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Jetzt kommt die Feuerwehr...
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Jetzt kommt die Feuerwehr...

Kommentar von Herbert Fostel

Tatü-tata-tatü-tata , das war eines der der zündenden Stimmungslieder aus der Feder des Fassenachts-Genies Fritz Diehl für die umjubelten „Singenden Kellermeister“ vom Karneval-Club Kastel.

In der stets „propfenvollen“ Turnhalle der Stresemannschule in den 50er Jahren, danach in den 60er Jahren im neu erbauten Kasteler Bürgerhaus, war der Stimmungspegel nicht mehr zu toppen  bei den legendären „KCK-Nachthemden-Sitzungen“.

Zu damaligen Zeiten unvorstellbar, wenn eine Wiesbadener Behörde “Sitzplatz-Minderungs-Pläne signalisiert hätte… Der unvergessene  engagierte KCK-Präsident Rolf Braun wäre mit „Rucki-Zucki“ und donnerndem tatü-tata-, schnell wie die Feuerwehr, über den Rhein nach Mainz mit seinem Club gewechselt.

Mit Narrhalla-Marsch und offenen  Armen hätte der beliebte Mainzer OB Jockel Fuchs den erfolgreichen KCK in Empfang genommen!

Der diesjährige  vollzogene „Umzugsbeschluss nach Mainz“ des KCK-Präsidiums ist begründet, durch unzumutbare Fakten und „ohne Licht im Tunnel“ rund um das veraltete Bürgerhaus.

Ohne “Wenn und Aber“  ist es ein eminenter „Prestige-Verlust“ für Wiesbaden und seine AKK-Region mit dem Auszug des renommierten KCK nach Mainz. Die offizielle Stellungnahme des Clubs zum Wegzug nach Mainz (Rheingoldhalle - Gutenberg-Saal) ist nachzulesen in der KCK-Homepage im Internet.

Der traditionsreiche Kostheimer Carneval-Verein hat vorerst nicht vor, seine 90jährige Heimatverbundenheit mit einem „Standort-Wechsel“ aufzulösen. KCV-Präsident Toni Oestereich will sich mit seinen Verantwortlichen für einen zumutbaren Konsens mit der Wiesbadener  Behörde arrangieren.

Wohl wissend, dass vieles noch zu richten ist, im nicht mehr zeitgemäßen Kostheimer Bürgerhaus. Mit Verlaub, ein Denkanstoß vom Kommentator des Wiesbadener Magistrats: Die hoch betagten Bürgerhäuser von anno dazumal  aus den Ortskernen abzureißen.

Im Gegenzug dafür notwendige Wohnhäuser zu bauen.  Im Fokus sollten für heutige Ansprüchen gerechtfertigte Veranstaltungs-Hallen für ca. 1000 Besucher mit Parkplätzen im Kasteler Gewerbegebiet stehen.

Statt die „Meenzer Hymne“ anzustimmen: „ Heile ,heile Gänsje, in hundert Jahr wird alles gut…“ - Rechts des Rheins ist auch noch Mainz. Das geprägte Glaubensbekenntnis vom KCK-Idol Rolf Braun  hat auch heute noch seinen Stellenwert in der hiesigen Region.

„Still ruht der See“ bei der  Mainzer Verwaltung  im Rathaus zu „Neu-Orientierung“ für den Komplex Brandschutz. Auf Mainzer Territorium steht bekanntlich auch die historische Kasteler Reduit mit Veranstaltungsräumen.

Dazu hat ein Kasteler Kommunal-Politiker gegenüber einem Journalisten schwadroniert: “Die Brandschutz-Richtlinien aus Wiesbaden betreffen ausschließlich die maroden Bürgerhäuser in der hiesigen Region!“

Dazu der passende Bibelspruch gefällig? Selig sind , die nicht sehen, und doch glauben.

...und außerdem: Anmerkung unserer Redaktion: In einem anderen Karnevalsschlager hieß es: "...wer soll das bezahlen...?"

 
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