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Franz Liszt: Film und Live-Konzert im Caligari

Am Samstag, 17. Dezember, 20 Uhr, ist in der Reihe „Filmstadt Wiesbaden“ der aktuelle Musik-Dokumentarfilm „Franz Liszt – Die späten Jahre“ von Günther Klein in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen. Im Anschluss an die Filmvorführung spielt der russische Meisterpianist Lev Vinocour Kompositionen von Liszt am Flügel. Franz Liszt gilt nicht nur als erster europäischer Musikstar, er war eine der bekanntesten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Dafür hatten seine pianistische Virtuosität und das Talent für die Selbstinszenierung gesorgt. Mit dem Eintritt in das letzte Lebensdrittel um 1860 herum änderten sich sowohl seine Lebensumstände als auch seine Musik. Die virtuosen Klangkaskaden, mit denen er das Publikum europaweit beeindruckt hatte, wichen einem verhaltenen, kargen Stil, der auf seine Zeitgenossen befremdlich und depressiv wirkte.

Mit dem in Deutschland lebenden russischen Pianisten Lev Vinocour begibt sich der Filmautor Günther Klein auf die Spur des späten Liszt. Vinocour ist ein ausgezeichneter Kenner der Vita des Komponisten. Auf seiner Reise besucht er bekannte und wenig bekannte Orte, die entscheidend waren für Liszts späte Jahre. Er folgt der Spur des alternden Ex-Stars von Weimar nach Rom und schließlich nach Bayreuth und fördert Überraschendes – nicht nur für Musik-Fans – zutage.

Zu Gast im Caligari sind Günther Klein, Lev Vinocour und Mitwirkende des Film-Teams.

Karten zu 6,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.
 
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„Alle Welt Kino“ zeigt „Ein Mann, der schreit“

Am Donnerstag, 15. Dezember, 20 Uhr, präsentiert das „Alle Welt Kino“ den Film „Un homme, qui crie – Ein Mann, der schreit“ von Mahamat-Saleh Haroun im Caligari in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Der Film erzählt eine tragische Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund eines vergessenen Krieges: Der in die Jahre gekommene Adam ist Bademeister in einem Luxushotel in N'Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Als chinesische Investoren das Hotel übernehmen, wird er durch seinen Sohn ersetzt und soll künftig als Parkplatzwächter der Herberge arbeiten. Adam fühlt sich degradiert und gedemütigt. Zeitgleich steht das Land am Rande eines Bürgerkriegs, bewaffnete Rebellen fordern die Regierung heraus. Die Regierung verlangt von jedem Bürger, sie im Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen - entweder mit Geld oder mit einem Sohn im kampffähigen Alter. Adam hat kein Geld, er hat nur seinen Sohn…

„Un homme qui crie – Ein Mann, der schreit“ wurde mit dem Preis der Jury auf dem Filmfestival Cannes 2010 ausgezeichnet. Karten zu 5,50 Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und täglich 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Film-Bühne, Marktplatz 9.

 
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Kultfilm „Days of Heaven” im Schloß Biebrich

Die Veranstaltung „Filme im Schloß“ zeigt im Rahmen der Reihe „Kultfilme“ am Freitag, 2. Dezember um 20 Uhr die Originalversion des Films „Days of Heaven“ des amerikanischen Meisterregisseurs Terrence Malick im Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Schloss Biebrich, Rheingaustraße 140. Die sozialen Akzente, der Einbruch der Maschinenwelt in die Idylle des texanischen Südens im Jahr 1916, bilden den Rahmen für eine leidenschaftliche Dreiecksgeschichte. Die Hauptdarsteller sind Richard Gere, Brooke Adams und Sam Shepard. Karten zum Preis von 5 Euro gibt es an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 15 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33. Kartenreservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie unter der Nummer 0611 840766 und 0611 313641 möglich.
 
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Don Camillo und Peppone im Caligari

Der Seniorenbeirat lädt am Dienstag, 13. Dezember, 15.30 Uhr, in die Caligari FilmBühne Wiesbaden, Marktplatz 9, ein; aus der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“ wird „Don Camillo und Peppone“, F/I 1952, 108 Minuten, Deutsche Fassung, gezeigt. Der Eintritt kostet 4.50 Euro.

In vielen Filmen haben sie sich einen erbitterten Wettstreit um die Seelen ihrer Mitbürger geliefert, dieser war der erste: Die turbulente Komödie über den listigen Dorfgeistlichen Don Camillo und den kommunistischen Bürgermeister Giuseppe 'Peppone' Bottazzi war so erfolgreich, dass unweigerlich weitere Filme mit den beiden folgen sollten. Die zwei Erzkomödianten Fernandel und Gino Cervi waren Garanten dafür, dass die Verfilmung von Giovanni Guareschis zeitgenössischem Schelmenroman eine rundum gelungene Satire auf italienische Eigenarten wurde.

