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Feuerwehreinsätze
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Zimmerbrand in der Altstadt

In der Nacht von Sonntag auf Montag (01.02.21) kam es in einem Wohngebäude in der Mainzer Altstadt zu einem Zimmerbrand. Aufmerksame Nachbarn hörten den Rauchmelder, setzten einen Notruf ab und alarmierten durch Klopfen und Klingeln die Bewohnerin.

Bis die Feuerwehr eintraf hatte sich diese, mit Unterstützung der anderen Hausbewohne, bereits ins Erdgeschoß begeben und konnte dort vom Rettungsdienst betreut werden. Vorsorglich wurde sie in ein Mainzer Krankenhaus transportiert.

Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Trotzdem ist die betroffene Wohnung zunächst unbewohnbar. Die weiteren Anwohner konnten nach Einsatzende aber alle in Ihre Wohnungen zurück.

Der Kriminaldauerdienst hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Die Feuerwehr Mainz bedankt sich bei den aufmerksamen Nachbarn für ihr vorbildliches Verhalten. Der verhältnismäßig glimpfliche Ausgang ist ihnen zu verdanken.

(Thines)

 
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Kaminbrand in Ebersheim

Am Samstag, den 30.01.2021 wurde die Feuerwehr Mainz um 21:30 Uhr zu einem Kaminbrand in den Kornblumenweg nach  Ebersheim alarmiert.

Die Eigentümerin des Reihenhauses hatte kurz nach dem Anzünden des Kaminofens im Wohnzimmer eine übermäßige Erhitzung des Kaminrohres festgestellt.

Daraufhin löschte Sie das Feuer im Kaminofen und räumte diesen leer. Da die Eigentümerin sich unsicher war, ob jetzt alles in Ordnung sei, informierte sie die Feuerwehr.

Die Feuerwehr Mainz rückte mit 16 Kräften der Berufsfeuerwehr (BF) und 8 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Ebersheim aus.
Vor Ort wurden nur die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und ein Einsatzleiter der BF eingesetzt. Die anderen Kräfte BF konnten nach sehr kurzer Zeit die Einsatzstelle verlaßen.

Durch die Freiwillige Feuerwehr Ebersheim wurden alle Zugänge zum Kamin kontrolliert. Ein Trupp kontrollierte den Kaminofen, samt Anschlußrohr im EG. Ein zweiter Trupp kontrollierte zeitgleich die Revisionsöffnungen im Keller. Keine akute Gefahr erkennbar.

Sicherheitshalber wurden noch alle 5 Schornsteinrohre mit der Drehleiter kontrolliert und mit einem Kaminkehrgerät „geputzt“. Auch hier gab es keine Auffälligkeiten.

Lediglich im ca. 1 Meter quer verlaufenen Kaminrohr im EG wurden anschließend noch Glutreste gefunden. Vermutlich hatte sich im Laufe der Zeit in dem Rohr ein wenig Ruß abgesetzt, der durch das Anfeuern des Kaminofens, der nun zu glimmen begann, was letztlich auch zu der übermäßigen Hitzeentwicklung des Ofenrohres geführt hatte. Keine Gefahr. Kein Schaden entstanden.

(Rüdiger Zeuner-Christ)

 
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Hochwasser an Rhein und Main erfordert Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr

Durch den Hochwassermeldedienst wird für die kommenden Tage ein Wasserstand von bis zu 6,40 Metern am für Wiesbaden relevanten Pegel Mainz erwartet.

Eine Entspannung der Situation ist aktuell noch nicht in Sicht. Aus diesem Grund werden in Absprache mit dem für Hochwasserlagen zuständigen Umweltamt  der Stadt Wiesbaden erste Maßnahmen zum Hochwasserschutz durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden ergriffen.

Am Nachmittag werden in den Ortslagen Schierstein und Kostheim mobile Hochwasserschutzwände errichtet. Hierzu werden die Freiwilligen Feuerwehren dieser Ortsteile eingesetzt und durch Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr unterstützt.

Die Schutzwände in Kostheim werden in der Rosengasse, am Flözerdippegäßchen, an der Mainpforte und in der Kilianstraße errichtet, in Schierstein wird die Wand mit einer Länge von ca. 120 m auf der Christian-Blücher-Straße zwischen der Bernhard-Schwarz-Straße und der Straße "Am Lindenbach" aufgebaut.

