämmel" dieses Thema ins Gespräch bringen, entschloss ich mich zu einem Kommentar an dieser Stelle.

Doch gerade als ich mit dem Aufsatz anfangen wollte, kam eine Pressemeldung der FREIE WÄHLER auf meinen Redaktionsschreibtisch "geflattert". So kann ich mir den Aufsatz sparen und bringe an dieser stelle den genannten Pressebeitrag:

Erbschaftssteuer abschaffen ist die beste Lösung

Im Falle des Einzugs der FREIEN WÄHLER in den Bundestag werden diese sich für die vollständige Streichung der Erbschaftssteuer einsetzen. Das kündigt der Direktkandidat für den Kreis Bergstraße, Dr. Volker Gallandi im Hinblick auf die anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer an.

„Das jahrzehntelange Gezerre um die Erbschaftssteuer hat nur dazu geführt, dass das Bundesverfassungsgericht wohl zu jeder Version erklären muss, sie sei verfassungswidrig“, so Gallandi weiter.

Es sei bereits im Grunde nicht einsehbar, warum der Staat Steuer kassieren und das Vermögen einer Familie teilweise an sich nehmen darf, nur weil zufällig jemand stirbt. Hinzu käme, dass der Fiskus kraft Gesetzes (§ 1936 BGB) immer alleiniger Erbe sei, wenn es keine Erben gibt, Steuersatz 100 % sozusagen.

„Erbschaft ist bereits versteuertes Vermögen, ob für Privatleute oder für Unternehmen. Sie ist eine Spielart der zurecht bereits abgeschafften Vermögensteuer. Gesellschaftlich und ökonomisch nachhaltig ist es, dieses Vermögen in den Händen der Bürger zu erhalten und nicht dem Staat zu opfern, der trotz Rekordsteuereinnahmen so viel Geld verschwendet (u.a. an marode europäische Staaten und Banken verschenkt), dass die Verschuldung immer weiter steigt.“, so Dr. Gallandi abschließend.“

Ich meine: Ich füge nichts hinzu, im Grunde ist alles gesagt...

 
E-Mail PDF

Es war einmal ein Wassserzähler... (Leider kein Märchen!)

Es war einmnal ein Wasserzähler, der diente dazu den Stadtwerken Mainz anzuzeigen, welche Wassermenge im Laufe eines Jahres in dem Grundstück, in welchem er installiert war, anzuzeigen, damit die Stadtwerke Mainz dem Grunstücksbesitzer eine entsprechende Rechnung stellen konnte.

Daß die Ablesung nicht durch die Stadtwerke selbst, sondern durch eine andere "Stadteigene Fima" erfolgte, wäre einen weiteren Kommentar würdig, aber wir wollen nicht abschweifen.

Der oben erwähnte Wasserzähler ist nun leider nicht in einem gut zugänglichen Keller des Hauses installiert, sondern direkt an der Grundstücksgrenze in einem 2m tiefen Schacht untergebracht. Dies ist dem Wasserzähler zwar ziemlich egal, nicht aber den Herren Ablesern...

Diese netten Herren sind nämlich dazu da, den Zähler abzulesen, aber nicht um in einen 2m tiefen Schacht zu steigen, obwohl dies eigentlich ganz einfach ist. Erst später wurde offenbar, daß dazu ein anderer Kollege, ein sogenannter "Schachter" zuständig ist.

Nur leider beauftragte man diesen Kollegen nicht, sondern man erklärte (mehrmals) "Do stei ich jetzt awwer nit enoi!" in schönstem Meenzerisch... Nun kam der "Schachter" aber garnicht zum Einsatz, oder er hatte auch keine Lust "einzusteigen"...

Weiterlesen...
 
E-Mail PDF

Rodeo in AKK - Spaß oder Tierquälerei ?

Nun hat der Rodeo-Unsinn also auch AKK erreicht!

Rodeos kommen ursprünglich aus Amerika. In meinen Augen haben diese Amiveranstaltungen bei uns nichts zu suchen, hier ist Deutschland und nicht USA und mit Cowboyromantik hat das alles, obwohl da herrührend, heutzutage nichts aber auch garnichts mehr zu tun!

