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Atlantis update startet mit „Die Epoche des Menschen“ im Caligari

Am Donnerstag, 1. Oktober, um 20 Uhr startet die Natur- und Umweltfilmreihe Atlantis Update mit dem kanadischen Dokumentarfilm „Anthropocene - Die Epoche des Menschen“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Die mehrfach preisgekrönten Künstler und Filmemacherinnen und Filmemacher Jennifer Baichwal, Nicholas de Pencier und Erward Burtynsky zeigen, wie massiv der Mensch die Erde transformiert. Über einen Zeitraum von vier Jahren sind sie um den Globus gereist, um mit modernster Kameratechnik die Beweise dafür zu sammeln und spürbar zu machen, wie sehr der Mensch den ganzen Planeten dominiert. Der bildgewaltige Dokumentarfilm spannt den Bogen von den kilometerlangen Betonwällen, die inzwischen mehr als die Hälfte von Chinas Küsten schützen müssen, über die weltweit größten Bagger im Tagebau in Nordrhein-Westfalen, eine Pottasche-Mine im Ural, die sibirische Industriestadt Norilsk, das australische Great Barrier Reef bis hin zu Verdunstungsbecken in der Atacama-Wüste, wo Lithium gewonnen wird, das in psychedelischen Farben schillert. Der Film verdichtet die tiefgreifenden Spuren des menschlichen Zeitalters zu einem ebenso kunstvollen wie beklemmenden Seherlebnis.

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„Leif in Concert“ im Caligari - eine Liebeserklärung an die Kneipen- und Clubszene

Am Donnerstag, 17. September, 17 Uhr, und am Freitag, 18. September, 20 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, „Leif in Concert – Vol. 2“ zu sehen.

Der Spielfilm von Christian Klandt von 2019 ist eine Liebeserklärung an die Kneipen- und Clubszene, die gerade jetzt in diesen turbulenten Corona-Zeiten jede Form der Liebe und Zuneigung dringend gebrauchen kann.

Leif soll ein Konzert spielen – in einer Jazz-Blues-Bar irgendwo in Deutschland. Auf der Bühne heißt er Poorboy und er kommt aus Kopenhagen. Dort hat die Barfrau Lene sein Konzert gesehen. Fasziniert von Leifs Musik, hat sie ihn in ihre Bar nach Deutschland eingeladen.

„Leif in Concert“ begleitet Lene an einem Tag in der Bar, dem Tag des geplanten Konzertes. Es ist Lenes erster Arbeitstag nach einer längeren Auszeit. Es kommen Freunde und Bekannte in die Bar aber auch Menschen, die sie noch nicht kennt. Lieferanten bringen ihre Waren, befreundete Musiker dürfen in der Bar proben.

Jedem spielt Lene Leifs Musik vor, und in jedem löst die Musik etwas aus, ein Lächeln, eine Erinnerung oder den unbändigen Wunsch zu tanzen. Und da eine Bar nichts wäre ohne ihr Stammpublikum, erzählt „Leif in Concert” auch die Geschichten der Bargäste. Quasi vom Nachbartisch belauschen wir Gespräche zu den verschiedensten Themen. Da geht es um Elfenpop, unsichtbare Handys, die Schneckenfrau oder Maden, die sich durch Leichen fressen.

Neben Luise Heyer als Lene gehören Godehard Giese, Jule Böwe, Bela B, Tilo Prückner und der Forensiker Dr. Mark Benecke zu den prominenten Gästen. Zugleich tummeln sich aber auch Regiekollegen wie Maryam Zaree („Born in Evin“), Tom Lass („Käptn Oskar“) und David Wnendt („Kriegerin“, „Feuchtgebiete“) unter den Auftretenden und verdeutlichen, dass dieser Film vermutlich genau das ist, was er verspricht: ein Spaßprojekt mit Freunden, bei dem kreative Potenziale einfach aus Lust an der Freud zusammengeworfen wurden. Etwas, das es im deutschen Film eh viel zu wenig gibt.

Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro sind online unter wiesbaden.de/caligari oder im Vorverkauf bei der Touristinformation, Marktplatz 1, erhältlich. Die Kinokasse öffnet täglich von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

 
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Internationales Trickfilmfestival Wiesbaden

Im Rahmen der „Filme im Schloß“ findet vom 6. bis 8. November das 22. Internationale Trickfilmfestival Wiesbaden statt. Die Vorführungen laufen am 6.11. in der FBW im Schloss Biebrich und am 7. und 8.11. in der Caligari Film-Bühne.

Zur Eröffnung wird der französich-luxemburgisch-schweizerische Langfilm „Les hirondelles de Kaboul“ (Die Schwalben von Kabul) der Regisseurinnen Zabou Breitman und Éléa Gobbé-Mévellec gezeigt.

Der auf einem Roman des libyschen Autors Yasmina Khadra basierende Film erzählt über das Schicksal eines jungen Paares in dem von den Taliban besetzten Kabul 1998. Es läuft als Rhein-Main-Premiere die französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. (Freitag, 6.11., 20.00, Schloß Biebrich; Wiederholung am Freitag, 27.11., 20.00 Uhr).

