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KINO + FILM
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Caligari zeigt den Western abseits seines US-amerikanischen Ursprungs

Ab Donnerstag, 17. September, zeigt das Kulturamt mit seiner Filmreihe „Western Global“ im Caligari, Markplatz 9, daß das Westerngenre nicht ausschließlich an seinen US-amerikanischen Ursprung gebunden sein muß.

Filmwissenschaftler Dr. Thomas Klein –Initiator der Reihe– wird in die Filme aus Algerien, Neuseeland, den Niederlanden und Japan einführen und sein neues Buch „Geschichte – Mythos – Identität: Zur globalen Zirkulation des Western-Genres“ vorstellen.

Am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr ist in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln „Den Menschen so fern“ zu sehen. Die Verfilmung der Novelle „Der Gast“ von Albert Camus spielt in Algerien zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges und verschränkt existentialistische Strenge mit den Genre-Mythen des Western.

Mitten im eiskalten Winter soll Lehrer Daru den vermeintlichen Mörder Mohamed zu seiner Verurteilung eskortieren. Verfolgt von Dorfbewohnern, die Blutrache geschworen haben, versuchen beide, sich ihre Freiheit zu erkämpfen.

Am Freitag, 25. September, um 20 Uhr zeigt das Kulturamt in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln „Slow West“. Die britische Produktion ist ausschließlich in Neuseeland gedreht und dekonstruiert gekonnt den Mythos des amerikanischen Westens.

Der junge Schotte Jay ist auf der Suche  nach dem Mädchen seines Herzens allein im wilden Westen unterwegs. Mit der Situation insgeheim überfordert, ist er dankbar, als ihm der wortkarge Revolverheld Silas Begleitschutz anbietet. Jay ahnt nicht, daß Silas auf weit mehr aus ist, als die vereinbarten 100 Dollar Bezahlung.

„Michael Kohlhaas“ ist als dritter Film der Reihe am Sonntag, 27. September, um 20 Uhr in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen. Der französische Regisseur Arnaud des Pallières verlagert die Novelle von Heinrich von Kleist in die Cevennen und greift inhaltlich wie filmästhetisch Motive des klassischen Western auf.

Der betrogene Pferdehändler Michael Kohlhaas greift zur Selbstjustiz, als die Obrigkeit bei der Rechtsprechung versagt, und bringt damit einen blutigen Stein ins Rollen.

Das Remake des Clint-Eastwood-Klassikers „The Unforgiven“ bildet am Mittwoch, 30. September, um 20 Uhr in der deutschen Fassung den Abschluss der „Western Global“-Reihe.

Nach dem Zusammenbruch des Tokugawa-Shogunats Ende des 19. Jahrhunderts kommt es zu einem blutigen Machtkampf zwischen der neuen Regierung und den Ainu-Ureinwohnern.

Wiederholungstermine sind von „Den Menschen so fern“ am Mittwoch, 23. September, 17.30 Uhr, OmU, und von „Slow West“ am Sonntag, 27. September, 18 Uhr, deutsche Fassung.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Programmänderung im Caligari

Am Freitag, 18. September, 20 Uhr, sollte ursprünglich in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Dokumentarfilm „Mein Vater, sein Vater und ich“ von Jan Schmitt in der Reihe „Filmstadt Wiesbaden“ gezeigt werden.

Durch eine kurzfristige Einladung zum Internationalen Filmfest Mannheim-Heidelberg, das den Film nur als Premiere zeigen kann, wird der Film zu einem späteren Zeitpunkt gezeigt. Stattdessen läuft die skurrile Komödie „Frank“ von Lenny Abrahamson.

Jon ist der Protagonist in „Frank“, der von einer Karriere im Musikbusiness träumt. Durch Zufall wird er zum neuen Keyboarder der experimentellen Rockband „Soronprfbs“, deren exzentrischer Frontmann Frank unentwegt einen großen Pappmaché-Kopf trägt. Als die Band für eine Albumaufnahme in die irischen Wälder zieht, wird Jons Traum langsam zu etwas schrecklich Skurrilem.

Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt fünf Euro. Tickets gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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„Atlantis update" startet mit der „Magie der Moore“

Am Mittwoch, 16. September, 20 Uhr, startet die Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“ mit der deutschen Filmproduktion „Magie der Moore“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

In seinem neuesten Dokumentarfilm über die Moore schuf der vielfach ausgezeichnete Regisseur Jan Haft ein schillerndes Kaleidoskop einer einzigartigen Flora und Fauna und zeigt ein sensibles Ökosystem, das es zu schützen gilt.

