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KINO + FILM
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FILMZ 2016 steht vor der Tür

Ein letztes Mal lädt das Festival des deutschen Kinos ins Residenz ein und freut sich auf spannende Gäste und gute Filme. Die Tage sind gezählt. Sowohl bis zum Startschuß zu FILMZ 2016 als auch leider für ein großes Stück Mainzer Kultur.

Zum letzten Mal wird FILMZ am 22. November um 20 Uhr seine Eröffnungsgala im Residenz & Prinzess Filmtheater abhalten, bevor das traditionsreiche Mainzer Kino seine Pforten schließt.

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Komödie im Schloß Biebrich

Die Reihe „Filme im Schloß” zeigt am Dienstag, 29. November, 18 und 20.15 Uhr, in Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, Rheingaustraße 140, die untertitelte Originalfassung  der Komödie „Mistress America“ mit Greta Gerwig.

Der Film von Noah Baumbach, der auch die beiden Filme „Frances Ha“ und „While We’re Young/Gefühlt Mitte Zwanzig“ gedreht hat, erzählt „mit großer Zärtlichkeit von einer New Yorker Lebenskünstlerin, die mit ihrer wunderbaren Widersprüchlichkeit so nur von Greta Gerwig gespielt werden konnte“ (Spiegel).

Die Frankfurter Rundschau schrieb zu diesem Film: „,Mistress America’ ist einer der wenigen Filme, auf deren Wiedersehen in vielen Jahren man sich schon freut.

Es gibt nur wenige Filmemacher, die das, was man einmal Zeitgeist nannte, so genau einfangen, daß sie einem jetzt schon prophetisch erscheinen.“

Der Eintritt kostet fünf Euro. Die Karten sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig”, Wagemannstraße 33-35, erhältlich.

Vorbestellungen sind möglich unter www.filme-im-schloss.de sowie unter der Telefonnummer (0611) 840766 und 313641.

 
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Filmstadt Wiesbaden

Im Rahmen der Vortragsreihe Kulturerbe Wiesbaden findet am Sonntag, 6. November, um 14.30 Uhr im Kurhaus, Salon Schuricht, der Vortrag von Dr. Manfred Kögel über die „Die Filmstadt Wiesbaden“ statt. Der Eintritt ist frei und es bedarf keiner Anmeldung.

Manfred Kögel greift den Begriff „Filmstadt Wiesbaden“ auf, der manche heute überraschen wird. Aber für die Zeit von 1948 bis 1957 hat er durchaus Gültigkeit, denn in der Stadt wurden wichtige Filme produziert.

In einer Zeit, in der die alte Ufa entflochten werden sollte und Berlin sich nach der Blockade nicht als Filmzentrum empfahl, stellte Wiesbaden das Gelände „Unter den Eichen“ zur Verfügung.

Auf diesem wurden ab 1949 eine Kopieranstalt und Filmstudios gebaut. Heinz Rühmann produzierte hier mit seiner Firma „Comedia“ 1949 den ersten Wiesbadener Nachkriegsfilm, den „Mordprozess Dr. Jordan“.

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Caligari: „Die Deutschen und die Polen“ von Andrzej Klamt

Am Donnerstag, 3. November, 20 Uhr, ist in einer Kinopremiere der zweiteilige Dokumentarfilm „Die Deutschen und die Polen – Geschichten einer Nachbarschaft“ im Caligari, Markplatz 9, in Wiesbaden zu sehen.

Der Wiesbadener Filmemacher Andrzej Klamt und Mitglieder des Filmteams werden an diesem Abend anwesend sein.

Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und entstellt als eine Geschichte von Kriegen, Teilungen und Besetzungen beschrieben.

Doch dies ist nur die halbe Wahrheit – und sie spiegelt vor allem die Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts wider. Die früheren Beziehungen zwischen Deutschen und Polen waren meistens friedlich, geprägt von Koexistenz, Zusammenarbeit und Austausch.

Zum ersten Mal wird ein gemeinsames deutsch-polnisches Filmprojekt die Geschichte der nachbarschaftlichen Beziehungen erzählen und neu beleuchten.