Der geneigte Leser hat erkannt: Ich bin kein Rodeo-Fan, da es sich dabei nur um sensationelle Shows zur Befriedigung der Sensationslust der Zuschauer zum Nachteil von Tieren handelt.

Eine klare Meinung, die auszusprechen nicht nur erlaubt sein muß, sondern auch, wie ich meine, besonders von Politikern endlich dringenst gehört werden muß!

Ich zitiere PeTA: „Rodeo hat in Deutschland keinerlei Tradition und wird in den ethisch-ideellen Wertevorstellungen auch abgelehnt. Insbesondere seit Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz hat es für solche per se tierquälerischen und völlig überflüssigen Veranstaltungen keinerlei Genehmigungen mehr zu geben“, so Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PeTA.

Wie zu erfahren war, gibt es in Hessen seit kurzem einen Erlass zu Rodeo. Dessen Inhalt wird der Öffentlichkeit gegenüber jedoch verheimlicht. Was hat man zu verstecken?

Die Veranstaltungen in Hessen jedenfalls werden beantragt und abgenickt, unterbunden werden die Shows nicht, die Behörden sehen wohl keinen Handlungsbedarf... Naja, die Politik sieht ja öfter nur das was sie sehen will, auch das muß man mal sagen dürfen...

PeTA meint dazu: Im TVT-Gutachten haben ausgewiesene Experten anschaulich die erheblichen tierquälerischen Vorgehensweisen beschrieben. Es geht daraus eindeutig hervor, dass es nicht nur in den konkreten Einzelfällen des Sporen- oder Flankengurt-Einsatzes zu tierschutzwidrigen Vorfällen kommt, sondern dass der Einsatz der Tiere insgesamt nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei.

...dabei werden z.B. die Einsätze von Elektro-Schock-Treibern garnicht angesprochen.

Bleibt fairerweise zu bemerken, daß ich damit nicht gesagt habe, daß es bei dem Veranstalter in AKK zu beanstandungswürdigen Praktiken kommt, meine Meinung richtet sich gegen Rodeos im Allgemeinen und ich wünsche mir, daß die "unterhaltungswütigen" Zuschauer mit Frau und Kindern lieber ein Eis essen gehen, als zu einer höchst fraglichen Unterhaltungsshow mit zumindest tierquälerischen Aspekten...

(Manfred Simon) Lesen Sie bitte dazu HIER auch die Pressemeldung von INITIATIVE ANTI-CORRIDA

 
E-Mail PDF

Es hat nicht sollen sein...!

Kommentar von Herbert Fostel

Nach 25 Jahren ist das „Kasteler Rasselfest“, in den letzten Jahren nur noch als Mini-Rasselfest – mit stattlicher Präsenz von gewerblichen Schaustellern ausgewiesen - offiziell abgesetzt worden.

Im „Arbeitskreis Rasselfest“ waren zuständig, die Kasteler Freiwillige Feuerwehr, TSG Kastel 46 – die im vergangenen Jahr bei Rasselfest nicht mehr vertreten war -, Gustavsburger Freizeitsportgemeinschaft Hansa und mehrere Gastwirte aus Kastel.

Eine Vielzahl von zwingenden Gründen, darunter vor allem der Faktor Finanzen, war Ursache und Folge, sich vom traditionellen Rasselfest-Termin Juni 2013 zu verabschieden. Mit Wehmut wird an die Epoche erinnert, die mit viel Herzblut und Engagement von den hiesigen Vereinen im Verbund mit dem Kasteler Gewerbeverein, „Kasseler Wirten“ mit solidarischer imposanter Besucher-Unterstützung in Alt-Kastel getragen wurde.

Das „Kasseler Rasselfest“ gehörte bei wachsendem Besucherzuspruch zum geselligen Leben und Bekenntnis zur hiesigen Region. Die Zeit blieb aber auch beim Rasselfest nicht stehen. Anderes markantes Freizeitverhalten, Event-Übersättigungen, ehrenamtliche notwendige Helfer, die immer rarer werden bei den Vereinen, die florierende Geschäftswelt in der historischen „Rue“ hinterließ bedenkliche Absatzspuren.

