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Feuerwehreinsätze
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Maschinenbrand führt zu massiver Rauchausbreitung

Die Feuerwehr Mainz wurde am Montag Mittag um 15:12 Uhr zu einem Brand einer Maschine in die Stadthausstraße alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurde durch mehrere Notrufe gemeldet, daß sich der Brandrauch in diverse Ladengeschäfte ausgebreitet habe. Aus diesem Grund erfolgte eine Erhöhung des Einsatzstichwortes, was die Entsendung weiterer Einsatzkräfte zur Folge hatte.

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte in einem Fachgeschäft für Schuhreparaturen eine Maschine. Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Geschäft. Der Inhaber hatte die Räumlichkeiten selbstständig verlaßen können. Er hatte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr versucht mit mehreren Pulverlöschern das Feuer zu löschen, allerdings ohne Erfolg.

Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz konnte den Brand unter Einsatz eines Hohlstrahlrohres zügig unter Kontrolle bringen. 'Feuer aus' konnte jedoch erst später gemeldet werden, da die in Brand geratene Maschine zunächst geöffnet und teilweise demontiert werden mußte.

Nur so konnten auch letzte Glutnester gelöscht werden. Der Brand hatte eine massive Rauchentwicklung zur Folge. Der Brandrauch breitete sich in mehrere Ladengeschäfte, sowie eine Zahnarztpraxis und ein Büro aus, sodaß von einer Verrauchung im gesamten Gebäude gesprochen werden kann. Sämtliche Räumlichkeiten wurden nach Abschluß der Löscharbeiten mit Überdrucklüftern entraucht.

Die Brandursache wird durch die Kriminalpolizei ermittelt. Über die Höhe des Sachschadens können keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

(C. Berghäuser)

 
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Feuerwehr muß Ring vom Finger schneiden

Am 28.06.2020 gegen 21:20 Uhr hieß es für die Feuerwehr Mainz Technische Hilfeleistung in der Notaufnahme eines Mainzer Krankenhauses.

Ein Mann (20) hatte einen Ring am Finger, den er nicht mehr ausziehen konnte. Der Finger war bereits stark angeschwollen. Mit allen Tricks versuchten Mitarbeiter der Klinik den Ring vom Finger zu bekommen. Doch alle Versuche scheiterten und die Zeit drängte.

Denn ein angeschwollenes Fingerglied, das nicht ausreichend mit Blut versorgt wird, kann zu einem ernsten medizinischen Problem werden. Im schlimmsten Fall kann der Finger, wenn die Situation über eine längere Zeit andauert, ganz absterben.

Letztendlich kam die Feuerwehr zum Einsatz. Mit einem Feinbohrschleifer versuchten die Einsatzkräfte den Ring am Finger vorsichtig zu durchtrennen. Der Finger mußte dabei ständig mit Wasser gekühlt werden. Immer wieder waren Pausen notwendig.

Schließlich war der Finger nach ca. 20 Minuten befreit. Das Personal in der Notaufnahme kümmerte sich weiter um den Patienten. Der junge Mann ist mit dem Schrecken davongekommen.

(Katja Stock)

 
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Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein

Zwei Personen aus gekentertem Segelboot in Sicherheit gebracht

Am Samstagnachmittag um 15:50 Uhr teilte ein Anrufer der Feuerwehrleitstelle Mainz mit, daß er in Höhe der Weisenauer Brücke ein gekentertes Boot auf dem Rhein gesehen habe.

Gemäß Wasserrettungskonzept wurden umgehend Einsatzkräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz zur Einsatzstelle alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Informationen zum Zustand der Bootsbesatzung bekannt.

Ein Boot der DLRG Mainz erreichte als erstes die Einsatzstelle und stellte fest, daß es sich um ein gekentertes Segelboot handelte, welches in Höhe von Weisenau im Rheinhauptstrom abtrieb. Die im Rhein treibende Bootsbesatzung wurde vom Boot der DLRG aufgenommen, beide Personen waren unverletzt.

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Beißender Geruch löst Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus

Beim Austritt eines bisher unbekannten Stoffes in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Dotzheimer Straße wurden am Nachmittag 13 Personen leicht verletzt.

Sie klagten beim Eintreffen der Rettungskräfte über Atemwegreizungen und Atembeschwerden. Einige Personen mußten mit Hilfe einer Drehleiter aus den Obergeschoßen in Sicherheit gebracht werden.

Um 14:43 Uhr erreichten die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden mehrere Anrufe über den Notruf 112 aus der Dotzheimer Straße.

