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O tempora, o mores
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O tempora, o mores

Kommentar von Herbert Fostel

„O tempora, o mores“, beklagte schon Cicero 63 vor Christus, „was für Zeiten, was für Sitten“.

Im Fokus der „Mängelrügen“ steht auch die älteste rechtsrheinische Römerstraße Deutschlands, die Steinern Straße. Aus Gründen der Parzellierung ist die Zugehörigkeit - links zu Mainz-Kastel – rechts zu Mainz-Kostheim – für die jeweils amtierenden Ortsbeiräte zugewiesen.

Dies bedeutet für die hiesigen Bewohner: „Einer sagt‘s dem Anderen…- Was soll’s, schließlich hat die Wiesbadener Behörde als „Imperator“ die alleinige Entscheidungsbefugnis. In medias res – Zur Sache:

Die Fußgängerwege - auf der rechten Seite der Kostheimer Steinern Straße - sind von hohen Sträuchern völlig überwuchert. Viel Unrat, Hundekot etc. bilden eine wachsende stinkende „Mülldeponie“. Durch die hohen und dichten Urwaldbüsche ist der besagte Fußgängerweg völlig verdunkelt und wird daher aus Sicherheitsgründen von den Passanten abends gemieden.

Nur 2 x im Jahr veranlasst die Wiesbadener Behörde eine dringend erforderliche Rodung und Säuberung vor Ort. Pardon, es soll jetzt im Himmelswillen kein Umwelt-Flächenbrand gezündelt werden, analog zur umstrittenen Kasteler Rathenau-Hecke mit viel Pro und Kontra.

„Immer wieder die Radfahrer“ … „Alle Altersklassen radeln zum Teil rücksichtslos auf dem ausgewiesenen Fußweg „Kostheimer“ Steinern Straße  mit hohem Tempo.

Programmierte Unfallgefahren für Fußgänger und Anwohner, die bei ihrer PKW-Ausfahrt auch behindert werden und keine Sichtmöglichkeit zum fließenden Verkehr haben, durch die hohen Sträucher und das Park-and-ride-System der „Kostheimer“ Steinern Straße.

Die Kasteler-Kostheimer Steinern Straße wird auch von einigen „Rennfahrern“ mit dem Nürburg-Ring verwechselt. Tempo-Limit ist für manchen chaotischen Auto- und Motorradfahrer  nur ein Fremdwort. Seltene Radarkontrollen brachten auch keine nachhaltige Wende im Fahrverhalten.

Besonders am Wochenende steht eine Vielzahl von LKW’s  und Bussen auf der „Kasteler“ Steinern Straße weit über die markierten Standplätze hinaus. Um mit der Sprache der Kapitäne der Landstraße zu argumentieren:

Was kümmert’s den Mond, wenn der Hund ihn anbellt…“  Verstehe das, wer will – der Kommentator nicht! „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ aus dem Tonfilm Die große Liebe. Deshalb Verbesserungsvorschläge vom Kommentator gefällig?

Notwendige Rodungen und Säuberungen, möglichst mehrfach im Jahr ohne Wenn und Aber, vornehmen lassen. Hinweisschilder anbringen für den ausgewiesenen Fußgängerweg der „Kostheimer“ Steinern Straße.

Ständige Radarüberwachungsanlage in der Steinern Straße anbringen und nicht abwarten, bis es zu einem schlimmen Unfall-Szenario wegen überhöhter Geschwindigkeit ausufert. Intensive Kontrollen durch die Stadt-Polizei, wegen „Wild-West-Parken“ einiger Unverbesserlichen auf der „Kasteler“ Steinern Straße und auch von einigen PKW-Dauerparkern, die ohne Skrupel die Ausfahrten der Bewohner in der „Kostheimer“ Steinern Straße behindern.

Parkplatzreduzierungen sollten deshalb auch auf dem Prüfstand stehen. Dazu passend ein Goethe-Zitat: „Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken“.

Unsere Redaktion meint dazu: Vor zwei Jahren schon haben wir auf diesen Mißstand hingewiesen, jedoch die zuständigen Wiesbadenr Behörden zeigen nur Arroganz und kümmern sich offenbar um nichts, nach dem Motto:

Keiner macht was er soll, viele machen was sie wollen aber alle machen mit...

Unsedre Bilddokus von damals können sie HIER und HIER nocheinmal aufrufen...


 
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