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Fassenacht
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Woi-Geister präsentieren: Woody Feldmann und Ramon Chormann

Comedy am Schloß Biebrich

Nach der fastnachtslosen Coronazeit freuen sich die Woi-Geister wieder ein Spektakel anbieten zu können.

Am Freitag und Samstag dem 24.und 25. September veranstaltet der Carneval Club  „Die Woi-Geister“ am Biebricher Schloss eine OPEN AIR Comedy Veranstaltung mit Woody Feldmann und Ramon Chormann. Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 18:30 Uhr

 Seit mittlerweile 6 Jahren ist Woody Feldmann fester Bestandteil und Moderatorin der Woi-Geister Fastnachtssitzungen. Woody Feldmann ist seit 2019 die Sitzungspräsidentin der hessische Weiberfastnacht und Rednerin verschiedener Sendungen der HR Fernsehfastnacht.

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„Rolfi“ – die neue Symbolfigur des KCK ist da!

Die herrliche Karikatur des ideenreichen Guntram Eisenmann, der die Titelseite vom „Guckkaste“ ziert, stellt unseren unvergessenen Mentor und Gründer der einzigartigen Club-Nachthemdensitzungen „im schönsten Frack, dem Nachthemd“ mit einem hölzernen Leuchter mit Kerze dar. Es war das Statussymbol der legendären Nachthemdenbrüder.

Der spiritus rector war der Genius Rolf Braun. Ausgestattet mit einer naturgegebenen Komik und begnadet mit den Künsten der Rhetorik und Mimik.

Entdecker des Karikaturisten Guntram Eisenmann für den KCK war Präsidiumsmitglied Frank Maier. Der gelernte Schildermaler mit Meisterbrief, mußte in seiner Lehrzeit auch noch Bühnendeko für Fastnachtssitzungen und Motivwagen für Umzüge bauen. Im In- und Ausland war er als Experte in örtlichen Messegeländen und Ausstellungshallen kreativ vor Ort.

Ab 2000 wurde Eisenmann seßhaft und selbstständig. Seit 1987 steht der Fastnachtsinfizierte mit politisch-literarischen Vorträgen, als der „Mann vom Altpapier“, bravourös in der Bütt.

Der Fastnachter gehört auch dem Vorstand der „Dachorganisation Wiesbadener Karneval“ an und ist seit 30 Jahren unter anderem für den Bau der Motiv- und Komiteewagen sowie Dekorationen von Veranstaltungen zuständig.
Sein Knowhow will Guntram Eisenmann auch beim KCK einbringen.

Übrigens konnte der Club in den 50er Jahren bei seinen Sitzungen im Kasteler Bürgerhaus auch den Grafiker Emil Nothof präsentieren. Von seiner Frau Elisabeth assistiert, konnte der Parodist mit 15 in Schnellzeichnungen umgesetzte Vorträge, als „Maler Klecksel" begeistern.

(Herbert Fostel)

 
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Wiege des Mainzer Narrhalla-Marschs

Daß die Melodien des Mainzer Narrhalla-Marschs ursprünglich aus der Oper „Le Brasseur de Preston“ (Der Brauer von Preston) von Adolphe Adam (1803–1856) stammen, ist seit langem bekannt.

Nun hat die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz ein ganz besonderes Exemplar einer Partitur dieser Oper aus ihrem Bestand digitalisiert: eine Handschrift, die der aus Mainz stammende Schauspieler, Theaterregisseur und Schriftsteller Rudolf Frank (1886-1979) der Stadt Mainz zu ihrer Zweitausendjahrfeier anno 1962 geschenkt hat.

Entstanden ist diese Handschrift, die eine deutschsprachige Fassung der Oper enthält, jedoch schon viel früher, etwa um 1840. Sie wurde später mit einem prächtigen Einband versehen und trägt, neben der Widmung von Rudolf Frank, noch dessen handschriftlichen Hinweis „Die Wiege des Mainzer Narrhalla-Marschs“.

