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Feuerwehreinsätze
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Feuerwehr rettet Schwanenfamilie

Außergewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr am frühen Montag-Abend im Mainzer Winterhafen. Offenbar nach einer Rangelei mit Hunden waren zwei Schwäne verletzt worden.

Eine Schwanenfamilie mit vier Jungtieren hielt sich im Winterhafen in Höhe des Ruderhauses auf, die Elterntiere  waren beide am Flügel verletzt worden und nicht mehr flugfähig.

Nach Rücksprache mit der diensthabenden Tierärztin sollten die Schwäne aus dem Wasser geholt und zu ihr in die Praxis verbracht werden.

Gegen 19 Uhr wurde deshalb die Feuerwehr alarmiert, die mit drei Fahrzeugen und acht Mann an der Einsatzstelle war. Das Problem, Schwäne auf dem Wasser laßen sich nicht so leicht einfangen, sodaß man für diese ungewöhnliche Rettungsaktion viel Geduld und auch etwas Glück benötigte.

Der Schwanenvater konnte relativ schnell am Ufer mit einem großen Kescher eingefangen und in eine Transportbox der Feuerwehr verbracht werden. Die Schwanenmutter und ihre Jungen waren aber im Wasser unterwegs.

Unterstützung hatte die Feuerwehr von einem zufällig vorbeikommenden Streckenboot eines Rudervereins,  der die Schwäne in Absprache mit den Kollegen in ganz langsamer Fahrt in eine Richtung drängen konnte.

Schließlich gelang es der Feuerwehr nach einigen Versuchen und mit viel Geduld, auch die Schwanenmutter und ihre Jungen mit einem Kescher einzufangen und in eine Transportbox zu verbringen.

Anschließend wurde die gesamte Schwanenfamilie zur Tierärztin gefahren, welche die Elterntiere hoffentlich erfolgreich behandeln kann, um sie dann wieder aussetzen zu können.

Zu dem Vorfall mit den Hunden können leider keine Angaben gemacht werden.

(Klemens Boenke)

 
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Wildgänsefamilie in Not

Zu einem aufsehend erregenden Einsatz der besonderen Art kam es am Samstagnachmittag in der Mainzer Altstadt. Dort hatte eine Gänsefamilie wohl einen Familienausflug in die Mainzer Innenstadt geplant.

Gemeinsam mit ihren Jungtieren war das Nilganspärchen im Bereich Römerwall in den Verkehr geraten. Über mehrere Notrufteilnehmer wurde der Feuerwehrleitstelle eine Gänsefamilie auf der Straße gemeldet, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich führte.

Die Feuerwehr Mainz welche zur Tierhilfe alarmiert wurde traf vor Ort eine zerstreute Gänsefamilie im Kreuzungsbereich an. Die noch flugunfähigen Junggänse hatten wohl noch so ihre Probleme mit der Verkehrserziehung der Elterntiere. Durch die Besatzung des Kleinalarmfahrzeuges der Feuerwehr konnten die Sprösslinge eingefangen werden.

Die Verhaftung der Elterntiere gestaltete sich dagegen eher schwierig. Auch die Polizei, welche zwischenzeitlich den Verkehr regeln mußte, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte und der jungen Wildgänse auszuschließen konnten bei der Festnahme nicht behilflich sein.

Nach mehreren Versuchen wurden die Fangversuche abgebrochen und der Plan die Jungtiere gemeinsam mit den Elterntieren an den Rhein zu fahren aufgegeben. Um eine Familienzusammenführung allerdings nicht gänzlich zu untersagen wurden die kleinen Racker dann in einer Parkfläche des angrenzenden Volksparkes von der Feuerwehr freigelassen.

Glücklicherweise hatten die Eltern ihre kleinen stets im Blick, sodaß diese kurze Zeit nach dem freilassen der Gänsekinder, diese wieder in Empfang nehmen konnten.

Durch die Feuerwehr wurde den Wildgänsen eine mündliche Verwarnung ausgesprochen mit der bitte sich zukünftig vom Straßenverkehr fernzuhalten. Nachdem sich die Gänsefamilie von ihren Rettern verabschiedet hatte, watschelten sie gemeinsam in Richtung Wiese davon. Zu hoffen bleibt, daß die nächste Verkehrserziehung der Gänse außerhalb des Innenstadtbereiches stattfindet.  

