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Feuerwehreinsätze
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Feuer in Regionalbahn


Am Freitagabend 25.05.12 um kurz vor 21.00 Uhr kam es auf der Bahnstrecke Alzey-Mainz  zu einem Brand von mehreren Zeitungen in einem Großraumabteil einer Regionalbahn.

Das Feuer wurde durch einen Reisenden entdeckt. Dieser zog im Bahnhof Marienborn die Notbremse und löschte das Feuer mit einem Feuerlöscher. Durch den Lokführer wurden sofort alle Reisenden aus dem Zug geleitet und die Feuerwehr alarmiert.

Durch die Feuerwehr wurde mit einem Trupp unter schweren Atemschutz der Brandstelle mit einem Kleinlöschgerät nachgelöscht und der Wagon mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Durch das umsichtige Handeln des Reisenden und des Lokführers kamen keine Personen zu Schaden und der Sachschaden an der Regionalbahn konnte begrenzt werden. Die Brandursache ist unbekannt. Die Bundespolizei hat die Ermittlung aufgenommen.
 
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In der Mainzer UNI rauchte es

Aufwendige Suche nach der Ursache der Verrauchung

Am Nachmittag des 22.05.12 wurde die Berufsfeuerwehr aufgrund der Alarmierung durch die automatische Brandmeldeanlage (BMA) auf das Gelände der Universität gerufen.

Um 15:17 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 in den Ackermannweg aus. Das Gebäude war bereits geräumt und die Beschäftigten befanden sich außerhalb des Gebäudes auf dem vorgesehenen Sammelplatz.

Bei der Erkundung des Gebäudes konnte eine starke Verrauchung in einem Labor im Erdgeschoss festgestellt werden. Der Rauch drang aus einer Abluftleitung in den Raum. Da es sich um ein weiträumig verzweigtes Abluftsystem innerhalb des Gebäudes und über mehrere Etagen handelte, wurde nach Rücksprache und mit Unterstützung des anwesenden Personals die Rohrleitung kontrolliert. Hierzu mussten Ventile geschaltet und Rohrleitungen geöffnet werden.

Auf eine Abschaltung der kompletten Lüftungstechnik wurde verzichtet, um keine Schäden an den laufenden Versuchen zu verursachen. Jeder Versuchsaufbau mit Verbindung zur Abluftleitung wurde mit dem Betriebspersonal bewertet und danach Maßnahmen zur „Ursachenforschung“ eingeleitet. Nach etwa 90 Minuten konnte die Quelle der Verrauchung lokalisiert werden. Die Verrauchung entstand durch eine Vakuumpumpe eines Laborversuches in einem nicht verrauchten Nebenraum.

Die Pumpe wurde abgeschaltet, der Raum belüftet und das Labor dem Betreiber übergeben. Somit konnten auch das Personal und die Studenten die Forschungsarbeit wieder aufnehmen.
 
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Aufgerissener Dieseltank am Mainzer Kreuz

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines 7,5-Tonnen-LKW. Er fuhr mit seinem Fahrzeug auf der BAB 63 in Richtung Mainz, als ihm auf der Abbiegespur zur BAB 60 in Richtung Darmstadt die Kardanwelle abriss. Die Welle schleuderte umher und riss ein Loch in den Dieseltank. Der Fahrer konnte das Fahrzeug jedoch noch sicher auf der Fahrbahn zum Stehen bringen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr waren ca. 70 Liter Diesel ausgelaufen.

Die Feuerwehr nahm den ausgeströmten Kraftstoff mit Bindemitteln auf und pumpte den Rest des Tankinhalts ab. Da auch Kraftstoff in den Straßengraben gelaufen war, wurde etwa ein halber Kubikmeter kontaminiertes Erdreich ausgehoben. Während des Einsatzes kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen an der Überleitung zur BAB 60 in Richtung Darmstadt. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwache 1 sowie die Autobahnpolizei und die Autobahnmeisterei Heidesheim.
 
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Feuerwehr rettet verletztes Reh

Reh verirrt sich auf eine Sportanlage

Anwohner hatten heute Nachmittag auf einer Sportanlage in Bretzenheim ein verirrtes und leicht verletztes Rehwild entdeckt. Wie das Tier in diese prekäre Lage kam, ist nicht bekannt.

Zunächst ging man davon aus, dass das Tier getötet werden muss; daher verständigte man den Stadtjäger vom Ordnungsamt. Zusätzlich wurde das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwehr für Tiereinsätze und eine Polizeistreife zur Sportanlage beordert.

