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Feuerwehreinsätze
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Zwei Tote bei Motorradunfall in Wiesbaden

Motorradunfall in der Unterführung Gustav-Stresemann-Ring mit zwei Toten

Tragischer Unfall mit einem Motorrad in der Unterführung Berliner Straße/Gustav-Stresemann-Ring. Mehrere Rettungsteams kämpfen um das Leben der beiden Motorradfahrer.

Rettungsdienst und Feuerwehr wurden gegen 15:30 zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad in die Einfahrt zur Unterführung von der Berliner Straße zum Gustav-Stresemann-Ring alarmiert.

Die ersten Rettungskräfte fanden folgende Situation vor: Ein Motorrad, besetzt mit zwei Personen, prallte im Einfahrtsbereich zur Unterführung gegen den Beton-Fahrbahnteiler. Die Personen und das Motorrad lagen auf der Fahrbahn, beide Patienten waren bereits beim Eintreffen des Rettungsdienstes reanimationspflichtig.

Die Besatzungen von zwei Rettungswagen, von zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie die Besatzung eines Löschfahrzeuges der Berufsfeuerwehr versuchten gemeinsam das Leben der beiden Motorradfahrer zu retten, mußten ihre Bemühungen jedoch leider erfolglos einstellen.

Der Einsatz der Rettungskräfte wurde durch die Einsatzleitung Rettungsdienst, bestehend aus dem organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt, sowie dem Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr koordiniert.

Die Ursachen des Unfalls werden von der Polizei ermittelt. Ein Sachverständiger wurde angefordert. Die Unterführung blieb bis in den frühen Abend wegen der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

 
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Umsichtige Nachbarn verhindern Sachschaden

Am Samstag um 15:15 Uhr wurde die Feuerwehr in den Holunderweg alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten den Alarmton eines Wohnungsrauchmelders gehört und Rauch aus einem gekippten Fenster im 1.OG dringen sehen.

Sofort alarmierten sie über den Notruf die Feuerwehr und erwarteten deren Ankunft. Beim Eintreffen hatten sich mehrere Anwohner an verschiedenen Ecken des etwas verwinkelten Straßenzuges postiert und wiesen der Feuerwehr den schnellsten Weg.

Beim Eintreffen war der Treppenraum des Mehrfamilienhauses leicht verraucht. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, ob sich evtl. noch jemand in der Wohnung befindet. Die Wohnungstür im 1.OG wurde gewaltsam geöffnet und gleichzeitig die weitere Verqualmung des Treppenraumes mit einem Rauchschutzvorhang verhindert.

Von einem Trupp unter Pressluftatmern wurde die Wohnung abgesucht, es war jedoch niemand zu Hause. Auf dem eingeschalteten Elektroherd stand ein Topf mit mittlerweile stark angebranntem Kochgut. Der Topf wurde vom Herd genommen und in der Spüle mit Wasser gekühlt.

Anschließend wurden der Treppenraum und die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Die frühzeitige Branderkennung durch den Wohnungsrauchmelder und das schnelle und umsichtige Handeln der Nachbarn ließen die Feuerwehr gerade noch rechtzeitig erscheinen. Es entstand kein nennenswerter Schaden.

(Winfried Kaltenbach)

 
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Großbrand auf der Petersaue

Am Dienstag, 10. Oktober 2017 kam es kurz nach 16 Uhr zu einem Brand in der Kläranlage auf der Petersaue. Das Gebiet gehört zum Industriepark Kalle-Albert.

Hauptsächlich brannten Kunststoffrohre. Es brannten keine Gefahrstoffe oder Chemikalien. Dennoch kam es zu einer massiven Rauchentwicklung.

Die Anwohner wurden über das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ gewarnt. In den angrenzenden Stadtteilen Biebrich, Amöneburg und Kastel wurde die Bevölkerung aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten.

Durch den massiven Löschangriff der Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr könnte der Brand unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Im Bereich der Rheingaustraße und Biebricher Straße kam es zu Verkehrsbehinderungen und Sperrungen, da der Platz für die Einsatzkräfte benötigt wurde.

Es gab keine Verletzten. Eingesetzt wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst (ca 100 Einsatzkräfte). Dabei wurde der Grundschutz der Stadt Wiesbaden durch Wachbesetzungen der Freiwilligen Feuerwehren sichergestellt.

