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KINO + FILM
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Deutsche Erstaufführung von Musikdokumentarfilm

„Filme im Schloß“ zeigt am Dienstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr in der FBW –Deutsche Film- und Medienbewertung– Schloss Biebrich, Rheingaustraße 140, Les Blanks Musikdokumentarfilm „A Poem Is a Naked Person“. Der US-Amerikaner Blank war bereits zweimaliger Gast bei „Filme im Schloß“.

In dem Dokumentarfilm geht es um den Singer-Songwriter Leon Russell und das Leben der siebziger Jahren in Oklahoma und Texas.

Russells Musik umfasst Rhythm und Blues, Country und Western, String Bands und Gospel. Die Musiker Willie Nelson, George Jones, Eric Andersen, Charlie McCoy und Mary McCreary begleiten den Film.

Aus rechtlichen Gründen war dieser seit seiner Fertigstellung im Jahr 1974 blockiert und kann erst jetzt –über 40 Jahre später– in einer digital restaurierten Fassung öffentlich gezeigt werden.

Der Sohn des Dokumentarfilmers, Harrod Blank, der Dokumentarfilmer und Art Car Artist in Kalifornien ist, stellt den Film im Biebricher Schloss persönlich vor. Es läuft die Originalfassung.

Eintrittskarten kosten fünf Euro und können an der Abendkasse sowie im Vorverkauf in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, werktags ab 12 Uhr erworben werden.

Vorbestellungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766 beziehungsweise 0611 313641 möglich.

 
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Rheinische Orchesterakademie Mainz

Filmkonzert zum Lubitsch-Stummfilm „Das Weib des Pharao“

Am Sonntag, 22. November 2015, um 19.00 Uhr, ist das Filmkonzert „Das Weib des Pharao“ - eines Stummfilms von Ernst Lubitsch - mit der Originalmusik für Orchester von Eduard Künneke durch die Rheinische Orchesterakademie Mainz (ROAM) in der Alten Lokhalle Mainz zu erleben.

Dirigentin ist Erina Yashima. - Kosten: ab 8 € pro Karte zzgl. Gebühren - Eine Veranstaltung in Kooperation mit FILMZ - Festival des deutschen Kinos 2015. - Vorverkauf an allen bekannten Stellen und unter www.roam-online.de.

 
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„Thule Tuvalu“ auf der Caligari Filmbühne

Am Samstag, 7. November, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, um 18 Uhr im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe den Dokumentarfilm „Thule Tuvalu“.

Der Film von Regisseur Matthias von Gunten stellt Thule, ein Ort in Grönland, und Tuvalu, ein polynesischer Inselstaat, vor.

Diese sehr unterschiedlichen Orte haben die Gemeinsamkeit, daß sie direkt von der Klimaerwärmung betroffen sind. Während in Thule die Sommer länger werden und das Eis nicht nur auf dem Meer, sondern auch auf dem Land schmilzt, steigt das Wasser in Tuvalu.

Dort können die Bewohner bald kein Gemüse mehr pflanzen, weil das Süßwasser versalzt und das Meer die dünne Humusschicht über dem Sand fortspült.

Eintrittskarten sind zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse des Caligari erhältlich.

 
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„Seht mich verschwinden“ im Caligari

Am Mittwoch, 11. November, 20 Uhr, ist der Film „Seht mich verschwinden“ von Kiki Allgeier in der Caligari Filmbühne, Markplatz 9, zu sehen.

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Isabelle Caro, die im Jahr 2007 für Aufsehen sorgte, als sie sich nackt mit nur 32 Kilo Körpergewicht für die „No-Anorexia“-Kampagne des italienischen Modelabels „Nolita“ von Starfotograf Oliviero Toscani abbilden ließ.

Regisseurin Kiki Allgeier begibt sich auf die Suche nach Caros Motivation, an der Kampagne teilzunehmen und sich öffentlich zu „outen“.

Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglicheit mit Dr. Doris Weipert vom Forum für Ess-Störungen e.V. über den Film zu sprechen.

Die Weltpresse ist fasziniert vom selbstzerstörerischen Exhibitionismus der Bilder von Isabelle Caro, die sich in Windeseile auf diversen Internetplattformen und in anderen Medien verbreiten.

Gleichzeitig stößt die Kampagne auf harte Kritik – auch aus Angst, die Bilder könnten, anstatt abzuschrecken, jungen Frauen als Inspiration dienen.

So werden die Poster nach wenigen Tagen wieder von den Plakatwänden der Mailänder Modemesse entfernt – nicht aber aus dem Netz oder den Köpfen.

Was bleibt, ist Isabelles Erkenntnis über die Macht ihrer Zerbrechlichkeit. Sie erlag 2010 in einem Krankenhaus den Folgen ihrer Magersucht.

Das Forum für Ess-Störungen in Wiesbaden bietet Menschen mit Essstörungserkrankung und deren Angehörigen die Möglichkeit, sich tiefgreifend über die Thematik Essstörungen zu informieren.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Caligari-Kino in der "Filmstadt" Wiesbaden

Die "Filmstadt Wiesbaden" erlebte ihre erste Blütezeit in den 1950er Jahren, als die AFIFA, ein Teil der alten Ufa, hier Spielfilme produzierte.

Klassiker wie "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" und "Rosen-Resli" entstanden in dieser Zeit in Wiesbaden.

