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Frauen nehmen jede Hürde in AKK - Verdienste um die Gemeinschaft
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Frauen nehmen jede Hürde in AKK - Verdienste um die Gemeinschaft

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Der Landessportbund Hessen startet zur Zeit eine nachhaltige Wettbewerbskampagne – „Wir nehmen jede Hürde“ – mehr Frauen in die Vereinsführung -.

Verbandsfunktionär Peter Dinkel stellt dazu mit Überzeugung fest: Wenn Frauen Vereine führen, dann sind diese Vereine immer äußerst gut aufgestellt: Sie werden solide geleitet, sind finanziell stabil, offen, integrativ und sozial.

Überhaupt, so Dinkel, bei den vielen Engpässen in den Vorstandsetagen der Vereine sei jede Initiative zur Gewinnung von ehrenamtlichen Personen zu unterstützen. Dagegen sind Vereine, in welchen die Entscheidungen in gemischten Teams getroffen werden, meist sehr erfolgreich. Hier gilt es, aus Politik und Wirtschaft zu lernen!

Zu Turnvater Jahns Zeiten von anno dazumal waren die Vereine eine uneinnehmbare Männerdomäne. Bei den „Grals-Hütern“ in Sport- und Fastnachtsvereinen sowie bei Stammtischrunden mit Karten- und Würfelspielen waren Frauen unerwünscht.

Die Frauenwelt stand im Abseits des damaligen gesellschaftlichen Lebens und Treibens – auch in der AKK-Region. In heutigen Zeiten der Gleichberechtigung wird mit Frauenpower und weiblichem Sachverstand auch in AKK wirkungsvoll agiert.

Die Frauen in Ehrenämtern können motivieren und bringen auch neuen Schwung ins pulsierende Vereinsgeschehen sowie in die Kommunalpolitik in AKK. Über Komponenten wie Engagement, Organisationsstrategie, Ideenreichtum ist das effektvolle Charisma dieser Idealistinnen zu definieren.

Als Nachfolgerinvon Michael Länge ist seit der Jahreshauptversammlung im September 2014 Gabi Klinkel als 1. Vorsitzende der Kasteler Fußball-Vereinigung 06 – erstmals in der 108-jährigen Vereinsgeschichte - in Amt und Würden. Die 1. Schriftführerin Rechtsanwältin Katharine Chwalek ist weiterhin Amtsinhaberin.

Zeitgemäße Vereinsstrukturen gehören zur Vereinsphilosophie. Auch für die KFV 06-Basis gehört Gabi Walther zu den bewährten „Vorzeige-Frauen“, die bei Wind und Wetter Plakate für die Heimspiele der 06er vor Ort verteilt und als Chefin der Imbiss-Station im Stadion ihren „Mann“ steht. Als weitere unverzichtbare 06er-Helferinnen zeichnen sich aus: Hanne Stoiber, Hanni Regner und Inge Schäfer.

Der SV Kostheim 12 wird auch erstmals in seinen traditionsreichen Epochen von der Power-Frau Veronika Zöbel bravourös als 1. Vorsitzende geführt. Vormals war die Idealistin gewissenhafte 1. Kassiererin. Im Jugend-Fußball-Förderverein AKK steht die Ehrenämtlerin ebenfalls als Kassiererin dem JFV-Vorstand zur Verfügung.

Seit 1993 begleidet die sehr beflissene Marion Gottron den verantwortungsvollen Schatzmeister-Posten im geschäftsführenden Vorstand des renommierten Kostheimer Carneval-Vereins.

Sprecherin des Senats im KCV ist die Senatorin Jutta Deusser Bettin. Sie ist auch die Initiatorin des Kinder-Spiel- und Sportfestet (KiSS)  für AKK seit 2007 sowie FDP-Fraktionsvorsitzende im Kasteler Ortsbeirat. Für nachhaltige Öffentlichkeitsarbeiten steht ehrenamtlich Claudia Wostry dem KCV zur Verfügung.

