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...es ist halt so...
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...es ist halt so...

Ein Kommentar von Manfred Simon

...also, es ist schon so, wir Deutschen sind in der Welt als die, mit der größten Regulierungswut ausgestatteten Spezies der Gattung "Mensch"  bekannt...

Wieso ich darauf komme? Ganz einfach eine Pressemeldung der Stadt Mainz inspirierte mich dazu.

Sie flatterte auf meinen Redaktionstisch und unterrichtete mich in diesen Abschnitten von der Wichtigkeit dieser Vorgaben:

…Radweg - Radwegebenutzungspflicht - …gemeinsamer Geh- und Radweg - …getrennter Geh- und Radweg - Weitere Radverkehrsführungen - Fahrradstraßen - Radfahrstreifen - Schutzstreifen - Piktogrammkette - Radaufstellflächen - Zusatzschild „Rad frei“ - auf Gehwegen und in Fußgängerzonen - …entgegen der Einbahnstraße - …auf Busspuren - Radfahrende Kinder auf dem Gehweg - Rechtsfahrgebot - Fußgängerüberweg - Fahrradparken - Beleuchtung

Als Presseorgan sollten wir die Seitenlangen "Erklärungen" dazu an unsere Leser weitergeben. Keine Angst,wir langweilen sie damit natürlich nicht! (Das kann man auch woandsers nachlesen, wenn man unbedingt will...)

Achso, da sind ja noch die Schilder in den Straßen, ja ohne Schilder geht bei uns in Deutschland garnichts. Daß allerdings bei uns nichts geht ist nicht unbedingt ein Verkehrtsthema, also laßen wir´s, ein andermal vielleicht...

Ob diese Schilder und die Regulierungwut unbedingt sein muß, darüber kann man lange und ergebnislos diskutieren, also ich würde dies im Fahrradbereich alles auf den Müll schmeißen und durch eine Bestimmung ersetzen:

Fahrradfahrer dürfen alles! - Die machen doch sowieso alle was sie wollen! (Ja, o.k. fast alle...)

 
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