Glücklicherweise war die Verletzung des Rehs nicht so schwerwiegend, dass auf den Fangschuss verzichtet werden konnte. Mit vereinten Kräften konnte das Tier eingefangen werden. Anschließend transportierte die Feuerwehr das Reh zum Ober-Olmer Wald, wo es glücklich  in die Freiheit entlassen werden konnte.
 
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Wohnungsrauchmelder melden zwei Entstehungsbrände

Durch private Wohnungsrauchmelder wurden heute zwei Brände so früh gemeldet, dass Personen- oder größere Sachschäden verhindert werden konnten. Um 10:57 Uhr wurden die Anwohner eines Gebäudes in der Lessingstraße durch den Warnton eines Wohnungsrauchmelders aufgeschreckt. Aus einer verschlossenen Wohnung war das Piepen eines Rauchmelders zu hören. Da es zudem aus der Wohnung verbrannt roch, verständigten sie umgehend die Feuerwehr.

Durch die Feuerwehr wurde die Wohnung über eine tragbare Leiter kontrolliert. Der Inhalt eines Topfes auf dem eingeschalteten Herd hatte sich entzündet. Das Kleinfeuer wurde gelöscht und die Wohnung kontrolliert. Personen waren keine in der Wohnung, das Kochgut auf dem Herd war anscheinend beim Verlassen der Wohnung vergessen worden.Durch die schnelle Meldung durch den Rauchmelder konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
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Um 15:51 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz dann in die Münsterstraße alarmiert. Auch dort hatte ein Anwohner den Warnton eines Rauchmelders wahrgenommen. Im Treppenraum roch es zudem stark nach verbranntem Plastik. Auch hier öffnete niemand die Tür der betroffenen Wohnung. Der Nachbar verständigte daher ebenfalls umgehend die Feuerwehr. Durch die Feuerwehr wurde die verschlossene Wohnungseingangstür gewaltsam geöffnet und die verrauchte Wohnung mit einem Trupp unter Atemschutz kontrolliert.

Parallel dazu kam eine Drehleiter von außen zum Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand in der verrauchten Wohnung vorgefunden. Ein Elektrogerät hatte sich entzündet. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es sich weiter ausbreitete. Durch den hohen Anteil an verbranntem Plastik kam es in der gesamten Wohnung jedoch zu einem Rauchschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In beiden Wohnungen waren glücklicherweise bereits Rauchwarnmelder installiert. Die Rauchwarnmelder haben in beiden Fällen die Nachbarn frühzeitig gewarnt und den Sachschaden verringert. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ab dem Juli 2012 eine generelle Pflicht besteht Rauchwarnmelder in den Wohnungen zu installieren.

 
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Erneuter Brand in der Kostheimer Luisenstraße

Nach dem Dachstuhlbrand in Kostheim am Dienstag, musste die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag erneut zu dem Haus ausrücken. Der im Garten gelagerte Brandschutt hatte erneut Feuer gefangen. Auch im Dachstuhl mussten die Einsatzkräfte wieder Brandnester löschen.

Kurz nach Mitternacht brannte es in der Nacht zum Freitag erneut in der Kostheimer Luisenstraße. Nachdem dort der Dachstuhl am Dienstag komplett abbrannte, musste die Berufsfeuerwehr Wiesbaden am Mittwoch bereits aufgeflammte Brandnester löschen. In der Nacht zum Freitag geriet der hinter dem Einfamilienhaus angehäufte Brandschutt erneut in Flammen.

Unter Atemschutz begann die Freiwillige Feuerwehr Kostheim die Brandbekämpfung, als man auch im Dach erneut Feuer entdeckte. Über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurden die Flammen auf dem Dach bekämpft, während der Brandschutt auseinander gezogen und teilweise wegräumt wurde. Mit einer Motorkettensäge musste der noch verbliebene Dachstuhl weiter geöffnet werden, um Brandnester zu löschen.

Nachdem die Arbeiten im Dachbereich und im Hof so weit abgeschlossen waren, entschied man sich, zur Vorsicht einen Schaumteppich über den Brandschutt hinter dem Haus aufzutragen. Zumischer und Schaumrohr wurden aufgebaut und damit begonnen eine etwa 40-50cm dicke Mittelschaumschicht großflächig herzustellen.

Zweieinhalb Stunden waren die 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim mit den Löscharbeiten beschäftigt.  Warum der Brandschutt und der Dachstuhl erneut brannten, ist unklar.

Bericht und Bilder von: wiesbaden112.dewiesbaden112.de

 


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