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Fassenacht
Fassenacht
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Bei der KJG-Ratsherren-Runde läßt`s sich gut lustig sein…

Präsident der Ratsherrenrunde, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, konnte am 1. 2. zum närrischen traditionellen Treffen, diesmal im gemütlichen Brunnenstübchen, mit Helau willkommen heißen.

Zum illustren feucht-fröhlichen Kreis zählten auch Garde-Ehrenpräsident Markus Richter sowie vom Präsidium „Vize“ Thorsten Hoppe mit Karsten Moravek.

Ein Höhepunkt war der „Gala-Auftritt“ von Bütten-Ass Stefan Fink. Diesmal in der Paraderolle „Hänsel von der Klima-Gretel“, nach dem Märchen von „Hänsel und Gretel“. Was sich da alles ereignet, zeigt Greta Thunberg die die Medien beherrscht, ist märchenhaft, stellte Fink in Versform hervor.

Die Ratsherren mußten zuhören, um seine Reime vollenden zu können. Natürlich durfte auch der berühmte Ausspruch nicht fehlen:“ Knusper, Knusper Knäusschen!“ – Riesenbeifall!

Bei Weck, Worscht und manchem Bierchen blühte auch der Flachs, dabei gab auch Ratsherr Gustav Frankenbach,  als närrischer Solist, deftige Verse in „Landsknechts-Art“ zum besten.

(Herbert Fostel) - Foto: Peter Stoiber

 
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Glanzvolle Sondereröffnung des GHK-Fassenachtskabinetts

Vorsitzender Karl-Heinz Kues von der Gesellschaft für Heimatgeschichte (GHK) konnte am 02.02. zahlreiche Repräsentanten der Korporationen, sowie AKK-Stadtrat Rainer Schuster begrüßen.

Kues wies hin: „ Ein Museum lebt nur durch Veränderungen und Ergänzungen. Dadurch ist es möglich, die Geschichte von Kastel darzustellen und zu dokumentieren.“ Eine besondere akribische Würdigung erhielt das Casino zum Frohsinn – KMV für sein Doppeljubiläum.

1866 wurde der Stammverein gegründet, der in diesem Jahr seinen stolzes 14 x 11. Geburtstag mit seiner 1909 offiziellen Unterabteilung „Komitee“, die ihr 111-jähriges närrisches Bestehen gemeinsam feiern.

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Seniorensitzung „Am Königsfloß“ begeistert

„So soll Fassenacht sein“

Im närrisch dekorierten Lilien-Cafe wurde den Bewohnern des Seniorenzentrums "Am Königsfloß" am 28.01. ein unterhaltsames vierfarbbuntes Programm geboten. Top organisiert vom Generalfeldmarschall Esc. Seppel von Kübler von der Kasteler Jocus-Garde und dem 1. Vorsitzenden Florian Hahn vom Karnevalverein Kasteler Ratschen-Bande.

Zu entsprechenden Einstimmung setzten närrische Ausrufezeichen die Eskorten der Jocus-Garde und Ratschenbande unter der Leitung von Wilhelm Bachmann. Mit viel Charme und Spontanität gefiel Seppel Kübler als Moderator.

Famos sorgte der musikalische Alleinunterhalter Schlager-Rolf (Rolf Wittek) für Stimmung als Einheizer, dem „Frohsinn freie Fahrt“. Heimbewohnerin Emmi Freimann konnte zum Kokolores-Vortrag über ihren untrennbaren alten Hut Lachsalven auslösen.

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Hätten Sie´s gewußt?

Recherchen vom Chronisten: Kastel mit seiner über 2000-jährigen wechselvollen Geschichte, ist der einziger Ort, der noch aus dem römischen Prinzipat seinen Ursprungsnamen behalten hat.

Castellum nannten die Römer ihren rechtsrheinischen befestigten Brückenkopf gegenüber Moguntia, zur Sicherung des Militärs legte man etwa 12 bis 9 v. Chr. ein kleines Lager, Castellum genannt, auf der rechten Rheinseite an.

Seit dem 14. Jahrhundert ist Kastel für das ausgeprägte Schnorren einzustufen. „Das Schnorren der Großmütter“, war am Fastnachtdienstag ein fester Bestandteil bis in die 90er Jahre.

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Was´n dess für Fahn???

Gude moin Lieber, schee, daß mer sich wider mol trifft!
...freit mich aach, wie get´s donn so?
Noja, immer so weider halt, was gibt´s ´n Neies?
och eischentlich garnix, doch waddemol,weest Du, was des für neie Fahne in de Reduit sinn?
Määnst Du die Werbefahne?
Wieso Werbefahne?
Ei do is doch Werbung druff von irschend so eener Wertschaft...
Ja schunn, awwer des is doch die Fassenachtsfahn, die geheert doch kääner Wertschaft!
Saach emol, kennt des soi, daß die Fassenacht mittlerweile privadisiert is un mir hawwe´s garnit gemerkt?
Privadisiert - glaab ich wenischer, eher kommerzialisiert...
...mich wunnerd jo garnix mehr uff derer Welt!
Recht hosde, Du ich muß weider, do vorne kimmt moin Bus,mach´s guud bis zum nächte mol...
(Foto: J.G.)

 
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...was seid ihr doch für Narren!

Liebe Närrinnen und Narrhalesen... (domdöööö!!!!)

...ei do bisde jo schun widder!
ei hosde nit gesehe, ich hab doch moin Bus knapp verbaßt...
...aach gud, do kenner mer jo noch e bißje weiderbabbele!
na gud un iwwer wass wolle mer babbele?
ei zum Beisbiel iwer die Fassenachtsfahne in de Reduit...
was gibt´s ´n dodriwwer noch zu babbele, host jo alle schun gesaacht...
hier, gugg emol uff moim Handy des Bild vun derer Fahn, die wo in de Reduit uffgezooche worn sin, merksde was?
...ehrlich gesaacht, mir fällt nix uff!
...ok, ich habs jo aach erst nit gemerkt ausgerechnet en Zugereisde wie de Kaffeeröster vum Babbeleck hot´s gemerkt!
...ja, un was is´n jetzt mit dene Fahne???
guud, fer Doofe nochemol: Guck jetzt in moi Handy mit eneme onnere Foddo vun de Fahn, merkste jetzt was?
...also leck mich doch am also des glaab ich jo netzt nit!
Siehsde,  bei uns in Kasdell is (fast) alles meeschlisch, do sinn sogar die Narre, Narre oder steggt do was gonz onnersder dehinner???
ja, do konn ich jetzt nur noch eens saache: HELAU!
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Wen´s interessiert: 
wie immer, werd iwwer die Bedeudung der Farbe und ihrer Reihenfolge spekuliert und monchmol aach gestritte. Daß es eine Verballhornung der Trikolore war, weil die Franzose selmols die Fassenacht verbieten wollde (Ritzamboo) wird am meisde angeführt, und von manche in  Abrede gestellt. ...awwer schee is es doch, odder...?

Foto: Archiv

 


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