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Deutsche "Kuscheljustiz" verhöhnt Bürger
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Deutsche "Kuscheljustiz" verhöhnt Bürger

(Fast) ein Kommentar von Manfred Simon

Immer wenn ich mich an den Schreibtisch setze um einen Kommentar zu schreiben, "flattert" eine Pressemeldung in die Redaktion, die mir diese Arbeit (fast) abnimmt. So auch heute, wo ich die Meldung der Frankfurter Polizei erhielt.

Es ist in Deutschland üblich, daß jugendlich Serientäter nicht belangt werden. Ich persönlich halte dies für völlig falsch! Die heutigen "Jugendlichen" sind sich ihrer Straftaten durchaus bewußt und können ihr Tun sehr gut einschätzen.

Wenn die nach jedem "Ding", das sie "gedreht" haben wieder laufen gelassen werden, lachen die sich schlapp...! Berufsganoven aus gewissen Ländern setzen ja bewußt und geziehlt Jugendliche als Straftäter ein!

Und dann möchte ich mal fragen, wieso ist man eigentlich so zurückhaltend damit, die Nationalität bzw. das Herkunftsland der Gauner zu nennen? Wenn überhgaupt, ist das meistens nur in einem Nebensatz erwähnt oder nebulös umschrieben... (OK, die Antwort ist gechenkt!)

Den Kommentar zu diesem Thema schenke ich mir jetzt auch, lesen Sie bitte die nachfolgende Pressemeldung der Frankfurter Polizei und Sie wissen was ich meine:

Nur fünf Minuten nachdem ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus dem Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums entlassen wurde, raubte er gestern um 13.40 Uhr einer 85 Jahre alten Frau an der Bertramswiese ihre Halskette.

Zuvor wurde der Jugendliche nach einem versuchten Trickdiebstahl in der Hasengasse vorläufig festgenommen. Er soll versucht haben, einem betrunkenen Mann dessen Handy zu stehlen.

Diese Tat rechtfertigte keine Inhaftierung des jungen Mannes, so dass er um 13.35 Uhr zunächst entlassen wurde. In unmittelbarer Nähe des Präsidiums traf er dann auf die Seniorin, der er ohne Vorwarnung die Kette vom Hals riss und floh. Sie blieb glücklicherweise unverletzt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst erfolglos. Um 14.40 Uhr wurde der Polizei der Raub eines Handys im Grüneburgpark gemeldet. Opfer war eine 22 Jahre alte Frau.  Die Täterbeschreibung passte auf den Jugendlichen, der etwa eine Stunde später in der Innenstadt erneut festgenommen wurde. Das Raubgut hatte er noch bei sich. Er soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Seit Mitte April kam es im gesamten Stadtgebiet Frankfurt zu in insgesamt 50 Raubüberfällen, bei denen den Opfern überwiegend Halsketten, aber auch Armreifen oder Uhren entrissen wurden.  Alle Taten ereigneten sich am helllichten Tag, meist zwischen 12 und 17 Uhr.

Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um ältere Damen, die in einigen Fällen aufgrund der brutalen und rücksichtslosen Vorgehensweise nicht unerheblich verletzt wurden.

Die Folgen der psychischen Beeinträchtigungen durch die erlittenen Schocks sind darüber hinaus nicht absehbar, so dass der Opfernachsorge ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt wird. Hierbei werden die Betroffenen durch Kolleginnen und Kollegen der zuständigen Reviere eingehend betreut.

Diese Art des Straßenraubes stellte ein neues Phänomen dar, das es auch in anderen deutschen Städten gibt.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen einer eigens für diesen Komplex eingerichteten Arbeitsgruppe konnten bisher zehn Tatverdächtige ermittelt und festgenommen werden. Gegen alle zehn wurde wegen des Verdachts des schweren Raubes durch einen Haftrichter die Untersuchungshaft angeordnet.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, die aus Marokko stammen und sich illegal in Deutschland aufhalten. Die Polizei hat Kenntnisse darüber, dass sie Teil einer organisierten Tätergruppe sind, welche sich auf diese Deliktsart "spezialisiert" hat und die aus mehreren Dutzend Personen aus Marokko besteht.

Durch verstärkte Kontrollmaßnahmen und die erfolgten Festnahmen konnte der Begehung dieser brutalen Art des Straßenraubes zunächst Einhalt geboten werden. Die bis zum gestrigen Fall letzte Tat ereignete sich am 23.07.2013. Opfer war eine 82 Jahre alte Frau in der Battonstraße. Ihr wurde eine goldene Halskette entrissen.

Aufgrund des jüngsten Falles werden offene und verdeckte polizeiliche Maßnahmen nochmals intensiviert.  Die Frankfurter Polizei weist darauf hin, dass sich durch leichte Sommerbekleidung potentielle Opfer für die Täter leicht ausmachen lassen. Sie verfolgen ihre Opfer dann teilweise und warten auf eine Gelegenheit, um die Tat auszuführen.

Des Weiteren wird dringend davor gewarnt, es zu einer Auseinandersetzung mit dem Täter kommen zu lassen. Diese birgt eine erhebliche Verletzungsgefahr für das Opfer.

Soweit also die Pressemeldung, zu der man noch einiges nachtragen könnte, nur so viel: DAS ist Deutschland! (Dieser Kommentar ist übrigens KEINE Wahlwerbung, nur meine Meinung als Bürger dieses Landes und Redakteur dieser Zeitung...)

 
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