Wo sind die einstigen „Kasseler Wirte-Persönlichkeiten“ in den Straßen mit ihren gemütlichen Kneipen geblieben? Sponsorenunterstützung – Mangelware – mit der Erkenntnis: „Ohne Moos – is nix los…“
Der Kasteler Gewerbeverein zog schon nach fehlendem Zuspruch, im Vergleich zu früheren erfolgreichen Rasselfesten die Reißleine mit seinem konsequenten Rückzug.

Die attraktiven Sommerfeste in Folge rechts und links des Rheins haben den Rang abgelaufen um die Gunst der anspruchsvollen Besucher. Das Kasseler Rasselfest ist mit Verlaub, als Schnee von gestern zu apostrophieren.

Ortsvorsteherin Christa Gabriel (SPD) ist nach wie vor Befürworterin des Kasteler Rasselfestes. Die Realitäten für eine erneute Rasselfest-Auferstehung mit viel Kasseler Herzschlag ist bei allem Zweckoptimismus nur ein Hauch von Wunschdenken.

Es bleibt die Erinnerung an unvergessene, herrliche Rasselfest-Tage in der historischen „Rue“ mit viel fröhlichen und interessierten „Kasseler Bürgern“.

Dazu die Verse der Gebrüder Grimm: „Alles, es war einmal…!“
 
E-Mail PDF

...der Witz des Tages

Ein Kommentar von Manfred Simon
Manchmal findet man etwas wonach man garnicht sucht und manchmal sucht man etwas und findet etwas ganz anderes.

Mir ging es heute so, ich suchte nach etwas garnicht so lustigem und fand einen Witz, wo ich ihn garnicht vermutet hätte.

In einem Teil der Presse fand ich nämlich Beiträge zum Thema "Geldwäsche" dem gerade sehr aktuellen Thema im Zusammenhang mit einer Festplatte... (Sie wissen was ich meine)

Daß man auf diversesten völlig undurchsichtigen "Schleichwegen" Geld transferiert und der Weg des Schwarzgeldes rund um den Erdball und von Scheinfirma zu Stiftung usw. kaum zu verfolgen ist, kann man da lesen.

Ich dachte an die gute alte Zeit, in der man Bargeld in Koffern über Grenzen schaffte und dahin verschob, wo man es haben wollte. Da dies vom sogenannten "Normalbürger" mangels Masse nicht praktiziert werden konnte, blieb es "reichen Profis" und Gangstern vorbehalten, was der Sache irgendwie einen exotisch-spannenden Touch gab.

Die Filme, in denen ich solch verwerfliches Treiben gesehen habe sind Legion und einige sind sogar recht spannend. Nun läuft das alles "Bargeldlos" über elektronische Kanäle und die Filme darüber haben sicherlich einen wesentlich niedrigeren Grad an "Spannung".

Doch halt, ich lese gerade ganz aktuell, daß das "Bare" keinesfalls ausgedient hat. In England z.B. sollen sich 90% der Fünfhundert Euro Scheine in krimineller Hand befinden... 

Wer sich in Spanien ein Haus mit "schwarzem" Geld kauft, tut dies nach wie vor mit baren Scheinen, bevorzugt mit Fünfhundert Euro Scheinen...

Jeder 3. Fünfhundert Euro Schein soll angeblich "schwarz" gebunkert werden, im Kopfkissen oder unter dem Bett und so...

Nun ist das keine Kaffeesatzleserei aus der Erkenntnis diverser Stammtischrunden, nein das sind wie man lesen kann, seriöse Erkenntnisse von renommierten Persönlichkeiten wie z.B. dem Steuerzahlerpräsidenten oder dem Chef von "Transparency International" oder von Wirtschaftsexperten oder einer EZB-Studie...

Nun haben wir diesen "dreckigen" Fünfhunderter endlich als den "Übeltäter" erkannt und da war die "Lösung" der "Experten" auch bald gefunden. Es ist eine glasklare und absolut wirkungsvolle Methode: Der Fünfhundert Euro Schein wird einfach abgeschafft! Also, so einfach ist das!

Ich indes meine daß dies der neueste "Witz des Tages" ist und glaube eher daran, daß die Schwarzgeldkoffer danach lediglich etwas größer werden, es gibt ja noch Zweihunderter, Hunderter...

