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KINO + FILM
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Caligari wird mit dem Hessischen Kinokulturpreis 2015 ausgezeichnet

Im Rahmen der feierlichen Gala zur Verleihung der Hessischen Film- und Kinopreise 2015 in der Alten Oper in Frankfurt wurde die Caligari Filmbühne am am Freitag, 16. Oktober, mit dem Hessischen Kinokulturpreis ausgezeichnet.

In der Jurybegründung heißt es: „Die Caligari Filmbühne in Wiesbaden setzt nicht nur kinoarchitektonisch eine Marke, sondern ist auch programmatisch ein kommunales Kino im besten Sinne.

Fest im Kulturleben der Stadt verankert, ist der aufwändig restaurierte Saal aus den 1920er Jahren als Ort der Filmkultur nicht mehr wegzudenken.

Ausgewählte aktuelle Filme, sowohl in deutscher Fassung als auch im Original mit Untertiteln, viele europäische Filme, verlässliche, wiederkehrende Termine mit besonderen Filmangeboten, Reihen mit Filmklassikern und Stummfilmvorführungen mit Live-Musikbegleitung sowie ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche, alles findet in der Caligari Filmbühne seinen Platz.

Erstaunlich ist die hohe Zahl von Kooperationsveranstaltungen und Vorführungen mit Gästen. Dabei drehen sich die Gespräche sowohl um filmhistorische Themen, die zudem häufig von fachkundigen Referenten eingeführt werden, als auch um inhaltliche Aspekte, die von Kooperationspartnern vorbereitet und begleitet werden.

Der hohe Organisationsaufwand und das entsprechende Engagement sind dem Kinoteam hoch anzurechnen und bilden die Grundlage für einen auf allen Seiten bereichernden Kinoabend“.

Der Preis würdigt eindrucksvoll das vielfältige und besondere Programm- und Veranstaltungskonzept des kommunalen Kinos unserer Stadt.

Das denkmalgeschützte Lichtspielhaus am Marktplatz wird vom Kulturamt Wiesbaden betrieben. Das Programm im Caligari wird vom Kulturamt zusammen mit dem Deutschen Filminstitut (DIF) und zahlreichen Kooperationspartnern gestaltet.

 
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„Im Sommer wohnt er unten“ im Caligari

Thomas Sommerlatte zu Gast

In der Reihe Filmstadt Wiesbaden präsentiert Regisseur Thomas Sommerlatte am Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, seinen Debütfilm „Im Sommer wohnt er unten“ in der Caligari Filmbühne.

Die Schauspieler Sebastian Fräsdorf, Godehard Giese, Karin Hanczewski und Alice Pehlivanyan sowie die Produzentin Iris Sommerlatte sind ebenfalls zu Gast und freuen sich im Anschluss auf Fragen aus dem Publikum.

Bei den Landbergs, einer angesehenen Bankiersfamilie, hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. Der eine Sohn, David, ist als authentisches Alphatier in die Fußstapfen des Vaters getreten, der andere, Matthias, ist etwas aus der Art geschlagen – zumindest interessiert er sich nicht besonders für Geld und hat sich einer eher beschaulichen Lebensführung verschrieben.

Die Nutzung des elterlichen Ferienhauses an der französischen Atlantikküste ist genau geregelt, nur daß David mit seiner Frau plötzlich eine Woche früher als geplant in die sommerliche Pastorale von Matthias, dessen Freundin Camille und ihrem Sohn, Etienne, platzt.

Sofort halten neue Regeln und Ansprüche Einzug. Doch was zuerst auf klare Machtverhältnisse hindeutet, stellt sich als offene Konstellation heraus, umso mehr als Matthias‘ Freundin ihren antiautoritären Impulsen freien Lauf lässt.

Sommerlatte wurde für sein Debüt über Geschwisterrivalität dieses Jahr mit dem Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigsburg belohnt und nun auch für den Hessischen Filmpreis nominiert.

