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Caligari: Natur- und Umweltfilmfest

Vom 23. bis zum 30. September veranstaltet das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden das fünfte „Atlantis Natur- und Umweltfilmfest" in der Caligari Filmbühne. Auf dem Festival treffen sich Naturschützer und Cineasten, Filmemacher und ein engagiertes Publikum, um in acht Tagen über 20 atemberaubende Naturfilme, international gefeierte Dokumentationen und packende Reportagen zu sehen. Im Zentrum der Produktionen stehen die schützenswerte Schönheit der Erde und der gewissenhafte Umgang mit den immer knapper werdenden Ressourcen.

Das Festival eröffnet mit einer Vorpremiere. Wir sind besonders stolz darauf“, berichtet Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz, „dass wir den außergewöhnlichen Film 'Dem Himmel ganz nah' bereits drei Wochen vor dem offiziellen Kinostart in Wiesbaden zeigen können.“ Mit diesem bildgewaltigen Epos über einen der letzten Berghirten in der wilden Landschaft der Karpaten eröffnet das Festival am 23. September unter Anwesenheit des Regisseurs und Autors Titus Faschina.

Richtig spannend wird es während der Vorführung der neun Wettbewerbsfilme am 28. und 29. September bei allen Filmen im Wettbewerb werden namhafte Filmgäste anwesend sein. „Hierbei handelt es sich um die aktuell besten deutschsprachigen Dokumentarfilme zu Natur- und Umweltthemen, die von der Vorjury um Projektleiter Uwe Stellberger aus über 70 Einreichungen ausgewählt wurden – ein absoluter Einreichungsrekord“, erläutert Rose-Lore Scholz. Darunter sind beeindruckende Naturfilme wie „Wildes Skandinavien – Norwegen“ und „Russland – Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane“ sowie die brisanten Reportagen „Abgefackelt – Wie Ölkonzerne unser Klima killen“ und „Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Gorillas“.

Drei der Wettbewerbsbeiträge werden von der fünfköpfigen Festivaljury prämiert. Diese besteht aus renommierten Fachleuten: Angela Grass (Dokumentarfilmerin), Joachim Müller-Jung (leitender Redakteur „Natur und Wissenschaft“, FAZ), Ralf Blasius (Produzent und Autor), Ann-Christin Hornberger (Produzentin) und Birgit Goehlnich (FSK Wiesbaden). Anlässlich der Preisverleihung am Freitagabend werden die Auszeichnungen und Preisgelder in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro vergeben.

Vom 24. bis 27. September kann das Publikum sich von weiteren Highlights des Genres mitreißen, begeistern und informieren lassen. Regisseur Reinhard Radke präsentiert beispielsweise seinen Film „Serengeti“ über die Tiere im UNESCO-Weltnaturerbe. Naturfilmer Andreas Kieling und sein Regisseur Ralf Blasius stellen ihre viel gelobte Reihe „Mitten im wilden Deutschland“ vor. Abgerundet wird das Programm durch die Erfolgsdokumentation „Die Nordsee von oben“ und das Portrait der Affenforscherin und Umwelt-Aktivistin Jane Goodall „Jane's Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall“.

„Einen thematischen Schwerpunkt legt das Festival in diesem Jahr auf das Thema Verschwendung von Nahrungsmitteln, biologische Landwirtschaft und gesunde Ernährung“, erklärt Projektleiter Uwe Stellberger. „Der gewissenhafte Umgang mit den natürlichen Ressourcen geht uns alle an und das vermitteln die ausgesuchten Produktionen besonders nachhaltig.“ Im Wettbewerb laufen „Taste the Waste“ und „Ehrfurcht vor dem Leben“. Zusätzlich werden die internationalen Dokumentationen „Food, Inc.“ und „Good Food Bad Food“ präsentiert.

Das Atlantis Natur- und Umweltfilmfest will seine Besucher zu regen Diskussionen motivieren. Besonderen Wert legen die Veranstalter auf die Anwesenheit von Regisseuren, Autoren, Kameraleuten, Produzenten oder Redakteuren, die dem Publikum Rede und Antwort stehen. Außerdem werden Professorin Angelika Zahrnt und Professor Dr. Lorenz Jarass ihre Thesen aus dem Buch „Postwachstumsgesellschaft - Konzepte für die Zukunft“ in einer Gesprächsrunde vorstellen und anschließend diskutieren.

