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Fassenacht
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„Rolfi“ – die neue Symbolfigur des KCK ist da!

Die herrliche Karikatur des ideenreichen Guntram Eisenmann, der die Titelseite vom „Guckkaste“ ziert, stellt unseren unvergessenen Mentor und Gründer der einzigartigen Club-Nachthemdensitzungen „im schönsten Frack, dem Nachthemd“ mit einem hölzernen Leuchter mit Kerze dar. Es war das Statussymbol der legendären Nachthemdenbrüder.

Der spiritus rector war der Genius Rolf Braun. Ausgestattet mit einer naturgegebenen Komik und begnadet mit den Künsten der Rhetorik und Mimik.

Entdecker des Karikaturisten Guntram Eisenmann für den KCK war Präsidiumsmitglied Frank Maier. Der gelernte Schildermaler mit Meisterbrief, mußte in seiner Lehrzeit auch noch Bühnendeko für Fastnachtssitzungen und Motivwagen für Umzüge bauen. Im In- und Ausland war er als Experte in örtlichen Messegeländen und Ausstellungshallen kreativ vor Ort.

Ab 2000 wurde Eisenmann seßhaft und selbstständig. Seit 1987 steht der Fastnachtsinfizierte mit politisch-literarischen Vorträgen, als der „Mann vom Altpapier“, bravourös in der Bütt.

Der Fastnachter gehört auch dem Vorstand der „Dachorganisation Wiesbadener Karneval“ an und ist seit 30 Jahren unter anderem für den Bau der Motiv- und Komiteewagen sowie Dekorationen von Veranstaltungen zuständig.
Sein Knowhow will Guntram Eisenmann auch beim KCK einbringen.

Übrigens konnte der Club in den 50er Jahren bei seinen Sitzungen im Kasteler Bürgerhaus auch den Grafiker Emil Nothof präsentieren. Von seiner Frau Elisabeth assistiert, konnte der Parodist mit 15 in Schnellzeichnungen umgesetzte Vorträge, als „Maler Klecksel" begeistern.

(Herbert Fostel)

 
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Wiege des Mainzer Narrhalla-Marschs

Daß die Melodien des Mainzer Narrhalla-Marschs ursprünglich aus der Oper „Le Brasseur de Preston“ (Der Brauer von Preston) von Adolphe Adam (1803–1856) stammen, ist seit langem bekannt.

Nun hat die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz ein ganz besonderes Exemplar einer Partitur dieser Oper aus ihrem Bestand digitalisiert: eine Handschrift, die der aus Mainz stammende Schauspieler, Theaterregisseur und Schriftsteller Rudolf Frank (1886-1979) der Stadt Mainz zu ihrer Zweitausendjahrfeier anno 1962 geschenkt hat.

Entstanden ist diese Handschrift, die eine deutschsprachige Fassung der Oper enthält, jedoch schon viel früher, etwa um 1840. Sie wurde später mit einem prächtigen Einband versehen und trägt, neben der Widmung von Rudolf Frank, noch dessen handschriftlichen Hinweis „Die Wiege des Mainzer Narrhalla-Marschs“.

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KCK schenkt närrisch mit Schoppe-Streaming in Corona-Zeiten ein

Alle digitalen Heiterkeitshürden wurden erstmals am Fastnachtsamstag im Mainzer Hotel – Me and All – genommen und mit viel närrischem Herzblut ein vierfarbbuntes Programm zu sechs köstlichen Flaschen Wein der Winzer von rechts und links des Rheins vom Karneval-Club Kastel (KCK) kredenzt.

Mit Zugangstickets konnten 700 Live-Zuschauer im Internet durch den KCK begeistert werden. Der Club hatte dazu „700 Weinpakete“ bundesweit verschickt. Dazu unterstützten die „Kellermeister“ von rechts und links des Rheins mit ihren Präsentationen fachkundig.

Der närrische „Weinprobe-Babbeler“, mit präsidialer Rolf- Braun- Brille, Daniel Vetter, führte durch ein gehaltsvolles „KCK-Narritee“. In weinseliger Stimmung konnte er das Publikum diesmal auf dem heimischen Sofa live im Internet in „närrischen Rausch“ versetzen.

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Narren erobern WI-Rathausschlüßel


Da der traditionelle Sturm aufs Rathaus in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, hat DACHO-Vorsitzender Simon Rottloff den Schlüßel nahezu kampflos erhalten.