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KCK schenkt närrisch mit Schoppe-Streaming in Corona-Zeiten ein

Alle digitalen Heiterkeitshürden wurden erstmals am Fastnachtsamstag im Mainzer Hotel – Me and All – genommen und mit viel närrischem Herzblut ein vierfarbbuntes Programm zu sechs köstlichen Flaschen Wein der Winzer von rechts und links des Rheins vom Karneval-Club Kastel (KCK) kredenzt.

Mit Zugangstickets konnten 700 Live-Zuschauer im Internet durch den KCK begeistert werden. Der Club hatte dazu „700 Weinpakete“ bundesweit verschickt. Dazu unterstützten die „Kellermeister“ von rechts und links des Rheins mit ihren Präsentationen fachkundig.

Der närrische „Weinprobe-Babbeler“, mit präsidialer Rolf- Braun- Brille, Daniel Vetter, führte durch ein gehaltsvolles „KCK-Narritee“. In weinseliger Stimmung konnte er das Publikum diesmal auf dem heimischen Sofa live im Internet in „närrischen Rausch“ versetzen.

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Narren erobern WI-Rathausschlüßel


Da der traditionelle Sturm aufs Rathaus in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hat DACHO-Vorsitzender Simon Rottloff den Schlüßel nahezu kampflos erhalten.

Er überredete wortgewaltig Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zur Aufgabe und konnte sich den Schlüßel schließlich, unter Protest, aneignen...

HELAU!

 
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AUF-Sensationsreporter Hartmut Bohrer berichtet vom "Veiter Platz" in Kastel/Kostheim

In diesem Jahr gab es an Fastnachtssamstag eine kleine Sensation: Erstmalig gelang es Politik und Verwaltung, die AKK-Ortsverwaltung gegen die närrischen Korporationen  und ihre zahlreichen Anhänger zu verteidigen.

Angesichts von Corona hatte die Ortsverwaltungsstellenleiterin Petra Seib zum Sturm auf die Ortsverwaltung in Form einer Videokonferenz eingeladen. Wie immer waren die Korporationen zahlreich erschienen, ausnahmsweise unmaskiert, damit sie in der Konferenz farbenprächtig und lautstark zur Geltung kommen.

Petra Seib hatte heimlich schon seit dem 11.11. tagelang mit dem städtischen IT-Dienstleister WIVERTIS die "Videoschalte" vorbereitet, damit es nicht die üblichen Pannen gibt. Und so klappte am Samstag alles wie gewünscht. Auf Anweisung ihres Dienstvorgesetzten OB Mende konnte Frau Seib nach Belieben Jocusgarde, KCV, KMV, die Rasselbande und den ganzen närrischen Pöbel stumm schalten.

Diese ließen sich das allerdings nicht lange bieten, drückten den Button "Meeting verlassen" und zogen fröhlich - wie immer maskiert - durch die Straßen von AKK mit dem üblichen Helau und dem aktuellen A-H-A. Der übliche Sicherheitsabstand zur vorausgehenden Zugnummer wurde dieses Mal aus Hygienegründen verdoppelt, sodaß der Umzug statt der üblichen vier acht Stunden dauerte. Während die letzten in der Steinern Straße starteten, waren die ersten bereits auf der Maaraue und reinigten ihre Wagen für die kommenden Umzüge.

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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

MAGISCHER Rhein; bist
magisch geblieben.
gezähmt, gezwängt, gesprengt
Blikeb der Zauber uingebrochen.

Der Frühnebel steigt und die
Sonne senkt Gold in die Tiefe.
In Ferne liegt die Ahnung
des hohen Domes.

Im Wunschland des Wintgerkönigs
Schroffe Ruine auf hohem Felsen
Das Drachenschloß Liebesgeträumt;
Geträumt an den heiligen Fluß.

Und der Bilderschrein zu Füßen
Bewahrt des Klangzaubers
Weltendrama; unberührt von
Unsrer Dämmerung.

(Stefan Simon)