Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
Der Kommentar
E-Mail PDF

Deutsche "Kuscheljustiz" verhöhnt Bürger

(Fast) ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn ich mich an den Schreibtisch setze um einen Kommentar zu schreiben, "flattert" eine Pressemeldung in die Redaktion, die mir diese Arbeit (fast) abnimmt. So auch heute, wo ich die Meldung der Frankfurter Polizei erhielt.

Es ist in Deutschland üblich, daß jugendlich Serientäter nicht belangt werden. Ich persönlich halte dies für völlig falsch! Die heutigen "Jugendlichen" sind sich ihrer Straftaten durchaus bewußt und können ihr Tun sehr gut einschätzen.

Wenn die nach jedem "Ding", das sie "gedreht" haben wieder laufen gelassen werden, lachen die sich schlapp...! Berufsganoven aus gewissen Ländern setzen ja bewußt und geziehlt Jugendliche als Straftäter ein!

Und dann möchte ich mal fragen, wieso ist man eigentlich so zurückhaltend damit, die Nationalität bzw. das Herkunftsland der Gauner zu nennen? Wenn überhgaupt, ist das meistens nur in einem Nebensatz erwähnt oder nebulös umschrieben... (OK, die Antwort ist gechenkt!)

Den Kommentar zu diesem Thema schenke ich mir jetzt auch, lesen Sie bitte die nachfolgende Pressemeldung der Frankfurter Polizei und Sie wissen was ich meine:

Weiterlesen...
 
E-Mail PDF

Erbschaftssteuer ist Raub

(K)ein Kommentar von Manfred Simon

Ein Kolumnist einer der größten Zeitungen Deutschlands nannte vor einiger Zeit die Erbschaftssteuer '...von Sozialneid beflügelte staatliche Leichenfledderei...' Da sich diese Meinung mit der meinigen deckt und seit einiger Zeit wieder einige "Neidhämmel" dieses Thema ins Gespräch bringen, entschloss ich mich zu einem Kommentar an dieser Stelle.

Doch gerade als ich mit dem Aufsatz anfangen wollte, kam eine Pressemeldung der FREIE WÄHLER auf meinen Redaktionsschreibtisch "geflattert". So kann ich mir den Aufsatz sparen und bringe an dieser stelle den genannten Pressebeitrag:

Erbschaftssteuer abschaffen ist die beste Lösung

Im Falle des Einzugs der FREIEN WÄHLER in den Bundestag werden diese sich für die vollständige Streichung der Erbschaftssteuer einsetzen. Das kündigt der Direktkandidat für den Kreis Bergstraße, Dr. Volker Gallandi im Hinblick auf die anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer an.

„Das jahrzehntelange Gezerre um die Erbschaftssteuer hat nur dazu geführt, dass das Bundesverfassungsgericht wohl zu jeder Version erklären muss, sie sei verfassungswidrig“, so Gallandi weiter.

Es sei bereits im Grunde nicht einsehbar, warum der Staat Steuer kassieren und das Vermögen einer Familie teilweise an sich nehmen darf, nur weil zufällig jemand stirbt. Hinzu käme, dass der Fiskus kraft Gesetzes (§ 1936 BGB) immer alleiniger Erbe sei, wenn es keine Erben gibt, Steuersatz 100 % sozusagen.

„Erbschaft ist bereits versteuertes Vermögen, ob für Privatleute oder für Unternehmen. Sie ist eine Spielart der zurecht bereits abgeschafften Vermögensteuer. Gesellschaftlich und ökonomisch nachhaltig ist es, dieses Vermögen in den Händen der Bürger zu erhalten und nicht dem Staat zu opfern, der trotz Rekordsteuereinnahmen so viel Geld verschwendet (u.a. an marode europäische Staaten und Banken verschenkt), dass die Verschuldung immer weiter steigt.“, so Dr. Gallandi abschließend.“

Ich meine: Ich füge nichts hinzu, im Grunde ist alles gesagt...

 
E-Mail PDF

Es war einmal ein Wassserzähler... (Leider kein Märchen!)

Es war einmnal ein Wasserzähler, der diente dazu den Stadtwerken Mainz anzuzeigen, welche Wassermenge im Laufe eines Jahres in dem Grundstück, in welchem er installiert war, anzuzeigen, damit die Stadtwerke Mainz dem Grunstücksbesitzer eine entsprechende Rechnung stellen konnte.

