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Feuerwehreinsätze
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Brand im „Moulin-Rouge"

Am 11.01.2020 gingen gegen 18.45 Uhr zeitgleich mehrere Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr Mainz ein und berichteten über einen Brand in einem Hotel in Bahnhofsnähe.

Da bei einem Brand in einem Hotel mit einer Vielzahl von Betroffenen gerechnet werden muß, wurden Einheiten beider Feuerwachen, der Freiwilligen Feuerwehr und Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoss des Hotels festgestellt werden. Daher wurden zeitgleich mehrere Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt.

Aus dem Hotel mußten glücklicherweise nur sieben Personen mit Fluchthauben ins Freie geführt und dem Rettungsdienst zur Kontrolle übergeben werden.

Eine Person wurde mit dem Verdacht zu viel Brandrauch eingeatmet zu haben, zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert.

Das gesamte Hotel, in dem zum Zeitpunkt des Einsatzes 29 Gäste untergebracht waren, wurde zum Teil evakuiert. Das Feuer konnte bereits kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Im Laufe der Brandbekämpfung in einem Lagerraum des Hotels wurde festgestellt, daß der Brand in der nebenan liegenden Bar „Moulin Rouge“ ausgebrochen war, welches aber zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend erloschen war.

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Kellerbrand in Kostheimer Mehrfamilienhaus

Am Donnerstag Abend erreichten die Feuerwehrleitstelle gegen 21:30 Uhr mehrere Notrufe aus einem Mehrfamilienhaus im Straßenzug „Im Sampel“ in Kostheim.

Die Anrufer berichteten von einem Feuer im Keller des Gebäudes und einer starken Rauchentwicklung im Treppenraum, die sich langsam in die Wohnungen ausbreitete.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte der Feuerwachen 2 und 3 sowie die Freiwillige Feuerwehr Kostheim und den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wenige Minuten später, war der Treppenraum des Gebäudes mit insgesamt 16 Wohneinheiten bereits stark verqualmt und als Rettungsweg für die Bewohner nicht gefahrlos nutzbar.

Die Einsatzkräfte richteten ihren Fokus deshalb zuerst auf die Kontrolle und Sicherung des Treppenraumes, welcher durch das Schaffen einer Abluftöffnung, das Setzen eines Rauchverschlußes an der Kellertür und den Einsatz eines Belüftungsgerätes wieder nutzbar gemacht wurde. Zur Brandbekämpfung wurden parallel dazu zwei Strahlrohre in den Keller des Gebäudes vorgenommen.

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Rauchmelder im Nachbarhaus verhindern schlimmeres

Am 2.1.2020 wurde die Feuerwehr Wiesbaden um 23 Uhr über Notruf zu einem Brandverdacht in den Normannenwerg in Biebrich alarmiert.

Die Anrufer wurden von mehreren ausgelösten Rauchmeldern aufgeweckt. Während der Anfahrt der Kräfte der Feuerwache 1 und 2 sowie der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich wurde in weiteren Meldungen von einer starken Rauchentwicklung und Feuerschein in einem Reihenhaus berichtet.

Vor Ort wurde ein Entstehungsbrand vorgefunden, der 42-jährige Eigentümer zog sich bei eigenen Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu. Das Feuer wurde mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Strahlrohr bekämpft, eine Brandausbreitung konnte so verhindert werden.

Die direkt angrenzenden Nachbarhäuser wurden durch die Kameraden der FF Biebrich kontrolliert, da hier ebenfalls Rauch eingedrungen war, mußten insgesamt sechs Personen vom Rettungsdienst behandelt werden. Drei Erwachsene und ein Kind erlitten starke Rauchvergiftungen und mußten einer Wiesbadener Klinik zur Weiterbehandlung zugeführt werden. Die Einsatzleitung Rettungsdienst koordinierte die Versorgung und den Transport der Betroffenen.

Aufgrund der Rauchentwicklung kam es zu starken Ruß- und Rauchschäden in dem Haus, welches gerade renoviert wird, der Sachschaden wird auf 90.000 € geschätzt.

In diesem Zusammenhang empfiehlt die Feuerwehr, nur dann eigene Löschversuche zu unternehmen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Die Gefahren durch Brandrauch und Hitze dürfen dabei nicht unterschätzt werden. Viel wichtiger als die Löschversuche ist das frühzeitige und richtige Absetzen der Notrufmeldung unter der europäischen Notrufnummer 112.

