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Film über Jazzlegende John Coltrane

Filme im Schloß zeigt als Wiesbadener Erstaufführung am Dienstag, 16. Januar, 20 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, den amerikanischen Jazzfilm „Chasing Trane: The John Coltrane Documentary“.

Der Film des Regisseurs John Scheinfeld ist ein fesselndes Porträt des legendären Saxophonisten John Coltrane (1926-1967), von dem sich die meisten Saxophonisten auch heute noch stark inspiriert fühlen.

Zu den Musikern, die in dem Film mitwirken, gehören Coltrane-Freunde wie die Saxophonisten Sony Rollins, Wayne Shorter und Jimmy Heath sowie Gitarrist Carlos Santana, Pianist McCoy Tyner und Schlagzeuger John Densmore (The Doors). Gezeigt wird die Originalversion.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig”, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich. Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Caligari: „Tag des Kurzfilms“

Am Donnerstag, 21. Dezember, dem kürzesten Tag im Jahr, ist der Kurzfilmtag; deutschlandweit veranstalten Kinos, öffentliche Einrichtungen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen ihre eigenen Filmevents.

Überall werden Kurzfilme gezeigt und geschaut. Im Caligari, Marktplatz 9, laufen aus diesem Anlaß ein Dokumentarfilm und ein Kurzfilmprogramm. Um 18 Uhr startet „Werner Nekes - Das Leben zwischen den Bildern“, ein Porträt des Experimentalfilmers Werner Nekes von Regisseurin Ulrike Pfeiffer.

Um 20 Uhr präsentiert die „2017 Sundance Film Festival Short Film Tour“ sieben Independent-Filme mit einer Mischung aus Spielfilm, Dokumentarfilm und Animation.

Werner Nekes, der im Januar dieses Jahres gestorben ist, zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Experimental-Filmemachern Deutschlands. Ab 1965 begann er mit 8-mm-, dann mit 16-mm-Film erste Experimentalfilme zu drehen.

Anhand von Gesprächen mit Freunden und Weggefährten, darunter Bernd Upnmoor, Helmut Herbst, Alexander Kluge, Klaus Wyborny, Daniel Kothenschulte und Helge Schneider schickt Ulrike Pfeiffer uns in die Weiten seiner Wunderkammer und filmischen Werke. Gleichzeitig gewährt die Dokumentation Einblick in die Geschichte des Experimentalfilms in Deutschland.

Das „Sundance Film Festival“ in Utah (USA) ist seit mehr als drei Jahrzehnten eines der bedeutsamsten Filmfestivals für unabhängige amerikanische sowie internationale Filme. Aus der „Short Film Tour 2017“ werden sieben Kurzfilme gezeigt, die durch eine gute Mischung aus Spielfilm, Dokumentarfilm und Animation den typisch anspruchsvollen Sundance–Style verkörpern. Alle Kurzfilme sind in der Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro je Veranstaltung gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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Matinée im Caligari: „Wer war Hitler“

Am Sonntag, 10. Dezember, 10.30 Uhr, ist die gut dreistündige Kinofassung des Dokumentarfilms „Wer war Hitler“ in einer Matinée im Caligari zu sehen. Der Film zeigt in 17 Kapiteln die Lebensstationen Adolf Hitlers anhand Originalfilmen und Fotografien auf.

In einem imponierenden Kraftakt hat Regisseur Hermann Pölking für den Film in 120 Archiven in 14 Ländern Quellen ausgewertet und 850 Stunden Film gesichtet.

In dem dokumentarischen Kompilationsfilm „Wer war Hitler“ kommen neben knappen Verortungen durch eine Sprecherin ausschließlich Hitler und seine Zeitgenossen, von Mitstreitern bis zu Gegnern und von Staatsmännern bis zu Angehörigen zu Wort.

Es gibt keine Interviews, keine nachgestellten Szenen, keine Grafiken oder Erklärungen von Experten und Fachleuten und keine technischen Spielereien. Die Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiographien werden mit neuem, vielfach unveröffentlichtem Archivmaterial aus vor allem privaten und nichtstaatlichen Quellen montiert.

Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschaftsbild der Jahre 1889 bis 1945.