Kaum ein anderer Lebensraum ist so geheimnisvoll wie das Moor. Dieses über mehrere Jahrhunderte entstandene Biotop birgt zahlreiche Mysterien.

Als besonderer Übergangsraum zwischen Land, Wasser und Wald bieten Moore nicht nur kleinen, an diese besonderen Bedingungen angepassten Tieren eine Heimat.

Sie locken auch größere Arten wie Wölfe und Bären an, die in der Abgeschiedenheit der außergewöhnlichen Landschaft auf Beutezug gehen.

Zudem sind die Moore für unser Klima von großer Bedeutung, denn sie binden gigantische Mengen an Kohlenstoff. Dieser entweicht als klimaaktives CO2, wenn Moore trockengelegt werden.

In diesem Jahr veranstalten das Kulturamt und Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden zum zweiten Mal gemeinsam die Filmreihe „Atlantis update“. Von September bis Dezember 2015 stehen sechs bildgewaltige Filme auf dem Programm.

Die außergewöhnlichen Aufnahmen täuschen dabei nicht über den Ernst des Klimawandels sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf unsere Ernährung, die Landwirtschaft und Kulturen hinweg.

Die Filme eröffnen vielmehr Einblicke in unbekannte Welten, zeigen Zusammenhänge auf, informieren, sensibilisieren und begeistern damit für unsere Natur und Umwelt.

Im Traumkino lernen Kinder in einem wunderbaren Film, wie sich eine Horde Affen im Dschungel Südostasiens gegen Leoparden, Bären und Mungos durchsetzen müssen und warum sie sich plötzlich im Dschungel der Großstadt wiederfinden.

Das vollständige Programm zu Atlantis update ist unter der Internetadresse www.wiesbaden.de/caligari zu finden. Der Flyer zur Reihe liegt in der Caligari Filmbühne und im Umweltladen aus.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, im Traumkino zu 3 Euro, gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari, Marktplatz 9.

 
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Kultnacht zeigt Mad-Max-Filme

Am Samstag, 12. September, 20 Uhr, zeigt das Kulturamt in der Reihe Kultnacht in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, die legendäre Endzeit-Reihe „Mad Max“.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr mit der jüngsten Fortsetzung „Mad Max: Fury Road“, um 22.15 Uhr stürmt Mel Gibson mit dem ersten Teil der Reihe von 1979 zurück auf die Leinwand.

Die „Mad Max“-Reihe war und ist stilprägend für das Motiv der Postapokalypse im Film. Die bisherige Trilogie von Schöpfer George Miller folgt dem übergeordneten Spannungsbogen aus Niedergang, Dystopie und der Möglichkeit des Neuaufbaus.

Wo ist „Mad Max: Fury Road“ einzuordnen? Eine simple Fortsetzung oder eine gutdurchdachte Hommage? In jedem Fall bietet Millers neues Werk von allem, was die Endzeitreihe ausmacht, mehr: fantasievoller getunte Fahrzeuge, beinahe kunstvoll deformierte Körper, teurere Explosionen.

Das Caligari-Publikum bekommt die Gelegenheit, Ursprung und vorläufiges Ende der „Mad Max“-Reihe direkt hintereinander in der englischen Originalfassung ohne Untertitel zu sehen.

Das Kultnacht-Kombiticket zu 8 Euro, Einzelkarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

Wir meinen: Als der Film damals als sogenannter "Action-Film" neu in die Kinos kam, wäre jeder, der ihn als "Kultur" bezeichnet hätte mitleidig belächelt worden. So ändern sich die Zeiten...

 
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Grimme-Preisträger Klaus Stern mit „Versicherungsvertreter 2“ im Caligari

Am Freitag, 11. September, 20 Uhr, präsentiert Regisseur Klaus Stern seinen neuen Dokumentarfilm „Versicherungsverteter 2 – Mehmet Göker macht weiter“ und steht im Anschluss in einem Filmgespräch Rede und Antwort. Am Mittwoch, 16. September, wird der Dokumentarfilm um 18 Uhr ohne Filmgespräch wiederholt.

