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Fassenacht
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Kasteler Fassenacht im Wandel der Zeiten

Zum Lachen nie den Mut verloren
Die Ursprünge des vierfarbbunten Spiels, der Fasse, in der Brückenkopfgemeinde Kastel gehen auf den Anfang des 17. Jahrhunderts zurück. Es ist überliefert, daß am rechten Rheinufer in Kastel mit dem Mummenschanz und den Auftritten der Schwertdanzers mit Rasselern begonnen wurde.

Man zog vermummt zum wohl ältesten ehemaligen Gasthaus „Zur Traube“ (heute nur noch Parkplatz an der Kasteler Brückenauffahrt nahe Mainzer Straße/Ecke Kronenstraße). Es herrschte ausgelassene Fröhlichkeit.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren es die erhöhten Gebühren „der Großherzoglichen Ortsgerichte“, die gegeißelt wurden. Zehn Albus oder Weissfennige gab es jeweils für die Gruppen aus der „Gemeintkasse“, zum vertrinken, wie es hieß.

Auch eigenwillige, meist handgeschnitzte Köpfe, die damals schon Persönlichkeiten darstellten, wurden auf Stöcke gesetzt, mit kleinen Schellen behangen und beim Auftritt mitgeführt.

Man darf diese Gruppen als Vorläufer der sich bis in die Gegenwart in Kastel erhaltene Schnorrergruppen bezeichnen, die an Fastnachtdienstag ihren „großen Auftritt“ haben.

In den 30er Jahren wurde von „Großmutter Schnorrer“ und sonstigen maskierten immerhin 36 Gasthäuser, vom Anker bis zum Wagner, heimgesucht. Bereits 1950 wurde dieser alte Brauch wiederbelebt.

Nachdem die Kirche mit ihren besonderen Machteinfluss, aber auch des kurfürstlichen Hofes, der Fastnacht einen geordneten Rahmen gaben unter dem Oberbegriff „Allen wohl und niemand weh“ war es die bürgerliche Gesellschaft, die fortan das närrische Geschehen immer mehr reglementierte.

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Der Fastnachtsorden - Objekt der närrischen Begierde

Es wundert nicht, daß eine Zeit die alles, auch sich selbst in Frage stellt, nach dem Wert oder Unwert eines Karnevalsordens fragt.

Die Frage ist berechtigt. Nur ihr Sinn erscheint fragwürdig, wenn sie auf den materiellen Wert zielt. In der Fastnacht, wie die Brauchtumshüter sie verstehen, sind auch Orden eine Persiflage, wie das Komitee, die Kappen, Schärpen, Zepter und viele anderen Symbole närrischen Brauchs.

Seine Vielfalt spiegelt sich als Kampagneorden der Korporationen wider. Manigfach sind auch die Möglichkeiten ihn zu tragen, so z. B. als Steckorden, am Bande oder einfach nur zum Umhängen.

Unzählige Motive wurden im Laufe der Zeit verwendet, um sie zu echten Schmuckstücken werden zu lassen. Wahre Kunstwerke sind schon entstanden, die sich heute noch großer Bewunderung erfreuen.

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Keine Außenveranstaltungen am Fastnachtswochenende

Die Stadt Mainz und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) haben sich in einer gemeinsamen Runde mit Oberbürgermeister Michael Ebling, Ordnungsdezernentin Manuela Matz und MCV-Präsident Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban einvernehmlich gegen Veranstaltungen mit Straßenfastnachtscharakter entschieden.

Nach ausführlichen Gesprächen und Erörterungen zu den vom MCV geplanten Außenveranstaltungen rund um das Fastnachtswochenende (24. -27. Februar) verständigten sich die Stadt und der MCV darauf, von den Veranstaltungen abzusehen.

Wir meinen: HEEEELAU!

 
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...steht auf wenn Ihr Mainzer seid!

Mainz, Auch am ersten Montagabend im neuen Jahr, versammelten sich in Mainz und anderswo erneut mehrere Personen, in thematischem Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie.

Zuvor war, wie bereits in der Vergangenheit, in einschlägigen sozialen Messengerdiensten und sozialen Netzwerken zu den Protestaktionen gegen die bestehenden Coronamaßnahmen aufgerufen worden.

In der Mainzer Innenstadt kam es am 03.01.22 ab 18:00 Uhr zu einer angemeldeten Versammlung in Form eines Zuges mit rund 250 Teilnehmenden durch die Innenstadt, der sich thematisch mit der Kritik an den Corona Maßnahmen befaßte.

Ab 17:30 Uhr fand eine angemeldete Spontanversammlung auf dem Gutenbergplatz statt, die sich thematisch gegen die Corona-Maßnahmen-Kritiker richtete. Diese Versammlung verlief mit ca. 15 Teilnehmenden friedlich und unauffällig. Einige dieser Teilnehmer beobachteten den Aufzug und äußerten ihren Gegenprotest.

Zeitgleich tauchten im Mainzer Innenstadtbereich rund 50 Personen auf, die sich erkennbar zusammenschloßen und durch Teile der Altstadt liefen. Eine Anmeldung zu einer Versammlung war nicht eingegangen.

Durch Polizeikräfte wurden diese Gruppierungen angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Insbesondere wurde dabei der Impfstatus kontrolliert, da sich ungeimpfte Personen nur mit dem eigenen Haushalt und maximal zwei weiteren Personen treffen dürfen.

Es wurden 14 Personen einer Identitätsfeststellung unterzogen. Eine kleine Gruppe der kontrollierten Personen schloß sich nach der Kontrolle dem angemeldeten Zug an...

Wir meinen: ...klingt nach Fassenacht isses abber nit, gelle...

 
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Rosenmontagszug abgesagt!

Der Mainzer Rosenmontagszug wird auch im kommenden Jahr nicht stattfinden

Der veranstaltende Mainzer Carneval-Verein (MCV) hat diese Entscheidung nach einer Vorstandssitzung am Mittwoch Abend (15.12.21) der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Den Ausführungen des MCV zufolge solle die Planung zum Umzug, der am 28. Februar 2022 stattfinden sollte, vor dem Hintergrund der Coronapandemie und mit Blick auf die mögliche Dimension der zu erwartenden Zuschauer nicht weiter vorangetrieben werden...

Wir meinen: HELAU Ihr Narren!

 
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AKK-Fassenachtszug abgesagt!

Liebe Freunde des AKK-Zuges, die neue Kampagne hat begonnen und es wurden auch schon diverse Veranstaltungen angekündigt, aber auch schon einige wieder abgesagt.

Durch die 2G- und 3G-Regelungen gibt’s zwar immer mehr Lockerungen, wodurch sich wiederum mehr Möglichkeiten zur Planung ergeben, die aber auch zeitgleich mit einem höheren Planungsaufwand und den dementsprechenden Kosten verbunden sind.

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