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KINO + FILM
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„Die FBW präsentiert“ im Caligari: „A Man Can Make a Difference“

In der Reihe “Die FBW präsentiert” wird am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „A Man Can Make a Difference“, D 2015, Regie Ullabritt Horn, 94 Minuten, gezeigt.

Im Anschluß findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Ullabritt Horn und FBW-Gutachterin Margarethe von Schwarzkopf statt.

Benjamin Ferencz war 1945 bis 1949 Chefankläger beim sogenannten „Einsatzgruppenprozess“, einem Folgeprozess der Nürnberger Prozesse nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ferencz war damals Ende 20, ein junger Anwalt aus den USA, der noch nicht viele Erfahrungen hatte sammeln können.

Die Verurteilung der Verantwortlichen war für ihn eine erste Etappe bei seinem unbeirrbaren Einsatz für die Opfer von Kriegsverbrechen auf der ganzen Welt.

Bevor im Jahr 2002 der Internationale Gerichtshof in Den Haag seine Arbeit aufnehmen konnte, war es Ferencz, der eine solche Institution stetig forderte.

Zusammen mit der Filmemacherin Ullabritt Horn geht Benjamin Ferencz im Alter von 93 Jahren zurück nach Nürnberg, in den Prozesssaal, in dem alles angefangen hat.

„Der Film verdeutlicht, dass seine Entstehung solchen Menschen wie Benjamin Ferencz zu verdanken ist, nicht den politischen Mächten, deren eigentliche Aufgabe es gewesen wäre.

Dem Team um Ullabritt Horn ist mit einem bewundernswerten Engagement und einer nur kleinen lokalen Unterstützung ein aufwändiger, wundervoller Film gelungen. A Woman Can Make a Difference.“ (Auszug aus FBW-Gutachten)

Die Filmreihe „Die FBW präsentiert“ als Kooperation der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) und des Kulturamtes Wiesbaden gibt dem Kinopublikum die Möglichkeit, ausgesuchte Filme, die von der FBW eine Auszeichnung mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ oder „wertvoll“ erhalten haben, in einem besonderen Rahmen zu erleben.

Nach den Vorstellungen führen Gutachter der FBW Filmgespräche mit Regisseuren, Schauspielern oder weiteren Gästen. Präsentiert werden kulturelle Filmhighlights und Neuentdeckungen. Dabei wird auch die Arbeit der FBW transparent gemacht.

Karten können im Vorverkauf bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse erworben werden.

 
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Im Caligari-Kino gibt´s was auf die Ohren...

Besseres Hören im Caligari

No limits – das Filmfest der Inklusion hat das Caligari Team für die Teilhabe aller am kulturellen Leben sensibilisier

Die Caligari Filmbühne steht nicht nur für hervorragendes Filmprogramm, sondern hat auch eine Vorreiterrolle für barrierefreies Kino eingenommen.

Eine Höranlage mit Empfängern zum Ausleihen wurde bereits vor einiger Zeit angeschafft. Allerdings ist die Anzahl der Filme mit besonderen Tonspuren für Menschen mit Hör- oder Sehschwäche noch immer sehr gering, sodaß die Höranlage bisher nur für wenige Filme genutzt wird.

Ab Dezember besteht nun für alle Filme die Möglichkeit, sie bei Bedarf mit individueller Hörverstärkung zu erleben. Hierzu stehen an der Kasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, Empfänger mit Kopfhörer und Funkschleife, gegen Hinterlegung eines Ausweises, zur Ausleihe bereit.

Auch der eigene Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Klinkenstecker kann genutzt werden...

 
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10 Milliarden – wie werden wir alle satt?

Am Mittwoch, 25. November, 20 Uhr, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, den Dokumentarfilm „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“.

Der Film des Regisseurs Valentin Thurn läuft im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“.

Im Laufe des 21. Jahrhunderts soll die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen ansteigen. Der Film beschäftigt sich mit Problemen rund um die Ernährung der Menschheit.

Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der bereits heute jeder Sechste zu wenig hat?

Wie kann verhindert werden, daß die Menschheit durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört? Das Lager der industriellen Landwirtschaft setzt auf weitere Expansion und Massenproduktion.

