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Filmstadt Wiesbaden

Im Rahmen der Vortragsreihe Kulturerbe Wiesbaden findet am Sonntag, 6. November, um 14.30 Uhr im Kurhaus, Salon Schuricht, der Vortrag von Dr. Manfred Kögel über die „Die Filmstadt Wiesbaden“ statt. Der Eintritt ist frei und es bedarf keiner Anmeldung.

Manfred Kögel greift den Begriff „Filmstadt Wiesbaden“ auf, der manche heute überraschen wird. Aber für die Zeit von 1948 bis 1957 hat er durchaus Gültigkeit, denn in der Stadt wurden wichtige Filme produziert.

In einer Zeit, in der die alte Ufa entflochten werden sollte und Berlin sich nach der Blockade nicht als Filmzentrum empfahl, stellte Wiesbaden das Gelände „Unter den Eichen“ zur Verfügung.

Auf diesem wurden ab 1949 eine Kopieranstalt und Filmstudios gebaut. Heinz Rühmann produzierte hier mit seiner Firma „Comedia“ 1949 den ersten Wiesbadener Nachkriegsfilm, den „Mordprozess Dr. Jordan“.

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Caligari: „Die Deutschen und die Polen“ von Andrzej Klamt

Am Donnerstag, 3. November, 20 Uhr, ist in einer Kinopremiere der zweiteilige Dokumentarfilm „Die Deutschen und die Polen – Geschichten einer Nachbarschaft“ im Caligari, Markplatz 9, in Wiesbaden zu sehen.

Der Wiesbadener Filmemacher Andrzej Klamt und Mitglieder des Filmteams werden an diesem Abend anwesend sein.

Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und entstellt als eine Geschichte von Kriegen, Teilungen und Besetzungen beschrieben.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit – und sie spiegelt vor allem die Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts wider. Die früheren Beziehungen zwischen Deutschen und Polen waren meistens friedlich, geprägt von Koexistenz, Zusammenarbeit und Austausch.

Zum ersten Mal wird ein gemeinsames deutsch-polnisches Filmprojekt die Geschichte der nachbarschaftlichen Beziehungen erzählen und neu beleuchten.

Die Halbtotal Filmproduktion aus Wiesbaden konnte als Partner für die Koproduktion das ZDF, 3sat, tvn aus Polen sowie die HessenFilm und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gewinnen.

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Musikdokumentarfilm im Schloß

„Bayou Maharajah“, das tragische Genie

„Filme im Schloß“ zeigt in deutscher Erstaufführung am Dienstag, 15. November, 20 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, den in den USA mehrfach preisgekrönten Musikdokumentarfilm „Bayou Maharajah“ (Regie: Lily Keber) über den legendären New Orleanser Pianisten und Singer-Songwriter James Booker (1939-1983).

Sein berühmter Freund und Kollege Dr. John bezeichnete ihn als „das beste schwarze, schwule, einäugige Junkie-Piano-Genie, das New Orleans je hervorgebracht hat“.

Booker vereinte in seiner Musik auf einzigartige Weise Blues, Jazz und europäische klassische Tradition. Seine Konzerttourneen in Europa in den siebziger Jahren (u.a. im November 1974 beim “Rhythm & Blues Festival“ in der Jahrhunderthalle) gehörten zu den Höhepunkten seiner (durch Drogen und Krankheit beeinträchtigten) Karriere.

Gezeigt wird die Originalfassung mit längeren Musikteilen. Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte “Ludwig”, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich.

Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Die Trickfilmpreise in Wiesbaden

Zum Abschluss des 18. Wiesbadener Trickfilmfestivals wurden am Sonntagabend, 30. Oktober, die Preise vergeben.

In der Sektion „Best of International Animation 2015/2016“, in der 51 Kurzfilme konkurrierten, wurden zwei in deutscher Erstaufführung gezeigte Beiträge ausgezeichnet.

„Journal animé“ von Donato Sansone , Produktion: Autour de Minuit, Frankreich (1. Preis, 1.000 Euro, gestiftet von Filmsortiment.de, Hamburg) und “Benches No. 0458“ von Ivan Maximov, Rußland (2. Preis, 500 Euro, gestiftet vom Ortsbeirat Biebrich).

In der Kategorie „Young Animation International“ mit in- und ausländischen Diplom- und Studentenfilmen kam  der Computertrickfilm „Taking the Plunge“, The School of Visual Arts, New York, auf den ersten Platz (Prämie: 500 Euro, gestiftet von SV Sparkassen Versicherung Holding AG).

