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Feuerwehreinsätze
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Unwetter über Rheinhessen

Gegen 18:15 Uhr  am Freitagabend zog eine Gewitterzelle über Rheinhessen und bescherte der Feuerwehrleitstelle Mainz kurzzeitig ein erhöhtes Einsatzaufkommen.

Da die Wetterlage im Vorfeld genau beobachtet wurde, konnte frühzeitig Unwetteralarm ausgelöst werden und das Personal der Leitstelle wurde verstärkt.

Durch die Feuerwehrleitstelle wurde Insgesamt zwischen 18:15 und 19:30 Uhr 25 Einsätze abgearbeitet. Im Stadtgebiet Mainz wurden  6 kleinere Einsätze mit abgebrochenen Ästen und ein umgestürzter Baum  von der Feuerwehr abgearbeitet.

Im Einsatz waren  neben der Berufsfeuerwehr die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Hechtsheim, Gonsenheim und Weisenau.

Es entstanden geringe Sachschäden und soweit bekannt wurden keine Personen verletzt. In den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms wurden die dortigen Feuerwehren zu 19 Einsätzen alarmiert. Zumeist Wasserschäden und abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume...

 
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Einsatzreicher Tag bei den Feuerwehren

Nach dem Brand im Dönerimbiss am Donnerstg Vormittag wurde die Feuerwehr Mainz am Nachmittag erneut gefordert. Hierbei kam es teilweise zu Personalintensiven Paralleleinsätzen.

Gegen 16 Uhr wurden insgesamt 13 Einsatzkräfte zu einem Gefahrstoffaustritt in die Uniklinik Mainz alarmiert. Hier kam es auf einer Station zum Austritt eines Reinigungskonzentrates und in Folge dessen zu leichten Atemwegsreizungen bei 3 Personen, die aber keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurften.

Zunächst mußte davon ausgegangen werden, daß auch 15 Patienten der Station betroffen sind, was sich aber glücklicherweise nicht bestätigte. Durch die Feuerwehr wurde der ausgetretene Gefahrstoff aufgenommen und die Räumlichkeiten mit einem Elektrolüfter belüftet.

Weiter ging es kurz nach 17 Uhr für die Feuerwache 2 im Winterhafen. Durch den noch laufenden Einsatz in der Uniklinik rückte hierzu auch ein Löschfahrzeug aus, dessen Besatzung mit Teilnehmern aus dem Grundlehrgang ergänzt wurde. Der Steiger des Mainzer Rudervereins hatte sich teilweise gelöst und drohte abzureißen und ins Fahrwasser des Rheins zu treiben.

Die Laufstege auf den Steiger waren aus den Führungsschienen gerutscht und hatten sich am Rheingrund in den Felsen verkeilt. Mit der Unterstützung eines Mainzer Kranunternehmens wurden die Zustiegsrampen angehoben und der Steiger mit Winden durch die Feuerwehr Richtung Ufer gezogen.

Dort konnten die Rampen wieder in die Führungsschienen eingesetzt und gesichert werden. Während des Kraneinsatzes mußte der Fuß- und Radweg am Victor-Hugo-Ufer durch den Vollzugsdienst der Stadt Mainz gesperrt werden.

Gegen 18 Uhr kam es dann erneut zu einem Paralleleinsatz. Gemeldet war ein Verkehrsunfall auf der A 60 in Fahrtrichtung Darmstadt. Zwischen den Anschlußstellen Finthen und Lerchenberg war es nach ersten Meldungen zu einem Verkehrsunfall zwischen mindestens 4 Fahrzeugen gekommen, davon ein LKW.

Vor Ort stellte sich die Lage dann glücklicherweise so dar, daß keine Person eingeklemmt war. Ein LKW hatte vermutlich beim Spurwechsel einen Kleintransporter gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Der Fahrer des Kleintransporters, sowie 2 Beifahrer waren in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, keine der Türen ging zu öffnen.

Die Insassen des Kleintransporters konnten aber leichtverletzt selbstständig durch eine geöffnete Scheibe ihr Fahrzeug verlaßen. Durch die Bergungsmaßnahmen kam es zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

(M. Hofmann / C. Berghäuser) - Foto: Berufsfeuerwehr Mainz

Zu Einsätzen aller Art waren alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst der Landeshauptstadt unterwegs. Auch der Rettungshubschrauber aus Mainz wurde für die Rettung eines Schwerverletzten eingesetzt.

,,Notruf Feuerwehr Rettungsdienst in Wiesbaden, wo genau ist der Notfall Ort‘‘. Wenn man die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Wiesbaden am Donnerstag betrat, hörte man diesen Satz der Einsatzbearbeiter ohne Unterbrechung den ganzen Tag.

Allen Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde bereits bis zur Hälfte ihrer 24 stündigen Schicht alles abverlangt. Die Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle mußten bei mehreren Telefonreanimationen und der Disposition von Einsätzen aller Art einen kühlen Kopf bewahren.

