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Filme im Schloß zeigt „Still Alice“

Zwei großartige Schauspielerinnen

Als Nummer 4 in der Reihe „The Age of Kristen Stewart“ zeigt „Filme im Schloß“ am 4. April um 18.00 und um 20.15 Uhr die Verfilmung von Lisa Genovas Romanbestseller„Still Alice“ (deutscher Filmtitel: „Still Alice ‒ Mein Leben ohne Gestern“) in der deutsch untertitelten Originalversion.

Es ist die Geschichte einer erfolgreichen Akademikerin und Mutter, die an einer seltenen, frühen Form von Alzheimer erkrankt. Julianne Moore wurde für ihre subtile Darstellung mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, darunter Oscar, Golden Globe und British Academy Film Award.

In der Rolle des jüngsten von drei erwachsenen Kindern brilliert die großartige Kristen Stewart. Regie führten Richard Glatzer und Wash Westmoreland.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte “Ludwig”, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich. Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Lichter Filmfest präsentiert „Haymatloz“ im Caligari

Am Samstag, 1. April, präsentiert das Internationale Lichter Filmfest Frankfurt zwei Filme in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9. Um 17.30 Uhr ist der Film „Haymatloz“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Die Filmemacherin Eren Önsöz ist zu Gast und wird dem Publikum im Anschluß an die Vorführung für Fragen zur Verfügung stehen.

Der Dokumentarfilm handelt von den Nachfahren deutsch-jüdischer Künstler und Professoren, die nach Hitlers Machtergreifung aus Deutschland fliehen mußten.

In Istanbul und Ankara fanden die damals vertriebenen nicht nur einen Zufluchtsort, sie bekamen umgehend, durch die ausgerufene Bildungsreform Atatürks, Lehrstellen an Universitäten.

Mit Rückblenden und authentischen Berichten der Nachfahren spürt der Film hintergründig Fragen nach Identität, Heimat und Ausgrenzung durch politische Willkür und Gewalt nach.

Um 20 Uhr läuft „The Distinguished Citizen — El ciudadano ilustre“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9.

 
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Caligari: „Bob, der Streuner“ – ein Kater als Lebensretter

Am Donnerstag, 30. März, 20 Uhr, ist „Bob, der Streuner“ in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen.

Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers, der in 26 Sprachen übersetzt wurde, beruht auf der wahren Geschichte des Junkies James Bowen und des kultigen Straßenkaters Bob. Am Freitag, 31. März, 17.30 Uhr, wird der Film noch einmal in deutscher Fassung gezeigt.

James ist drogenabhängig, obdachlos und ohne jegliche Perspektive. Er schlägt sich als Straßenmusiker durch und erhält nur durch seine Teilnahme an einem Methadon-Programm eine Wohnung.

Gleich in der ersten Nacht bekommt er dort unerwarteten Besuch: Ein roter ausgehungerter Kater, der wie sein tierisches Ebenbild aussieht, steht in seiner Küche.

Obwohl James‘ mageres Einkommen gerade reicht, um sich selbst über Wasser zu halten, beschließt er, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln.

Anders als geplant, denkt Bob nach seiner Genesung aber nicht daran, sein neues Herrchen wieder zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt, und für James ist nichts mehr wie es war.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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„Der Himmel wird warten“ im Caligari

Am Donnerstag, 23. März, 18 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, „Der Himmel wird warten“ in der französischen Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen. Am 26. und 29. März läuft der Film in deutscher Fassung.

Auf dem schmalen Grat zwischen Dokumentation und Fiktion stellt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar zwei Fallgeschichten über Radikalisierung und die Mechanismen der IS-Rekrutierung vor:

Die 16-jährige Französin Mélanie lebt bei ihrer Mutter ein ganz normales Leben – bis sie eines Tages über soziale Netzwerke in Kontakt mit einer Gruppe kommt, die für den syrischen Bürgerkrieg Mitstreiter rekrutiert.

Sie verliebt sich in einen von ihnen, wird zum Konvertieren überredet und beginnt, den Kontakt zu ihren Bekannten und ihrer Familie abzubrechen.

Auch die 17-jährige Sonia war in die Hände der Islamisten geraten und hätte beinahe ihr Leben geopfert, um ihrer Familie einen Platz im Paradies zu sichern.

Bei dem Versuch, nach Syrien zu verschwinden, wird sie jedoch gefangen genommen und macht sich wieder auf den Rückweg.

Während Mélanie sich weiter von ihrem alten Leben entfernt, kehrt Sonia in ihre vertraute Umgebung zurück. Doch ist eine vollständige Rückkehr überhaupt möglich?

Mention-Schaar („Die Schüler der Madame Anne“) erzählt mit großer Kraft, Ehrlichkeit und Authentizität von den stillen Gräben, die zwischen uns liegen können, aber auch von der Chance, die in der Familie liegt. „Der Himmel wird warten“ ist ein mit viel Feingefühl gezeichnetes Generationenporträt, voller Mut, und voller Hoffnung.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Caligari zeigt Filme über Pablo Neruda

Am Samstag, 18. März, sind in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zwei Filme über Pablo Neruda zu sehen. Um 20 Uhr läuft Pablo Larraíns neuester Film „Neruda“ in der Originalversion mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss um 22 Uhr ist der Klassiker „Der Postmann – Il postino“ von Michael Radford in der deutschen Fassung zu sehen.

Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Kunst von Pablo Neruda, einem der bedeutendsten Dichter und Gesellschaftskritiker Südamerikas, findet auch heute noch viel Beachtung. Weniger bekannt sind die schwierigen Umstände unter denen er seine Poesie verfasste.

