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Kassenbons sind giftig?
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Kassenbons sind giftig?


Ein Kommentar von Manfred Simon

...ja, diese Frage wird in den Medien klar mit JA beantwortet. Dies ist besonders interessant, mit dem Blick auf die neue Bon-Pflicht, welche ab sofort gilt.

Der Verbraucher wird wohl auf die Frage: Brauchen Sie den Kassenzettel, noch mehr mit: Nein Danke, antworten. Warum soll ich auch Gift in die Hand nehmen, wenn es nicht sein muß?

Es handelt sich um die Chemikalie "Bisphenol" A oder S. Diese Chemikalien werden beim Ausdrucken des Kassenbons mit Thermopapier nicht völlig vernichtet und wirken bei Berührung weiter.

EFSA, die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sagt, bei Hautkontakt mit Kassenbons-Thermopapier  werden diese Stoffe vom Körper aufgenommen und sind Mitauslöser von Brust- Hoden- oder Prostatakrebs und Diabetes 2, sowie Übergewicht und Fehlbildung der Geschlechtsorgane...

Der Umwweltverband BUND sagt, diese Stoffe können schon in geringen Mengen negative Auswirkungen haben. Auf Gefahren für Schwangere, Ungeborene und Kleinkinder wird hingewiesen.

Der BUND hat auch Tips parat: Nehmen Sie Kassenbons nur so kurz wie möglich in die Hand! Ich will den ganzen Wust hier nicht weiter breit treten, wer sich informieren will kann dies im Netz vielfältig tun...

Ich jedenfalls mach´s so, wie ich es im Bäckerladen oder sonstwo immer schon getan habe: Ich nehme den Kassenbon nicht mit, mein Geld ist ja eh weg, wozu brauch ich das Ding also...?

Und was macht meine Bäckerei, Metzgerei usw. ? - Ich weiß es nicht, vielleicht sammeln die Einzelhändler die Dinger und senden Sie einmal im Jahr im Sack ans Finanzministerium als "Sondermüll"...

 
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