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KINO + FILM


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„Blade Runner 2049“ im Caligari

Am Freitag, 21. September, 20 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „Blade Runner 2049“ im englischen Original mit Untertiteln zu sehen. Anschließend findet gegenüber in der Krypta der Marktkirche ein Filmgespräch mit Dr. habil. Andreas Rauscher und Dr. Ruth Huppert statt.

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K, ein lange unter Verschluß gehaltenes Geheimnis zu Tage, das das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen.

Die Entdeckungen führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard, einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.

„Blade Runner 2049“ greift in einer düsteren Zukunftsatmosphäre die großen Fragen nach der Identität des Menschen auf: Was macht den Menschen einzigartig, wenn selbst Gefühle, Träume und Erinnerungen auch bei künstlichen Menschen zu finden sind?

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„Cinema! Italia!“ - Neues italienisches Kino im Caligari

Am Donnerstag, 13. September, startet die Reihe „Cinema! Italia!“ mit sechs aktuellen italienischen Filmen in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Alle Filme laufen in der italienischen Originalversion mit deutschen Untertiteln. Zu allen Filmen gibt es eine Einführung von Wilma-Maria Estelmann von der Società Dante Alighieri.

„Cinema! Italia!“ präsentiert dem Publikum jährlich aufs neue italienische Kultur und modernes italienisches Leben.

Die Tournee greift über die unterschiedlichen Filminhalte vielfach genau das auf, was aktuell in der italienischen Gesellschaft diskutiert wird, wo Italiener Vorlieben oder alltägliche Sorgen haben.

Sie bietet einen leicht zugänglichen, aber erlebnisreichen und spannenden Einblick in die Gegenwart und die Geschichte Italiens, in die Kultur, die mediterrane Lebensart – und zeigt die reizvollen Regionen dieses Landes.

Die Originalfassungen (mit deutschen Untertiteln) garantieren ein authentisches und exklusives Erlebnis. Die Spannbreite reicht von witzigen Komödien bis zu bewegenden Dramen.

Es wird die aktuelle soziale Spaltung der Gesellschaft, in arm und reich, jung und alt, Migranten und alteingesessene Bürger thematisiert, aber auch Auswege aus dieser explosiven Situation werden gezeigt.

 
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A Ghost Story

...mit Oscar-Preisträger Casey Affleck

Filme im Schloß zeigt am Freitag, 7. September, um 20.00 Uhr in der FBW, Schloß Biebrich, den mehrfach preisgekrönten US-Independentfilm „A Ghost Story“ (Drehbuch und Regie: David Lowery), die Geschichte eines Geistes, der dazu verdammt ist, am Ort seiner großen Liebe zu verharren.

Laut Kritik „bietet der Film eine der emotionalsten Erfahrungen, die man in diesem Jahr im Kino machen konnte“ (Zeit online). Oscar-Preisträger Casey Affleck („Manchester by the Sea“) und Rooney Mara spielen die Hauptrollen. Es läuft die Originalversion mit Untertiteln.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 16 Uhr, mittwochs ab 12 Uhr, in der Gaststätte „Ludwig”, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich.

Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Film: „Montags in Dresden“ im Caligari

Am Donnerstag, 6. September, 20 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „Montags in Dresden“ zu sehen.

Nach der Filmvorführung diskutieren Regisseurin Sabine Michel und Professor Dr. Joachim Valentin, Direktor Haus am Dom, Frankfurt. Es moderiert Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

Die Regisseurin Sabine Michel hat drei Pegida-Anhänger über ein Jahr lang in ihrer Heimatstadt begleitet – auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. Das ist zum einen Sabine Ban, 33, Mutter eines autistischen Jungen und Hartz-IV-Empfängerin. Sie hortet in ihrem Keller Konserven für den Fall, daß ein Bürgerkrieg ausbricht.

Desweiteren handelt es sich um René Ban, 51, Hausmeister und ehemaliger Pegida-Vize, der sich einst wegen Lutz Bachmann von Pegida distanzierte und nun wieder mitläuft. Der dritte ist Daniel Heimann, Flüchtlingskind, Katholik und mittelständischer Unternehmer in Pirna. Er hat den rechten Heimatverein „Pro Patria Pirna“ gegründet.

Sabine Michel läßt die drei Protagonisten reden, hält sich mit Kommentaren zurück. „Montags in Dresden“ ist kein Film über Pegida, er fragt nach den privaten Gründen für das patriotische Aufbegehren. Es ist ein Film über absurde und reale Ängste der Gegenwart.

Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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Film über Wiesbadener Nerostraße im Caligari

Am Freitag, 14. September, 20 Uhr, und in einer Matinee am Sonntag, 23. September, 11 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „Aus dieser Straße geh’ ich nicht raus“ – gemeint ist die Wiesbadener Nerostraße - zu sehen. Am 14. September wird Filmemacherin Crissy Hemming im Caligari zu Gast sein.

„Aus dieser Straße geh‘ ich nicht raus“ wird in der Reihe „Filmstadt Wiesbaden“ gezeigt. Crissy Hemming lebte im Viertel und begann 1978 von ihrem Studio in der Nerostraße aus auf 16-Millimeter-Film kurze Filmsequenzen zu drehen.

Die Bewohner der sanierungsbedürftigen Häuser kommen zu Wort und schildern die Konsequenzen der Sanierung aus der Mieter-Perspektive.

Als die Sanierung des Bergkirchenviertels in den 1970er-Jahren begann, war insbesondere die Nerostraße betroffen; sie grenzte das Sanierungsgebiet zum Norden hin ab. In dem Viertel mit gelebter Nachbarschaft rückten die Bagger an und es wurde einiges an wertvoller Bausubstanz zerstört.

Supermarktketten machten sich breit und viele mußten das „Bergkirchengebiet“ verlaßen, weil sie sich die neuen teuren Wohnungen nicht leisten konnten.

Aber die „Nerosträßler“ hielten zusammen und versuchten mit allen Mitteln zu bleiben - was jedoch nicht allen gelang. Es entstand eine über drei Jahre gefilmte Dokumentation, die ohne Kommentar auskommt und welche die Betroffenen authentisch zu Wort kommen lässt.

Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 


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