Heute erlebt Wiesbaden eine zweite Blütezeit als Filmstadt: Das kommunale Kino der Landeshauptstadt, die Caligari FilmBühne, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem überregional bedeutsamen Leuchtturm in der film-kulturellen Landschaft entwickelt.

Mit einem ambitionierten Filmprogramm vom Dokumentarfilm über Arthouseproduktionen, vom Kinder- und Schulkino bis zum Kurzfilm bietet das Caligari dem Kinopublikum ein breites Spektrum.

Filmreihen und eine Vielzahl von Diskussions- und Sonderveranstaltungen mit internationalen Gästen sowie regionale Kooperationen runden das Programm ab.

Die Filmfestivals "goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films", exground-filmfest und das "FernsehKrimi-Festival" sind die Highlights im Jahresprogramm des Caligari.

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eröffnete am 1. April 2009 das Deutsche Filmhaus mit dem Murnau-Filmtheater. Die Murnau-Stiftung widmet die sich der Aufbewahrung und Pflege des deutschen Filmerbes, erst im vergangenen Jahr sind in Buenos Aires verschollen geglaubte Filmmaterialien von Fritz Langs "Metropolis" gefunden worden, die nun von der Murnau-Stiftung restauriert werden.

International und bundesweit agierende Institute und Verbände der Filmbranche wie die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) und Postproduktions- und Vertriebsfirmen haben nun im Deutschen Filmhaus ihren Sitz.

Die Filmarchive des Deutschen Filminstituts – DIF e.V. und der Murnau-Stiftung sind ebenso in der Landeshauptstadt beheimatet wie die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), die hier die Prädikate "wertvoll" und "besonders wertvoll" vergibt.

Zahlreiche Film- und Produktionsfirmen der Filmbranche sind in der Landeshauptstadt ansässig. Sie sind ein Anziehungspunkt für Filmschaffende...

 
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Film des Regisseurs Malick bei Filme im Schloß

Filme im Schloß zeigt am Dienstag, 10. November, um 20 Uhr in der FBW Deutsche Film- und Medienbewertung Wiesbaden, Rheingaustraße 140, mit „Knight of Cups“ den sechsten Film in der Reihe mit Filmen des großen US-amerikanischen Autor-Regisseurs Terrence Malick.

Christian Bale verkörpert einen erfolgreichen Comedy-Autor in Hollywood, an dem das Leben vorbeifließt. Er ist zu Hause in der Welt des Scheins und sucht das wahre Dasein.

Die Frauen, die seinen Weg kreuzen, gespielt von Cate Blanchett, Natalie Portman, Freida Pinto und Imogen Poots, geben ihm immer etwas anderes, aber nie das, was er wirklich sucht.

„Malicks schlafwandlerische gleitende, monologisierende Filmsprache hat hier in der Scheinwelt der Traumfabrik, zwischen Sonnenlicht und Noir-Stimmung, Euphorie und Depression ihren passenden Gegenstand gefunden“, so die Meinung des Filmdienstes Bonn.

Der Filmtitel bezeichnet eine Figur des mittelalterlichen „Marseiller-Tarot“-Kartenspiels. Es läuft die Originalfassung mit Untertiteln.

Karten können an der Abendkasse sowie im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wegmannstraße 33-35, für 5 Euro erworben werden.

Vorbestellungen sind unter www.filme-im-schloss.de oder telefonisch unter 0611 840766 sowie 0611 313641 möglich.

 
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Preise an deutsche Filme beim Trickfilm-Wochenende

Zum Abschluß des 17. Internationalen Trickfilm-Wochenendes Wiesbaden wurden am Sonntagabend, 25. Oktober, in der FBW Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, die Preise vergeben.

In der Sektion „Best of International Animation 2014/2015“, in der 46 Beiträge konkurrierten, gewann „Dissonance“ von Till Nowak (Produktion: frameboX, Hamburg), eine Kombination von 3D-Computeranimation und Realfilm.

Der Filmemacher ist ein Absolvent der Fachhochschule Mainz. Mit dem durch Publikumsabstimmung ermittelten Preis ist eine Prämie vom 1.000 Euro verbunden, gestiftet von der Firma Filmsortiment.de in Hamburg.

In der Kategorie „Young Animation“ mit in- und ausländischen Diplom- und Studentenfilmen wurde ebenfalls ein deutscher Film ausgezeichnet: Es gewann der Zeichentrickfilm „Roadtrip“ von Xaver Xylophon (Kunsthochschule Berlin-Weißensee). Für den Gewinner stiftete die SV SparkassenVersicherung Holding AG, Wiesbaden, eine Prämie von 500 Euro.

Den traditionellen „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ (Prämie: 1.000 Euro) erhielt der persönlich anwesende kanadische Trickfilmkünstler Steven Woloshen (Montreal), dem erstmals in Deutschland eine Werkschau gewidmet wurde. Die Auszeichnung wurde durch Stadtrat Helmut Nehrbaß vorgenommen.

Insgesamt wurden bei dem viertägigen Festival 110 Filme vorgeführt, darunter als deutsche Erstaufführung der französisch-dänische Langfilm „Tout en haut du monde“ („Long Way North“), der in Gegenwart des dänischen Koproduzenten Claus Toksvig Kjaer (Viborg) lief und mit langanhaltenden Ovationen bedacht wurde.

 


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