Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
KINO + FILM
E-Mail PDF

„Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“ im Caligari

Mit „Madame Marguerite und die Kunst der schiefen Töne“ zeigt die Caligari Filmbühne eine Tragikomödie um die unglaubliche, aber wahre Geschichte der amerikanischen Operndiva Florence Foster Jenkins, deren Gesang in den 1940er Jahren Kult wurde.

Interessierte können sich den Film am Donnerstag, 17. Dezember, und Sonntag, 20. Dezember, jeweils um 20 Uhr sowie am Mittwoch, 23. Dezember, um 17 Uhr im Caligari,  Marktplatz 9, anschauen.

Die immens reiche Marguerite Dumont hat ihr ganzes Leben ihrer großen Leidenschaft gewidmet: der Opernmusik.

Um diese Leidenschaft mit der ganzen Welt zu teilen, lädt die Baronin jedes Jahr zu einer Gala auf ihr Schloss, deren Höhepunkt ein Liederabend der Hausherrin ist – zur Freude, oder besser zum Gaudium der Gäste.

Denn Marguerite singt zwar von ganzem Herzen, aber leider auch furchtbar schräg. Doch niemand wagt, ihr die Wahrheit zu sagen, und so bejubelt das heuchlerische Publikum sie als Diva, die sie zu sein glaubt.

So bestärkt, plant sie ein Konzert vor zahlenden Gästen in der Pariser Oper. Obwohl ihr Mann Georges versucht, ihr dieses Vorhaben auszureden, engagiert Maguerite einen ebenso zynischen wie abgehalfterten Opernstar als Gesangslehrer. Er soll ihr den Bühnentriumph ermöglichen, von dem sie seit vielen Jahren träumt.

Regisseur Xavier Giannolli verlegt die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte von Florence Foster Jenkins, deren Gesang Tausende zum Weinen brachte, in das Paris der Goldenen Zwanziger.

So schuf er nicht nur einen herrlich subtilen Film zwischen Tragik und Komik, sondern auch ein lustvolles Sittengemälde jener Zeit. Eine famose Hauptdarstellerin (Catherine Frot) und eine Vielzahl an grotesken Nebenfiguren prägen den Film.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
E-Mail PDF

„Dürrenmatt – eine Liebesgeschichte“ im Caligari

25 Jahre nach seinem Tod setzt Regisseurin Sabine Gisiger dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürenmatt ein filmisches Denkmal, das im Dezember an drei Terminen in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen ist:

Am Freitag, 11. Dezember, und Sonntag, 13. Dezember, jeweils um 20 Uhr sowie am Mittwoch, 16. Dezember, um 18 Uhr. Der Film läuft im schweizerdeutschen Original mit Untertiteln.

Im Zentrum des Films steht die Liebesgeschichte von Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. 40 Jahre lang lebten die beiden in einer engen Beziehung:

Kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. Nach Lottis Tod stürzte Dürrenmatt in eine schwere Krise.

„Wenn die Frau stirbt, führt das zu riesiger Verwirrung, man macht irrsinnig viel Blödsinn, weiß eigentlich nicht mehr, wie man leben soll.

Ich muß mir irgendwie ein neues Leben erfinden, eine neue Technik, zu leben.“ Letztendlich fand er zu einer neuen großen Liebe. Am 8. Mai 1984 heiratete er die Schauspielerin und Filmemacherin Charlotte Kerr.

In Gisigers Dokumentarfilm kommen Dürrenmatts Schwester Verena (91) und seine Kinder Peter (66) und Ruth (64) zu Wort und erzählen von einer ganz anderen, sehr privaten Seite des Schriftstellers, die auch mit inneren Dämonen zu kämpfen hatte.

Doch immer half ihm der Humor, die Distanz zu einer Welt zu wahren, die er oftmals nur schwer ertragen konnte.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
E-Mail PDF

Thomas Sommerlatte zu Gast im Caligari

Regisseur Thomas Sommerlatte präsentiert am Freitag, 4. Dezember, um 17.30 Uhr sowie am Sonntag, 6. Dezember, um 20 Uhr seinen Debütfilm „Im Sommer wohnt er unten“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Nach den Aufführungen berichtet er über den Film und steht dem Publikum für Fragen bereit.

Eintrittskarten kosten sechs Euro; ermäßigt fünf Euro. Diese sind bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse des Caligari erhältlich.

Zum Film:
Bei der Bankiersfamilie Landberg hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. David ist in die Fußstapfen des Vaters getreten.

Matthias hat für Geldangelegenheit wenig übrig und sucht stattdessen nach Selbstverwirklichung. Mit Freundin Camille und deren Sohn Etienne verbringt er den Urlaub in der elterlichen Ferienvilla in Frankreich. 

Diese Idylle wird gestört, als der Bruder eine Woche früher als vereinbart mit Gattin Lena im Urlaubsdomizil auftaucht.

Mit seiner Ankunft werden die Karten der Hierarchie neu gemischt und auch untereinander entwickeln sich zunächst harmlose Konstellationen zu bedeutungsschweren Bewährungsproben.

„Mich interessiert die Hackordnung, die Menschen sehr schnell untereinander ausmachen, das Ausnutzen von Macht und die Unfähigkeit mancher, aus solchen Mustern herauszukommen“, so der Regisseur über die Absichten seines Films.