Die Anrufer berichteten von Atemwegsreizungen und konnten das betroffene Gebäude deshalb nicht mehr selbstständig über den Treppenraum verlaßen.

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Unwetter über Rheinhessen

Gegen 18:15 Uhr  am Freitagabend zog eine Gewitterzelle über Rheinhessen und bescherte der Feuerwehrleitstelle Mainz kurzzeitig ein erhöhtes Einsatzaufkommen.

Da die Wetterlage im Vorfeld genau beobachtet wurde, konnte frühzeitig Unwetteralarm ausgelöst werden und das Personal der Leitstelle wurde verstärkt.

Durch die Feuerwehrleitstelle wurde Insgesamt zwischen 18:15 und 19:30 Uhr 25 Einsätze abgearbeitet. Im Stadtgebiet Mainz wurden  6 kleinere Einsätze mit abgebrochenen Ästen und ein umgestürzter Baum  von der Feuerwehr abgearbeitet.

Im Einsatz waren  neben der Berufsfeuerwehr die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Hechtsheim, Gonsenheim und Weisenau.

Es entstanden geringe Sachschäden und soweit bekannt wurden keine Personen verletzt. In den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms wurden die dortigen Feuerwehren zu 19 Einsätzen alarmiert. Zumeist Wasserschäden und abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume...

 
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Einsatzreicher Tag bei den Feuerwehren

Nach dem Brand im Dönerimbiss am Donnerstg Vormittag wurde die Feuerwehr Mainz am Nachmittag erneut gefordert. Hierbei kam es teilweise zu Personalintensiven Paralleleinsätzen.

Gegen 16 Uhr wurden insgesamt 13 Einsatzkräfte zu einem Gefahrstoffaustritt in die Uniklinik Mainz alarmiert. Hier kam es auf einer Station zum Austritt eines Reinigungskonzentrates und in Folge dessen zu leichten Atemwegsreizungen bei 3 Personen, die aber keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurften.

Zunächst mußte davon ausgegangen werden, daß auch 15 Patienten der Station betroffen sind, was sich aber glücklicherweise nicht bestätigte. Durch die Feuerwehr wurde der ausgetretene Gefahrstoff aufgenommen und die Räumlichkeiten mit einem Elektrolüfter belüftet.

Weiter ging es kurz nach 17 Uhr für die Feuerwache 2 im Winterhafen. Durch den noch laufenden Einsatz in der Uniklinik rückte hierzu auch ein Löschfahrzeug aus, dessen Besatzung mit Teilnehmern aus dem Grundlehrgang ergänzt wurde. Der Steiger des Mainzer Rudervereins hatte sich teilweise gelöst und drohte abzureißen und ins Fahrwasser des Rheins zu treiben.

Die Laufstege auf den Steiger waren aus den Führungsschienen gerutscht und hatten sich am Rheingrund in den Felsen verkeilt. Mit der Unterstützung eines Mainzer Kranunternehmens wurden die Zustiegsrampen angehoben und der Steiger mit Winden durch die Feuerwehr Richtung Ufer gezogen.

Dort konnten die Rampen wieder in die Führungsschienen eingesetzt und gesichert werden. Während des Kraneinsatzes mußte der Fuß- und Radweg am Victor-Hugo-Ufer durch den Vollzugsdienst der Stadt Mainz gesperrt werden.

Gegen 18 Uhr kam es dann erneut zu einem Paralleleinsatz. Gemeldet war ein Verkehrsunfall auf der A 60 in Fahrtrichtung Darmstadt. Zwischen den Anschlußstellen Finthen und Lerchenberg war es nach ersten Meldungen zu einem Verkehrsunfall zwischen mindestens 4 Fahrzeugen gekommen, davon ein LKW.

Vor Ort stellte sich die Lage dann glücklicherweise so dar, daß keine Person eingeklemmt war. Ein LKW hatte vermutlich beim Spurwechsel einen Kleintransporter gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Der Fahrer des Kleintransporters, sowie 2 Beifahrer waren in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, keine der Türen ging zu öffnen.

Die Insassen des Kleintransporters konnten aber leichtverletzt selbstständig durch eine geöffnete Scheibe ihr Fahrzeug verlaßen. Durch die Bergungsmaßnahmen kam es zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

(M. Hofmann / C. Berghäuser) - Foto: Berufsfeuerwehr Mainz

Zu Einsätzen aller Art waren alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst der Landeshauptstadt unterwegs. Auch der Rettungshubschrauber aus Mainz wurde für die Rettung eines Schwerverletzten eingesetzt.