Daß die Ablesung nicht durch die Stadtwerke selbst, sondern durch eine andere "Stadteigene Fima" erfolgte, wäre einen weiteren Kommentar würdig, aber wir wollen nicht abschweifen.

Der oben erwähnte Wasserzähler ist nun leider nicht in einem gut zugänglichen Keller des Hauses installiert, sondern direkt an der Grundstücksgrenze in einem 2m tiefen Schacht untergebracht. Dies ist dem Wasserzähler zwar ziemlich egal, nicht aber den Herren Ablesern...

Diese netten Herren sind nämlich dazu da, den Zähler abzulesen, aber nicht um in einen 2m tiefen Schacht zu steigen, obwohl dies eigentlich ganz einfach ist. Erst später wurde offenbar, daß dazu ein anderer Kollege, ein sogenannter "Schachter" zuständig ist.

Nur leider beauftragte man diesen Kollegen nicht, sondern man erklärte (mehrmals) "Do stei ich jetzt awwer nit enoi!" in schönstem Meenzerisch... Nun kam der "Schachter" aber garnicht zum Einsatz, oder er hatte auch keine Lust "einzusteigen"...

Weiterlesen...
 
E-Mail PDF

Rodeo in AKK - Spaß oder Tierquälerei ?

Nun hat der Rodeo-Unsinn also auch AKK erreicht!

Rodeos kommen ursprünglich aus Amerika. In meinen Augen haben diese Amiveranstaltungen bei uns nichts zu suchen, hier ist Deutschland und nicht USA und mit Cowboyromantik hat das alles, obwohl da herrührend, heutzutage nichts aber auch garnichts mehr zu tun!

Der geneigte Leser hat erkannt: Ich bin kein Rodeo-Fan, da es sich dabei nur um sensationelle Shows zur Befriedigung der Sensationslust der Zuschauer zum Nachteil von Tieren handelt.

Eine klare Meinung, die auszusprechen nicht nur erlaubt sein muß, sondern auch, wie ich meine, besonders von Politikern endlich dringenst gehört werden muß!

Ich zitiere PeTA: „Rodeo hat in Deutschland keinerlei Tradition und wird in den ethisch-ideellen Wertevorstellungen auch abgelehnt. Insbesondere seit Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz hat es für solche per se tierquälerischen und völlig überflüssigen Veranstaltungen keinerlei Genehmigungen mehr zu geben“, so Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PeTA.

Wie zu erfahren war, gibt es in Hessen seit kurzem einen Erlass zu Rodeo. Dessen Inhalt wird der Öffentlichkeit gegenüber jedoch verheimlicht. Was hat man zu verstecken?

Die Veranstaltungen in Hessen jedenfalls werden beantragt und abgenickt, unterbunden werden die Shows nicht, die Behörden sehen wohl keinen Handlungsbedarf... Naja, die Politik sieht ja öfter nur das was sie sehen will, auch das muß man mal sagen dürfen...

PeTA meint dazu: Im TVT-Gutachten haben ausgewiesene Experten anschaulich die erheblichen tierquälerischen Vorgehensweisen beschrieben. Es geht daraus eindeutig hervor, dass es nicht nur in den konkreten Einzelfällen des Sporen- oder Flankengurt-Einsatzes zu tierschutzwidrigen Vorfällen kommt, sondern dass der Einsatz der Tiere insgesamt nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei.

...dabei werden z.B. die Einsätze von Elektro-Schock-Treibern garnicht angesprochen.

Bleibt fairerweise zu bemerken, daß ich damit nicht gesagt habe, daß es bei dem Veranstalter in AKK zu beanstandungswürdigen Praktiken kommt, meine Meinung richtet sich gegen Rodeos im Allgemeinen und ich wünsche mir, daß die "unterhaltungswütigen" Zuschauer mit Frau und Kindern lieber ein Eis essen gehen, als zu einer höchst fraglichen Unterhaltungsshow mit zumindest tierquälerischen Aspekten...

(Manfred Simon) Lesen Sie bitte dazu HIER auch die Pressemeldung von INITIATIVE ANTI-CORRIDA

 
E-Mail PDF

Es hat nicht sollen sein...!

Kommentar von Herbert Fostel

Nach 25 Jahren ist das „Kasteler Rasselfest“, in den letzten Jahren nur noch als Mini-Rasselfest – mit stattlicher Präsenz von gewerblichen Schaustellern ausgewiesen - offiziell abgesetzt worden.

