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Feuerwehreinsätze
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Brennender Mülleiner in Dachgeschoßwohnung

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr Mainz kurz vor 8 Uhr zu einem piepsenden Heimrauchmelder in der Draiser Straße gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr (Löscheinheit FW 1) war im 2. OG des Mehrfamilienhauses (Dachgeschoß) durch die geschloßene Tür Rauch zu erkennen.

Ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung aufhielten, war nicht bekannt. Der Einsatzleiter ließ das Einsatzstichwort auf Wohnungsbrand anpaßen, was die Nachalarmierung von Einsatzkräften der FW 2 und der Freiwilligen Feuerwehr Bretzenheim zur Folge hatte.

Die Nachalarmierten Kräfte mußten jedoch nicht eingesetzt werden. Mit einem Trupp unter Atemschutz wurde die Brandwohnung nach Personen und dem Brandherd durchsucht. Zeitgleich wurde mit der DLK eine Erkundung von außen vorgenommen und alle Bewohner wurden aufgefordert sich ins Freie zu begeben.

Nur eine 82-jährige Mieterin durfte sich in Begleitung ihres Nachbarn im EG aufhalten. Der Brandherd war in der kleinen Wohnung schnell gefunden und mit wenigen Litern Wasser noch schneller gelöscht. Eine Person wurde dort nicht angetroffen.

Nach einer ausgiebigen Kontrolle (auch der Dachboden des Nachbarhauses wurde kontrolliert) und einer maschinellen Belüftung der Räume konnten alle Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Es wurde niemand verletzt. Die Brandwohnung ist jedoch vorerst nicht bewohnbar.

 
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Schwerer Verkehrsunfall auf der A 63

In den frühen Morgenstunden des 13.03.2020 kam es zu einem Verkehrsunfall, auf der Autobahn A 63, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Der Notruf, welcher gegen 05:20 Uhr in der Feuerwehrleitstelle einging, wurde von einem der diensthabenden Disponenten umgehend abgefragt. Dabei war anfangs nicht ganz klar, um wie viel betroffene Personen es sich handelt. Aus diesem Grund, wurde durch die Feuerwehrleitstelle Mainz eine umfangreiche Alarmierung durchgeführt.

Durch die ersten Einsatzkräfte vor Ort wurde zunächst eine ausgedehnte Erkundung eingeleitet. Auf dem rechten Fahrbahnstreifen war es zwischen einem PKW und einem LKW zu einem Unfall gekommen. Dabei mußte zunächst davon ausgegangen werden, daß zu den zwei verletzten Personen vor Ort noch eine weitere Person an dem Unfall beteiligt war.

Parallel zu der Versorgung der zwei Verletzten wurde die Einsatzstelle großräumig  nach einer weiteren Person abgesucht. Diese Suche blieb allerdings erfolglos. Wie sich im späteren Einsatzverlauf herausstellte, war keine weitere Person an dem Unfall beteiligt.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde eine patientenorientierte Rettung mit technischem Gerät durchgeführt. Der schwerstverletzte PKW-Fahrer wurde zur sofortigen Behandlung in eines der Mainzer Krankenhäuser gebracht. Die zweite betroffene Person wurde zur medizinischen Abklärung ebenfalls in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

 
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Kormoran auf Abwegen

Schierstein, Mövenstraße, 09.03.20
Ein schwacher Kormoran fand keinen Weg mehr aus der Möwenstraße.

Durch Anwohner eines Hauses in der Möwenstraße in Schierstein wurde der Feuerwehr ein verletzter Kormoran auf dem Dach gegenüber gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehr versuchte der Wasservogel immer wieder erfolglos über das Dach zu laufen, rutsche aber immer wieder in den Schneefang.

Er war scheinbar so geschwächt, daß er nicht mehr des Fliegens mächtig war. Letztendlich ergab er sich in sein Schicksal und wurde mit der Drehleiter vom Dach geholt und dem Boden der Tatsachen ein Stück näher gebracht.

Er wurde durch die Kollegen zur Versorgung in eine Tierklinik gefahren... 

(Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 
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Feuerwehr befreit Fahrerin schwerverletzt aus zerstörtem PKW

Erbenheim, K652 - Gegen 19:00 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 652 zwischen Erbenheim und Bierstadt ein Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Fahrzeugen. Über den Notruf werden drei Verletzte, davon eine im PKW eingeklemmte Person, gemeldet.