,,Notruf Feuerwehr Rettungsdienst in Wiesbaden, wo genau ist der Notfall Ort‘‘. Wenn man die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Wiesbaden am Donnerstag betrat, hörte man diesen Satz der Einsatzbearbeiter ohne Unterbrechung den ganzen Tag.

Allen Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde bereits bis zur Hälfte ihrer 24 stündigen Schicht alles abverlangt. Die Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle mußten bei mehreren Telefonreanimationen und der Disposition von Einsätzen aller Art einen kühlen Kopf bewahren.

Im Bereich des Petersweg in Kastel kam es zu einem größeren Unratfeuer. Hierfür wurde die Feuerwache 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kastel und Kostheim alarmiert. Vor Ort wurde unter Atemschutz das Unratfeuer, unterstützt durch ein Tanklöschfahrzeug, zügig abgelöscht um eine weitere Ausbreitung bei der enormen Trockenheit zu verhindern.

Die Feuerwache 3 mußte, unterstützt durch die Tanklöschfahrzeuge der Wachen 1und 2, auf der B455 den brennenden Mittelstreifen löschen. An dieser Stelle bittet die Feuerwehr, keine brennenden Zigaretten aus dem Auto zu werfen. Gerade bei der momentanen anhaltenden Trockenheit stellt dies eine nicht unerhebliche Gefahr dar.

Direkt im Anschluß mußte durch das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwache 3 der Rettungsdienst in Bierstadt unterstützt werden. Eine schonende Rettung der verletzten Peron war lediglich über das Fenster möglich. Diese wurde im Verlauf durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Zeitgleich waren die Kollegen der Feuerwache 2 zusammen mit einem Notarzt und Rettungswagen auf der Bölkestraße in Kastel  um einen Verkehrsunfall mit einem Motorrollerfahrer abzuarbeiten. Durch den Unfall und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen kam es umliegend zu enormen Verkehrsbehinderungen.

Gegen 17:00 Uhr wurden Kräfte der Feuerwache 1 sowie Rettungswagen und Notarzt zur Mountainbikestrecke an den Schläferskopf entsendet. Ein Mountainbikefahrer war gestürzt und sei vermutlich schwer verletzt, schilderte eine Anruferin über Notruf 112 dem Einsatzbearbeiter am Telefon. Noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle wurde durch die Rettungsleitstelle ein Rettungshubschrauber alarmiert um den Verunfallten schonend und schnell in ein geeignetes Krankenhaus transportieren zu können.

Durch das Schaffen von beschilderten Rettungspunkten entlang der Mountainbikestrecke konnte die Mitteilerin schon am Telefon den Unfallort sehr genau beschreiben und die Einsatzkräfte konnten sich dadurch unverzüglich auf den Weg zu den beiden genannten Rettungspunkten machen.

Das zuerst an der Unfallstelle eingetroffene Feuerwehrfahrzeug leitete mit medizinisch ausgebildetem Personal die Erstversorgung des Patienten ein, bis der erste Rettungswagen eintraf und mit geeigneten Equipment die weitere Versorgung übernahm. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Notärztin konnte der Verunfallte stabilisiert und mit Vakuummatratze und Schleifkorbtrage auf dem All-Terrain-Vehicle (ATV) durch den Wald zum Parkplatz Stollenweg gebracht werden.

Dort wartete bereits die Besatzung des Rettungshubschraubers. Nach nochmaliger genauer Untersuchung und Absprache der beiden Notärzte mußte der Patient nicht geflogen, sondern konnte bodengebunden mit einem Rettungswagen unter ärztlicher Begleitung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrrad des Verunfallten wurde durch Kollegen der Polizei, zur zwischenzeitlich eingetroffenen Mutter des Verunfallten, nach Hause transportiert.

Zwischen all den aufgeführten Einsätzen wurden durch das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache 1 eine Vielzahl von Tierrettungseinsätzen und Türöffnungen für den Rettungsdienst abgearbeitet. Auch einer Schlange in einem Vorgarten, die das schöne Wetter genoss leisteten die Kollegen Gesellschaft und umsorgten diese.

Für die Kollegen der drei Feuerwachen bedeutet es an dieser Stelle Halbzeit und wir hoffen an dieser Stelle, das alle unsere Kollegen und Kolleginnen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und den Teams in den Notaufnahmen morgen gesund zu Ihren Familien heimkehren.

Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden

 


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