 
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Gebäudebrand in Bierstadt

Feuerwehr rettet Bewohner über tragbare Leiter

Am Abend des Neujahrstages kam es in der Straße „Am Heiligenstock“ in Bierstadt zu einem Feuer in einem freistehenden Wohnhaus. Ein Bewohner des Hauses konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden über eine tragbare Leiter aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Die beiden anderen Bewohner konnten sich glücklicherweise vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen. Durch Feuer und Rauch wurde das gesamte Gebäude stark in Mittleidenschaft gezogen.

Die erste Einsatzmeldung erreichte die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden über die Direktleitung zur Leitstelle Polizei. Ein Anrufer hatte der Polizei von einem Feuer in einer Küche im Erdgeschoß des Gebäudes berichtet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin Kräfte der Feuerwachen 1 und 3 sowie die Freiwillige Feuerwehr Bierstadt und den Rettungsdienst an die Einsatzstelle.

Beim Eintreffen am Brandort war das Haus bereits in dichten Rauch gehüllt. Die Erkundung ergab, daß zwei Personen das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlaßen hatten. Eine dritte Person konnte sich auf eine Dachterrasse im zweiten Obergeschoß in Sicherheit bringen und hatte sich zwischenzeitlich über Notruf 112 bei der Feuerwehr gemeldet. Bedingt durch die starke Rauchentwicklung war die Dachterrasse nur schwer zu erkennen und wurde von den Einsatzbearbeitern in der Leitstelle mit Verhaltenshinweisen unterstützt.

Sofort wurden mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt und weitere Verstärkung angefordert. Eine Steckleiter wurde am Gebäude angestellt und ein C-Rohr zur Brandbekämpfung von außen vorgenommen. Über diese Leiter konnte die Person, die mit einer sogenannten Brandfluchthaube vor den giftigen Rauchgasen geschützt wurde, in Sicherheit gebracht werden. Parallel dazu erfolgte die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren im Innenangriff. (jh)

 
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Feuerwehreinsätze in der Silvesternacht in MZ

Die Feuerwehr Mainz war wie die Jahre zuvor wieder gut vorbereitet auf das zu erwartende erhöhte Einsatzaufkommen an Silvester. Auf beiden Wachen der Berufsfeuerwehr wurde das Einsatzpersonal aufgestockt und zusätzliche Fahrzeuge in Dienst genommen.

Ebenso wurde die Feuerwehrleitstelle, in welcher der Notruf 112 für die Stadt Mainz und die Landkreise Mainz/Bingen und Alzey/Worms angenommen wird, mit zusätzlichen Disponenten verstärkt.

So wurden dann im Zeitraum von 22:00 – 03:00 Uhr insgesamt 14 Feuerwehreinsätze seitens der Feuerleitstelle Mainz abgearbeitet, die sich auf 10 Einsätze im Stadtgebiet Mainz und auf 4 Einsätze in den Landkreisen Mainz/Bingen und Alzey/Worms aufteilten. Parallel dazu wurden auch mehr als 60 eingehende Notrufe mit medizinischen Hilfeersuchen an die Rettungsleitstelle Mainz vermittelt.

Zunächst waren die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aber am frühen Abend in der Münsterstraße gefordert. Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte gegen 17:25 brennende Gegenstände auf einem Balkon im 9.OG in der Münsterstraße und unterstützte die Feuerwehr beim Auffinden der Brandwohnung. Hierdurch konnte ein Übergreifen auf die Wohnung und somit ein größerer Schaden durch die Einsatzkräfte verhindert werden. Die Polizei hat mit der Ermittlung der Brandursache begonnen.

Um 0:11 Uhr wurde die Feuerwehr dann zu einer Rauchentwicklung auf einem Dach in Finthen alarmiert. Ein Schadensfeuer bestätigte sich jedoch nicht. Kurz darauf gingen Notrufe aufgrund eines brennenden Balkons in der Mainzer Neustadt ein. Es brannten im 1. OG eines Wohnhauses Gegenstände hinter einer Betonbrüstung. Sofort wurde ein Löschangriff sowohl über die Drehleiter als auch über den Treppenraum vorbereitet. Kurz nach Eintreffen barst die Scheibe zur Wohnung, weshalb die Wohnung verrauchte. Kurz später war das Feuer gelöscht. Auch hier konnte bis auf die Rußablagerungen ein größerer Sachschaden an der Wohnungseinrichtung verhindert werden. Da sich der Rauch in alle Wohnungen des Gebäudes unterschiedlich stark ausgebreitet hat, wurden nacheinander die Wohnungstüren geöffnet und die Wohnungen entraucht. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik transportiert. Der Einsatz wurde unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehr Stadt.