Aufgrund der Unfallmeldung werden von der Zentralen Leitstelle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 2 und 3 sowie die Freiwilligen Feuerwehren Erbenheim und Bierstadt zur Einsatzstelle alarmiert.

Vom Rettungsdienst kommen zwei Notärzte, drei Rettungswagen und die Einsatzleitung Rettungsdienst. Es sind ein Pkw und ein Kleintransporter mit Pritsche so kollidiert, daß der Motorraum des PKW komplett deformiert wurde. Der PKW wurde bei dem Aufprall von der Fahrbahn geschoben.

Die Insassen des Kleintransporters sind nicht eingeklemmt. Zur Rettung der eingeklemmten Fahrerin mußte von dem PKW das Dach entfernt werden, um die Verletzte schonend aus dem Fahrzeugwrack zu befreien. Während der technischen Rettung wurde die Fahrerin von Notarzt und Rettungsdienstpersonal stabilisiert und versorgt.

Insgesamt drei Verletzte waren vom Rettungsdienst zu versorgen und in Krankenhäuser zu transportieren. Die Freiwilligen Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle ab, unterstützten die Berufsfeuerwehr bei den Rettungsarbeiten, den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab.

Die Unfallursache wird jetzt von der Polizei ermittelt.

(Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden)

 
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Verkehrsunfall mit 3 Pkw durch Glatteis

Die Feuerwehr Mainz wurde am Freitagmorgen (ca. 6:40 Uhr) zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Pkw alarmiert.  Im Kreuzungsbereich Kurmainzstraße/Katzenberg waren aufgrund der sehr glatten Straßenverhältnisse 3 Pkw in einen Auffahrunfall verwickelt.

Bei einem Fahrzeug hatten alle Airbags ausgelöst und die Fahrerin klagte über schmerzen. Daher wurde, neben dem Rettungsdienst und der Polizei, auch die Feuerwehr alarmiert.

Die Feuerwehr traf zuerst an der Einsatzstelle ein und übernahm die Erstversorgung der beteiligten Personen. Bei einer Person konnten Verletzungen ausgeschloßen werden. Zwei Personen mußten aufgrund des Unfallhergangs an den Rettungsdienst übergeben werden. Beide Frauen wurden später zur genaueren Abklärung der Verletzungen in Krankenhäuser transportiert.

Die Feuerwehr unterstütze den Rettungsdienst und sperrte die Kreuzung gegen den fließenden Verkehr ab. Durch die zeitweise Vollsperrung des Kreuzungsbreichs von und nach Drais kam es zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Zur Sachschadenhöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

(Rüdiger Zeuner-Christ)

 
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Verkehrsunfall mit Straßenbahn auf der Geschwister-Scholl-Straße

Die Feuerwehr Mainz wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn in die Geschwister-Scholl-Straße in der Mainzer Oberstadt alarmiert.  

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle stand ein deformierter Kleinwagen abseits der Fahrbahn, dieser war zuvor mit einer  Straßenbahn kollidiert.  Zu dem genauen Unfallhergang kann keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Fahrzeuginsassen des Kleinwagens wurden bereits vom Rettungsdienst erstversorgt.  Die Polizei kümmerte sich um die Betreuung der Fahrgäste und des Fahrers der Straßenbahn. Gleichzeitig übernahm sie die Absicherung der Einsatzstelle.  Die Fahrgäste sowie der Fahrer blieben bei dem Zusammenstoß zum Glück unverletzt und kamen mit einem Schrecken davon.

Da sich die Fahrerseite des Kleinwagens bei dem Zusammenstoß stark verformt hatte, wurde diese in Absprache mit der eingetroffenen Notärztin mit hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr großflächig geöffnet. Anschließend konnte die Fahrerin mit einem Rettungsbrett achsengerecht, mit Unterstützung des Rettungsdienstes, aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Die Rettungsmaßnahme auf der Beifahrerseite gestaltete sich nicht so kompliziert und konnte parallel eingeleitet werden.  Die Türen ließen sich per Hand öffnen und die somit geschaffene Öffnung war ausreichend um die Beifahrerin in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst schonend zu retten. Beide Insassen wurden zur weiteren Behandlung in Mainzer Krankenhäuser gebracht.

Durch den Verkehrsunfall und den einsetzenden Schneefall kam es im Bereich der Oberstadt zu Verkehrsbehinderungen. Zum Sachschaden können derzeit keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr Mainz waren im Einsatz: Die Polizei mit mehreren Streifenwagen, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.

(Sebastian Steigerwald)

 


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