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Der Kommentar
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Auf geht's in die fünfte Jahreszeit

Kommentar von Herbert Fostel

"Fünfte Jahreszeit" nennen die Fastnachtsbrauchtumshüter die Wochen zwischen Neujahrstag und Aschermittwoch. Sie steht ganz im Zeichen der Fastnachtshochburgen als größtes Volksfest und werden euphorisch auch als vaterstädtisches Fest apostrophiert.

An Etiketten hat es der Narrenschar nie gefehlt. Im Sprachgebrauch der Fastnachtsreformer Anfang des 19. Jahrhunderts stand Fasching oder Karneval, kaum Fastnacht. ln der heutigen Zeit wird viel über Karneval, am meisten aber über die Fassenacht kommuniziert.

Der Fasching gehört rechts und links des Rheins nicht mehr zum närrischen Wortschatz. Fastnacht wurde ursprünglich festgelegt nur für die Nacht zwischen Fastnachtsdienstag und
Aschermittwoch. Im Laufe der Jahre wurde diese auf mehrere Feiertage modifiziert.

Der Zeitraum war von Fastnachtsonntag bis Aschermittwoch. Nach dem leidvollem 2.Weltkrieg und dem Terror der Nationalsozialisten begann ab Februar 1946 die Wiedergeburt der "goldisch Fassenacht"- rechts und links des Rheins.

Traditionsreiche Korporationen formierten sich neu, so dass schon Ende 1946 wieder Fassenacht gefeiert wurde. Die Umstände, unter denen diese Wiederbelebung zustande kam, bestätigen klar und deutlich, dass die Fassenacht zu der hiesigen Region gehört, wie dies bei bodenständigem Brauchtum eben nicht anders sein kann.

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Was en Zirkus

Kommentar von Herbert Fostel

Nach der Dramaturgie des „importierten“ – Gruselfests – Halloween –ertönen wieder um den 11.11. die ersten zündenden Töne von Narrhallamarsch  und donnerndem Helau.

Zum ersten Mal in der Geschichte  der Kasteler Jocus-Garde, anlässlich ihres stolzen 125jährigen Jubiläums  2014, findet am Samstag , 9.November, die Inthronisierung eines „AKK-Prinzenpaares“ Udo  I. und   Ihre Lieblichkeit Anja I. mit geladenen Gäste in der historischen Reduit statt.

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Ein Prosit auf die Gemütlichkeit

Kommentar von Herbert Fostel

Gestern war es noch Sommer, plötzlich kommt die dunkle Jahreshälfte. Nass, kühl, stürmisch, trüb. Was liegt daher näher als die Gefühlswelt wieder mit Frohsinn einzustimmen? Im Fokus steht das „Oktoberfest“ ausgehend von den Münchener Wies‘n.

Das gigantische Jahrmarkt-Gaudi wird auch außerhalb des Freistaats Bayern mit viel Blasmusi und typischen bajuwarischen Gerichten vorgenommen. Dazu gehört das frisch gezapfte Bier, das in Strömen läuft -Aaner  geht noch…-

Die „Humba-Täterä-Fans feiern ihr neuntes Oktoberfest in zwei  Groß-Zelten auf dem Hechtsheimer Messegelände. Eine Vielzahl von Jodel-Tiroler und Möchtegern–Bajuwaren schmücken sich mit  Insignien. (Krachlederne und Dirndl)

In der hiesigen Gastronomie gibt es auch herzhafte Angebote mit einem Hauch von Oktober-Fest-Atmosphäre. Die Fortsetzung findet mit den deftigen Schlachtfesten zu Federweiße aus der Region statt. Was scheren uns die verzehrten Kalorien?

Mit dezentem „Helau„ findet am 11.11. die traditionelle Proklamation zur  5. Jahreszeit statt. Die jubilierenden Amöneburger Karnevalisten (6 x 11) laden dazu am Samstag, 16.11. um 18.11 Uhr auf dem Dyckerhoff Info Terrain ein.

Solidarisch nehmen die AKK Korporationen Kostheimer Carneval-Verein, Kasteler Jocus–Garde (125 Jahre), Rote Husaren Kostheim mit Narrhalla-Marsch teil. Das „heile Gänsje“ macht seinen Abflug  auf die  Speise-Karte der Restaurants.

Im Dezember wird’s was geben…. Die traditionellen Weihnachtsmärkte mit ihren bunten festlichen Lichterketten und dem obligatorischen heißen Glühwein mit Schmackes locken. Die Einstellung in der kalten Jahreszeit sollte verinnerlicht werden bei einem Schoppen Wein oder bei einem „kühlen Blonden“ (Bierchen). Ein Prosit auf die Gemütlichkeit !
 
