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Caligari: Filme zu Fahrrad fahrenden Frauen

Die Sonderausstellung „Cyclomania – Radelnde Frauen“ im „frauen museum wiesbaden“ zeigt, wie Frauen den Mobilitätsbereich „Fahrrad“ erobert haben.

Passend dazu gibt es zwei Veranstaltungen im Caligari, Marktplatz 9. Am Sonntag, 14. Mai, 20 Uhr, wird der Film „Das Mädchen Wadjda“ aus Saudi-Arabien in deutscher Fassung gezeigt und am Mittwoch, 17. Mai, 20 Uhr läuft ein ausgewähltes Kurzfilmprogramm in Kooperation mit dem „International Cycling Film Festival“ (ICFF).

Kim Engels vom Frauenmuseum führt in die Filme ein. Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

„Das Mädchen Wadjda“ ist der erste Kinofilm, der jemals komplett in Saudi-Arabien gedreht wurde – und dazu noch von einer Frau. Die zehnjährige Titelheldin kämpft für ein eigenes Fahrrad, das sie jeden Tag auf ihrem Weg zur Schule in einem Spielzeuggeschäft sieht.

Obwohl Fahrrad fahren für Mädchen in ihrem Land verboten ist und sie kein Geld hat, versucht Wadjda mit viel Einfallsreichtum, das Geld für das ersehnte Gefährt aufzutreiben.

Und so ziehen die Probleme ihrer Mutter, die mit aller Kraft zu verhindern versucht, daß ihr Mann eine zweite Frau heiratet, fast unbemerkt an ihr vorüber. Mutter und Tochter müssen schließlich erkennen, daß sie auf sich allein gestellt einen steinigen Weg einschlagen müßen, um eine selbstbestimmte Zukunft zu erkämpfen.

In dem Kurzfilmprogramm werden neun internationale Kurzfilme über Fahrrad fahrende Frauen präsentiert, die bereits auf dem Internationalen Festival des Fahrrad-Films zu sehen waren.

Vom Tanzfilm aus Litauen über die Dokumentation über die englische Nachkriegs-Radsportlerin Eileen Sheridan sowie einen Spielfilm über eine Berliner Kurierfahrerin bis hin zu einer Doku über eine Frau, die in Uganda für Radwege kämpft, bietet das Programm eine vielfältige Auswahl zum Thema Fahrrad und Frau.

 
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„Lina“ im Caligari

Am Freitag, 12. Mai, 20 Uhr, ist das Historien-Drama „Lina“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen. Der Wiesbadener Schauspieler Benjamin Muth wird an diesem Abend anwesend sein.

Die österreichische Schriftstellerin, Dichterin, Schauspielerin, Kabarettistin und Muse Lina Loos (1882-1950) war eine zentrale Figur der Wiener Kunst- und Kaffeehausliteratenszene. Der Film „Lina“ beschreibt die Zeit um die Jahrhundertwende während ihrer kurzen Ehe mit dem zwölf Jahre älteren Architekten Adolf Loos.

Die 19-jährige Schauspielschülerin Carolina Obertimpfler gilt als eine der schönsten Frauen der Stadt.

Im Kreis des Schriftstellers Peter Altenberg begegnet Lina dem bereits bekannten Architekten Adolf Loos und nimmt seinen etwas voreiligen Heiratsantrag sofort an.

Nach einer Phase großer Nähe entwickelt sich die Ehe für sie langsam zu einer bedrückenden Erfahrung.

Der visionäre Kulturpublizist Loos hat in fast allen Lebensbereichen moderne, aber vor allem strikte Vorstellungen. Lina fühlt sich bevormundet und in ihren beruflichen Plänen entmutigt.

Im gemeinsamen Freundeskreis begegnet Lina dem freiheitsliebenden und sie leidenschaftlich umwerbenden Maturanten Heinz Lang (Benjamin Muth) und die beiden beginnen eine Affäre.

Als Loos die Liebesbeziehung entdeckt, fordert er eine Entscheidung. Lina begibt sich für mehrere Monate in die Einsamkeit eines Jagdhauses in den Bergen. Als sie sich nach langen inneren Kämpfen gegen beide Männer entscheidet, ereignet sich eine Tragödie.

Eintrittskarten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Film über Aphasie im Caligari

Am Freitag, 12. Mai, 17 Uhr, wird der Dokumentarfilm „Wir machen unser Ding …“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, gespielt.

Die Regisseure Claudia Neubert und Harald Pulch, die mit ihrem Film auf das besondere Leben mit der Sprachstörung Aphasie hinweisen möchten, werden anwesend sein und laden zu einem anschließenden Publikumsgespräch ein. Im Vorprogramm tritt der Chor der Apha-Singers auf.

Aphasie ist eine Sprachstörung, die zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder aus einem anderen (neurologischen) Grund auftreten kann und die häufig sehr folgenreich für das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen ist.

Der Film „Wir machen unser Ding …“ zeigt sechs Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die diese Situation erleben. Sie alle kämpfen um Normalität, haben aber auch gelernt, mit anderen –auch neuen Menschen– Geselligkeit, Spaß und Solidarität zu entwickeln.