Gegen 1 Uhr wurden wir in die Mainzer Oberstadt zu einem Balkonbrand alarmiert. Beim Eintreffen war der Nachbar, der den Brand bemerkt hatte bereits dabei mit Wasser aus einem Gartenschlauch eine Brandausbreitung zu verhindern. Der Balkon stand in Vollbrand und der Brand drohte sich auf das Gebäudeinnere und das Dach auszubreiten. Parallel zur sofort eingeleiteten Kontrolle, ob sich noch Personen im Gebäude befinden, wurde auf der Gebäuderückseite die Brandbekämpfung aufgenommen. Personen befanden sich glücklicherweise nicht mehr im Gebäude. Durch das beherzte Eingreifen des Nachbarn und das sofortige Handeln der Feuerwehr konnte eine Ausdehnung des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die Eigentümerin kam später an die Einsatzstelle und wurde vom Rettungsdienst vor Ort betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Ferner kam es zu 4 Einsätzen aufgrund brennender Mülltonnen im Stadtgebiet.  

Neben der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim, Finthen, Gonsenheim, Hechtsheim, Stadt und Weisenau eingesetzt.

Die Feuerwehr Mainz wünscht allen Bürgern ein gesundes und friedliches Jahr 2020.

Foto: Berufsfeuerwehr Mainz

 
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Feuerwehreinsätze in der Silvesternacht in WI

Erwartungsgemäß war der Jahreswechsel für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes arbeitsreicher als andere Tage. In der Zeit vom Silvestermorgen 7 Uhr bis zum Neujahresmorgen 7 Uhr mußten insgesamt über 50 Feuerwehreinsätze abgearbeitet werden, der Rettungsdienst war 224 Mal im Einsatz.

Aufgrund des erwarteten hohen Einsatzaufkommens wurde die Personalstärke in der Leitstelle für die Nachtstunden erhöht. Außerdem befanden sich einige Freiwillige Feuerwehren in Bereitschaft in den Feuerwehrhäusern um eine direkte Verfügbarkeit sicherzustellen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zusätzliche Rettungswagen im Dienst.

Eine Auswahl besonderer Einsätze ist nachfolgend aufgeführt:

Um 18:39 Uhr wird ein Gasgeruch in einer Küche in der Niederwaldstraße gemeldet. Die Einsatzkräfte stellen eine kleine Leckage fest und sperren die Gaszufuhr ab.

Um 19:30 Uhr brennt ein Balkon im 2. Obergeschoß eines Wohnhauses in der Platter Straße. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle brannte der Balkon bereits in voller Ausdehnung und weithin sichtbar. Das Feuer konnte mittels drei C-Rohren über eine Drehleiter und den Treppenraum rasch unter Kontrolle gebracht und auf den Balkon begrenzt werden.

Um 21:55 Uhr brennen Balkonmöbel auf einem Balkon in einem Hinterhof an der Lehrstraße. Der Brand auf dem Balkon konnte mit einem C-Rohr über eine Steckleiter gelöscht werden.

Direkt nach dem Jahreswechsel geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits um 00:02 Uhr wird eine brennende Weihnachtsdekoration an einem Gebäude in der Wilhelmstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Kräfte war das Feuer bereits erloschen.

In der Wilhelminenstraße brennt um 00:44 Uhr ein PKW an einem Gebäude. Der Brand kann mit einem C-Rohr rasch gelöscht und ein Übergriff der Flammen auf das Gebäude verhindert werden.

In der Schultheißstraße melden Nachbarn der Leitstelle um 01:01 Uhr Brandgeruch und das Piepsen eines Rauchwarnmelders. Die Feuerwehr rückt an und öffnet die Tür der betroffenen Wohnung mit Sperrwerkzeug.  Als Ursache konnte eingebranntes Kochgut auf dem Herd festgestellt werden.

Für Silvester typisch war zudem die große Anzahl von Kleinbränden, die sich im gesamten Verlauf des Abends ereigneten. Insgesamt rückte die Feuerwehr zu 22 gemeldeten Bränden von PKW, Müllbehältern oder Bäumen und ähnlichem aus.

Neben den genannten Einsätzen rückten die Einsatzkräfte außerdem noch zu drei Brandmeldungen durch automatische Brandmeldeanlagen, zwei Absicherungen auf der Autobahn nach Unfällen und zu insgesamt 16 kleineren Hilfeleistungseinsätzen aus.

Neben den drei Feuerwachen der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Auringen, Bierstadt, Dotzheim, Biebrich, Erbenheim, Kastel, Kostheim, Nordenstadt, Schierstein, Sonnenberg, und Stadtmitte im Einsatz.

Die Feuerwehr wünscht allen Bürgern ein frohes neues Jahr!

 


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