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„The Happy Film – Ein Grafik Design Experiment“ im Caligari

Am Freitag, 21. April, 20 Uhr und am Sonntag, 23. April, 18 Uhr ist in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, die Dokumentation „The Happy Film – Ein Grafik Design Experiment“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Der Film wird zur see-conference #12, eine der größten Designkonferenzen, die am 22. April im Schlachthof Wiesbaden stattfindet, gezeigt.

Hast du Einfluss auf dein persönliches Glück? Was macht uns glücklich? Kann man Glück gestalten? Der österreichische Designer und zweifache Grammy-Gewinner Stefan Sagmeister lebt in seiner Traumstadt New York und gestaltet Plattencover für die Rolling Stones, Jay-Z und die Talking Heads.

Aber in seinem Kopf geistert die Frage herum, ob das wirklich alles ist. Er entschließt sich dazu, ein Design-Projekt aus sich selbst zu machen. Kann er seine Persönlichkeit umgestalten und so ein besserer Mensch werden?

Kann er durch Übung lernen, glücklich zu sein? Auf der Suche nach dem vollkommenen Glück unterzieht er sich einem skurrilen Selbstversuch und reist um die Welt.

Doch in den Selbstversuch schleicht sich sein Leben ein und bringt alles durcheinander: Das Netz aus Kunst, Sex, Liebe und Tod scheint undurchdringbar. Seine Selbst-Gestaltung und schmerzvolle Erfahrungen führen ihn auf eine Reise, die ihn näher zu sich selbst bringt, als jemals geplant.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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„Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ im Caligari

Am 22. April, 11 Uhr, wird der Film „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“ in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, gespielt.

Im Vorprogramm um 10.30 Uhr läuft der Kurzfilm „Ich bin´s Helmut“. Die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V. lädt nach dem Film zu einem Umtrunk und Austausch im Caligari-Foyer ein.

Es gibt keinen guten Zeitpunkt für eine einschneidende Diagnose im Leben. Die Linguistik-Professorin Alice Howland ist erst 50 Jahre alt, als sie feststellt, daß mit ihr etwas nicht stimmt.

Körperlich ist sie fit, aber immer öfter läßt sie ihr Gedächtnis im Stich. Alice leidet unter einer frühen Alzheimer-Demenz.

Eine Diagnose, welche die gesamte Familie zu Betroffenen macht. „Still Alice“ zeigt viele Blickwinkel einer Demenzerkrankung:

eine sachliche Diagnostik, die Ängste vor, den Kampf mit und das Annehmen einer Erkrankung.

In dem Kurzfilm „Ich bin´s Helmut“ feiert Helmut seinen 60. Geburtstag. Er ist 57, doch seine Frau hat sich verrechnet.

Während die Fassade der kleinbürgerlichen Häuslichkeit allmählich zu bröckeln beginnt, schauen alte Freunde vorbei und verteilen gutgemeinte Ratschläge – eine skurrile Liebeserklärung an die Vergänglichkeit.

Die Filmmatinee mit „Still Alice“ ist die Auftaktveranstaltung für ein Angebot für Menschen mit Demenz vor dem Rentenalter.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, Wiesbaden.

 
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Hitchcock-Klassiker "Der falsche Mann"

mit Henry Fonda im Original

Als 16. Titel in der Filme-im-Schloß-Reihe mit Hitchcock-Filmen läuft am Freitag, 21. April, um 20.00 Uhr in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, der Klassiker „The Wrong Man“ (Der falsche Mann, 1956) in Erstaufführung der Originalfassung.

Der an Originalschauplätzen in New York gedrehte Film basiert auf einer wahren Begebenheit: Jemand wird eines Verbrechens beschuldigt, das ein anderer begangen hat.

Seine ungeheure Angst vor der Polizei formulierte Hitchcock hier als Warnung an jedermann. Die Justiz kann grausam sein, und jeden kann das Los treffen, als „falscher Mann“ in ihr Triebwerk zu kommen.

Henry Fonda und Vera Miles („Psycho“) spielen die Hauptrollen. Der Film wird von Warner Bros. London für die Vorführung  im Schloß in einer neuwertigen 35-mm-Kopie zur Verfügung gestellt.

Karten zum Preis von 5 Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel  des Biebricher Schloßes und im Vorverkauf werktags ab 12.00 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstr. 33-35, Wiesbaden, erhältlich.

Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

Fotos: Warner Bros.

 
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Caligari: Tragikomödie „Wilde Maus“

Am Donnerstag, 20. April, 17.30 Uhr, und am Samstag, 22. April, 20 Uhr, wird in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, das Regie-Debüt des österreichischen Kabarettisten und Schauspielers Josef Hader, die Tragikomödie „Wilde Maus“ gezeigt. Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

Georg fühlt sich wohl und sicher auf seinem Platz in einer Wiener Zeitungsredaktion - geliebt und gefürchtet, so wie es einem etablierten Musikkritiker mit spitzer Feder zukommt.

Doch dann wird ihm völlig überraschend gekündigt. Eine Sparmaßnahme, erfährt er noch, und schon steht er draußen vor der Tür.

