Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
Windkraft - Nein Danke!
E-Mail PDF

Windkraft - Nein Danke!

Ein Kommentar von Manfred Simon

Mit dem Schlagwort "Erneuerbare Energien" ist schon viel Schindluder getrieben worden und viel Unsinn erklärt worden. Man denke nur daran, daß man Windräder im Norden unseres Landes in das  Wattenmer und die Landschaft baute und dann merkte, daß man garkeine Stromtrassen hatte um sie auch transportieren zu können.

Dann wurde der Strom einfach nach Holland verschenkt... Wenn es nicht so traurig wäre, müßte man laut lachen!

Aber mein Thema ist heute die nicht entschuldbare Verschandelung von Natur und Landschaft durch Windräder und zusätzliche Strommasten. Das Argument weg vom Atomstrom lasse ich in diesem Zusammenhang nicht gelten.

Ich oute mich damit als klaren Gegner des Windkraftunsinns! Ich bin nicht alleine, bei den Recherchen zu diesem Kommentar habe ich mich nur ganz kurz im Netz umgeschaut und festgestellt, da sind noch viele andere Leute, die genauso denken wie ich, auch GRÜNE sind dabei.

Es sind vernüftige Leute, die erkannt haben, daß die Zerstörung unserer Erde auf verschiededne Art und Weise vollbracht werden kann, auch durch Windräder en Massse, und sind deshalb vernüftigerweise dagegen.

Eine Einsicht, die beispielsweise die Wiesbadener GRÜNEN noch nicht erreicht haben. In deren neuester Pressemitteilung wird der zuständige Umweltdezernent Arno Goßmann niedergemacht, nur weil er erkannt hat, daß die Windräder nicht das nonplusultra darstellen und diese rund um Wiesbaden begrenzen möchte.

Dabei kann er sich diese Dinger auf der hohen Wurzel sogar vorstellen, obwohl sie dort meiner Meinung nach auch nichts zu suchen haben. Er kannn also bestimmt nicht als "Radikaler Windkraftgegner" angesehen werden sondern man darf ihm Augenbmaß unterstellen...

Der Windkraftirrsin ist ein Irrweg und sollte sofort verlassen werden, ich bin überzeugt, daß diese Dinger über kurz oder lang sowieso alle wieder abgerissen werden! Bei allen Vorteilen, die der auf diese Weise gewonnene Strom zweifelsfrei hat, darf man die Nachteile nicht einfach übergehen.

Gerade die GRÜNEN, die doch so sehr als Beschützer der Natur auftreten, sind offenbar auf einem Auge blind, denn sie erwähnen mit keinem Wort, daß die Verschandelung der Landschaften die Lebensqualität der Menschen, die in ihr leben, erheblich senkt...

Sie erwähnen auch mit keiner Silbe die tausenden von Vögel (große und kleine), die jährlich durch die Rotoren qualvoll sterben müssen... (Um nur zwei Punkte anzusprechen)

Und wenn sich in vielen Gemeinden Widerstand regt, sind plötzlich keine "Unterstützer" da, die Bürgerinitiativen forcieren helfen und Demos organisieren worin man doch sonst so viel Übung zeigt...

Die Windkraft ist ein Januskopf und zwei Herren gleichzeitig kann man nicht dienen und vielleicht sind die Windkraftgegner die eigentlichen "Grünen" und größeren Naturschützer als die, die dies immer von sich selbst so lauthals verkünden.

Und dann noch: Der Anteil der Windenergie liegt bei ca. 6% am Gesamtaufkommen. Wenn also die jetzt schon rein optisch im Landschaftsbild vorhandenen "Spargel" als unzumutbar empfunden werden, wie würde das dann bei 100% Anteil aussehen? Also: Vergesst es!

...und bei allem Respekt und mit Verlaub, die Windkraft auf dem Foto rechts ist mir dann doch viel lieber! (Kleiner Scherz...)

 
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

LEBENSSINN ist Lebensmoment;

Mutige Blumen im Asphaltriß.

Zufallsharmonien in atonaler Wüste.

Ferner Blumenhauch über Sumpfesfäule.

Ausharren für Momente des Lebens.

Mit Hoffnung auf Wiederkehr und sei´s Erinnerung

(Stefan Simon)

Neueste Nachrichten