Die Halbtotal Filmproduktion aus Wiesbaden konnte als Partner für die Koproduktion das ZDF, 3sat, tvn aus Polen sowie die HessenFilm und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gewinnen.

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Musikdokumentarfilm im Schloß

„Bayou Maharajah“, das tragische Genie

„Filme im Schloß“ zeigt in deutscher Erstaufführung am Dienstag, 15. November, 20 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, den in den USA mehrfach preisgekrönten Musikdokumentarfilm „Bayou Maharajah“ (Regie: Lily Keber) über den legendären New Orleanser Pianisten und Singer-Songwriter James Booker (1939-1983).

Sein berühmter Freund und Kollege Dr. John bezeichnete ihn als „das beste schwarze, schwule, einäugige Junkie-Piano-Genie, das New Orleans je hervorgebracht hat“.

Booker vereinte in seiner Musik auf einzigartige Weise Blues, Jazz und europäische klassische Tradition. Seine Konzerttourneen in Europa in den siebziger Jahren (u.a. im November 1974 beim “Rhythm & Blues Festival“ in der Jahrhunderthalle) gehörten zu den Höhepunkten seiner (durch Drogen und Krankheit beeinträchtigten) Karriere.

Gezeigt wird die Originalfassung mit längeren Musikteilen. Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte “Ludwig”, 65183 Wiesbaden, Wagemannstr. 33-35, erhältlich.

Vorbestellungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Die Trickfilmpreise in Wiesbaden

Zum Abschluss des 18. Wiesbadener Trickfilmfestivals wurden am Sonntagabend, 30. Oktober, die Preise vergeben.

In der Sektion „Best of International Animation 2015/2016“, in der 51 Kurzfilme konkurrierten, wurden zwei in deutscher Erstaufführung gezeigte Beiträge ausgezeichnet.

„Journal animé“ von Donato Sansone , Produktion: Autour de Minuit, Frankreich (1. Preis, 1.000 Euro, gestiftet von Filmsortiment.de, Hamburg) und “Benches No. 0458“ von Ivan Maximov, Rußland (2. Preis, 500 Euro, gestiftet vom Ortsbeirat Biebrich).

In der Kategorie „Young Animation International“ mit in- und ausländischen Diplom- und Studentenfilmen kam  der Computertrickfilm „Taking the Plunge“, The School of Visual Arts, New York, auf den ersten Platz (Prämie: 500 Euro, gestiftet von SV Sparkassen Versicherung Holding AG).

Den traditionellen „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“, dotiert mit 1.000 Euro, erhielt der aus Israel gebürtige, seit 1995 in Stuttgart lebende Trickfilmer Gil Alkabetz, der auch als Professor für Animation an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf wirkt.

Ihm wurde in Wiesbaden erstmals in Deutschland eine Werkschau gewidmet, ergänzt durch ein Programm mit Diplomfilmen der Universität. Die Auszeichnung für den persönlich anwesenden Gil Alkabetz wurde von dem Stellvertretenden Leiter des Kulturamts, Jörg-Uwe Funk, vorgenommen.

Das viertägige Festival wurde im Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Schloß Biebrich durchgeführt, veranstaltet von den Freunden der Filme im Schloß in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Kulturamt, der FBW und der Omnimago GmbH und finanziell gefördert mit Mitteln des Kulturamts, der Hessen Film- und Medien GmbH und dem Giroverband Hessen-Thüringen.

 
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Dokumentarfilm zur Energiewende im Caligari

Am Mittwoch, 2. November, 20 Uhr, präsentieren das Umweltamt und das Kulturamt den Dokumentarfilm „Power to Change — Die Energierebellion“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Der Film des Regisseurs und Autors Carl-A. Fechner läuft im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“.

Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. „Power to Change“ beleuchtet das Jahrhundertprojekt der Energiewende.

Was bedeutet sie für die Bürger? Wo liegen die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Chancen? Wie sehen die Probleme und Risiken aus?

Der Film greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen.

Die Eintrittskarte kostet regulär 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Karten sind bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari erhältlich. Weitere Informationen sowie das Programm zur Filmreihe „Atlantis update“ gibt es auf der Internetseite www.wiesbaden.de/caligariwww.wiesbaden.de/caligari.

 


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