Am Vormittag waren bereits Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schierstein und der Berufsfeuerwehr im Einsatz, um das Sperrwerk des Lindenbaches am Zulauf in den Schiersteiner Hafen, zu schließen um einen Rückstau des Baches zu verhindern. Auch in Kostheim wurde am Bruchbach ein entsprechender Schieber geschloßen.

Da auch die Parkplätze im Uferbereich kurz vor der Flutung stehen, werden die betroffenen Fahrzeughalter gebeten, die Hochwasserlage weiter zu beobachten und ihre Fahrzeuge möglichst frühzeitig auf sicheren Plätzen abzustellen. Durch die Stadt- und Verkehrspolizei werden Kontrollfahrten durchgeführt. Im Gefahrenbereich befindliche Fahrzeuge werden entfernt. Fotos: Berufsfeuerwehr Wiesbaden

 
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Feuer im 3. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses

Durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr Wiesbaden bei einem Zimmerbrand im 3. Obergeschoss konnte eine Ausbreitung auf das Dach verhindert werden.

Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem Brand in die Straße Hirschgraben alarmiert. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen aus dem 3. Obergeschoss einer Wohnung.

Durch den Einsatz von mehreren Einsatzkräften unter Atemschutz, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde eine weitere Rauchentwicklung aus dem Dachbereich des Mehrfamilienhauses entdeckt. Diese wurde durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz überprüft.

Durch das Brandereignis sind drei Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus nicht bewohnbar. Für die Bewohner wurde durch die Seelsorger in Notfällen Unterkunftsmöglichkeit gesucht.

Das Gebäude wurde während der Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr geräumt. Die 11 betroffenen Personen wurden durch die Schnell Einsatzgruppe Betreuung in einem ESWE Bus betreut und durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt. Glücklicherweise wurden bei dem Einsatz keine Personen verletzt.

 
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Kellerbrand in Kastel

Kastel, Wiesbadenerstr. 21.0ß1.21, 15:00 Uhr

Der Brand in einer Elektroverteilung im Kellergeschoß verursacht eine starke Rauchausbreitung in einem Wohngebäude. Das Feuer ist schnell gelöscht, aufwändige Entrauchungsmaßnahmen sind notwendig.

Der Hausmeister eines Appartementhauses in der Wiesbadener Straße in Kastel meldete gegen 15:00 Uhr der Zentralen Leitstelle ein Feuer im Keller. Nach Einsatzstichwort wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 2 und 3 sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Kostheim und Kastel alarmiert.

Die Einsatzkräfte der Feuerwache 2 hatten eine sehr kurze Anfahrt, da der Einsatzort fast gegenüber liegt. Deshalb konnte der Brand der Elektroverteilung einer Werkstatt zügig mit einem Feuerlöscher erstickt werden.

Der Brand erzeugte eine sehr starke Rauchentwicklung, welche sich im Kellergeschoß sowie über offene Türen auch im Treppenraum und den angrenzenden Fluren im Obergeschoß ausgebreitet hatte.

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Feuerwehrleute starben vor 50 Jahren bei Linde-Großbrand in Kostheim

Vor 50 Jahren kam es im Linde-Kältetechnikwerk in Kostheim zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Drei Feuerwehrleute kamen während der Löscharbeiten ums Leben, als ein Gebäudeteil in sich zusammenstürzte. Mehrere Tage lang dauerten die Löscharbeiten, zu denen zahlreiche Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet alarmiert wurden.

„Diese Brandkatastrophe ist in ihrem Ausmaß und mit dem Tod von drei Feuerwehrleuten beispiellos in der Wiesbadener Geschichte. Wir können nur hoffen, daß sich so etwas nie wieder wiederholt“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Am Samstag, 23. Januar 1971, wurde um 22.10 Uhr die Feuerwehr Wiesbaden nach einer Meldung durch den Pförtner über Feuermelder zu einem Brand bei der Firma Linde Hausgeräte GmbH alarmiert. Die im ersten Abmarsch alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim stellten fest, daß der gesamte Komplex weitgehend verqualmt war.

Aufgrund kaum vorhandener Sicht wurde zunächst der Brandherd gesucht. Nach etwa einer Stunde war klar, daß es sich um einen massiven Großbrand handelte. Es wurden alle 13 Freiwilligen Feuerwehren alarmiert, was damals noch vollständig manuell und über Sirene erfolgte.

Weitere Einsatzkräfte aus der Region wurden nachalarmiert. Neben der Feuerwehr aus Mainz wurden weitere Feuerwehren aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet hinzugezogen.

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