Im „Arbeitskreis Rasselfest“ waren zuständig, die Kasteler Freiwillige Feuerwehr, TSG Kastel 46 – die im vergangenen Jahr bei Rasselfest nicht mehr vertreten war -, Gustavsburger Freizeitsportgemeinschaft Hansa und mehrere Gastwirte aus Kastel.

Eine Vielzahl von zwingenden Gründen, darunter vor allem der Faktor Finanzen, war Ursache und Folge, sich vom traditionellen Rasselfest-Termin Juni 2013 zu verabschieden. Mit Wehmut wird an die Epoche erinnert, die mit viel Herzblut und Engagement von den hiesigen Vereinen im Verbund mit dem Kasteler Gewerbeverein, „Kasseler Wirten“ mit solidarischer imposanter Besucher-Unterstützung in Alt-Kastel getragen wurde.

Das „Kasseler Rasselfest“ gehörte bei wachsendem Besucherzuspruch zum geselligen Leben und Bekenntnis zur hiesigen Region. Die Zeit blieb aber auch beim Rasselfest nicht stehen. Anderes markantes Freizeitverhalten, Event-Übersättigungen, ehrenamtliche notwendige Helfer, die immer rarer werden bei den Vereinen, die florierende Geschäftswelt in der historischen „Rue“ hinterließ bedenkliche Absatzspuren.

Wo sind die einstigen „Kasseler Wirte-Persönlichkeiten“ in den Straßen mit ihren gemütlichen Kneipen geblieben? Sponsorenunterstützung – Mangelware – mit der Erkenntnis: „Ohne Moos – is nix los…“
Der Kasteler Gewerbeverein zog schon nach fehlendem Zuspruch, im Vergleich zu früheren erfolgreichen Rasselfesten die Reißleine mit seinem konsequenten Rückzug.

Die attraktiven Sommerfeste in Folge rechts und links des Rheins haben den Rang abgelaufen um die Gunst der anspruchsvollen Besucher. Das Kasseler Rasselfest ist mit Verlaub, als Schnee von gestern zu apostrophieren.

Ortsvorsteherin Christa Gabriel (SPD) ist nach wie vor Befürworterin des Kasteler Rasselfestes. Die Realitäten für eine erneute Rasselfest-Auferstehung mit viel Kasseler Herzschlag ist bei allem Zweckoptimismus nur ein Hauch von Wunschdenken.

Es bleibt die Erinnerung an unvergessene, herrliche Rasselfest-Tage in der historischen „Rue“ mit viel fröhlichen und interessierten „Kasseler Bürgern“.

Dazu die Verse der Gebrüder Grimm: „Alles, es war einmal…!“
 
E-Mail PDF

...der Witz des Tages

Ein Kommentar von Manfred Simon
Manchmal findet man etwas wonach man garnicht sucht und manchmal sucht man etwas und findet etwas ganz anderes.

Mir ging es heute so, ich suchte nach etwas garnicht so lustigem und fand einen Witz, wo ich ihn garnicht vermutet hätte.

In einem Teil der Presse fand ich nämlich Beiträge zum Thema "Geldwäsche" dem gerade sehr aktuellen Thema im Zusammenhang mit einer Festplatte... (Sie wissen was ich meine)

Daß man auf diversesten völlig undurchsichtigen "Schleichwegen" Geld transferiert und der Weg des Schwarzgeldes rund um den Erdball und von Scheinfirma zu Stiftung usw. kaum zu verfolgen ist, kann man da lesen.

Ich dachte an die gute alte Zeit, in der man Bargeld in Koffern über Grenzen schaffte und dahin verschob, wo man es haben wollte. Da dies vom sogenannten "Normalbürger" mangels Masse nicht praktiziert werden konnte, blieb es "reichen Profis" und Gangstern vorbehalten, was der Sache irgendwie einen exotisch-spannenden Touch gab.

Die Filme, in denen ich solch verwerfliches Treiben gesehen habe sind Legion und einige sind sogar recht spannend. Nun läuft das alles "Bargeldlos" über elektronische Kanäle und die Filme darüber haben sicherlich einen wesentlich niedrigeren Grad an "Spannung".

