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Fassenacht
Fassenacht
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Hätten Sie´s gewußt?

Recherchen vom Chronisten: Kastel mit seiner über 2000-jährigen wechselvollen Geschichte, ist der einziger Ort, der noch aus dem römischen Prinzipat seinen Ursprungsnamen behalten hat.

Castellum nannten die Römer ihren rechtsrheinischen befestigten Brückenkopf gegenüber Moguntia, zur Sicherung des Militärs legte man etwa 12 bis 9 v. Chr. ein kleines Lager, Castellum genannt, auf der rechten Rheinseite an.

Seit dem 14. Jahrhundert ist Kastel für das ausgeprägte Schnorren einzustufen. „Das Schnorren der Großmütter“, war am Fastnachtdienstag ein fester Bestandteil bis in die 90er Jahre.

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Was´n dess für Fahn???

Gude moin Lieber, schee, daß mer sich wider mol trifft!
...freit mich aach, wie get´s donn so?
Noja, immer so weider halt, was gibt´s ´n Neies?
och eischentlich garnix, doch waddemol,weest Du, was des für neie Fahne in de Reduit sinn?
Määnst Du die Werbefahne?
Wieso Werbefahne?
Ei do is doch Werbung druff von irschend so eener Wertschaft...
Ja schunn, awwer des is doch die Fassenachtsfahn, die geheert doch kääner Wertschaft!
Saach emol, kennt des soi, daß die Fassenacht mittlerweile privadisiert is un mir hawwe´s garnit gemerkt?
Privadisiert - glaab ich wenischer, eher kommerzialisiert...
...mich wunnerd jo garnix mehr uff derer Welt!
Recht hosde, Du ich muß weider, do vorne kimmt moin Bus,mach´s guud bis zum nächte mol...
(Foto: J.G.)

 
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...was seid ihr doch für Narren!

Liebe Närrinnen und Narrhalesen... (domdöööö!!!!)

...ei do bisde jo schun widder!
ei hosde nit gesehe, ich hab doch moin Bus knapp verbaßt...
...aach gud, do kenner mer jo noch e bißje weiderbabbele!
na gud un iwwer wass wolle mer babbele?
ei zum Beisbiel iwer die Fassenachtsfahne in de Reduit...
was gibt´s ´n dodriwwer noch zu babbele, host jo alle schun gesaacht...
hier, gugg emol uff moim Handy des Bild vun derer Fahn, die wo in de Reduit uffgezooche worn sin, merksde was?
...ehrlich gesaacht, mir fällt nix uff!
...ok, ich habs jo aach erst nit gemerkt ausgerechnet en Zugereisde wie de Kaffeeröster vum Babbeleck hot´s gemerkt!
...ja, un was is´n jetzt mit dene Fahne???
guud, fer Doofe nochemol: Guck jetzt in moi Handy mit eneme onnere Foddo vun de Fahn, merkste jetzt was?
...also leck mich doch am also des glaab ich jo netzt nit!
Siehsde,  bei uns in Kasdell is (fast) alles meeschlisch, do sinn sogar die Narre, Narre oder steggt do was gonz onnersder dehinner???
ja, do konn ich jetzt nur noch eens saache: HELAU!
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Wen´s interessiert: 
wie immer, werd iwwer die Bedeudung der Farbe und ihrer Reihenfolge spekuliert und monchmol aach gestritte. Daß es eine Verballhornung der Trikolore war, weil die Franzose selmols die Fassenacht verbieten wollde (Ritzamboo) wird am meisde angeführt, und von manche in  Abrede gestellt. ...awwer schee is es doch, odder...?

Foto: Archiv

 
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Fastnachtsumzug steht vor der Tür

 
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Närrische Weinprobe beim KCV

Der engagierte Kostheimer Carneval-Verein konnte auch bei seiner 6. umjubelten Närrischen Weinprobe im Kloster Eberbach am 23. Januar eine berauschende und hochkarätige Auslese mit Meenzer Spitzen-Fassenacht einschenken.

Sitzungspräsident Ralf Falkenstein präsentierte närrische Spitzenkost in souveräner Versform, die Freudentaumel im vierfarbbunten Lichtermeer des Laiendormitoriums auslösten.  Die Altrheingarde, Leitung Benno Hochhaus, kam, sah und siegte mit Hochstimmungsraketen zu Beginn.

Als Eisbrecher konnte der singende Protokoller Ralf Falkenstein zu Tagesthemen kritisch Stellung nehmen. Dazu zählten Verkehrsminister Scheuer, der Milliarden Euro für die Maut verzockt. „Kassenbonpflicht über Nacht, wer hat sich den Mist ausgedacht“. Die Groko in Kleiko umbenennen. Zur Klima-Katstrophe resümierte Falkenstein, daß irgendwann mal Venedig absäuft. Standing Ovations!

Der Mann mit 1000 Stimmen, Harry Borgner, trat als verständnisloser „Harry Bo“ über die Schlager-Grand Prix-Eurovision Wettbewerbe auf. Mit dem Refrain: „Ein bißchen Schiebung dann wird gewonne..“ Der Multi-Komödiant Gerd Brömser konnte auch als kundiger „Woiprobebabbeler“ zu erlesenen Rheingauer Weinen punkten. Kokolores pur bot Brömser auch über Kreppel, Fleischworscht, Spargel aus Finthen und vieles mehr zum Besten. Beifallsstürme gab es für die Gesangszugabe „O sole mio“.

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Nachthemden-Spektakel ließ Bürgerhaus beben

Am 24. und 25. Januar umwehte wieder ein „Hauch von Nostalgie“ die legendären Club-Nachthemden-Sitzungen.

Zum 4. Mal im ausgebuchten Kasteler Bürgerhaus (mit Besuchern aus den Bundesländern, sowie aus Österreich und der Schweiz!) konnte der KCK mit einem fabelhaften Programm glänzen.

Die neue Ausrichtung gilt gemeinsam für Nachthemden-Brüder und -Schwestern unter der Prämisse: „Die schönste Abendgarderobe ist das Nachthemd!“

Detlev Schönauer führte mit viel Witz und Charme als „Dummbabbeler“ durch die famosen Nachthemdensitzungen, die abwechselnd auf zwei „Show- Bühnen“ mit dem närrischen Schlachtruf „Zippel-Kapp“ vorgenommen wurden.

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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

LEBENSSINN ist Lebensmoment;

Mutige Blumen im Asphaltriß.

Zufallsharmonien in atonaler Wüste.

Ferner Blumenhauch über Sumpfesfäule.

Ausharren für Momente des Lebens.

Mit Hoffnung auf Wiederkehr und sei´s Erinnerung

(Stefan Simon)