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Dornröschen ist aufgewacht
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Dornröschen ist aufgewacht

Kommentar von Herbert Fostel

Wie den Brüdern Grimm im Dornröschen-Märchen schlummern seit Jahrzehnten die sanierungsbedürftigen Bürgerhäuser in Kastel und Kostheim vor sich hin.

Die erforderlichen Apelle zu Sanierungsmaßnahmen werden schon seit Jahrzehnten von den Veranstalter-Vereinen an die Wiesbadener Behörden gerichtet. Bisher waren es nur halbherzige Maßnahmen von Wiesbaden.

Bekanntlich sind die völlig maroden Toiletten-Anlagen, die zum Himmel stinken, Bodenbelag, Technik und vieles mehr, zu rügen. Durch die neuen Brandschutzverordnungen wurde Dornröschen, sprich Bürgerhäuser, statt von einem  Prinzen, von der Realität aufgeweckt.

Zur Zeit entstehen eine Reihe von Diskussionen der Mandatsträger in der hiesigen Region. Im Fokus steht „Sein oder Nichtsein“ der Bürgerhäuser aus den 70er Jahren. Als Zeitzeuge kann sich der  Kommentator noch erinnern, dass der legendäre KCK-Präsident Rolf Braun in den 80er Jahren Modernisierungen und erforderlichen Komfort anmahnte.

Auf Grund der einschneidenden Brandschutzvorgaben hätte der KCK von bisher 700 Plätzen 200 streichen müssen. Aus zwingenden betriebswirtschaftlichen Gründen musste der KCK den Umzug nach Mainz in die Rheingoldhalle – Gutenbergsaal – mit 800 Besuchern – Kapazität – vornehmen.

Zu den hoch populistischen Debatten für eine gemeinsame Mehrzweckhalle oder Vollsanierungen  (die Pläne des früheren OB Dr. Helmut Müller liegen noch in der Schublade) steht zunächst die Empfehlung des amtierenden OB Sven Gerich an die Ortsbeiräte und Vereine, einen Konsens zu finden, über das weitere konkrete Vorgehen der Stadt Wiesbaden.

Zum aktuell fokussierenden Gemeinschaftszentrum für Kastel und Kostheim sei vermerkt: Der Präsident Toni Oestereich hat diese Denkanstöße als Nonsens deklariert, wenn die Kasteler, Kostheimer und Amöneburger Vereine ihre Sitzungen in der Kampagne dort abhalten sollten...

Man stelle sich einmal vor, in Mainz würden neben MCV, MCC, Prinzen-Garde und KCK noch weitere Korporationen vorstellig werden, - logistisch einfach unmöglich!

Auch das brisante Thema Reduit mit ihren Vereinen steht auf dem Prüfstand der Wiesbadener Behörden. Es wäre ein katastrophales Szenario, wenn sich die gebeutelten Vereine aus der hiesigen Region aus existentiellen Gründen aus der Vereinswelt verabschieden müssten.

Aussitzen und Endlos-Debatten führen, wäre fatal. Dornröschen, sprich hiesige Bürgerhäuser, dürfen nicht wie im Märchen von den Brüdern Grimm in einen 100jährigen Tiefschlaf verfallen !
Es ist 5 nach 12 Uhr ! Es besteht akuter Handlungsbedarf !
 
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(Rubrik pausiert)

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