Doch halt, ich lese gerade ganz aktuell, daß das "Bare" keinesfalls ausgedient hat. In England z.B. sollen sich 90% der Fünfhundert Euro Scheine in krimineller Hand befinden... 

Wer sich in Spanien ein Haus mit "schwarzem" Geld kauft, tut dies nach wie vor mit baren Scheinen, bevorzugt mit Fünfhundert Euro Scheinen...

Jeder 3. Fünfhundert Euro Schein soll angeblich "schwarz" gebunkert werden, im Kopfkissen oder unter dem Bett und so...

Nun ist das keine Kaffeesatzleserei aus der Erkenntnis diverser Stammtischrunden, nein das sind wie man lesen kann, seriöse Erkenntnisse von renommierten Persönlichkeiten wie z.B. dem Steuerzahlerpräsidenten oder dem Chef von "Transparency International" oder von Wirtschaftsexperten oder einer EZB-Studie...

Nun haben wir diesen "dreckigen" Fünfhunderter endlich als den "Übeltäter" erkannt und da war die "Lösung" der "Experten" auch bald gefunden. Es ist eine glasklare und absolut wirkungsvolle Methode: Der Fünfhundert Euro Schein wird einfach abgeschafft! Also, so einfach ist das!

Ich indes meine daß dies der neueste "Witz des Tages" ist und glaube eher daran, daß die Schwarzgeldkoffer danach lediglich etwas größer werden, es gibt ja noch Zweihunderter, Hunderter...

Die bösen Buben sind bestimmt kreativ genug eine Lösung zu finden und wenn dann alle Scheine abgeschafft sind, haben wir ja noch unser "Hartgeld" Zweier, Einer und noch kleine, bis das ganze Bargeld abgeschafft ist, dann müssen die Brüder ja auf "Bergeldlos" umstellen und dann kriegen wir sie!

Wie, sie meinen das läuft doch schon so, wie uns die Festplatte bewiesen hat? Stimmt, aber das haben die "Experten" wohl noch nicht bemerkt...

Übrigens: Wenn wir die jährlich im Straßenverkehr umkommenden Menschen retten möchten, das ist ganz einfach: Autos und Motorräder abschaffen!

Jedenfalls ist keine Lösung so grotesk, als daß sie nicht von diversen "Experten" vorgeschlagen werden könnte...

 
E-Mail PDF

Was is´n da los am Ennoch?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Schon vor Monaten traf ich eine Bekannte, von der ich weiß, daß sie das "Herz am rechten Fleck hat" und redet, wie ihr "Der Schnabel gewachsen" ist.

"Ei e Sauerei is dess, daß mer jetzt om Ennoch, wo die Kasseler immer hie gonge sind, wenn se om Rhoi soi wollde. nix mehr esse und dringe derfe un midm hihogge haberts aach!"

Sie schimpfte richtig drauf los und kam in Rage: "...un alles, weil so en Gastronom soi Geschefte mache will. die Leid sinn jo egaal! Dodriwwer sollde se mol schreiwe in Ihrer Zeidung!"

Jetzt war ich es also, der Schuld war an dem vermeindlichen Mißstand, weil ich bis dato nichts darüber geschrieben hatte. Mit dem Vorwurf kann ich leben, wollte mich aber doch mal informieren. Zugegeben, ich habe es total verschwitzt...

Erst heute, als eine Pressemeldung der Ortsbeirats-Opposition auf meinen Schreibtisch flatterte, erinnerte ich mich an die deutlichen Worte meiner Bekannten...

Ja, was wird denn nun "gemauschelt" mit dem Ennoch? Ich lese, das Areal ist im Besitz der Stadt Mainz und an die GHK vermietet und diese hat es an einen Gastronomen weitervermietet. Das wirft Fragen auf, die ich hier nicht zerpflücken will, der geneigte Leser möge diesen Oppositionsbeitrag lesen um die Hintergründe zu erkennen...

Was mir dabei auffällt ist die "umgepolte" politische Lage. Parteien, die eigentlich im Ruf stehen die Bürgerrechte durchsetzen zu wollen stehen eher auf der Seite eines Unternehmers, andere Parteien, denen man gerade dies eher nachsagen würde, stehen plötzlich auf der anderen Seite...