Er überredete wortgewaltig Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zur Aufgabe und konnte sich den Schlüßel schließlich, unter Protest, aneignen...

HELAU!

 
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AUF-Sensationsreporter Hartmut Bohrer berichtet vom "Veiter Platz" in Kastel/Kostheim

In diesem Jahr gab es an Fastnachtssamstag eine kleine Sensation: Erstmalig gelang es Politik und Verwaltung, die AKK-Ortsverwaltung gegen die närrischen Korporationen  und ihre zahlreichen Anhänger zu verteidigen.

Angesichts von Corona hatte die Ortsverwaltungsstellenleiterin Petra Seib zum Sturm auf die Ortsverwaltung in Form einer Videokonferenz eingeladen. Wie immer waren die Korporationen zahlreich erschienen, ausnahmsweise unmaskiert, damit sie in der Konferenz farbenprächtig und lautstark zur Geltung kommen.

Petra Seib hatte heimlich schon seit dem 11.11. tagelang mit dem städtischen IT-Dienstleister WIVERTIS die "Videoschalte" vorbereitet, damit es nicht die üblichen Pannen gibt. Und so klappte am Samstag alles wie gewünscht. Auf Anweisung ihres Dienstvorgesetzten OB Mende konnte Frau Seib nach Belieben Jocusgarde, KCV, KMV, die Rasselbande und den ganzen närrischen Pöbel stumm schalten.

Diese ließen sich das allerdings nicht lange bieten, drückten den Button "Meeting verlassen" und zogen fröhlich - wie immer maskiert - durch die Straßen von AKK mit dem üblichen Helau und dem aktuellen A-H-A. Der übliche Sicherheitsabstand zur vorausgehenden Zugnummer wurde dieses Mal aus Hygienegründen verdoppelt, sodaß der Umzug statt der üblichen vier acht Stunden dauerte. Während die letzten in der Steinern Straße starteten, waren die ersten bereits auf der Maaraue und reinigten ihre Wagen für die kommenden Umzüge.

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Wiedergeburt der Kasteler und Kostheimer Fassenacht

Als gegen März 1945 die Amerikaner das rechte Rheinufer besetzten, hatten sie den Rhein zur Grenze des linken und rechten Rheinufers bestimmt und bewirkten dadurch die Teilung von Mainz.

Die Mainzer Kernstadt lag in der französischen Zone, die rechte Rheinseite, Amöneburg, Kastel und Kostheim in der amerikanischen Zone und wurde Wiesbaden zur Verwaltung übergeben.

Bereits in den Kriegsjahren waren die Vereinstätigkeiten stark, teilweise sogar ganz eingestellt. Das Naziregime hatte dem KMV in Kastel jede karnevalistische Tätigkeit untersagt.  Als im September 1944 die Bomben auf Kastel niedergingen, wurde der Gardefundus der Jocus- Garde und der Veranstaltungssaal des KMV Raub der Flammen.
Durch die harten Entbehrungen des Krieges verspürte die Bevölkerung sowieso keine Lust zum Feiern. Nachdem die Amerikaner auf der rechten Rheinseite einmarschiert waren, war zwar der Krieg zu Ende, aber die Entbehrungen waren riesengroß.

Viele Kasteler Väter waren im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft. Alte, Mütter und Kinder hatten ein schweres Los.  Nahrung für den täglichen Bedarf war nur sehr spärlich vorhanden, oder sogar überhaupt nicht. Wohnraum war knapp. Provisorisch wurden Wohnungen erstellt. Man brauchte ja ein Dach über dem Kopf.

Auf den Straßen lag der Trümmerschutt. Die Helden dieser Zeit waren die Frauen. Sie besorgten Lebensmittel, räumten Schutt von den Straßen, klopften an Backsteinen den Mörtel ab, damit diese wiederverwendet werden konnten. Da blieb keine Zeit für Feierlichkeiten.

Von der Militärregierung war jede Vereinstätigkeit ausdrücklich verboten. Erst im Dezember 1945 wurde das Vereinsrecht wiederhergestellt, verbunden aber mit einer Fülle von Auflagen. Aber zum Gemeindeleben gehört auch das bodenständige Brauchtumsrecht der „Meenzer Fassenacht“. Daraus schöpfte der Mensch immer wieder neuen Mut und Kraft, was in dieser Zeit sehr notwendig war.

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