In deutscher Erstaufführung läuft die in CGI-Technik gedrehte indonesisch-japanische Koproduktion „True North“ von Eiji Han Shimizu (Producer, Regisseur, Autor). Der Film zeigt eindrucksvoll anhand einer inhaftierten Familie den grausamen Alltag in einem Internierungslager in Nordkorea. (Samstag,7.11., 20.00, Caligari).

Unter dem Motto „Best of International Animation“ wird eine vierteilige Auswahl der bemerkenswertesten Kurztrickfilme 2019/2020 gezeigt, darunter die mehrfach preisgekrönten Filme „The Physics of Sorrow“ (Kanada), „Don‘t Know What“ (Österreich), „Portrait of Suzanne“ (Polen/Frankreich/Deutschand), „Deep Love“ (Ukraine), „Genius Loci“ (Frankreich) und „Movements“ (Taiwan).

Dem deutschen Trickfilm wird – nach einjähriger Unterbrechung – ein separates Programm gewidmet. Zu den elf ausgewählten Beiträgen gehören Gewinner internationaler und nationaler Auszeichnungen wie „Hier oben, bei den weißen Göttern“ von Jalal Maghout, Alexander Lahl und Mike Plitt, „Just a Guy“ von Shoko Hara, „Vive la liberté“ von Vollrad Kutscher, Hubert Machnik und Dieter Reinfarth sowie „The Beauty“ von Pascal Schebli.

Im Programmteil „New Generation“ laufen 17 Filme aus 12 Ländern, Diplom- und Studentenfilme und Debüts u.a. der Diplomfilm „Milk“ von Jennifer Kolbe, entstanden an der Hochschule RheinMain.

In der Sonntagsmatinee „Tricks für Kids“ läuft „Die Schnecke und der Buckelwal“ (The Sail and the Whale), der sechste Film nach “Das Grüffelokind“, „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“, „Stockmann“, „Räuber Ratte“ und „Zogg“, nach Vorlagen der Autorin Julia Donaldson und des Illustrators Axel Scheffler. Er läuft beim Festival als Vorpremiere in der deutschen ZDF- Sprachfassung (Sonntag, 8.11., 11 Uhr im Caligari)

Der „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ wird an einen Filmemacher, ein Studio oder eineTrickfilmschule vergeben. Favorit ist der Londoner Illustrator und und Animator Steve Cutts.

Als Veranstalter fungieren die "Freunde der Filme im Schloß" in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, der Caligari Film-Bühne, der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), und der Omnimago GmbH. Finanziell unterstützt wird das Festival vom Kulturamt Wiesbaden und der HessenFilm und Medien GmbH.

 
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Wiedereröffnung von "Filme im Schloß" am 11.9.20

Comedy-Drama „Hustlers“ - Jennifer Lopez in einer Glanzrolle

Am 11. September um 20.00 Uhr nimmt Filme im Schloß den Spielbetrieb wieder auf (allerdings mit reduzierter Platzkapazität).

Gezeigt wird das brillante amerikanische Comedy-Drama „Hustlers“ in der untertitelten Originalfassung. Der Film mit Jennifer Lopez in der Hauptrolle erzählt die Geschichte von Striptänzerinnen an der Wallstreet, die, angeführt von Pole-Tänzerin Ramona (Jennifer Lopez) als Rädelsführerin, eine Methode gefunden haben, der Finanzkrise zu trotzen und reiche Männer auszunehmen.

„Hustlers“ gehörte in den USA zu den Highlights des Filmjahres 2019, wurde aber bei den Oscars zu Unrecht übergangen.

Karten (jeweils sechs Euro) nur nach vorheriger Reservierung: www.filme-im-schloss.de / Telefon (0611) 84 07 66 oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

(Detelina Grigorova-Kreck) - Foto: Leonine Distribution GmbH

 
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La vérité – Leben und lügen laßen - im Caligari

Am Donnerstag, 2. Juli, läuft ab 18 Uhr in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9 in Wiesbaden das französische Drama „La vérité“ von Hirokazu Koreeda in der deutschen Fassung. Der Film läuft außerdem am Freitag, 3. Juli, in der deutschen Fassung und Samstag, 4. Juli, in der Originalfassung mit Untertiteln, jeweils um 20 Uhr.

Für seine emotionale Familiengeschichte vereint Cannes-Gewinner Hirokazu Koreeda („Shoplifters – Familienbande“) zum ersten Mal die französischen Leinwandlegenden Catherine Deneuve und Juliette Binoche vor der Kamera. Ein mit feinem Humor erzähltes Drama über Mütter und Töchter, große und kleine Lebenslügen, die Kunst der Schauspielerei und den Mut zur Versöhnung.

Die französische Filmdiva Fabienne mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsvollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichkeit sonnte. Als die Drehbuchautorin mit Ehemann Hank und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiografie zu konfrontieren.

Eintrittskarten zu 7 Euro, ermäßigt 6 Euro gibt online unter wiesbaden.de/caligari und bei der Tourist-Information, Marktplatz 1. Die Kinokasse im Caligari bleibt geschlossen.

 


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Was mascht der Glaser, wenn er kein Glas zur Verfügung hat?
- Er trinkt halt aus der Flasche...

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