Seiner jüngeren Frau Johanna, deren Gedanken sich momentan hauptsächlich um den nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, erzählt Georg nichts. Stattdessen sinnt er auf Rache.

In Erich, einem ehemaligen Mitschüler, findet er einen Verbündeten, um seiner Wut auf den Ex-Chef Luft zu machen. Aus kleinen Sachbeschädigungen wird bald größerer Terror.

Zugleich versuchen sich Georg und Erich am Wiederaufbau einer maroden Achterbahn im Wiener Prater, der legendären „Wilden Maus“.

Hader erzählt in seiner Tragikomödie ebenso komisch wie dramatisch von privaten Versagensängsten und gesellschaftlichen Abstiegsnöten der österreichischen Mittelschicht.

 
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Caligari: „I am not your Negro“ – Hommage an James Baldwin

Als Hommage an den Autor James Baldwin zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, am Freitag, 21. April, 18 Uhr, und am Sonntag, 23. April, 20 Uhr, den Essay „I am not your Negro“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

Der 1987 verstorbene US-Autor James Baldwin hinterließ einen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“.

In ihm setzte er sich mit der Geschichte des Rassismus im modernen Amerika auseinander.

Breiten Raum nehmen dabei persönliche Erinnerungen an seine drei ermordeten Freunde, die Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King, ein.

Regisseur Raoul Peck kombiniert in dieser Dokumentation Baldwins Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer mit historischen Filmaufnahmen, insbesondere von Aktivitäten der Bürgerrechts- und Black-Power-Bewegungen - ein prägnanter und verstörender Essay über die bis heute vom Mainstream weitgehend ausgeblendete Wirklichkeit schwarzer Amerikaner.

Samuel L. Jacksons Stimme verleiht der poetisch-meditativen Sprache Baldwins einen angemessenen Ausdruck.

 
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Film über die Wiesbadener Kultkneipe „Bumerang“ im Caligari

Wegen der großen Nachfrage, wird am 14. April, 20 Uhr, der Dokumentarfilm „Sylvi‘s Bumerang“ noch einmal in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, Wiesbaden gespielt. Der Regisseur Thomas Lawetzky und Sylvi Bernhardt, die Protagonistin des Films, werden anwesend sein.

Der „Bumerang“ in der Wellritzstraße war so etwas wie die erste und auch die letzte Szenekneipe ihrer Art in Wiesbaden.

Von 1960 bis 2010 tummelte sich hier die lokale Polit- und Künstlersubkultur, aber auch mehrere Generationen „normaler“ Kneipengänger. Daß der „Bumerang“ über 50 Jahre Bestand hatte, ist allein seiner Wirtin Sylvia Bernhardt zu verdanken. Sie war und ist eine Institution in Wiesbaden. Ihr großes Herz und ihr wacher Geist sind noch immer legendär.

Der Film von Thomas Lawetzky erzählt die Lebensgeschichte von Sylvia Bernhardt und ihrem „Bumerang“ in der Wellritzstraße. Dabei wird ein weiter Bogen von den Kriegsjahren in Wiesbaden bis heute geschlagen.

Der Film lebt vor allem von den präzisen, anschaulichen und immer wieder witzigen Erinnerungen der Protagonistin. Aber natürlich kommen auch viele Wegbegleiter zu Wort, vorwiegend solche von der anderen Seite des Tresens. In den vielen persönlichen Erinnerungen spiegelt sich auch ein Stück deutscher Zeitgeschichte und Wiesbadener Stadtgeschichte.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Film-Bühne, Marktplatz 9, Wiesbaden.

 
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Oscar-Gewinnerfilm „Moonlight“ im Caligari

Am 13. April, 20 Uhr, und am 16. April, 17.30 Uhr, ist in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, Wiesbaden, der Oscargewinner „Moonlight“ in deutscher Fassung zu sehen.

Die Originalversion mit deutschen Untertiteln läuft am 15. April, 20 Uhr, und am 19. April, 17.30 Uhr.

Der junge Chiron wächst während der 1980er-Jahre im Armenviertel in Miami fernab jeglichen Glamours auf – just zu jener Zeit, als Drogen die Stadt überfluten, und die Behörden mit aller Härte versuchen, dagegen vorzugehen.

In der Pubertät erlebt er mit seinem Jugendfreund Kevin eine ungekannte körperliche Intimität. Jahre später ist Chiron ins kriminelle Milieu abgerutscht. Seine mühsam antrainierten Muskeln trägt er wie einen Panzer vor sich her, unter dem er nicht nur seine Homosexualität sondern auch sämtliche Gefühle versteckt.

Bis sich eines Tages Kevin wieder bei ihm meldet. Der Film begleitet entscheidende Momente in seinem Leben - von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter - in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert.

Die Verwirrung war groß als bei der diesjährigen Oscarverleihung am 26. Februar zunächst das Musical „La La Land“ als Gewinner für den besten Film verkündet worden war.

Eine Verwechselung der Briefumschläge war die Ursache für die Panne. Schließlich gewann „Moonlight“ die wichtigste Trophäe und gleich zwei weitere dazu: für das beste Drehbuch und für den besten Nebendarsteller.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 


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(Stefan Simon)