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Erntedankfest mit Geschmäckle


Kommentar von Herbert Fostel


Der gewiefte Chef-Trainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Armin Veh, offenbarte in einem Presse-Interview: „Mit Geld kann man Tore erzielen und verhindert…“ Logo, die Mechanismen greifen durch die Qualität der Spieler! 

Glücksmomente zum Erfolg sind aber nach wie vor nicht kalkulierbar. Die menschliche Psyche ist Impulsgeber und Stimulation auch bei den Fußball-Matadoren. Hosianna und Tristesse pur im Wechselbad der Gefühlswelt herrschte am vergangenen Wochenende in den Stadien der Bundesliga. Beispiele gefällig?
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Koalitionspoker

Kommentar von Herbert Fostel

Glorifizierungen, Verteufelungen und vollmundige Versprechen gehörten zu den Attributen und Charme in der politischen Parteien-Landschaft beim Wettbewerb um die Gunst des Wählers.

Der erste Nachkriegsbundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, CDU, machte bei einer Bundestagsdebatte Schlagzeilen mit seiner Feststellung: „Was schert mich mein Geschwätz von gestern…“
Manche Statements nach der Wahl von Partei-Populisten lassen Erinnerungen aufkommen.

Das Gebot der Stunde lautet, für die Parteien eine notwendige Mehrheit zur Regierungsbildung zu finden, mit ihren Entscheidungen zu „Sein oder Nichtsein..“ Eine äußerst schwierige Geburt für die „Parteien – Väter – und Mütter“.

Es wird in den nächsten Wochen eine vielseitig inszenierte Parteien-Show geboten, die nachhaltige Spuren hinterlassen wird. Vergleichbar eines Chamäleons, einer kleine Echse, welche die Fähigkeit besitzt, ihre äußere Hautfarbe zu wechseln und sich somit ihrer Umgebung anzupassen.

Die Parteien sind jetzt verantwortlich gegenüber ihren Wählern, einvernehmliche Lösungen für eine neue intakte Regierung gemeinsam zu präsentieren. „Wunder gibt es immer wieder“. Statt polemische Attacken und taktische Verzögerungen, sollte Vernunft und Realität  bei den Sondierungsgesprächen im Vordergrund stehen!
 
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Possenhafte Emotionen

Kommentar von  Herbert  Fostel

Ausflippen im Stile eines ungebändigten „Wüterich“ gegenüber Unparteiischen gehört zum leidigen Charisma einer Vielzahl  von amtierenden Chef-Trainern in der Fußball-Bundesliga.

Emotionen gehören zur Fußball-Show. - Bedenklich sind unkontrollierte brodelnde Vulkane, die einen Flächenbrand  in der heilen Fußballwelt auslösen können. Vor allem ,wenn stets am Puls des Spielgeschehens  die „TV-Kameras“ mit satten Einschaltquoten auf jene unbeherrschten „Selbstdarsteller“ in der abgegrenzten Coaching-Zone ausgerichtet sind.

Ein schales Geschmäckle bewirkte  der eloquente und erfolgreiche BVB-Dip. Sportlehrer Jürgen Klopp bei der Champions League Dortmunder Niederlage in Neapel mit seinem Wutausbruch.
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Die Polizei - Dein Freund und Helfer

Kommentar von Herbert Fostel

NRW-Innenminister Ralf Jäger hatte die „Notbremse gezogen“ mit der Ankündigung, dass  die kritisierte Polizei  nicht mehr vor Ort bei den Fußballspielen in der Schalker Arena präsent sein wird.

Ursache und Folge waren Ausschreitungen in der Gelsenkirchener Veltin-Arena  am 21.8.  gegen Paoh Saloniki. Dabei wurden  von der  Polizei  Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt.
Schalke 04 wurde vorab über den Einsatz informiert.

Der Club bestritt dies zunächst  vehement und übte in der Öffentlichkeit massive  Vorwürfe über die eigenmächtige Vorgangsweise der Polizei. Das populistische „Scharmützel“  der Betroffenen wurde vergangener Woche schließlich am „runden Tisch„ im Düsseldorfer Landtag mit Vernunft und Sachlichkeit beigelegt.

Der  „Polizei-Boykott“ wurde abgeblasen. Die Polizei wird weiterhin im vollen Umfang die Ordner  in der Arena  unterstützen. Notwendige Sicherheit und Ordnung muss stets das Gebot der Stunde sein in allen Stadien. Die „ Ordnungshüter“ sind dabei unverzichtbar !