Vor Ort eingesetzt wurden die Einsatzkräfte der drei Feuerwachen sowie dem Feuerlöschboot, zudem die Freiwilligen Feuerwehren Biebrich und Schierstein. Die Wachbesetzung wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren Rambach, Auringen, Breckenheim, Igstadt, Medenbach, Sonnenberg und Stadtmitte. In Bereitstellung waren die Wehren in Erbenheim, Kastel, Heßloch und Nordenstadt.

Von den Hilfsorganisationen waren die Schnelleinsatzgruppe Betreuung, zwei Rettungswagen ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. Auch die technische Einsatzleitung Rettungsdienst war vor Ort und wurde ersatzweise nachbesetzt. Eine Verpflegung für die Einsatzkräfte wurde vom DRK Wiesbaden gestellt.

Für die städtischen Feuerwehrkräfte wurden die Großeinsatzmaßnahmen gegen 20:30 Uhr beendet. Die Nacharbeiten und Sicherungen des Betriebes wurden vom Industriepark und der dortigen Werkfeuerwehr übernommen.

(Fotos: Symbolfotos)

 
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Feuerwehr Mainz unterstütz Feuerwehr Wiesbaden

Am Dienstag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 16:10 zu einer massiven Rauchentwicklung im Bereich des Industriehafens alarmiert.

Noch während der Anfahrt konnte ein zufällig in der Nähe befindliches Fahrzeug der Feuerwehr Mainz die Rückmeldung geben, daß es sich um ein Feuer auf der Petersaue oder im dahinter liegenden Wiesbaden handelt.

Nachdem diese Meldung durch ein Telefonat der beiden Leitstellen Mainz und Wiesbaden verifiziert wurde, brachen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz die Alarmfahrt ab.

Zeitgleich forderte die Leitstelle Wiesbaden die Mainzer Besatzung des Feuerlöschboot (FLB) Branddirektor Franz-Anton-Schneider an. Diese ist dann zur Unterstützung der Feuerwehr Wiesbaden ausgerückt.

Die Rauchentwicklung stellte bei dieser Windrichtung (17:00 Uhr) keine Gefahr für Mainz dar. Da die Rauchwolke von sehr vielen Mainzer Bürgern wahrgenommen wurde, kam es zu einem massiven Notrufaufkommen in der Feuerwehr-Leitstelle Mainz.

(R. Zeuner-Christ) - Foto: Berufsfeuerwehr Mainz

 
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Schon wieder brennende Gartenhäuser in Dotzheim - Was ist da los?

In den frühen Morgenstunden des 10.10.17 brannten in Dotzheim abermals zwei Gartenhäuser nieder. Die Feuerwehr war ungefähr drei Stunden im Einsatz.

Gegen 4:00 Uhr erreichten die Leitstelle Wiesbaden mehrere Notrufe, in denen Feuerschein und schwarze Rauchentwicklung im Bereich Stegerwaldstraße gemeldet wurde.

Es wurden umgehend Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Dotzheim zur Einsatzstelle alarmiert.

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Elektrobrand in einer Küche

Mainz, Boppstraße, 20:50 Uhr

Die Leitstelle der Feuerwehr Mainz wurde über einen unklaren Brand in der Zwischendecke  einer Küche informiert. Als die ersten Kräfte der Feuerwache 2 an der Einsatzstelle eintrafen, war die betroffene Wohnung bereits geräumt. 

Ein Trupp unter Atemschutz stellte bei seiner Erkundung einen kleinen Brand in der Zwischendecke aus Holzpanelen fest.  Da der Brand auf den Entstehungsort begrenzt war, öffnete die Feuerwehr die Decke großflächig und setzte zur Brandbekämpfung ein Kleinlöschgerät ein.

Durch ein Belüftungsgerät wurde der Treppenraum rauchfrei gehalten, sodaß für die anderen Bewohner keine direkte Gefahr bestand und der Brandschaden gering blieb. Zur Sicherheit ging die Drehleiter auf der Boppstraße in Stellung, um die darüber liegenden Wohnungen von außen zu kontrollieren.

Nach circa einer halben Stunde konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Wohnungsmieter übergeben. In den Einsatz eingebunden waren die Feuerwehr Mainz mit vier Fahrzeugen, die Polizei sowie der Rettungsdienst. Zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor, der Schaden ist als gering einzuschätzen.

(Tim Seiffert)

 


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Diese Frage stellt sich

Trinken Franzosen in Gefangenschaft liberté? - und: Kann man eine kleine Taschentuchfabrik als ''popelig" bezeichnen?

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