Habe ich da was nicht mitbekommen? Aber wir leben ja ohnehin in einer völlig verdrehten Zeit, wer schaut schon noch richtig durch? Eines habe ich aber kapiert, die beiden Gruppen "kloppen" sich recht deftig und die Streitkultur macht ja die Demokratie aus, es ist also alles durchaus in Ordnung, wenn auch andersrum...

Ich denke, wenn man die Sache juristisch betrachtet, so birgt sie genügend Stoff um Anwälte monatelang wenn nicht länger, zu beschäftigen. Was nützt es dem Bürger und was will dieser?

Wenn man Sitzgelegenheiten mit Lehne und Rückenlehne abbaut um sie durch solche ohne diese nützlichen Hilfsmittel zu ersetzen, also "bequemes" durch "unbequemes" ersetzt, dann kommt der Bürger sicherlich leicht auf die Idee, daß aus einem "Service" eher eine "Vergraulung" werden könnte, beabsichtigt oder nicht...

Und wenn man dauerhaft einen Container aufstellt, der dem Bürger einen freien Blick auf seine geliebte Vaterstadt Mainz zumindest teilweise versperrt, also das geht ja schon garnicht!

Liebe Parteien aller Coleur, macht was, tut was, streitet Euch, aber vor allem: Stellt den Bürger zufrieden, denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt...

 
E-Mail PDF

Tanzverbot an Karfreitag kippen?

(Kommentar von Manfred Simon)

Ich habe diesen Kommentar bewußt erst nach Karfreitag geschrieben. Bei meinen Recherchen über dieses Thema habe ich im Internet viel darüber lesen können. Auch die großen Zeitungen nehmen sich diesem Thema an und fragen: Ist das Tanzverbot an Karfreitag noch zeitgemäß?

Vom Gesetzgeber her heißt es (je nach Bundesland verschieden) grundsätzlich "Füße stillhalten"!

Aber was soll ein Gesetz, welches überholt und von der Geschichte überrollt erscheint noch für einen Sinn machen, wenn der Bürger keinen Sinn darin erblickt?

Die Länder handhaben die Durchsetzung angeblich ja auch recht verschieden, in Berlin soll es recht "liberal" gehandhabt werden, da soll es Tanzveranstaltungen gegeben haben. Im Süden wird es angeblich recht "streng" durchgesetzt.

Und dabei soll, man beachte, im Süden der Widerstand gegen das Tanzverbot am stärksten sein. Eigentlich ganz klar, denn je stärker der Druck, je stärker der Gegendruck!

Dabei geht es ja auch nicht immer "nur" ums Tanzen, wie ich einer Pressemitteilung der Stadt Mainz entnehme, sind auch Sportveranstaltungen nicht erlaubt. (Landesfeiertagsgesetz RLP)

Der Gesetzgeber greift hier also ganz massiv in das Leben seiner Bürger ein und das sollte er nur tun, wenn ein wirklich wichtiger Grund vorliegt. Im Fall "Karfreitag" ist dies nach meiner Meinung nicht der Fall, denn:

Wenn man der Statistik glauben kann. dann sind nur noch 40% der Bürger bereit, sich zum christlichen Glauben zu bekennen. 60% also werden "zwangsweise" von einem Gesetz betroffen, das etwas vorschreibt, womit sie garnichts zu tun haben...

Dazu muß man auch noch bedenken, daß von den "Gläubigen Christen" ja keiner gezwungen wird zu Tanzen oder Sport zu treiben, andererseits eine Mehrheit aber dazu gezwungen wird nach dem Willen der Minderheit zu leben. Also "demokratisch" geht, glaube ich, doch irgendwie anders...

Wir haben hierzulande die Religionsfreiheit und das ist gut so, aber das schließt, so glaube ich, auch die Freiheit der anderen ein, die nicht nach der jeweiligen Fason anderer leben möchte.

Kirche und Staat sind zwei verschiedene Dinge und gehören keinesfalls in einen Topf. Die Mitglieder eines jeden Vereins können nach eigenen Regeln leben und handeln, andere zu zwingen ebenso zu leben ist ausgeschlossen und der Staat muß neutral bleiben...

Wie ich weiter lesen konnte, hat sich der Zentralrat der Muslime für gesetzliche muslimische Feiertage in Deutschland ausgesprochen. Wann kommen die Buddhisten, Hinduisten, Shintuisten, Heilsarmee usw. und verlangen das gleiche und wo würde dies enden?

