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Landwirtschaft leistet wichtige Beiträge für Wiesbaden
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Landwirtschaft leistet wichtige Beiträge für Wiesbaden

Ein Kommentar von  Manfred Simon

...unter dieser Überschrift verlautbart die "Landeshauptstadt Wiesbaden" einige Tatsachen, wie z.B. folgendes:

In Wiesbadens Gemarkung bauten 2018 ... 17 Betriebe Gemüse und Obst auf insgesamt 49 Hektar Nutzfläche an. Sie beliefern mit frischen, regionalen Produkten den Wochenmarkt, Supermärkte oder betreiben eigene kleine Hofläden. Auch Fleisch und Milch kommen von Wiesbadener Landwirten:

13 Betriebe insgesamt halten ... 1.347 Rinder, davon vier Betriebe mit 255 Milchkühen. Angesichts des wachsenden Bewußtseins in der Bevölkerung für Regionalität, kurze Lieferwege, Qualität bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln ist es die Aufgabe der Landeshauptstadt Wiesbaden, die hiesigen Landwirte zu unterstützen, so Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

Gerade im stark bebauten und bodenversiegelten Ballungsraum Rhein-Main sei es wichtig, landwirtschaftlich genutzte Grünflächen zu erhalten und produzierenden Betrieben ihr Überleben zu sichern. (!) Damit betreibe man auch Daseinsvorsorge für unsere Stadtbevölkerung, nicht nur in Hinblick auf Nahrungsmittel, sondern auch in Hinblick auf Klimaschutz...*

...soweit wieder einmal die üblichen schönen öffentlichen Verlautbarungren, jedoch die Wirklichkeit sieht anders aus:

Die Stimmung unter den Bauern gegenüber der Agrarpolitik ist indes denkbar schlecht: immer strengere EU- und Bundesrichtlinien, zum Beispiel zu Blühstreifen, Spritzmitteln, Tierhaltung. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Hinzu kommen nicht auskömmliche Milchpreise und Ernteausfälle aufgrund des Wetters. Deshalb zog es rund 1.000 Landwirte am 10. Dezember 2019 nach Wiesbaden, um vor dem Landwirtschaftsministerium zu protestieren und auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

Nun hat die Stadt Wiesbaden, nach eigenen Angaben, auf die EU- und Bundesagrarpolitik nur wenig Einfluß. Also, was tun?

Zunächst will Wiesbaden  mit den Landwirten in einem Branchengespräch gemeinsam überlegen, wie man hier vor Ort die Rahmenbedingungen verbessern kann...

...und außerdem: * "Klimaschutz", da ist es wieder dieses Wort, ohne das kaum ein Politiker auskommt und mit dem man auch den allergrößten Schwachsinn zu erklären versucht...

Glückliicherweise hat der Bürger ja die Möglichkeit sich im Internet zu informieren und das haltlose herunterbeten von Umwelt- und Klimaschutz und dem ganzen Unsinn zu hinterfragen und oft genug kann er erkennen, wie er von bestimmten Kreisen in der Politik regelrecht "ver.....t" wird.

...also, Bürger wacht auf, die Bauern haben´s schon erkannt...!

 
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