Den traditionellen „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“, dotiert mit 1.000 Euro, erhielt der aus Israel gebürtige, seit 1995 in Stuttgart lebende Trickfilmer Gil Alkabetz, der auch als Professor für Animation an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf wirkt.

Ihm wurde in Wiesbaden erstmals in Deutschland eine Werkschau gewidmet, ergänzt durch ein Programm mit Diplomfilmen der Universität. Die Auszeichnung für den persönlich anwesenden Gil Alkabetz wurde von dem Stellvertretenden Leiter des Kulturamts, Jörg-Uwe Funk, vorgenommen.

Das viertägige Festival wurde im Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Schloß Biebrich durchgeführt, veranstaltet von den Freunden der Filme im Schloß in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Kulturamt, der FBW und der Omnimago GmbH und finanziell gefördert mit Mitteln des Kulturamts, der Hessen Film- und Medien GmbH und dem Giroverband Hessen-Thüringen.

 
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Dokumentarfilm zur Energiewende im Caligari

Am Mittwoch, 2. November, 20 Uhr, präsentieren das Umweltamt und das Kulturamt den Dokumentarfilm „Power to Change — Die Energierebellion“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Der Film des Regisseurs und Autors Carl-A. Fechner läuft im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“.

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. „Power to Change“ beleuchtet das Jahrhundertprojekt der Energiewende.

Was bedeutet sie für die Bürger? Wo liegen die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Chancen? Wie sehen die Probleme und Risiken aus?

Der Film greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen.

Die Eintrittskarte kostet regulär 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Karten sind bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari erhältlich. Weitere Informationen sowie das Programm zur Filmreihe „Atlantis update“ gibt es auf der Internetseite www.wiesbaden.de/caligariwww.wiesbaden.de/caligari.

 
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Trickfilm-Wochenende in Biebrich

Gil Alkabetz – Trickfilmkünstler und Lehrer
Eines der besonderen Highlights findet am Schlußtag, Sonntag, 30. Oktober, des 18. Internationalen Trickfilm-Wochenendes im Biebricher Schloß statt:

Die Werkschau, die dem vielfach preisgekrönten und von der FBW achtmal mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichneten Trickfilmkünstler Gil Alkabetz gewidmet ist.

Seinem Zeichenstil und seinen komplexen und mit schwarzem Humor gespickten Geschichten verdankt der aus Israel gebürtige, seit 1995 in Stuttgart lebende, Filmemacher sein internationales Renommee.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Swamp“ (Andreas Hykade: „Ein Animationsfilm, den man mindestens einmal im Jahr sehen sollte“), der „Morir de Amor“ und „Rubicon“ („Preis für den witzigsten Film“ beim Festival Annecy), dazu die Trickfilmsequenzen in dem Kinofilm „Lola rennt“, in denen er Franka Potente als gehetzte Trickfilmfigur verewigte (Sonntag, 18.15 Uhr, mit der Verleihung des Preises des Kulturamts).

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Kinopremiere: „Drei Söhne“ im Caligari

Am Samstag, 22. Oktober, 20 Uhr, ist in einer Kinopremiere der Dokumentarfilm „Drei Söhne“ der Wiesbadener Filmemacherin Birgit-Karin Weber in der Caligari Filmbühne zu sehen. Die Protagonisten des Films und das Filmteam werden an diesem Abend anwesend sein.

Der Komponist Szymon Laks hinterließ seinem Sohn André ein umfangreiches Lebenswerk zur Veröffentlichung.

Von seiner Mutter, der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, hat Sohn Raphael die Leidenschaft und das Talent zum Cellospielen geerbt.

Der Maler Adolf Frankl wünschte sich nichts sehnlicher, als daß sein Sohn Thomas einmal seine Bilder ausstellen würde.

Drei Söhne, drei Erfolgsgeschichten, die sich mit leichter Hand erzählen ließen, wäre da nicht dieser verstörende Hintergrund:

Die Eltern sind Auschwitz-Überlebende. Der Film schildert das Dilemma der Zweiten Generation: Die Gratwanderung zwischen Selbstfindung und Verantwortung, der sie sich als Zeugen der Zeitzeugen nun einmal nicht entziehen können.

„Drei Söhne“ ist nach „Aron und die Liebe zur Oper“ die neueste Dokumentation der Wiesbadener Filmemacherin Birgit-Karin Weber. Beeindruckend und musikalisch sensibel untermalt.

Eintrittskarten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 


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