Ich denke, das Mittelalter ist vorbei, trennen wir uns von überholten Einrichtungen und leben wir nach den heute gültigen Erkenntnissen und vor allem: Bleiben wir unabhängig und tolerant!

Ich glaube, das muß man mal sagen dürfen...

 

 
E-Mail PDF

Wahlrecht - Wahlpflicht - Wahlverweigerung

Ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn Wahlen vorüber sind, mache ich mir meine Gedanken über die Demokratie. Sie ist die freiheitlichste Regierungsform, am ineffektivsten und wir haben keine bessere... Das Wahlrecht als eines der wichtigsten Grundrechte wird nicht (richtig) wahrgenommen.

Denn 'richtig" kann es nicht sein, wenn nur ein Drittel der Wahlberechtigten zur Urne geht. Zwar haben wir auch eine 'Wahlpflicht' aber diese wird nicht wirklich durchgesetzt, denn es wäre keine Demokratie mehr, wenn man die Bürger 'zwangsweise' zur Wahlurne schleppen würde.

Fragt sich nun, warum weshalb und wieso der Bürger zu Hause bleibt und sein Wahlrecht nicht ausüben will. Desinteresse, Faulheit, Gleichgültigkeit usw. mögen da eine Rolle spielen. Der Hauptgrund ist, jedenfalls nach meinen Erfahrungen, die sogenannte 'Wahlverdrossenheit' man könnte auch 'Bürgerverdrossenheit' oder 'Politikverdrossenheit' sagen.

In vielen persönlichen Gesprächen der letzten Jahre bekomme ich immer das gleiche zu hören: Ich gehe nicht wählen, weil ...die da Oben ja sowieso machen was SIE wollen... ist dabei die am meisten verwendete Formulierung. Gefolgt von  Verbalinjurien, die nicht druckreif sind...

Haben sich die Politiker wirklich schon so weit vom Volk entfernt, daß nur noch ein Drittel bereit sind die Demokratie wenigstens durch Ausübung des Wahlrechts zu unterstützen? Wenn das so wäre, hätten unsere Politiker wohl ziemlich versagt...

Machen wir mal folgende Rechnung: Ein Kandidat erhält bei einer Wahl 50% der abgegebenen Stimmen. Ein tolles Ergebnis, denkt derjenige, der sich nicht weiter informiert. Ein anderer, der nachrechnet, sagt sicherlich, das ist aber nicht gerade viel, nur 17% der Wahlberechtigten hat ihn gewählt...

Es sitzt also ein Kandidat auf dem 'Thron' der nur 17% der wahlberechtigten Bürger hinter sich hat! Ist das Demokratie? - Ja, das ist Demokratie! Sie ist schwierig und oft nur schwer zu vertehen...

Sie sagen das ist Theorie, das gibt´s doch garnicht? Doch, das gibt´s, glauben Sie mir!


 
E-Mail PDF

Umweltzone Ausnahmegenehmigung...

(Kommentar von Manfred Simon)

Als ich um 8:00 Uhr in die Redaktion kam und die Post kontrollierte, fiel mir sofort ein Pressebericht auf:

Überschrift: Umweltzone - Ausnahmegenehmigungen für Sportvereine

Darin ist zu lesen, daß sich der Wiesbadener OB darüber freut , daß es in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Umweltministerium zu einer Ausnahmegenehmigung gekommen ist, die es Sportvereinen erlaubt, auch ohne das "grüne Ding" fahren zu dürfen. (Originaltext in "Politik" nachzulesen) Das Verfahren sei einfach, so der OB weiter...

Wieder so eine Meldung, über die ich lachen möchte! Daß nun auch die Sportvereine eine Ausnahmegenehmigung bekommen können, nachdem dies bisher für viele andere sowieso schon aus den diversesten Gründen möglich war, freut mich, ich freue mich darüber, daß man offenbar den absoluten Unsinn des "grünen Papperls" wohl doch erkannt hat...

Weiterlesen...
 


Seite 8 von 9
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

DAS Licht im Oktober
Verzaubert alle Dinge.
Es gibt dem Laub, dem Gold,
Dem Kupfer, dem Rost
Den wahren Glanz.
Das Licht im Oktober
Schärft den Kontrast.
Dunkle Schatten steigern
Das Zauberlicht in Gelb und Orange,
Spendet Heiterkeit und Frieden und Hoffnung
Bevor alles zur Ruhe geht.

(Stefan Simon)