Eintrittskarten zum Preis 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Lulo Reinhardt live im Caligari

Am Dienstag, 20. Oktober, um 20 Uhr findet auf der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, eine Kombination aus Live-Konzert, Film und Filmgespräch statt.

Den Auftakt machen der Gitarrist Lulo Reinhardt und der Percussionist Uli Krämer mit einem Konzert. Im Anschluss folgt der Film „Desert Inspiration“ von den Regisseuren Robert Krieg und Monika Nolte.

Abschließend haben die Gäste die Möglichkeit, mit Robert Krieg und Lulo Reinhardt über diesen Film zu sprechen.

Bekannt geworden ist der deutsche Sinto und Gitarrist Lulo Reinhardt durch die Einarbeitung unterschiedlicher musikalischer Einflüsse in seine eigene Musik, die von Sinti Swing, Rumba und Flamenco inspiriert ist.

Dies war auch die Anregung zu seiner filmischen und musikalischen Reise in die Welt der Berber im Süden Marokkos. Der Film handelt vom Treffen Reinhardts mit seinem Freund Cherif El Hamri, einem Musiker und Instrumentenbauer.

Lulo Reinhardt begegnet darüber hinaus einer Gruppe jugendlicher Berber, die im Spannungsfeld zwischen traditionelle Kunst und westlicher Zivilisation auf der Suche nach der eigenen Identität sind. In der Musik finden sie eine gemeinsame Sprache.

Eingebettet in eine eindrückliche Landschaft fordert der Film mit seinen Begegnungen, Bildern und Tönen heraus, sich mit dem nomadischen Wissen und Denken auseinanderzusetzen.

Die Freundschaft zwischen Lulo Reinhardt und Cherif El Hamri ist dabei symbolisch für die Gemeinschaft von Orient und Okzident.

Die Kombination aus Live-Konzert, Film und anschließenden Filmgespräch bietet ein Kino-Event der besonderen Art. Lulo Reinhardt kommt direkt von einer dreiwöchigen England-Tour in die hessische Landeshauptstadt.

Eintrittskarten zu 10 Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, sowie an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Film über das Tanzpaar Sacharoff im Caligari

Die Wiesbadener Regisseurin Stella Tinnbergen präsentiert am Sonntag, 18. Oktober, 17.30 Uhr, in einer Wiesbadener Premiere ihren Film „Die Poeten des Tanzes – Die Sacharoffs“ in der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

Im Anschluss an die Vorführung wird Uwe Stellberger, Kulturamt, ein Gespräch mit der Regisseurin führen.

In ihrem neuesten Dokumentarfilm erzählt Tinnbergen die Geschichte von Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff, die Anfang des 20. Jahrhunderts zu Weltstars des Ausdruckstanzes avancierten.

Rainer Maria Rilke bezeichnete sie als „Poeten des Tanzes“. Zeitzeugen, Filmdokumente, Fotoserien und andere Zeugnisse lassen das Publikum den fast 40 Jahre andauernden Siegeszug des Tanzpaares über die Bühnen der Welt miterleben.

Ein Weg, der, vor dem Hintergrund zweier Weltkriege, immer wieder von Flucht und Enteignung bedroht war. Tinnbergen zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach.

Ergänzend zur Spurensuche setzten sich heutige Tänzer mit dem Erbe der Sacharoffs auseinander und versuchen herauszufinden, was deren Tanzform für den heutigen Tanz bedeuten kann.

Die Sacharoffs waren eng verbunden mit der „Neuen Künstlerbewegung“ sowie später mit der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, mit der sie von München aus ihre internationale Karriere starteten, die wahre Begeisterungsstürme auslöste.

Stella Tinnbergen lernte die Sacharoffs über Recherchen zu ihren Filmen über expressionistische Maler kennen. Das Tänzerpaar steht für einen beispiellosen Brückenschlag von der Malerei zum Tanz.