Im höchstnärrischen Staatsministerium zählt zu den verdienstvollen Schafferinnen der Kasteler Jocus-Garde die Ministerin für Protokollfragen Martina Richter. Elisabeth Mockenhaupt ist seit Jahrzehnten akribische Eskorten-Chefin der Kasteler Traditionsgarde.

Sprecherin des Roten Husaren-Senats aus Kostheim ist die kreative Event-Managerin Claudette Geppert.
Petra Oestereich vom Kostheimer Carneval-Verein begann ihre närrische Laufbahn im furiosen KCV-Hofballett, damals unter ihrem Vater und Präsidenten Heinz Treber – heute in der KCV-Karten-Kommission aktiv mit ihrem Ehemann und Präsidenten Toni Oestereich.

Heiraten am außergewöhnlichen Ort? Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel und die Standesbeamtinnen machen es möglich! Die aufmerksame Crew der GHK – Doris Lehne, Elke Lehre-Schnürer, Ingrid Kues, Ingrid Balzer – bieten einen kurfürstlichen Service im Museum Castellum in der Reduit an.

Die ideenreiche Leiterin des herrlichen Kasteler Tierparks, Sabine Böhringer, hat das Terrain zu einem Kinderparadies mit viel Herz für Tiere mit ihren Tierparkmitarbeitern gestaltet.

Die umsichtige Leiterin Birgit Schütz des Kinder-Jugend-Zentrums Reduit AKK konnte wieder alle Register beim tollen und abwechslungsreichen Kinderfest im Juli ziehen.

Ellen Bittner, verdienstvolle Leiterin des famosen Frauen-Weihnachtschors Palettis, leuchtet effektvoll als strahlender Stern im stimmungsvollen Advents-Dorf in der historischen Reduit. Ein Magnet im Dezember für die zahlreichen Besucher rechts und links des Rheins.

Für den „Ökumenischen Mittagstisch“ der Kasteler Rochusgemeinde machen sich die unverzichtbaren Perlen der ehrenamtlichen Küchenbrigade im Rochus-Zentrum verdient: Käthe Dörr mit ihren 85 Jahren und Elfriede Kasper. Für eine top Organisation mit unterhaltsamen Rahmenablauf sorgt sorgt u.a. Regina Petto vom katholischen Gemeindezentrum St. Elisabeth beim beliebten närrischen Kreppelkaffee für die Senioren.

Mit viel Herzblut engagiert sich seit vielen Jahren die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Amöneburg-Kastel, Anneliese Kern.
Auf dem kommunalpolitischen AKK-Banket sind als exzellente Repräsentantinnen die Kasteler Ortsvorsteherin und AWO-Vorsitzende Christa Gabriel (SPD) und die Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana (CDU).

Seit Jahrzehnten immer am Puls der Zeit ist die Kostheimer Vereinsring-Vorsitzende und stellv. Kostheimer Ortsvorsteherin Annegret Kracht (FDP).

Zuverlässige Ansprechpartnerin für die hiesigen Vereine ist die Leiterin der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim, Petra Seib.
Die Auflistung der tüchtigen Frauen-Persönlichkeiten, die sich mit Rat und Tat der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es handelt sich lediglich um eine angemessene Auswahl.

Der Tenor der Politik-Prominenz lautet stets: „Das Ehrenamt ist die Seele des Sports – Sport ist ein unverzichtbarer Baustein und ein Leuchtturm in der Gesellschaft.“ Man kann mit Fug und Recht diese Laudatio auch auf alle Tätigkeitsfelder der interessierten und couragierten Frauen ausweiten.

Dies gilt unisono in Vereinen, Verbänden, Sozialbereichen und in der Politik. Das Ehrenamt der Frauen, die ihre Freizeit opfern, ist vorbildlich, sie sind die unerschütterlichen Säulen für das Ehrenamt. Perfekt, grandios mit viel Herz und Verstand zum Wohle der Bürgergemeinschaft. Dem gebührt Respekt und Anerkennung!

(Herbert Fostel)

 
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