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Fassenacht
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Das Markenzeichen des KCK seit 75 Jahren

Es dürfte verständlich sein, daß sich der Atlanta-Club Kastel in Anlehnung an eine herkömmliche Vereinsgepflogenheit schon bald nach der Gründung im März 1947 eine Anstecknadel mit den Initialbuchstaben ACK zulegte, die jedes Mitglied je nach Begeisterung als äußeres Zeichen seiner clublichen Verbundenheit am Revers seines Anzuges tragen konnte.

Diese Clubnadel mußte natürlich nach der Umbenennung des Atlanta-Club in Karneval-Club-Kastel im März 1953 eine Umgestaltung erfahren.

Das damalige Mitglied Rudi Ganss hatte sich der Sache angenommen und eine neue Clubnadel geschaffen, die in ihrer Form heute noch fortbesteht.

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Jubilierende Korporationen präsentieren Sonder-Ausgaben

Beide Korporationen von rechts des Rheins Kostheimer Carneval-Verein (KCV) mit närrischen 9x11 Jahren und der Karneval-Club Kastel (KCK) mit stolzen 75 Jahren, können trotz Saalfastnachts-Abstinenz nicht nur mit prachtvollen Jubiläumsorden, für ihre Aktiven brillieren, sondern auch mit lesenswerten Sonder-Publikationen aufwarten.

Der KCV zu „99“ mit einer „Jubiläumsausgabe“, der KCK  (1947-2022) durch einen „Jubiläumsguckkasten“. Informativ in Wort und Bild über ereignisreiche Epochen in der Vereinsgeschichte.

Die kostenlosen Broschüren sind im Einzelhandel, Großmärkten, Banken und Tankstellen in der Region erhältlich.

(Herbert Fostel) - Foto: Marita Klemt

 
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KCK-Fenstersitzung erreicht neue Dimensionen

Einen spektakulären närrischen Paukenschlag, erstmals in der Fastnachtshochburg Mainz konnte der KCK, mit Herz und Leidenschaft, zu seinem 75-jährigen Jubiläum mit der „Fenstersitzung“ im Hyatt Regency Hotel sensationell auslösen.

Auch bei klirrender Kälte mit minus 10 Grad-Außentemperatur war das Stimmungshoch der 180 anwesenden Gäste nicht zu bremsen. Im Außenbereich, gut verpackt mit viel Fassenachts-Flair, auch in den närrischen „Chambre-Separees“ (Hotel-Zimmer) wurde bei offenen Fenstern geschunkelt und mit bunten „Leucht-Kreiseln“ stimmungsvolle Signale gesetzt. Das KCK-Komitee wurde diesmal in beheizten Turbos platziert.

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KCK setzt närrische Akzente bei Open-Air-Ordensfeier Premiere


Der KCK läßt sich seine stolze Jubiläumskampagne 2022 „75 Jahr für Mainz-Fastnacht pur von rechts des Rheins“, im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten, nicht nehmen.

Beim erstmaligen „Open-Air-Ordensempfang“ im Außenbereich des Hyatt Regency Hotels in Mainz konnte KCK-Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans 103 geladene Gäste herzlichst willkommen heißen.

Mit Einfallsreichtum und Mut zu Neuem werden einige närrische Veranstaltungen und Begegnungen zeitgemäß durch den KCK vorgenommen, betonte der KCK-Chef.

Sein besonderer Dank galt dem Ideengeber, Großen Rats-Mitglied und Generaldirektor mit seinem Service-Team vom Hyatt Regency für diese erstmalige KCK-Begegnung.

Zu den geschliffenen Versen des Sitzungspräsidenten Bardo Frosch gehörte auch die erstmalige „Open-Air-Ordensverleihung“ die an einem Ordensstand überreicht wurden.

Zur Zeremonie zählte die Verleihung der „KCK-Aktiven-Kappen“ vom Präsidenten an Kathrin Dohle und Guntram Eisenmann. Den Mainzer Stadtorden mit Urkunde erhielt der Club-Aktive Uwe Dicks, im Auftrag des Mainzer OB überreicht.

Für fassenachtliche Weisen sorgte das Duo Aeternum – Prof. Dr. Christian Vahl, Kathrin Dohle  mit „Frosch Bardos Fastnachtswein“, „wieder Fastnacht.“ Ein gelungenes KCK-Event in abendlicher Atmosphäre mit einem Blick auf den bekundeten Brückenschlag nach Kastel.

(Herbert Fostel) - Foto: Marita Klemt

 
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100. Geburtstag des unvergessenen Karnevalisten Rudi Zörns

100 Jahre wäre der Vollblut-Fastnachter Rudi Zörns – geboren am 6. Februar 1922 in Mainz- verstorben am 26. Januar 2009, geworden.

Rudi Zörns bot in seinen Bütten-Vorträgen Kokolores in Reinkultur, die Lachsalven auslösten. seine Vorträge waren stets von feinsinnigem Humor geprägt.

Derbheit und Grobkörnigkeit waren ihm fremd, er schrie seine Pointen nicht laut heraus, eher leise und vielleicht etwas schnodderig, als allzu akzentniert. Das war es, was die Zuhörer faszinierte.

Grandios wie er seine schrulligen Einfälle aus sich heraussprudeln ließ, als wären sie das Selbstverständlichste der Welt.

Der KCK-Mentor Rolf Braun war von dieser Vortragskunst begeistert und konnte 1957 Rudi Zörns für den Club gewinnen, für den er zehn Mal in den Fastnachtssitzungen auftrat. Bei den ausverkauften KCK-Sitzungen im Kasteler Bürgerhaus wurde der famose Büttenredner stets vom Publikum euphorisch umjubelt.

Jeweils zu Beginn durfte, seine obligatorische Begrüßung nicht fehlen: „Alleweil sein ich do!“ Rudi Zörns blieb stets schlicht und bescheiden. Zuwendungen für Auftritte waren für ihn ein Fremdwort.

Auch bei den Mombacher „Bohnebeitel“ zählte er lange Jahre zu den Aktiven. Spaß an der Freud auf „määnzerisch“, machte den unvergessenen Rudi Zörns zu einem der beliebtesten Fastnachtsredner rechts und links des Rheins.

(Herbert Fostel) - Foto: KCK-Archiv

 
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Das gab`s nur einmal – das kommt nie wieder ……

Rolf Braun und Joe Ludwig zündeten vierfarbbunte Glanzlichter

Am 8. Februar verstarb der begnadete Mainzer Fastnachter Joe Ludwig. Als Chef der Gonsbachlerchen und fabelhafter Bütten-Redner war er beheimatet beim Gonsenheimer Carneval-Verein.

Freundschaftlich – seit 1947 – war Joe Ludwig mit dem KCK-Idol Rolf Braun verbunden. Dies wurde auch närrisch fortgesetzt auf der KCK-Bühne, in der Turnhalle am Ludwigsplatz und im Bürgerhaus in Kastel.

Phänomenal waren auch dabei die legendären Zwiegespräche, die humorvoll mit viel Määnzer Charme und nie primitiv, vorgetragen wurden.

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