Sein neuartiger Tanzstil bestach insbesondere durch die Orientierung an Tanzposen aus der bildenden Kunst der Antike und Renaissance, die Anlehnung an Rollenspiele und eigens entworfene Kostümierungen.

Und so prägten die Sacharoffs die Erneuerung der Kunst in entscheidender Weise mit. Alexander Sacharoff war einer der am meisten gemalten Tänzer seiner Zeit.

So stand er auch für Alexej von Jawlensky Model. Seine Bilder ‚Bildnis Sacharoff‘ von 1913 und ‚Dame mit Fächer‘ von 1909 sind im Museum Wiesbaden zu bewundern.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Lucas-Preisträgerfilme im Caligari

Der Gewinner des diesjährigen Lucas-Langfilmpreises, „Meeresrauschen“, wird am Samstag, 10. Oktober, 15 Uhr, und am Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, im Traumkino für Kinder in der Caligari Filmbühne, Markplatz 9, präsentiert.

Als Vorfilm ist am Sonntag außerdem der Gewinnerfilm in der Kategorie Animation, „Mutterliebe“,  zu sehen.

Der sri-lankische Regisseur Indika Ferdinando erzählt in seinem Spielfilmdebüt „Meeresrauschen“ die Geschichte einer jungen Lehrerin, die mithilfe Ihrer Schüler die bestehenden Strukturen in einem Provinznest auf den Kopf stellt und den großen Traum der Kinder, einmal das Meer zu sehen, konsequent verfolgt.

Das bereits international prämierte Feelgood-Movie mit viel Musik vor der exotischen Kulisse Sri Lankas überzeugte die aus vier Kindern und vier Erwachsenen bestehende Lucas-Jury und bedachte den Film am vergangenen Sonntag mit dem mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis des 38. Internationalen Kinderfilmfestivals in Frankfurt am Main. „Meeresrauschen“ läuft in der singhalesischen Originalfassung mit deutscher Einsprache und englischen Untertiteln.

„Mutterliebe“ der russischen Regisseurin Dina Velikovskaya ist ein märchenhafter Film über das Haar einer Mutter als Leben und Schutz spendende Urgewalt. Die liebevoll gezeichnete Animation, die komplett ohne Dialoge auskommt,  erhielt den mit 3000 Euro dotierten Preis.

Eintrittskarten zu 3 Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Regisseurin Michaela Kezele mit Debüt-Film im Caligari

Das Kuratorium junger deutscher Film wird 50. Aus diesem Anlaß widmet das Caligari, Marktstraße 9, der Wiesbadener Förderinsitution in Kooperation mit dem deutschen Filminstitut im Herbst eine Filmreihe mit vom Kuratorium geförderten Filmen.

Am Samstag, 10. Oktober, 17.30 Uhr zeigt das Kulturamt zusammen mit dem Kuratorium junger deutscher Film „My Beautiful Country – die Brücke am Ibar“ in der Originalfassung mit Untertiteln.

Das Langfilmdebüt von Michaela Kezele ist nur auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte, tatsächlich handelt es sich um eine bittere Anklage gegen Krieg und Gewalt.

Die Regisseurin Michaela Kezele erhielt für ihren Erstling unter anderem den Bayrischen Filmpreis als beste Nachwuchsregisseurin. Sie ist zu Gast und wird im Anschluss an die Vorstellung über die Entstehung des Films sprechen.

Kosovo 1999: Zwischen Serben und Albanern herrscht Bürgerkrieg. Die junge Witwe Danica lebt mit ihren beiden Söhnen in einfachen Verhältnissen in einer überwiegend serbischen Siedlung.

In der Nähe liegt eine kleine Stadt, die der Fluß Ibar in einen albanischen und einen serbischen Teil trennt. Der Tod des Familienvaters durch den albanischen Gegner hat vor allem bei den Kindern Spuren hinterlassen.

