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Feuerwehreinsätze
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Aufgerissener Dieseltank am Mainzer Kreuz

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines 7,5-Tonnen-LKW. Er fuhr mit seinem Fahrzeug auf der BAB 63 in Richtung Mainz, als ihm auf der Abbiegespur zur BAB 60 in Richtung Darmstadt die Kardanwelle abriss. Die Welle schleuderte umher und riss ein Loch in den Dieseltank. Der Fahrer konnte das Fahrzeug jedoch noch sicher auf der Fahrbahn zum Stehen bringen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr waren ca. 70 Liter Diesel ausgelaufen.

Die Feuerwehr nahm den ausgeströmten Kraftstoff mit Bindemitteln auf und pumpte den Rest des Tankinhalts ab. Da auch Kraftstoff in den Straßengraben gelaufen war, wurde etwa ein halber Kubikmeter kontaminiertes Erdreich ausgehoben. Während des Einsatzes kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen an der Überleitung zur BAB 60 in Richtung Darmstadt. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwache 1 sowie die Autobahnpolizei und die Autobahnmeisterei Heidesheim.
 
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Feuerwehr rettet verletztes Reh

Reh verirrt sich auf eine Sportanlage

Anwohner hatten heute Nachmittag auf einer Sportanlage in Bretzenheim ein verirrtes und leicht verletztes Rehwild entdeckt. Wie das Tier in diese prekäre Lage kam, ist nicht bekannt.

Zunächst ging man davon aus, dass das Tier getötet werden muss; daher verständigte man den Stadtjäger vom Ordnungsamt. Zusätzlich wurde das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwehr für Tiereinsätze und eine Polizeistreife zur Sportanlage beordert.

Glücklicherweise war die Verletzung des Rehs nicht so schwerwiegend, dass auf den Fangschuss verzichtet werden konnte. Mit vereinten Kräften konnte das Tier eingefangen werden. Anschließend transportierte die Feuerwehr das Reh zum Ober-Olmer Wald, wo es glücklich  in die Freiheit entlassen werden konnte.
 
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Wohnungsrauchmelder melden zwei Entstehungsbrände

Durch private Wohnungsrauchmelder wurden heute zwei Brände so früh gemeldet, dass Personen- oder größere Sachschäden verhindert werden konnten. Um 10:57 Uhr wurden die Anwohner eines Gebäudes in der Lessingstraße durch den Warnton eines Wohnungsrauchmelders aufgeschreckt. Aus einer verschlossenen Wohnung war das Piepen eines Rauchmelders zu hören. Da es zudem aus der Wohnung verbrannt roch, verständigten sie umgehend die Feuerwehr.

Durch die Feuerwehr wurde die Wohnung über eine tragbare Leiter kontrolliert. Der Inhalt eines Topfes auf dem eingeschalteten Herd hatte sich entzündet. Das Kleinfeuer wurde gelöscht und die Wohnung kontrolliert. Personen waren keine in der Wohnung, das Kochgut auf dem Herd war anscheinend beim Verlassen der Wohnung vergessen worden.Durch die schnelle Meldung durch den Rauchmelder konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
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Um 15:51 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz dann in die Münsterstraße alarmiert. Auch dort hatte ein Anwohner den Warnton eines Rauchmelders wahrgenommen. Im Treppenraum roch es zudem stark nach verbranntem Plastik. Auch hier öffnete niemand die Tür der betroffenen Wohnung. Der Nachbar verständigte daher ebenfalls umgehend die Feuerwehr. Durch die Feuerwehr wurde die verschlossene Wohnungseingangstür gewaltsam geöffnet und die verrauchte Wohnung mit einem Trupp unter Atemschutz kontrolliert.

Parallel dazu kam eine Drehleiter von außen zum Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand in der verrauchten Wohnung vorgefunden. Ein Elektrogerät hatte sich entzündet. Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es sich weiter ausbreitete. Durch den hohen Anteil an verbranntem Plastik kam es in der gesamten Wohnung jedoch zu einem Rauchschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In beiden Wohnungen waren glücklicherweise bereits Rauchwarnmelder installiert. Die Rauchwarnmelder haben in beiden Fällen die Nachbarn frühzeitig gewarnt und den Sachschaden verringert. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ab dem Juli 2012 eine generelle Pflicht besteht Rauchwarnmelder in den Wohnungen zu installieren.

 
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Erneuter Brand in der Kostheimer Luisenstraße

Nach dem Dachstuhlbrand in Kostheim am Dienstag, musste die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag erneut zu dem Haus ausrücken. Der im Garten gelagerte Brandschutt hatte erneut Feuer gefangen. Auch im Dachstuhl mussten die Einsatzkräfte wieder Brandnester löschen.

Kurz nach Mitternacht brannte es in der Nacht zum Freitag erneut in der Kostheimer Luisenstraße. Nachdem dort der Dachstuhl am Dienstag komplett abbrannte, musste die Berufsfeuerwehr Wiesbaden am Mittwoch bereits aufgeflammte Brandnester löschen. In der Nacht zum Freitag geriet der hinter dem Einfamilienhaus angehäufte Brandschutt erneut in Flammen.