Die bösen Buben sind bestimmt kreativ genug eine Lösung zu finden und wenn dann alle Scheine abgeschafft sind, haben wir ja noch unser "Hartgeld" Zweier, Einer und noch kleine, bis das ganze Bargeld abgeschafft ist, dann müssen die Brüder ja auf "Bergeldlos" umstellen und dann kriegen wir sie!

Wie, sie meinen das läuft doch schon so, wie uns die Festplatte bewiesen hat? Stimmt, aber das haben die "Experten" wohl noch nicht bemerkt...

Übrigens: Wenn wir die jährlich im Straßenverkehr umkommenden Menschen retten möchten, das ist ganz einfach: Autos und Motorräder abschaffen!

Jedenfalls ist keine Lösung so grotesk, als daß sie nicht von diversen "Experten" vorgeschlagen werden könnte...

 
E-Mail PDF

Was is´n da los am Ennoch?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Schon vor Monaten traf ich eine Bekannte, von der ich weiß, daß sie das "Herz am rechten Fleck hat" und redet, wie ihr "Der Schnabel gewachsen" ist.

"Ei e Sauerei is dess, daß mer jetzt om Ennoch, wo die Kasseler immer hie gonge sind, wenn se om Rhoi soi wollde. nix mehr esse und dringe derfe un midm hihogge haberts aach!"

Sie schimpfte richtig drauf los und kam in Rage: "...un alles, weil so en Gastronom soi Geschefte mache will. die Leid sinn jo egaal! Dodriwwer sollde se mol schreiwe in Ihrer Zeidung!"

Jetzt war ich es also, der Schuld war an dem vermeindlichen Mißstand, weil ich bis dato nichts darüber geschrieben hatte. Mit dem Vorwurf kann ich leben, wollte mich aber doch mal informieren. Zugegeben, ich habe es total verschwitzt...

Erst heute, als eine Pressemeldung der Ortsbeirats-Opposition auf meinen Schreibtisch flatterte, erinnerte ich mich an die deutlichen Worte meiner Bekannten...

Ja, was wird denn nun "gemauschelt" mit dem Ennoch? Ich lese, das Areal ist im Besitz der Stadt Mainz und an die GHK vermietet und diese hat es an einen Gastronomen weitervermietet. Das wirft Fragen auf, die ich hier nicht zerpflücken will, der geneigte Leser möge diesen Oppositionsbeitrag lesen um die Hintergründe zu erkennen...

Was mir dabei auffällt ist die "umgepolte" politische Lage. Parteien, die eigentlich im Ruf stehen die Bürgerrechte durchsetzen zu wollen stehen eher auf der Seite eines Unternehmers, andere Parteien, denen man gerade dies eher nachsagen würde, stehen plötzlich auf der anderen Seite...

Habe ich da was nicht mitbekommen? Aber wir leben ja ohnehin in einer völlig verdrehten Zeit, wer schaut schon noch richtig durch? Eines habe ich aber kapiert, die beiden Gruppen "kloppen" sich recht deftig und die Streitkultur macht ja die Demokratie aus, es ist also alles durchaus in Ordnung, wenn auch andersrum...

Ich denke, wenn man die Sache juristisch betrachtet, so birgt sie genügend Stoff um Anwälte monatelang wenn nicht länger, zu beschäftigen. Was nützt es dem Bürger und was will dieser?

Wenn man Sitzgelegenheiten mit Lehne und Rückenlehne abbaut um sie durch solche ohne diese nützlichen Hilfsmittel zu ersetzen, also "bequemes" durch "unbequemes" ersetzt, dann kommt der Bürger sicherlich leicht auf die Idee, daß aus einem "Service" eher eine "Vergraulung" werden könnte, beabsichtigt oder nicht...

Und wenn man dauerhaft einen Container aufstellt, der dem Bürger einen freien Blick auf seine geliebte Vaterstadt Mainz zumindest teilweise versperrt, also das geht ja schon garnicht!

Liebe Parteien aller Coleur, macht was, tut was, streitet Euch, aber vor allem: Stellt den Bürger zufrieden, denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt...

 


Seite 7 von 9
Regionale Werbung
Banner

Diese Frage stellt sich

Wo schlafen Fische ?
- Im Flußbett...

Banner