Trotz der schwierigen Zeit ist das tägliche Leben vom Streben nach Normalität bestimmt. Alles ändert sich, als sich der UÇK-Soldat Ramiz auf der Flucht vor serbischen Soldaten in Danicas Haus rettet.

Weitere Termine der Filmreihe „50 Jahre Kuratorium junger deutscher Film“ sind: „Wer früher stirbt, ist länger tot“ am Dienstag, 20. Oktober, 17.30 Uhr; „Schultze Gets the Blues“ am Dienstag, 3. November,17:30 Uhr; „Der gläserne Himmel“ am Dienstag, 10. November, 18.15 Uhr.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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17. Internationales Trickfilmfestival Ende Oktober in Wiesbaden

Vom 22. bis 25. Oktober findet im Rahmen der „Filme im Schloß“ das 17. Internationale Trickfilm-Wochenende Wiesbaden statt.

Es ist neben Stuttgart das einzige Filmfestival in Deutschland, das ausschließlich dem Trickfilm gewidmet ist. Spielstätte ist der Vorführsaal der FBW, Deutsche Film- und Medienbewertung im Ostflügel des Biebricher Schloßes.

Gezeigt werden an den vier Tagen 108 Beiträge. 46 laufen in deutscher Erstaufführung oder Kinopremieren, darunter der 2015 beim weltweit wichtigsten internationalen Trickfilmfestival in Annecy mit dem Publikumspreis ausgezeichnete französisch-dänische Langfilm „Tout en haut du monde“ („Long Way North“) von Regiedebütant Rémy Chayé.

Der Film ist das spannende Drama einer jungen Aristokratin aus St. Petersburg auf den Spuren ihres Großvaters, der von einer Nordpolexpedition mit seinem Forschungsschiff nicht zurückgekehrt ist. Zu Gast im Schloß ist der dänische Koproducer des Films, Claus Toksvig Kjaer (Viborg).

In vier Programmen, die unter dem Motto „Best of International Animation“ stehen, werden die Hauptpreisträger der wichtigsten internationalen Wettbewerbe und Festivals 2014/2015 (darunter Oscar- und Annecy-Gewinner) und weitere Highlights des Jahres präsentiert.

Ein gesondertes Programm wird dem persönlich anwesenden kanadischen Trickfilmkünstler Steven Woloshen (Montreal) gewidmet, der im heutigen Trickfilm weltweit als der Meister der „direkten“ oder „kameralosen“ Animation gilt. Der international vielfach ausgezeichnete Vuk Jevremovic stellt ein Musikvideo für „Laibach“ vor, die “ironischste Band der Welt“ (Süddeutsche Zeitung), zuletzt in aller Munde durch ihr Konzert in Pjöngjang.

Weitere Programmpunkte sind ein „Fokus Skandinavien“ mit einer Zusammenstellung der besten Kurztrickfilme aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland aus den letzten zwei Jahren, eine internationale Auswahl meist preisgekrönter Diplom- und Studentenfilme („Young Animation“) und die beliebte Sonntagsmatinee „Tricks für Kids“.

Das Kulturamt verleiht auch in diesem Jahr den mit 1.000 Euro dotierten „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ an einen Trickfilmer, ein Studio oder eine Ausbildungsstätte. Publikumspreise, verbunden mit Geldprämien, werden für Beiträge in den Programmen „Best of International Animation 2014/2015“ bzw. „Young Animation“ vergeben.

Veranstalter sind die Freunde der Filme im Schloß in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wiesbaden, der FBW, Deutsche Film- und Medienbewertung und der Omnimago GmbH, Ingelheim. Gefördert wird das Festival mit Mitteln des Kulturamts, der Hessischen Filmförderung, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Naspa-Stiftung „Initiative und Leistung“.

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Wie unterscheidet sich der Bäcker von einem Teppich?
- Der Bäcker muß schon um 4:30 Uhr aufstehen, der Teppich darf liegen bleiben.

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