Unter Atemschutz begann die Freiwillige Feuerwehr Kostheim die Brandbekämpfung, als man auch im Dach erneut Feuer entdeckte. Über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr wurden die Flammen auf dem Dach bekämpft, während der Brandschutt auseinander gezogen und teilweise wegräumt wurde. Mit einer Motorkettensäge musste der noch verbliebene Dachstuhl weiter geöffnet werden, um Brandnester zu löschen.

Nachdem die Arbeiten im Dachbereich und im Hof so weit abgeschlossen waren, entschied man sich, zur Vorsicht einen Schaumteppich über den Brandschutt hinter dem Haus aufzutragen. Zumischer und Schaumrohr wurden aufgebaut und damit begonnen eine etwa 40-50cm dicke Mittelschaumschicht großflächig herzustellen.

Zweieinhalb Stunden waren die 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim mit den Löscharbeiten beschäftigt.  Warum der Brandschutt und der Dachstuhl erneut brannten, ist unklar.

Bericht und Bilder von: wiesbaden112.dewiesbaden112.de

 
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Waschmaschine brannte - Junge verletzt

Waschmaschinenbrand in Marienborn

Um 11:43 Uhr ging ein Notruf in der Feuerwehrleitstelle ein. Anwohner hatten eine Rauchentwicklung im Keller ihres Hauses in der Straße „Hinter den Wiesen“ in Marienborn gemeldet. Als die Feuerwehr nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintraf, wurde festgestellt, dass eine Waschmaschine im Keller des Mehrfamilienhauses brannte.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz drang in den verrauchten Keller ein, löschte den Brand und brachte die Waschmaschine ins Freie. Die Waschküche, in der die Maschine gestanden hatte, sowie die angrenzenden Kellerverschläge wurden mit einem Hochdrucklüfter entraucht.

Vermutlich wurde der Brand der in Betrieb befindlichen Waschmaschine durch einen technischen Defekt ausgelöst. Bei dem Jungen, der den Brand entdeckte, bestand der Verdacht, dass er Rauch eingeatmet hatte. Er wurde von der Besatzung eines Rettungswagens untersucht und später vorsorglich von der Mutter zur weiteren Abklärung in eine Klinik gebracht.

Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, Gebäudeschaden ist aber nicht entstanden.
 
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Dachstuhl in Kostheim brennt aus – Feuerwehren stundenlang beschäftigt


Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Kostheim ging am Dienstagnachmittag in Flammen auf. Bis in die Abendstunden war die Feuerwehr damit beschäftigt, die letzten Glutnester zu löschen. Der Schaden an dem Haus, das gerade renoviert wurde, wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Dachdecker waren gerade dabei, das Dach des Einfamilienhauses in der Luisenstraße in Alt-Kostheim einzudecken, da brach das Feuer aus. Vermutlich geriet im Spitzbogen Dämmmaterial in Brand, so die erste Vermutung. Als die Freiwillige Feuerwehr Kostheim, deren Feuerwehrhaus kaum 100 Meter vom Brandort entfernt liegt, eintraf, schlugen die Flammen bereits lichterloh aus dem Dachstuhl.

Während die Verstärkung durch die Berufsfeuerwehr noch auf der Anfahrt war, bauten die freiwilligen Feuerwehrleute eine Riegelstellung auf, um eine Brandausbreitung auf das Nachbargebäude zu verhindern, und bereiteten einen Innenangriff vor. Über die Drehleiter und ein C-Rohr im Außenangriff wurde das Feuer bekämpft.

Schnell war das Feuer unter Kontrolle. Angefacht durch den Wind hatten sich die Flammen aber bereits auf den kompletten Spitzboden ausgeweitet. Am Seil gesichert und mit einer Motorkettensäge ausgerüstet, mussten die Einsatzkräfte nach und nach die Ziegel entfernen und das Dach öffnen, um letzte Brandnester zu löschen. Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

Bis in die Abendstunden waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Mit dem Abrollbehälter Sozial wurden die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken versorgt. Gegen 20:30 Uhr löste die Freiwillige Feuerwehr aus Kastel die Einsatzkräfte vor Ort ab.

Bericht und Fotos: wiesbaden112.dewiesbaden112.de Videobericht von wiesbaden112.de auf YouTube HIER!HIER!
 


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Ein Weiser, der noch unter uns ist, hat einmal gesagt, daß das Leben keinen Sinn habe, außer dem, den man ihm selbst gibt.

Dieser einfache Satz erweist sich als schwer in der Umsetzung. Wer ist frei genug, auch nur nach dem Sinn zu suchen oder gar aus eigener Kraft Sinn für sich zu stiften?

Der Menge ist oft nur beschieden, auf vorgezeichneten Pfaden zu wandern, ohne je über deren Richtung reflektieren zu können.

Den noch schlechter weggekommenen bleibt nur das ständige Ringen um die Erhaltung ihres Lebens selbst; für das Recht Atem zu schöpfen.

Wie wertvoll ist es, wenn die Gelegenheit sich bietet, über Leben und Sinn nachzudenken und den Mut zu haben, zum Handelnden zu werden.

(Stefan Simon)