Die traditionelle Landwirtschaft ruft hingegen dazu auf, behutsamer mit den begrenzten Ressourcen umzugehen. In Thurns Dokumentarfilm werden beide Seiten und Visionen für die Zukunft vorgestellt und kritisch hinterfragt.

Die Eintrittskarten sind zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro, bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari erhältlich. Weitere Informationen sowie das Programm zur Filmreihe „Atlantis update“ gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/caligari.

 
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Filmabend im Rathaus - „Gabrielle“

Das Referat der Kommunalen Frauenbeauftragten und die Schwangerschaftsberatungsstelle donum vitae laden zu einem Filmabend am Freitag, 27. November, um 20 Uhr in das Rathaus, Schloßplatz 6, ein. Gezeigt wird der Film „Gabrielle“ von Louise Archambault.

„Gabrielle ist Anfang zwanzig und besitzt eine ganz besondere Lebensfreude. Sie verliebt sich in Martin, mit dem sie nicht nur ihre Leidenschaft für Musik teilt:

Genau wie sie hat er das Williams-Beuren-Syndrom, eine relativ seltene Behinderung, die sich in einer Entwicklungsverzögerung, Geräuschempfindlichkeit und musikalischer Begabung zeigt.

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Deutsche Erstaufführung von Musikdokumentarfilm

„Filme im Schloß“ zeigt am Dienstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr in der FBW –Deutsche Film- und Medienbewertung– Schloss Biebrich, Rheingaustraße 140, Les Blanks Musikdokumentarfilm „A Poem Is a Naked Person“. Der US-Amerikaner Blank war bereits zweimaliger Gast bei „Filme im Schloß“.

In dem Dokumentarfilm geht es um den Singer-Songwriter Leon Russell und das Leben der siebziger Jahren in Oklahoma und Texas.

Russells Musik umfasst Rhythm und Blues, Country und Western, String Bands und Gospel. Die Musiker Willie Nelson, George Jones, Eric Andersen, Charlie McCoy und Mary McCreary begleiten den Film.

Aus rechtlichen Gründen war dieser seit seiner Fertigstellung im Jahr 1974 blockiert und kann erst jetzt –über 40 Jahre später– in einer digital restaurierten Fassung öffentlich gezeigt werden.

Der Sohn des Dokumentarfilmers, Harrod Blank, der Dokumentarfilmer und Art Car Artist in Kalifornien ist, stellt den Film im Biebricher Schloss persönlich vor. Es läuft die Originalfassung.

Eintrittskarten kosten fünf Euro und können an der Abendkasse sowie im Vorverkauf in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, werktags ab 12 Uhr erworben werden.

Vorbestellungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766 beziehungsweise 0611 313641 möglich.

 
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Rheinische Orchesterakademie Mainz

Filmkonzert zum Lubitsch-Stummfilm „Das Weib des Pharao“

Am Sonntag, 22. November 2015, um 19.00 Uhr, ist das Filmkonzert „Das Weib des Pharao“ - eines Stummfilms von Ernst Lubitsch - mit der Originalmusik für Orchester von Eduard Künneke durch die Rheinische Orchesterakademie Mainz (ROAM) in der Alten Lokhalle Mainz zu erleben.

Dirigentin ist Erina Yashima. - Kosten: ab 8 € pro Karte zzgl. Gebühren - Eine Veranstaltung in Kooperation mit FILMZ - Festival des deutschen Kinos 2015. - Vorverkauf an allen bekannten Stellen und unter www.roam-online.de.

 
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„Thule Tuvalu“ auf der Caligari Filmbühne

Am Samstag, 7. November, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, um 18 Uhr im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe den Dokumentarfilm „Thule Tuvalu“.

Der Film von Regisseur Matthias von Gunten stellt Thule, ein Ort in Grönland, und Tuvalu, ein polynesischer Inselstaat, vor.

Diese sehr unterschiedlichen Orte haben die Gemeinsamkeit, daß sie direkt von der Klimaerwärmung betroffen sind. Während in Thule die Sommer länger werden und das Eis nicht nur auf dem Meer, sondern auch auf dem Land schmilzt, steigt das Wasser in Tuvalu.

Dort können die Bewohner bald kein Gemüse mehr pflanzen, weil das Süßwasser versalzt und das Meer die dünne Humusschicht über dem Sand fortspült.

Eintrittskarten sind zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse des Caligari erhältlich.

 


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