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Zweite Stadtbrücke - Eine „Fata Morgana“ ?
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Zweite Stadtbrücke - Eine „Fata Morgana“ ?

Ein Kommentar von  Herbert Fostel

Die Rheinbrücken, besonders Kastel zu Mainz sind das Bindeglied der Rechts- und Linksrheiner.

Strategie, Überlegungen und blühender Handel, prägten die gebauten Brücken in ihrer wechselvollen Geschichte.

Es gab schon eine römische Brücke, die von der 14.Legion in den Jahren 70-90 n. Chr. geschlagen wurde. Fortgesetzt wurde dies mit der Ponton-Brücke der Schönborncher Jahre, -prunkvolles Bauwerk- Einweihung „1885-1934“ Rheinbrücke wurde erweitert. „1945“ Sprengung durch die Reichswehr im dritten Reich- „1950“ Einweihung durch den Namensträger Bundespräsident Prof.-Dr. Theodor Heuss.

Das heutige gigantische Verkehrsaufkommen -auch Ursache und Folge wachsender Einwohnerzahlen– täglich „rund um die Uhr“ strapazieren PKWs und LKW’s mit ihren permanenten Erschütterungen die Fahrbahn.

Durch das aktuelle katastrophale Verkehrsszenario auf der beschädigten Schiersteiner Brücke -täglich 80.000 Verkehrsteilnehmer- wurde wieder der Ruf nach einer „zweiten Stadtbrücke“ laut.

Ein weiterer Verkehrsstillstand ist auch auf der Theodor-Heuss-Brücke, bei aller technischen Erwartungshaltung und Bausubstanz, jederzeit möglich.

Auf der Mitgliederversammlung der Kasteler SPD, wies der Parteichef AKK-Stadtrat Rainer Schuster darauf hin, daß südlich der Kaiserbrücke, auf der Radfahrer den Rhein überqueren, eine Trasse für eine Autobahnbrücke, im Wiesbadener Flächennutzungsplan schon seit Jahrzehnten, vorgesehen ist.

Deshalb wurde vorsorglich ein „Planungsmittelantrag“ für eine „zweite Stadtbrücke“ von der SPD beantragt. Die Leitlinien für den Wiesbadener Flächennutzungsplan haben eine Laufzeit bis 2030.

Das Planungsmodell lautet: „In Kastel eine Trasse für eine Zufahrt von der Biebricher Straße und einen Brückenverlauf südlich der Kaiserbrücke über die Petersaue bis zu Gemarkungsgrenze auf dem Rhein“.

Der Türöffner, für eine „zweite Stadtbrücke“ ist einvernehmlich in Korporation nur mit Mainz möglich. Dazu die spannende Erwartungshaltung: „Fata Morgana“ oder „Wunder gibt es immer wieder…“

 
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