An drei Vormittagen zeigt das Natur- und Umweltfilmfest ein spezielles Schulprogramm mit einer Einführung in die Dokumentarfilme. „Die Sendung mit der Maus: Bauernhof-Spezial“, „Der weiße Löwe“ und „Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane“ decken ein breites Spektrum an Naturthemen ab und bieten Schulklassen aus dem Rhein-Main-Gebiet vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung.

Samstag und Sonntag gibt es außerdem zwei Familien-Animationsfilme im Nachmittagsprogramm. „Konferenz der Tiere“ und „Sammys Abenteuer“ bringen Kindern Umweltproblematiken durch liebenswerte Tiercharaktere und unterhaltsame Geschichten näher.

 
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„Mittendrin Kultur entdecken – Frei für alle“ startet im Caligari

Am Donnerstag, 8. September, 17 Uhr, startet die Veranstaltungsreihe „Mittendrin Kultur entdecken – Frei für alle“ mit dem Animationsfilm „Ratatouille“ in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, in Wiesbaden. „Mittendrin Kultur entdecken“: Mit diesem Projekt will die Regionalgeschäftsstelle des Paritätischen Hessen Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kulturveranstaltungen in Wiesbaden eröffnen. Vom 8. September bis 6. Oktober bieten viele kulturelle Einrichtungen Veranstaltungen bei freiem Eintritt. Das umfangreiche Programmheft liegt ab sofort an öffentlichen Stellen der Stadt aus und ist im Internet unter www.wiesbaden-sozial.de zu finden. Karten können bei der Parität Wiesbaden unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und der Telefonnummer 0611 16678-15 ab 22. August bestellt werden.

„Wir wollen gerade diese Bürger und Bürgerinnen für kulturelle Teilhabe sensibilisieren und motivieren“ sagt Heike Lange, Geschäftsführerin der Regionalstelle des Paritätischen Hessen. Sie ist Initiatorin des Projekts und hat in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden und vielen anderen Veranstaltern ein buntes Programm zusammengestellt. „Wir begrüßen die Initiative der Parität und haben deshalb auch kostenfreie Angebote von städtischer Seite zur Verfügung gestellt“, so Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Sie wird gemeinsam mit dem Landesgeschäftsführer der Parität Hessen, Günter Woltering, die Veranstaltungsreihe im Caligari eröffnen. Im anschließenden Filmprogramm werden – bei freiem Eintritt – zwei mit einem Oscar ausgezeichnete Filme präsentiert: Der Animationsfilm „Ratatouille“ erzählt die Geschichte einer Gourmet-Ratte, die in einem Restaurant in Paris für Furore sorgt. Als Vorfilm ist der Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart zu sehen. Das Caligari öffnet an diesem Tag bereits um 16.30 Uhr.
 
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Seniorenbeirat lädt zu „Rückblende – Film ab“

In der Caligari Film-Bühne, Marktplatz 9, ist in der Reihe „Rückblende – Film ab“ des Seniorenkreises am Dienstag, 16. August, der Film „Der schweigende Engel“ zu sehen. Beginn der Filmvorführung ist um 15.30 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro.
 
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Filme im Schloß: „Four Lions“ – mutige politische Comedy

Filme im Schloß zeigt in der Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) im Ostflügel Schlosses Biebrich, am Dienstag, 16. August, 20 Uhr, erstmals in Wiesbaden die deutsch untertitelte Originalfassung des mehrfach preisgekrönten britischen Spielfilms „Four Lions“. Der Film erzählt von vier Möchtegern-Selbstmordattentätern, die den Heiligen Krieg auf britischem Boden entflammen wollen. Die Kritik feierte den Debütfilm des Engländers Chris Morris als die „schwärzeste, mutigste, politische Comedy seit ‚Dr. Strangelove’“ (Time Magazine).