(Sebastian Schmitt)

 
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Brennender Abfall wird zur Feuerwehr gebracht

Wiesbaden, Kurt-Schumacher-Ring 16, 28.05.2020, 13:30 Uhr

Üblicherweise wird die Feuerwehr zum Brand gerufen, diesmal war es anders: Das Feuer kam zur Feuerwehr! Das Staunen war groß, als gegen 13.30 Uhr ein rauchendes Abfallsammelfahrzeug auf dem Vorplatz der Feuerwache 1 zum Stehen kam und seinen brennenden Müll abladen wollte.

Um eine Gefährdung der Anwohner und des Straßenverkehrs auszuschließen wurde beschloßen, den brennenden Müll erst auf der Deponie abzuladen und abzulöschen. Unter Begleitschutz eines Tanklöschfahrzeuges und der Polizei wurde das leicht qualmende Müllfahrzeug nach Amöneburg geleitet.

Dort wurde in einer separaten, außenliegenden Müllbox das Frachtgut abgekippt. Aufgrund der Frischluftzufuhr entwickelte sich der glimmende Papiermüll innerhalb von Sekunden zu einem ausdehnten Brand mit bis zu 7 m hohen Flammen. Durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges wurden umgehend Löschmaßnahmen eingeleitet und weitere Kräfte nachalarmiert.

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Ausgedehnter Wohnungsbrand in Bretzenheim

Bretzenheim, Schwedenstraße, 15.05.20, 23:22 Uhr

Am späten Freitagabend, 15.05.20, um 23:22 Uhr wurde der Feuerwehr ein Wohnungsbrand in der Schwedenstraße in Bretzenheim gemeldet. Die Feuerwehrleitstelle alarmierte daraufhin Einsatzkräfte beider  Wachen der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Bretzenheim.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung und Flammenschein aus einem Fenster und im Bereich der Hauseingangstür eines zweigeschoßigen Nebengebäudes festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch Personen in dem Gebäude befinden.

Von der Feuerwehr wurde umgehend ein Brandangriff und die Personensuche mit zwei Trupps unter Atemschutz vorbereitet und die Drehleiter in Stellung gebracht. Kurz nach der ersten Erkundung und noch während der Aufbauphase kam es zu einer schlagartigen Brandausbreitung im Brandraum im Erdgeschoß des Gebäudes.

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Kostheim: Ente gut, alles gut!

Kostheim, Bregenzer Straße

Am Dienstag-Nachmittag konnten Mitarbeiter der Feuerwehr Wiesbaden in der Bregenzer Straße eine Entenfamilie in Sicherheit bringen.

Die Mutter hatte sich mit ihren neun Küken zu weit vom Wasser entfernt und dann, vermutlich bedingt durch die umgebende Bebauung, den Weg zurück nicht mehr gefunden. Anwesende Polizisten verständigten deshalb die Feuerwehr, die mit dem Kleinalarmfahrzeug anrückte.

Während die Küken einfach eingefangen werden konnten, war die Mutter mit den Fangversuchen zuerst nicht einverstanden und entzog sich dem Zugriff der Einsatzkräfte durch davonfliegen.

Die Mutter mußte jedoch gefangen werden, da die Entenküken in freier Wildbahn alleine nicht überlebensfähig gewesen wären. Deshalb wandte die Besatzung diese in langjähriger Einsatzerfahrung erworbene List und Tücke an:

Die Küken wurden in einem Käfig in einen Hauseingang gebracht, was die Mutter dazu veranlaßte ihnen zu folgen. Im Treppenraum konnte sie mit einem Kächer dann eingefangen werden.

Gemeinsam wurde die Familie dann zum Kostheimer Rheinufer gebracht wo sie ausgesetzt wurde und in die Freiheit davonschwamm. (jh) - Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden

 
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Verkehrsunfall zwischen Rettungswagen und PKW

Auf einer Einsatzfahrt mit Sonderrechten, also mit eingeschaltetem Blaulicht und Signalhorn, verunfallte ein Rettungswagen mit einem PKW an der Kreuzung Dotzheimer Straße Ecke Carl-von-Linde-Straße.

Auf einer Einsatzfahrt mit Sonderrechten verunfallte ein Rettungswagen mit einem PKW. In dem Rettungswagen saßen zwei Besatzungsmitglieder, der PKW, der aus der Carl-von-Linde-Straße kam, war mit einer Person besetzt.

Alle Beteiligten wurden in einem Krankenhaus aufgenommen, über die Schwere der Verletzungen kann derzeit keine Aussage gemacht werden.

Auch der genaue Unfallhergang konnte noch nicht rekonstruiert werden, die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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