Im Bereich des Petersweg in Kastel kam es zu einem größeren Unratfeuer. Hierfür wurde die Feuerwache 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kastel und Kostheim alarmiert. Vor Ort wurde unter Atemschutz das Unratfeuer, unterstützt durch ein Tanklöschfahrzeug, zügig abgelöscht um eine weitere Ausbreitung bei der enormen Trockenheit zu verhindern.

Die Feuerwache 3 mußte, unterstützt durch die Tanklöschfahrzeuge der Wachen 1und 2, auf der B455 den brennenden Mittelstreifen löschen. An dieser Stelle bittet die Feuerwehr, keine brennenden Zigaretten aus dem Auto zu werfen. Gerade bei der momentanen anhaltenden Trockenheit stellt dies eine nicht unerhebliche Gefahr dar.

Direkt im Anschluß mußte durch das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwache 3 der Rettungsdienst in Bierstadt unterstützt werden. Eine schonende Rettung der verletzten Peron war lediglich über das Fenster möglich. Diese wurde im Verlauf durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Zeitgleich waren die Kollegen der Feuerwache 2 zusammen mit einem Notarzt und Rettungswagen auf der Bölkestraße in Kastel  um einen Verkehrsunfall mit einem Motorrollerfahrer abzuarbeiten. Durch den Unfall und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen kam es umliegend zu enormen Verkehrsbehinderungen.

Gegen 17:00 Uhr wurden Kräfte der Feuerwache 1 sowie Rettungswagen und Notarzt zur Mountainbikestrecke an den Schläferskopf entsendet. Ein Mountainbikefahrer war gestürzt und sei vermutlich schwer verletzt, schilderte eine Anruferin über Notruf 112 dem Einsatzbearbeiter am Telefon. Noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle wurde durch die Rettungsleitstelle ein Rettungshubschrauber alarmiert um den Verunfallten schonend und schnell in ein geeignetes Krankenhaus transportieren zu können.

Durch das Schaffen von beschilderten Rettungspunkten entlang der Mountainbikestrecke konnte die Mitteilerin schon am Telefon den Unfallort sehr genau beschreiben und die Einsatzkräfte konnten sich dadurch unverzüglich auf den Weg zu den beiden genannten Rettungspunkten machen.

Das zuerst an der Unfallstelle eingetroffene Feuerwehrfahrzeug leitete mit medizinisch ausgebildetem Personal die Erstversorgung des Patienten ein, bis der erste Rettungswagen eintraf und mit geeigneten Equipment die weitere Versorgung übernahm. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Notärztin konnte der Verunfallte stabilisiert und mit Vakuummatratze und Schleifkorbtrage auf dem All-Terrain-Vehicle (ATV) durch den Wald zum Parkplatz Stollenweg gebracht werden.

Dort wartete bereits die Besatzung des Rettungshubschraubers. Nach nochmaliger genauer Untersuchung und Absprache der beiden Notärzte mußte der Patient nicht geflogen, sondern konnte bodengebunden mit einem Rettungswagen unter ärztlicher Begleitung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrrad des Verunfallten wurde durch Kollegen der Polizei, zur zwischenzeitlich eingetroffenen Mutter des Verunfallten, nach Hause transportiert.

Zwischen all den aufgeführten Einsätzen wurden durch das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache 1 eine Vielzahl von Tierrettungseinsätzen und Türöffnungen für den Rettungsdienst abgearbeitet. Auch einer Schlange in einem Vorgarten, die das schöne Wetter genoss leisteten die Kollegen Gesellschaft und umsorgten diese.

Für die Kollegen der drei Feuerwachen bedeutet es an dieser Stelle Halbzeit und wir hoffen an dieser Stelle, das alle unsere Kollegen und Kolleginnen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und den Teams in den Notaufnahmen morgen gesund zu Ihren Familien heimkehren.

Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden

 
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Verkehrsunfall mit drei PKW auf der A60

Die Feuerwehr Mainz wurde am Sonntagmittag zu einem Verkehrsunfall mit mehreren PKW alarmiert.

Am Ende eines Staus auf der A60, kurz vor der Kreuzung Mainz Süd, war es zu einem Zusammenstoß von drei Fahrzeugen gekommen.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Insassen ihre Fahrzeuge aus eigener Kraft verlaßen können. Die Meldung einer im Fahrzeug eingeklemmten Person bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Die Patienten wurden durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend den eintreffenden Kollegen des Rettungsdienstes übergeben.  Ein Notarzt wurde durch den Rettungshubschrauber an die Einsatzstelle gebracht. Die teilweise schwer verletzten Patienten wurden durch den Rettungsdienst in Mainzer Kliniken transportiert.

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Unwetter über Erbenheim sorgt für 25 Einsätze der Feuerwehr

Am Mittwoch hat der lokale Starkregen für Schäden gesorgt. Gegen 17:25 Uhr kam es vor allem in Erbenheim zu hohen Niederschlagsmengen.