 
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Filmvestival mit "Sohnemänner"

FILMZ 2011: Eröffnungsabend des fünftägigen Filmfestivals mit „Sohnemänner“

Von Mittwoch, 23. November 2011, bis Sonntag, 27. November 2011, öffnet sich bei FILMZ zum nunmehr elften Mal der rote Vorhang. „FILMZ - das Festival des deutschen Kinos“ lädt damit erneut ein zu einer vielfältigen Entdeckungsreise durch das aktuelle deutschsprachige Filmschaffen.

Auftakt von FILMZ ist traditionell die feierliche Eröffnungsgala, in diesem Jahr mit dem Premierefilm „Sohnemänner“ (Buch/Regie: Ingo Haeb) am Mittwoch, 23. November 2011, um 20.00 Uhr im Residenz & Prinzess Filmtheater Schillerstraße 30-32.

 
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Kinopremiere von „Die geteilte Klasse“

Am Sonntag, 27. November, wird um 17.30 Uhr der Dokumentarfilm „Die geteilte Klasse“ von dem Wiesbadener Autor Andrzej Klamt in der Filmbühne Caligari, Marktplatz 9, gezeigt.

Der Autor und verschiedene Protagonisten sind bei der Kinopremiere zu Gast, das Filmgespräch im Anschluss an die Vorführung moderiert Filmjournalist Günther Wagner.

Klamt begibt sich mit dem Film auf die Suche nach ehemaligen Klassenkameraden aus seiner Schulzeit im polnischen Bytom (früher Beuthen). Die Schüler von damals sind zur Hälfte nach Deutschland ausgewandert. Die andere Hälfte der Klasse blieb in Polen. Die Schüler dieser Klasse stehen für Schicksale und Empfindungen von vielen Hunderttausenden deutscher Herkunft aus Osteuropa, die vor allem in den 70er und 80er Jahren in die damalige BRD eingewandert sind. Sie erzählen von ihrer Kindheit im damals kommunistischen Polen, der Ausreise in den „goldenen Westen“ und den schweren ersten Jahre in Westdeutschland.

Klamt greift mit seinem Film ein in der deutschen wie der polnischen Öffentlichkeit bisher kaum beachtetes Thema auf: Die Integration der sogenannten Spätaussiedler (Deutschstämmige aus Polen) in der Bundesrepublik Deutschland (BRD).

Klamt wurde 1964 in Polen geboren, wo er seine Kindheit verbrachte und schließlich im Alter von 15 Jahren in die BRD aussiedelte. Während er von 1985 bis 1990 Filmwissenschaft und Slavistik an der Goethe Universität in Frankfurt am Main studierte, wurde er Mitglied der Filmgruppe „halbtotal“. Das letzte Studienjahr verbrachte er in der UdSSR. Heute lebt Klamt als freier Autor, Regisseur und Produzent in Wiesbaden.

 
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„La Yuma - Die Rebellin“ im Caligari

Alle Welt Kino präsentiert „La Yuma - Die Rebellin“ im Caligari

Am Donnerstag, 24. November, 20 Uhr, ist im „Alle Welt Kino“ der Caligari-Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „La Yuma – Die Rebellin“ in der spanischen Originalfassung mit Untertiteln zu sehen.

Regisseurin Florence Jaugey gelingt in ihrem Debüt das eindrucksvolle Porträt einer jungen Frau, die sich nicht in ihr Schicksal fügt. Yuma ist jung, fröhlich und lebenshungrig, doch das Milieu, in dem sie aufgewachsen ist, bietet ihr wenig Perspektiven. Nur als erfolgreiche Sportlerin hat sie eine Chance, dem Elendsviertel von Managua zu entkommen. Sie kämpft sich nach oben. Als sie den intellektuellen Ernesto kennen lernt, eröffnet ihr sich eine neue Welt. Kann sie sich auch in diese Klasse kämpfen? Eine kraftvolle Lebens- und eine zarte Liebesgeschichte.

Zwanzig Jahre hat es gedauert, bis das vom Bürgerkrieg gezeichnete Nicaragua wieder einen Spielfilm hervorgebracht hat. „La Yuma“ setzt ein Signal in einem Land ohne Filmindustrie.

Karten zu 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari-Filmbühne.

 


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