 
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Der helle Wahnsinn

Kommentar von Herbert  Fostel

Gigantische Summen für begehrenswerte  „ Fußball-Götter“ werden auf dem Transfermarkt verschleudert, die mit  normalem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar sind.

Der  Mega-Transfer für das walisische Ausnahmetalent Gareth Bale, lt. Medien für nur 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu den Königlichen.

Da gleichzeitig der deutsche Nationalspieler Mesut Özil für 50 Millionen zu Arsenal London auf die Insel  transferiert wurde,  wird die Verpflichtung vom Nationalspieler Bale als wahres „Schnäppchen“ von Real Madrid apostrophiert.

Real-Präsident Florentino Perez holte seit seinem Amtsantritt im Jahre 2000 u.a. nach Madrid  Super-Stars wie Luis Figo, David Beckham und Christiano Ronaldo.

Dafür wurden nach Medienberichten,  insgesamt  mehr als  570 Millionen Euro investiert.
Der Neu-Zugang Gareth Bale beteuerte bei seiner Vorstellung unter frenetischem Jubel  von über 30.000 Real-Fans im Stadion:
„ Ich wäre auch für einen Cent  zu Real Madrid gekommen.“ Witzigkeit kennt keine Grenzen….!

In einer Medien-PR-Runde philosophierten Fußball-Experten und stellten unisono fest: “Das ist bescheuert,  aber so ist der „ Markt...“

Der eloquente Wortführer war Jürgen Klopp, Chef-Trainer von Borussia Dortmund, zu der aktuellen brisanten Thematik: “Natürlich sind manche Summen verrückt, aber wir wollen im Wettbewerb mithalten.“ Der BVB hatte im Sommer schlappe  46 Millionen Euro in frisches Personal gepumpt.

Profi-Fußball –Show  ist buiseness as asual– ein ganz marktorientiertes Geschäft, wobei  auch Schulden nicht abschrecken. Völlig egal. Die Hauptsache, die Millionen  fließen, auch wenn es der helle Wahnsinn ist…………!

 
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Herzschlag für Herzschlag denk ich an KISS

Kommentar von Herbert Fostel

Die unermüdliche KISS- Initiatorin Jutta Deusser-Bettin mit dem  umsichtigen Organisationsteam , bewährten KFV06-Ausrichtern,sowie engagierter Crew haben den Endspurt eingeläutet.

Zum KISS-Konzept sind erforderlich: Umfangreiche Korrespondenz, unzählige Telefonate, Arbeitssitzungen Sponsoren-Gewinner, die von den ehrenamtlichen KISS-Organisatoren mit viel Herzblut in vielen Freistunden koordiniert werden.

Gezielter Medien-Power mit zahlreichen PR-Aktionen wurde ebenfalls flankierend  für die Öffentlichkeit  werbewirksam durchgeführt. Was die akribischen 06er-Logistiker-  1.Vorsitzender Michael Länge und Kassiererin  Gabi Klinkel  in der  „ heißen Phase „  an notwendigen Vorbereitungen  mit dem harten Kern zu stemmen haben, kann ein  Außenstehender nicht annähernd ermessen. Die teilnehmenden Vereine und Institutionen stehen exzellent vorbereitet auf Abruf bereit.

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Deutsche "Kuscheljustiz" verhöhnt Bürger

(Fast) ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn ich mich an den Schreibtisch setze um einen Kommentar zu schreiben, "flattert" eine Pressemeldung in die Redaktion, die mir diese Arbeit (fast) abnimmt. So auch heute, wo ich die Meldung der Frankfurter Polizei erhielt.

Es ist in Deutschland üblich, daß jugendlich Serientäter nicht belangt werden. Ich persönlich halte dies für völlig falsch! Die heutigen "Jugendlichen" sind sich ihrer Straftaten durchaus bewußt und können ihr Tun sehr gut einschätzen.

Wenn die nach jedem "Ding", das sie "gedreht" haben wieder laufen gelassen werden, lachen die sich schlapp...! Berufsganoven aus gewissen Ländern setzen ja bewußt und geziehlt Jugendliche als Straftäter ein!

Und dann möchte ich mal fragen, wieso ist man eigentlich so zurückhaltend damit, die Nationalität bzw. das Herkunftsland der Gauner zu nennen? Wenn überhgaupt, ist das meistens nur in einem Nebensatz erwähnt oder nebulös umschrieben... (OK, die Antwort ist gechenkt!)

Den Kommentar zu diesem Thema schenke ich mir jetzt auch, lesen Sie bitte die nachfolgende Pressemeldung der Frankfurter Polizei und Sie wissen was ich meine:

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