Davon erzählt das Biopic „Neruda“ von Pablo Larraín: In einer flammenden Rede vor dem Kongress im Jahr 1948 bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen.

Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung „Canto General“ versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril das Land auf geheimen Wegen zu verlassen. Verfolgt vom melancholischen Polizisten Peluchoneau, beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem Neruda zwischen Poesie und Legendenbildung einen ganz eigenen Reiz abgewinnt.

Immer wieder legt er selbst Spuren, um seinem hartnäckigen Verfolger im letzten Moment zu entkommen. Bald dringt die Geschichte vom Dichter auf der Flucht nach Europa, Künstler wie Pablo Picasso setzen sich für seine Freiheit ein.

Die seltsame Jagd führt die Kontrahenten derweil in immer abgelegenere Gegenden. In der imposanten Bergwelt der chilenischen Kordilleren macht sich Neruda schließlich daran, das letzte Kapitel des Duells mit Peluchoneau in Szene zu setzen.

Der mehrfach mit Filmpreisen ausgezeichnete Spielfilm „Der Postmann“ im Anschluß, aus dem Jahr 1993, ist eine wort- und bildgewaltige poetische Liebesgeschichte:

Vor der drohenden Verhaftung wegen seiner kommunistischen Überzeugung sucht der berühmte chilenische Dichter Pablo Neruda um 1950 auf der kleinen Insel Salina vor der neapolitanischen Küste Zuflucht. Er wird von Briefen seiner Anhänger überschüttet, darunter unzählige Liebesbriefe.

Der Fischer Mario Ruoppolo nimmt daher die Stelle als Privat-Briefträger Nerudas an und bringt ihm täglich Berge von Post ins Haus. Im Laufe der Zeit beginnt der einfache, schüchterne und wortkarge Aushilfsbriefträger, der keine Schule besucht hat, den weltgewandten Dichter zu bewundern.

Zu gern würde er so dichten und reden können, wie Pablo Neruda, und der geht nach anfänglichem Zögern auf die Annäherung ein, indem er Mario ein wenig in die Poesie einführt. Als Mario die Magie der Metaphern spürt, sieht er eine Möglichkeit, die schöne Beatrice für sich zu gewinnen. Pablo Neruda hilft ihm bei den ersten Liebesgedichten, und Beatrice staunt über ihren Verehrer.

Eintrittskarten je Film kosten sechs Euro, ermäßigt fünf Euro. Für beide Filme gibt es ein Kombiticket zu acht Euro, erhältlich bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9.

Der Film „Neruda“ ist außerdem am Sonntag, 19. März, 17.30 Uhr, in der Originalversion mit deutschen Untertiteln und am Samstag, 25. März, 17.30 Uhr, in der deutschen Fassung zu sehen.

 
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„Elle“ ‒ Frankreichs Film des Jahres

„Filme im Schloß“ zeigt am Freitag, 17. März, 18.00 und 20.30 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, den Film „Elle“, Paul Verhoevens Verfilmung des Romans „Oh… "  von Philippe Djian mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle.

Der von der internationalen Kritik als „mitreißendster psychologischer Thriller seit Jahren“ (Sight & Sound, London) gefeierte Film zeigt eine Frau (Huppert), die nach einer Vergewaltigung ihre Opferrolle nicht annimmt und ihrerseits ihre Sexualität als Waffe einsetzt.

Der vielfach preisgekrönte Film erhielt unter anderem den französischen César-Preis 2016 für den besten französischen Film und die beste Darstellerin sowie zwei Golden-Globe-Preise. Es läuft die französische Originalfassung mit Untertiteln.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Biebricher Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich. Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und  0178 8054040.

 
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Caligari: „Europa – ein Kontinent als Beute“

Am Freitag, 3. März, 20 Uhr, ist der Dokumentarfilm „Europa – ein Kontinent als Beute“ in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, in Wiesbaden zu sehen. Die Wiesbadener Filmemacher Christoph Schuch und Reiner Krausz werden an diesem Abend anwesend sein.

In ihrer erschütternden Reportage über den Niedergang Europas seit dem Ausbruch der Finanzkrise versuchen Schuch und Krausz den ökonomischen Verflechtungen und politischen Ursachen der Krise auf die Spur zu kommen.

Der Film nimmt uns mit auf eine Reise nach Spanien und Portugal, in das Europäische Parlament nach Brüssel, in die Finanzmetropole Frankfurt und in die neutrale Schweiz.

Die Filmemacher lassen den linken Europa-Politiker Fabio de Masi zu Wort kommen, den Wirtschaftsfachmann Dirk Müller, auch bekannt als „Mister Dax“, und den Historiker Daniele Ganser, aber auch die Politik-Aktivisten Paula Gil, Teresa Galindo und Miguel Angel Ferris, die von ungleichen Chancen, dem Kampf um lebenswerte Alternativen und kleinen Hoffnungen erzählen.

Diese vielfältigen Experten-Perspektiven verweben Schuch und Krausz gekonnt mit einem traumwandlerisch sirrenden, mitunter aufrüttelnden Soundtrack von Oliver Augst und Marcel Daemgen und ruhigen, poetischen Bildern eines Europas im Ausnahmezustand.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 


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DER Sturm kündet des
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Frühjahrs fremd geworden.

Welcher Sonne Strahl sollte
Sie noch wärmen?

Und mit jeder Böh
Wünscht sie sich;
Mit den Wolkenfetzen
Hinzuziehen, wo der Winter
Ewig ist.

 

(Stefan Simon)