Die Aphasiker besuchen die Selbsthilfegruppen, malen in der Kunstgruppe und treten mit dem Chor AphaSingers auf. Dies gelang ihnen nicht zuletzt durch die Aktivitäten und Angebote von Selbsthilfegruppen und -verbänden. Warum diese für den Prozess der Krankheitsverarbeitung so wichtig sind, macht dieser Dokumentarfilm klar.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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„Drei Söhne“ im Caligari

Am 7. Mai, 20 Uhr, ist der Dokumentarfilm „Drei Söhne“ in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, aufgrund der großen Nachfrage, erneut zu sehen. Die Wiesbadener Regisseurin des Films, Birgit-Karin Weber, wird an diesem Abend anwesend sein.

Raphael Wallfisch, international bekannter Cellist aus London, André Laks, Philosophieprofessor aus Paris und Thomas Frankl, Galerist aus Wien, haben eines gemeinsam: Jeweils ein Elternteil hat Auschwitz überlebt.

Der Film schildert das Dilemma der zweiten Generation - die Gratwanderung zwischen Erinnern und Vergeßen, zwischen Selbstfindung und Verantwortung.

Die Eltern waren Künstler und haben den Söhnen nicht nur ihre Geschichte, sondern auch exzellente Kunstwerke hinterlassen, die es vor dem Vergeßen zu bewahren gilt. Jeder der drei Söhne hat seinen ganz eigenen Weg gefunden, in der heutigen Zeit mit diesem Erbe umzugehen.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Film-Bühne, Marktplatz 9, Wiesbaden.

 
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Caligari Kult-Nacht mit zwei Roadmovies

Im Rahmen der Werkschau des mehrfach preisgekrönten finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki sind am Samstag, 6. Mai, in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, Wiesbaden, zwei Filme von ihm jeweils in der Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Um 20 Uhr läuft der Gangsterfilm „Calamari Union“ und im Anschluss um 22 Uhr ist der Rock-Roadmovie „Leningrad Cowboys go America“ zu sehen.

In „Calamari Union“ versuchen 18 junge Männer mit Sonnenbrillen, von denen 17 Frank heißen, etwas Einzigartiges zu tun: Bedroht von Löffeln, Hämmern, Schreibmaschinen, kuhgroßen Hunden und bösen alten Frauen mit kleinen spitzen Ellenbogen durchqueren sie eine wilde, gnadenlose Stadt, um an die Küste zu gelangen „wo man freier atmen kann”.

Der Achtzehnte, der ständig verhunztes Englisch spricht, trägt den finnischsten aller Namen: Pekka. Nur zwei von ihnen gelangen ans Ziel und stellen fest, wie wenig es ihren Träumen entspricht. Der Film liefert ein Who’s Who der Darsteller aus sämtlichen Kaurismäki-Filmen und besteht aus einer Aneinanderreihung witzig-surrealer Szenen.

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Wiesbadener dreht Dokumentarfilm über Aphasie (Sprachbehinderung nach Schlaganfall)

Harald Pulch, Professor für Filmgestaltung, ist selbst betroffen / Premiere am 12. Mai im Caligari-Kino

Im Kopf ist alles drin, was gesagt werden will – aber die Sprache will sich nicht mehr richtig formen. „Aphasie“ heißt das Krankheitsbild, das oft nach einem Schlaganfall auftritt.

Betroffene können sich mittels langer Therapie die Sprache „zurückerobern“ – doch ihr Leben verändert sich in jedem Fall.

Es braucht Mut, Kreativität, Selbstvertrauen und Solidarität, um neue Kommunikationswege zu finden.

Einer, der von dieser Krankheit betroffen ist, ist der Wiesbadener Filmemacher Prof. Harald Pulch.

Acht Jahre nach seinem eigenen Schlaganfall  leitet er mittlerweile eine Aphasiker-Selbsthilfegruppe im Rhein-Main-Gebiet.

Gemeinsam mit der Sprachtherapeutin Claudia Neubert hat er jetzt einen Dokumentarfilm gedreht, der sechs Aphasie-Patienten in der ihnen jeweils eigenen Art „zu Wort kommen“ läßt.

Einschränkungen und Mühe, aber auch Lebensfreude, Geselligkeit und Freundschaft sind die Themen des etwa halbstündigen Films „Wir machen unser Ding ...“, der am 12. Mai um 17 Uhr im Caligari-Kino Wiesbaden seine Leinwandpremiere hat.

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Filme im Schloß zeigt „American Honey“

„American Honey“ ist der in den USA gedrehte, fünfte Spielfilm der renommierten britischen Filmemacherin Andrea Arnold über die Kinder eines neuen Amerikas:

Eine Gruppe Jugendlicher reist als „Abo-Drücker“ ziellos durch die USA, zugleich unter ökonomischen Druck und auf der Suche nach der großen Freiheit.

„Ihr Film besitzt eine wunderbare Direktheit. Eine unschuldige  Version von Bonnie und Clyde ‒ unberechenbar und leidenschaftlich, impulsiv und gefährlich und dabei ohne jedes Verantwortungsgefühl“ (epd Film).

„American Honey“ wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der Jury beim Festival in Cannes, dem Best British Film Award (Bester Film des Jahres, Regie, Hauptdarstellerin Sasha Lane) und dem Prädikat „Besonders wertvoll“.

Der gut zweieinhalbstündige Film läuft erstmals in Wiesbaden in der untertitelten Originalfassung im Rahmen der „Filme im Schloß“ am Freitag, 5. Mai, 20 Uhr, im Vorführsaal der FBW – Deutsche Film- und   Medienbewertung, Schloß Biebrich.

Karten zum Preis von 6 Euro sind an der Abendkasse im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wiesbaden, Wagemannstraße 33-35, erhältlich.

Vorbestellungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41. - Fotos: Universal Pictures

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)