Zu insgesamt 25 Einsätzen, vor allem durch Überflutungen, vollgelaufenen Kellern und einigen umgestürzten Bäumen auf der Straße rückten zu den über Notruf 112 gemeldeten Schadensorten die Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus.

Da zu Beginn des Unwetterereignisses bereits gleichzeitig zwei Feuerwehreinsätze wegen eines Brandverdachtes und eines ausgelösten Brandmelders im Stadtgebiet bearbeitet wurden, wurden frühzeitig Freiwillige Feuerwehren alarmiert.

Da die Notrufleitungen in der Leitstelle stark ausgelastet waren, wurde diese ebenfalls personell verstärkt. Im Verlauf des Einsatzes kamen neben der Berufsfeuerwehr insgesamt acht Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz um das Arbeitsaufkommen zu bewältigen.

Gegen 18 Uhr entspannte sich die Situation wieder. Bis ca. 20 Uhr sollten die Einsatzstellen abgeschloßen werden können, sodaß die Freiwilligen Feuerwehren Erbenheim, Nordenstadt, Bierstadt, Biebrich, Heßloch, Delkenheim, Kloppenheim und Igstadt wieder einrücken können. (fe) (Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 
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Feuerwehr muß 200.000 Liter Wasser abpumpen

Die Feuerwehr Wiesbaden mußte am Dienstag gegen 15:00 Uhr zu einem umfangreichen Wasserschaden in einem Bürogebäude in der Wiesbadener Innenstadt ausrücken.

In einem Schacht, welcher normalerweise als Abluftkanal für die Tiefgarage dient, hatte sich vermutlich aufgrund einer defekten Pumpe ca. 200.000 Liter Grundwasser gesammelt.

Die Kräfte waren mit rund 15 Mann und diversen Pumpen über mehrere Stunden beschäftigt die Wassermassen aus dem Schacht zu pumpen.

Während des Einsatzes wurde die Feuerwache 1 durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dotzheim besetzt, um für mögliche Paralleleinsätze abmarschbereit zu sein. Erst um 19:00 verließen die letzten Einheiten der Feuerwehr die Einsatzstelle.

(Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 
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Holunderblütensirup mit besonderem Geschmack

Am frühen Abend des Montags wurde die Feuerwehr Wiesbaden durch eine Anwohnerin zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder alarmiert. Vor Ort konnten bereits deutliche Rauchschwaden aus dem gekippten Fenster wahrgenommen werden. Auch nach mehrmaligen Klopfen und Klingeln öffnete niemand die Wohnungstür.

Über drei Wege wurde versucht in die Wohnung im 2. Obergeschoss einzudringen. Ein Trupp bearbeite die Tür mit Türöffnungswerkzeug. Da es sich um einen Hochsicherheits-Beschlag handelte, gestaltete sich die Türöffnung schwierig.

Parallel wurde versucht das gekippte Fenster über das Hubrettungsfahrzeug anzuleitern. Auch dieser Versuch scheiterte aufgrund eines Baumes, der sich direkt vor dem Fenster befand. Eine Nachbarin ermöglichte den Zutritt zum rückwärtigen Gartenbereich. Die Balkontür schien gekippt zu sein, daher wurde eine tragbare Leiter in Stellung gebracht.

Zwischenzeitlich konnte durch die Polizei die Wohnungseigentümerin ermittelt und telefonisch kontaktiert werden. Sie befand sich glücklicherweise nicht in der verrauchten Wohnung.

Sie hatte einen Schlüßel versteckt und verriet der Polizei, wo der Schlüßel zu finden ist. Nach einer kurzen Suchaktion konnte die Wohnungstür geöffnet werden und ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vordringen.

Um den Treppenraum als Rettungsweg für andere Bewohner rauchfrei zu halten, wurde ein mobiler Rauchverschluß installiert. Das in die Wohnungstür geklemmte „Tuch“ verhindert, daß Rauch aus dem Brandraum in angrenzende Räume gelangt bzw. reduziert die Ausbreitung. 

Auf dem Herd stand ein großer Topf mit verkohltem Holunderblütensirup. Der Kochlöffel, welcher noch in der äußerst zähen Masse stecke, war bis auf 5 cm abgebrannt. Ein Löschangriff mit Strahlrohr, welcher parallel vorsorglich aufgebaut worden war, kam nicht zum Einsatz. Der Topf konnte im Spülbecken abgelöscht und ins Freie gebracht werden.

Zum Schluß wurde die Wohnung noch einige Zeit durch einen Hochleistungslüfter belüftet. Die Bewohnerin war zwischenzeitlich an der Einsatzstelle eingetroffen und mußte wegen eines Erregungszustandes vom Rettungsdienst betreut werden.

Nach Beendigung der Maßnahmen konnte sie zurück in ihre Wohnung. Den Holunderblütensirup wird sie wohl ein weitere Mal zubereiten müßen, geschmacklich war da nichts mehr zu retten...

(Fotos: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 


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