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Mehrheit im Kostheimer Ortsbeirat votiert für Fortschritt
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Mehrheit im Kostheimer Ortsbeirat votiert für Fortschritt

Ein Kommentar von Herbert Fostel

Am Mittwoch 18.März stimmten die Kostheimer Mandatsträger der SPD und FWG -geschlossen- mit ihrer Mehrheit von 9 der 15 Mandaten im Ortsbeirat für ein neues gemeinsames Bürgerhaus auf dem Todte-Areal.

Mit verbalem Populismus wurde von einigen Ortsbeiratsmitgliedern zum Teil „grenzwertig“ argumentiert. Bei der Bürgerbefragung plädierte u.a. ein Vereinsvertreter für den derzeitigen „Status Quo“.

„Die Akkustik sei nicht so schlimm im alten Bürgerhaus, dies wird auch durch die verpflichteten Künstler bei der Veranstaltung bestätigt.“ Im Gegensatz dazu war ein Presse-Interview vom Präsidenten des Kostheimer Carneval-Vereins, Toni Oestereich, der auf diese Mängel schonungslos hinwies.

Als größter Saalveranstalter in der AKK- Fastnacht, müssen die kulturellen Brauchtumspfleger, 1000€ pro Veranstaltung für einen Techniker bezahlen.

Sachlich und prägnant formulierten die Kommunalpolitiker der SPD und FWG ihre Befürwortung für einen zeitgemäßen Neubau des Bürgerhauses, statt aufwendige und kostenträchtige Sanierungsabläufe durchzuführen.

Zu ihrem Statement gehörte auch ihr volles Verständnis für die Vereine, für ihre emotionale Bindung an den alten Standort. Man kann sich aber zukunftsorientierte Möglichkeiten, nicht verschließen.

Und deshalb ist ihre Zustimmung für die Empfehlung lobenswert. Am kommenden Dienstag ist die „Empfehlungsabstimmung“ im Kasteler Ortsbeirat nur noch eine formale Pflichtkür der Parteien.

Passend dazu: “Wo’s not tut Fährmann, läßt sich alles wagen.“ (Schiller, Wilhelm Tell).

 
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