Mehmet E. Göker wird mit internationalem Haftbefehl gesucht, weil er über zehn Millionen Euro Schulden bei deutschen Krankenversicherungen angehäuft hat. Im Moment lebt er in der Türkei. Er hat sich abgesetzt. Sein Geld verdient er allerdings nach wie vor in der deutschen Versicherungsbranche.

Auch in seiner Fortsetzung gelingt dem Dokumentarfilmer Stern ein beeindruckender Blick hinter die Fassade der Selbstdarstellung und Selbstüberhöhung des umstrittenen Versicherungsmaklers. Bereits 2012 porträtierte Stern mit „Versicherungsvertreter – die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker“ den Geschäftsmann, ließ sich die Geschichte des rasanten Aufstiegs erzählen und war beim Fall und Niedergang praktisch live dabei.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
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Filmreihe „Atlantis Update“ in der Caligari Filmbühne

Das Kultur- und Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden veranstaltet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis Update“, die am Mittwoch, 16. September, 20 Uhr, mit der deutschen Filmproduktion „Magie der Moore“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, eröffnet wird.

Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz und Umweltdezernent Arno Goßmann eröffnen die Filmreihe; von September bis Dezember werden insgesamt sechs Produktionen gezeigt.

Ziel der Reihe ist es, die Zuschauer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt zu sensibilisieren und über Themenschwerpunkte wie Klimawandel, Globalisierung, Ernährung und Landwirtschaft zu informieren.

„Magie der Moore“ von Regisseur Jan Haft will auf Moore als zu schützende Ökosysteme aufmerksam machen, die den Übergang zwischen Land, Wasser und Wald darstellen.

Sie sind nicht nur Heimat kleinerer Tiere, sondern auch Wölfe und Bären gehen dort auf die Jagd. Moore sind auch für das Klima von Bedeutung, da sie große Mengen an Kohlenstoff binden, der bei Trockenlegung der Moore als klimaaktives Kohlenstoffdioxid entweicht.

„Landraub“ von Regisseur Christian Brüser ist der zweite Film der Reihe, der am Sonntag, 25. Oktober, 20 Uhr und Mittwoch, 28. Oktober, 18 Uhr, gezeigt wird. Matthias von Guntens „Thule Tuvalu“ ist am Samstag, 7. November, 18 Uhr, zu sehen.

Valentin Thurns Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ wird am Mittwoch, 25. November, 20 Uhr, gezeigt und der vorletzte Film der Reihe bildet „Die Yes Men – Jetzt wird’s persönlich“ am Donnerstag, 3. Dezember, 20 Uhr, und Samstag, 5. Dezember, 18 Uhr.    

Für Kinder zeigt das Traumkino einen Film, in dem sich eine Affenhorde im Dschungel Südostasiens gegen Leoparden, Bären und Mungos durchsetzen muß und am Ende in der Großstadt landet. „Im Reich der Affen“ wird am Samstag, 12. Dezember, 15 Uhr, und Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr, gezeigt.

 
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Filme im Schloß zeigt Jazzdokumentarfilm „Keep On Keepin‘ On“

„Filme im Schloß“ zeigt in deutscher Erstaufführung am Dienstag, 15. September, um 20 Uhr im Biebricher Schloss, Rheingaustraße 140, Ostflügel, Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), den vielfach preisgekrönten amerikanischen Jazzdokumentarfilm „Keep On Keepin‘ On“ in der Originalversion.

Der Film handelt von der Musik und dem Leben des amerikanischen Jazztrompeters Clark Terry (1920 bis 2015) und seiner engen freundschaftlichen Beziehung zu Justin Kauflin, seinem hochtalentierten, blinden Pianoschüler.

Es ist der Debütfilm des australischen Musikers Alan Hicks, der ebenfalls ein Schüler von Terry war und gemeinsam mit Kauflin in dessen Band gespielt hat.

Mitwirkende im Film sind außerdem Quincy Jones, der auch Koproduzent war, Arturo Sandoval, Herbie Hancock, Mulgrew Miller, Wynton Marsalis, Dianne Reeves, Bill Cosby, Christian McBride und in Archivaufnahmen Miles Davis.

Der Film gewann unter anderem den Preis für den besten neuen Dokumentarfilmregisseur und den Publikumspreis beim Tribeca Film Festival in New York sowie den Preis für den besten Musikdokumentarfilm beim Dokumentarfilmfestival in Amsterdam.

Die Eintrittskarten kosten fünf Euro und sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, erhältlich.

Reservierungen sind möglich unter http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766 oder 0611 313641.

 


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