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Bürgerbeteiligung oder Bürgerveräppelung?
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Bürgerbeteiligung oder Bürgerveräppelung?

Ein Kommentar von Manfred Simon

Es ist nicht die erste Pressemeldung, die ich über das Thema "Bürgerbeteiligung" aus dem WI-Rathaus erhalte, und wahrscheinlich auch nicht die Letzte. (Nachzulesen HIER)

Es war ja auch fällig, denn dieses Schlagwort ist ja auch woanders die neueste Sau, die durch die Dörfer getrieben wird, warum sollte da WI nicht mitmachen...

Einerseits sucht man gerade erst nach Möglichkeiten, wie das überhaupt ablaufen soll und beauftragt sogar ein (teures?) Unternehmen damit, Lösungen zu suchen und zu finden, andererseits behauptet man, Bürgerbeteiligung hätte eine lange Traditiomn in WI und sei auch -in einigen Fällen- schon erfolgreich praktiziert worden.

Ich erinnere mich an den kürzlichen "Fall" Lesselallee. Wenn ich mir ansehe, wie das abgelaufen ist, fühle ich mich als Bürger nicht beteiligt, sondern eher als hätte man mir "in die Fresse gehauen" wenn sie mir diese Formulierung gestatten...

Es ist wohl verständlich, wenn ich von dem ganzen Geschwafel kein Wort glaube und es lediglich für Augenwischerei und Bürgerverdummung halte.

Im Vorgang "Lesselallee" wurden tausende von Unterschriften einfach ignoriert und (jedenfalls war das mein Eindruck)  als "gekläffe des Pöbels" abgetan... "Bürgerbeteiligung" sieht für mich anders (ganz anders!) aus...

Auf der Maaraue sah ich lediglich Arroganz, Besserwisserei, Überheblichkeit und Polizeipräsenz. Wenn "Bürgerbeteiligung" so aussieht, dann verzichte ich gerne darauf, veräppeln kann ich mich auch selbst!

Wenn es jedoch mit der "Bürgerbeteiligung" wirklich ernst gemeint ist, wird der OB noch einige Einzelgespräche mit (s)einem Dezernenten führen müssen...

Jedenfalls ist man im WI-Rathaus überzeugt, die Aktion brächte für den Bürger mehr Transparenz, mehr Information, mehr Mitwirkung, mehr Akzeptanz von Vorhaben und für WI mehr Qualität, was auch immer damit gemeint ist...

Meiner Meinung nach läuft es meistens (das kann man in anderen Städten schon sehen) darauf hinaus, daß man "den Bürger" mit an einen Tisch nimmt, seine Meinung sagen läßt und diese dann meist untergebuttert wird.

Hauptsache man hat den neuen "Trend" mitgemacht und zeigt sich Bürgernah, was bleibt ist eine eher peinliche Nummer, nicht weniger, aber auch nicht mehr...

Bitte strafen Sie mich und meine Meinung Lügen, zeigen Sie mir daß ich Unrecht habe!

 
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