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Lesselallee: Zeichen stehen auf Fällung - Kein Heldenstück für das Dezernat...
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Lesselallee: Zeichen stehen auf Fällung - Kein Heldenstück für das Dezernat...

Ein Kommentar von Manfred Simon

Wie heißt es im "Wallenstein"? 'Das war kein Heldenstück...' Die Sitzung des zuständigen Ausschusses zum Thema "Lesselallee" am Dienstag war es gewiß auch nicht!

Ganz im Gegenteil, der unbefangene Beobachter hat den Eindruck, daß eher Machtgehabe und politisches Unvermögen im Vordergrund standen...

Man möge mir verzeihen, aber das letzte was mich interessiert sind Gutachten und Gegengutachten und Gegengegengutachten.

Ein Gutachten, falls es wirklich neutral ist, kann eine Entscheidungshilfe und damit sehr nützlich sein. Gutachten, die nur einen Zweck haben, ein anderes in einem anderen Licht zu zeigen, sind manchmal auch nützlich zur Meinungsbildung, aber damit dann auch Schluß!

Was gefragt ist, ist politisches Können und Entscheidungsfreude in der Sache, mit Vernunft und Augenmaß! Die vergangene Sitzung brachte das, was in solchen Situationen immer wieder feige praktiziert wird: Spiel auf Zeitgewinn, nichts weiter...

Machen wir mal eine neue  Besichtigung (als ob  die Örtlichkeit nicht schon genug besichtigt worden wäre) und schon haben wir wieder 1 Monat Zeit gewonnen.

Entschieden wird dann am 16. September,  bis dahin fließt noch viel Wasser sowohl den Main als auch den Rhein hinunter...

Der Gutachter der Stadt zeigte sich in der Sitzung nicht, zum erneuten Termin soll er aber wieder Zeit haben, wie man hört... - Fehlten die Argumente im Termin...?

Sowas kommt einem Affentheater näher als bürgernaher Politik. (Sorry liebe Affen) Als Bürger sehe ich nur eins: Die Bäume werden  fallen, sie werden fallen weil eine bestimmte Politische Gruppe es so wollen und die wahren Gründe dafür werde ich wohl kaum je erfahren... (mir stellt sich das jedenfalls so dar...)

So wird es also im Herbst an einem (vermutlich) nebligen Tag heißen: "Mein Freund der Baum ist tot, er fiel im frühen Morgenrot..." (Alexandra 1942 - 1969)   

...und was zurückbleibt sind frustrierte Bürger, die wieder einmal mehr erkennen können, daß sie in einer Welt leben, in der sie nichts aber auch garnichts zu sagen haben und das Wort: Demokrtie = Volksentscheidung nur eine hohle, eine sehr hohle, Phrasae ist. "Machtpolitik" heißt sowas glaube ich, wenn´s nicht mehr wirklich um die Sache geht...

...da nutzt es auch nichts, wenn zwei Politiker empfehlen, den Bürger bei der Entscheidung mitzunehmen, wohin bitte, in die Veräppelung? (Immerhin kommt mal jemand auf die Idee)

Frage: Gibt es bei 3.500 Unterzeichnern von Petitionen überhaupt noch was "mitzunehmen" außer der Erkenntnis daß die nunmal nicht das wollen, was "die da oben" wollen...?

Die Debatte soll ja ziemlich "hitzig" gewesen sein, rausgekommen ist außer heißer Luft aber recht wenig, wie meistens bei solchen "Diskussionen"... Den Bürger wundert´s nicht!

 
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