Karten zum Preis von fünf Euro gibt es an der Abendkasse im Biebricher Schloss und im Vorverkauf werktags ab 15 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wiesbaden, Wagemannstraße 33. Reservierungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon
0611 840766.

 
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Caligari - Kino startet am 15. August

Am Montag, 15. August, öffnet die Caligari Film-Bühne am Marktplatz nach der Sommerpause wieder ihre Türen und präsentiert ein vielseitiges neues Programm. Um 17.30 Uhr startet mit „Der Himmel über Berlin“ eine Filmreihe zur Erinnerung an den Schauspieler Peter Falk, der im Juni dieses Jahres im Alter von 83 Jahren verstarb.

Am Mittwoch, 17. August, 17 Uhr, und Freitag, 19. August, 20 Uhr, läuft der Dokumentarfilm „Joschka und Herr Fischer“. Regisseur Pepe Danquart zeichnet in seinem Film das bewegte Leben von Joseph „Joschka“ Fischer durch sechs Jahrzehnte deutscher Nachkriegsgeschichte nach.

„Pina“ ist ein abendfüllender Tanzfilm in 3D gedreht mit dem Ensemble des Tanztheaters Wuppertal und der mitreißenden, einzigartigen Kunst seiner großen, im Sommer 2009 verstorbenen Choreographin. „Pina“ ist ein Film für Pina Bausch. Die analoge 35 mm-Fassung in 2D ist am Donnerstag, 25. August, 20 Uhr, Samstag, 27. August, 17.30 Uhr, und Sonntag, 28. August, 17.30 Uhr, zu sehen.

„The Tree of Life“, Preisträger der diesjährigen Goldenen Palme von Cannes, ist am Mittwoch, 17. August, 20 Uhr, am Freitag, 19. August, 17 Uhr, am Samstag, 20. August, 20 Uhr, am Sonntag, 21. August, und Mittwoch, 24. August, jeweils um 17 Uhr in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen. Wie einen berauschenden Bilderteppich staffiert Terrence Malick sein neuestes Werk aus und erzählt die Geschichte einer amerikanischen Vorstadtfamilie.

In der Reihe „Ciné en vogue – Aktuelles Französisches Kino“ läuft am Mittwoch, 24. August, 20 Uhr, der Film „Mammuth“ in der französischen Originalfassung mit Untertiteln. Er erzählt von dem frischgebackenen Rentner Serge, der sich auf seinem Motorrad auf eine Reise durch seine Vergangenheit macht. Mit großartiger Schauspielerbesetzung: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani.

Der große Gewinner der Berlinale 2011 (bester Film, bestes weibliches und männliches Darsteller-Ensemble) „Nader und Simin – Eine Trennung“ von Asghar Farhadi erzählt von der schwierigen Scheidung eines Ehepaares und beleuchtet anhand einer klug reduzierten Inszenierung soziale und politische Missstände im heutigen Iran. Im Caligari in der Originalfassung mit Untertiteln am Donnerstag, 25. August, 17.30 Uhr, und Sonntag, 28. August, 20 Uhr.

Am Freitag, 26. August, 17.30 Uhr, und Samstag, 27. August, 20 Uhr, läuft „Naokos Lächeln“ in der deutschen Fassung. Basierend auf Haruki Murakamis gleichnamigen Bestseller erzählt der bildgewaltige Film vom Seelenschmerz und dem Liebesglück seiner jungen Helden im Tokio der späten 60er Jahre.

Zum Wiesbadener Architektursommer Rhein-Main 2011 präsentieren das Kulturamt und der BDA – Bund Deutscher Architekten den Dokumentarfilm „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ von Carl-A. Fechner am Mittwoch, 31. August, 20 Uhr. Der Film steht für eine mitreißende Vision: eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber.

Eintrittskarten zu 5,50 Euro gibt es ab sofort bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und ab dem 15. August täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Film-Bühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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Der Gemüsehändler an der Ecke ist 1,83 Meter groß, hat einen Brustumfang von 98 Zentimetern und trägt Schuhgröße 44. Was wiegt er? - Er wiegt das Gemüse

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