Der Dokumentarfilmer Hermann Pölking, geb. 1954, studierte in Westberlin Publizistik. 1979 Gesellschafter beim Verlag Elefanten Press, seit 1983 Buchautor und Dokumentarfilmemacher mit regionalgeschichtlichen Schwerpunkten. „Wer war Hitler“ entstand in dreijähriger Recherche- und Schnittarbeit.

Eintrittskarten zu acht Euro, ermäßigt sieben Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Thriller der Coen-Brüder in der Caligari Kult-Nacht

Am Samstag, 16. Dezember, zeigt das Caligari in der Kult-Nacht zwei Filme, welche die Handschrift der Brüder Joel und Ethan Coen tragen.

Um 20 Uhr läuft „Suburbicon“, ein Noir-Drama, dessen Drehbuch die Brüder bereits in den 80er-Jahren entwarfen. George Clooney überarbeitete und verfilmte es in diesem Jahr. Im Anschluss um 22 Uhr ist der pechschwarze Kultthriller „Blood Simple“ in der restaurierten, digitalen Fassung wieder auf der großen Leinwand zu sehen.

„Suburbicon“ ist eine bitterböse Farce auf das Vorstadtleben in den 50er-Jahren. Der Vorort Suburbicon ist die idyllische Postkarten-Antwort auf den amerikanischen Traum. Auf den ersten Blick ist alles perfekt, die Häuser sind sauber und idyllisch, die Gärten grün und gepflegt, die Menschen freundlich und zuvorkommend.

Das Leben der Familie Lodge, die ein wichtiger Pfeiler der Gemeinde ist, wird eines Tages auf den Kopf gestellt, als ein Einbruch zum Tod der Mutter führt. Die Lodges geraten in einen Strudel, der sie immer tiefer in ein Netz von Verrat und Erpressung hineinzieht. Die Gemeinde mutiert derweil zunehmend zu einem wütenden Mob. Grund dafür ist die erste schwarze Familie, die in die Nachbarschaft zieht.

Mit ihrem Debüt, dem schwarzhumorigen Kultfilm „Blood Simple“, sorgten die Coen-Brüder 1984 für Begeisterung. Weil seine Frau Abby lieber mit seinem Angestellten Ray ins Bett geht, heuert Barbesitzer Marty den zwielichtigen Privatschnüffler Visser an, um die untreue Gattin samt Liebhaber ermorden zu laßen.

Visser kassiert zwar Geld, bringt dann jedoch statt den beiden seinen Auftraggeber um die Ecke. Alle Spuren führen zu Abby und Ray. Die US-Kritik sprach von dem besten Thriller seit Jahren.

Eintrittskarten je Film kosten sieben Euro, ermäßigt sechs Euro. Für beide Filme gibt es ein Kombiticket zu zehn Euro, erhältlich bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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„4 – Der Film“ im Caligari

Im Rahmen der Reihe „Filmstadt Wiesbaden“ ist am Freitag, 8. Dezember, 20 Uhr, der Dokumentarfilm „4 – Der Film“ über das französische Streichquartett „Quatuor Ébène“ im Caligari zu sehen.

Der Regisseur Daniel Kutschinski und der Wiesbadener Toningenieur Andreas Radzuweit werden an diesem Abend zu Gast sein.

In seinem neuesten Film porträtiert Daniel Kutschinski das französische Streichquartett „Quatuor Ébène“. Nach und nach führt er den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel einer Beziehung der vier Musiker während ihrer Italien-Tournee.

So stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen – und mit sich selbst.

Die Musiker des „Quatuor Ébène“ haben in jeder Situation einen spektakulär nahen Blick auf sich zugelaßen und nahmen die Möglichkeit wahr, durch die Filmarbeit sich selbst neu entdecken zu können.

Dies war so nur durch das im Laufe von mehreren Jahren entstandene, große freundschaftliche Vertrauen zwischen den Musikern und dem Filmteam realisierbar.

„4 – Der Film“ ist ein einzigartiges Zeugnis von den widersprüchlichen Sehnsüchten, Leiden und Freuden der Musiker aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermaßen reich an erlesener Intuition und merkwürdigen Mißverständnissen.

Eintrittskarten zu sieben Euro, ermäßigt sechs Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 


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