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Gerüchteküche brodelt...
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Gerüchteküche brodelt...

Kommentar von Herbert Fostel

Ein Sprichwort bringt es auf den Punkt zu „ Dichtung und Wahrheit“: Bös Gerücht nimmt immer zu – Gut Gerücht kommt bald zur Ruh.

Im Lande „ Nirgendwo“ gibt es manche Possenreiter und unverbesserliche Rapunzel, die als „Gerüchte-Sterne-Köche„vieles in Frage stellen und infam hochkochen. Nach Shakespears “Hamlet“ Wie es Euch gefällt.

Was jene Protagonisten mit haltlosen Gerüchten fokussieren, verpufft in der Regel als effektlose Luftblase mit dem Buchtitel von Johannes  Mario Simmel –Die im Dunkeln sieht man nicht-. Von Fall zu Fall wird im Lande “Nirgendwo“  aus welchen Gründen auch immer zur Attacke geblasen, die in der Regel wie das „Hornberger Schießen“ im Sande verläuft.

Viel Lärm um  Nichts „Fata Morgana“ vom Ritter der traurigen Gestalt aus der Weltliteratur „Don Quichotte“, der gegen Windmühlen reitet, lässt süffisant grüßen… Mit Verlaub ist diese „Bänkelsänger-Ballade“ nur noch zu toppen mit der Erkenntnis: „Selbst bei gleicher Umgebung lebt so mancher in einer anderen Welt“.

Zu den populistisch gezündeten Nebelkerzen wurde im Frankfurter Volkstheater  durch die Schauspielerin Margit Sponheimer  ergötzlich schwadroniert, mit dem  Lustspiel "Tratsch im Treppenhaus".
In der herrlichen „Meenzer Fassenacht“ wurde dabei  zwerchfellerschütternd parodiert durch die legendären Putzweiber, Zwiegespräche über  „annern Leut“ aus der Bütt von „Frau Babbisch „ und „ Frau Struwwelich“ (Otto Dürr und Georg Berresheim) vom MCC.

„Fraa  Ruckelsberger" (Ulrike  Schilf) vom  MCV. Eine „ Grande Dame“  der fastnachtlichen  Bohe’me. Keiner bleibt ungeschoren, wenn sie mit spitzer Zunge , gesanglich und schauspielerisch perfekt ,zu allem ihren Senf dazu gibt und das Publikum beim Refrain mit ihr einstimmt: “Ja die Fraa Ruckelsberger ,die wääß  Bescheid, denn was morje erst passiert ,wääß die schun heit!“. rein zufällig wäre es, wenn mancher „Schelm“ aus dem Lande „ Nirgendwo“ ein da capo-dazu einstimmen könnte…

Statt Eulenspiegelei in Scheingefechten mit „Wagners Götterdämmerung“ zu  "Meistersänger“ auf Konfrontationskurs zu steuern, besser mit Nachhaltigkeit: „Miteinander nicht Gegeneinander!“. Ohne „Wenn und Aber“ im Lande “Nirgendwo! Wo denn sonst….?

Es sei vom Kommentator  ausdrücklich mit einem  Augenzwinkern, bei Gott Jokus hingewiesen, daß es sich ausschließlich um eine Satire aus dem Land „Nirgendwo“ handelt, über die mit viel Schalk im Nacken fabuliert wurde.

Resümierend zu machen Ungereimtheiten an der Geschichte aus dem Land „Nirgendwo“ sind frei erfunden worden, lediglich die Erkenntnis von Seneca ist zutreffend: „Qued non vetet lex , hoc vetat  lex.“- Was das Gesetz nicht  verbietet, verbietet der Anstand - Damit will sich der Kommentator  bescheiden.

 
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