Sommerlatte wurde dieses Jahr für sein Debüt über Geschwisterrivalität mit dem Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigsburg ausgezeichnet und auch für den Hessischen Filmpreis nominiert.

 
E-Mail PDF

„Paco de Lucía – auf Tour“ im Caligari

Portrait eines Jahrhundertgitarristen

Am Freitag, 4. Dezember, 20 Uhr, ist der Film „Paco de Lucía – Auf Tour“ von Curro Sánchez Varela in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen.

De Lucías langjähriger Tour-Organisator, Freund und Wiesbadener Michael Stein wird anschließend im Interview mit Filmjournalistin Jutta Szostak über seine 27 Jahre langen und über 1000 Konzerte umfassenden Erfahrungen mit dem legendären Flamenco-Gitarrenmusiker berichten.

Regisseur Curro Sánchez, Sohn von Paco de Lucía, setzt sich in seinem Dokumentarfilm mit dem Leben seines Vaters und dessen Karrierestationen auseinander.

Mithilfe von privaten Aufnahmen von Konzerten, Studiomitschnitten und bisher unveröffentlichtem Archivmaterial zeichnet Sánchez ein intimes Portrait eines Ausnahmekünstlers, das auch die dunkleren Kapitel nicht außen vor lässt.

Sánchez zeigt den Stargitarristen auf und abseits der Bühne und lässt ihn und zahlreiche Weggefährten zu Wort kommen.

De Lucia, der noch vor Ende der Dreharbeiten im Februar 2014 an einem Herzinfarkt starb, wurde 1947 im südspanischen Algeciras geboren und begann bereits früh mit dem Gitarrespielen.

Er gilt als Meister der Flamenco-Gitarre, dessen Tradtion er bewahrte und mit Elementen der Klassik und des Jazz bereicherte. Den internationalen Durchbruch schaffte er 1973 mit dem Hit „Entre dos Aguas“, 2004 wurde er mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet.

Sein perlender, harmonischer und glasklarer Gitarrenklang hat viele heutige Flamenco-Gitarristen beeinflusst, seine Platten aus den 1970er und 1980er Jahren mit dem vielseitigen Sänger Camarón de la Isla und mit Fosforito gelten heute als Klassiker.

Der Film im spanischen Original mit Untertiteln und wird am Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr wiederholt.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
E-Mail PDF

Jetzt wird’s persönlich im Caligari

Dokumentarfilm „Die Yes Men – Jetzt wird’s persönlich“

Am Donnerstag, 3. Dezember, 20 Uhr, und Samstag, 5. Dezember, 18 Uhr, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, den Dokumentarfilm „Die Yes Men – Jetzt wird’s persönlich“.

Der Film der Regisseure Laura Nix, Andy Bichlbaum und Mike Bonanno läuft im Rahmen der Natur- und Umweltfilmreihe „Atlantis update“.

Die berüchtigten Aktivisten The Yes Men (Bonanno und Bichlbaum) inszenieren seit 20 Jahren unterhaltsame und provokative Aktionen, um die internationale Aufmerksamkeit auf Verbrechen zu lenken.

Verbrechen durch Konzerne gegen die Menschlichkeit und die Umwelt. Bewaffnet mit Secondhand-Anzügen und wenig Schamgefühl infiltrieren sich die Revolutionäre in Business-Events und Regierungsfunktionen, um auf die negativen Folgen der Globalisierung und der Geiz-ist-geil-Kultur hinzuweisen.

Der Film zeigt, wer die Menschen hinter den Shows sind und vermittelt die hoffnungsvolle Botschaft, daß Veränderungen möglich sind, wenn man für sie kämpft.

Die Eintrittskarten sind zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse im Caligari erhältlich. Weitere Informationen sowie das Programm zur Filmreihe Atlantis update finden Interessierte auf der Internetseite http://www.wiesbaden.de/caligari.http://www.wiesbaden.de/caligari.

 
E-Mail PDF

Laurel & Hardy Poetry im Caligari

Seniorenbeirat lädt in die Caligari Filmbühne ein

Der Seniorenbeirat lädt alle Interessierten am Dienstag, 8. Dezember, um 15.30 Uhr in die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“ wird der Film „Laurel & Hardy Poetry“ gezeigt. Ralph Turnheim verleiht der Stummfilmkomödie live seine Stimme.

Der ermäßigte Eintritt kostet 4,50 Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen, Berichte und Veranstaltungstermine gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/seniorenbeiratwww.wiesbaden.de/seniorenbeirat.

 
E-Mail PDF

„Die FBW präsentiert“ im Caligari: „A Man Can Make a Difference“

In der Reihe “Die FBW präsentiert” wird am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, der Film „A Man Can Make a Difference“, D 2015, Regie Ullabritt Horn, 94 Minuten, gezeigt.

Im Anschluß findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Ullabritt Horn und FBW-Gutachterin Margarethe von Schwarzkopf statt.

Benjamin Ferencz war 1945 bis 1949 Chefankläger beim sogenannten „Einsatzgruppenprozess“, einem Folgeprozess der Nürnberger Prozesse nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ferencz war damals Ende 20, ein junger Anwalt aus den USA, der noch nicht viele Erfahrungen hatte sammeln können.

Die Verurteilung der Verantwortlichen war für ihn eine erste Etappe bei seinem unbeirrbaren Einsatz für die Opfer von Kriegsverbrechen auf der ganzen Welt.

Bevor im Jahr 2002 der Internationale Gerichtshof in Den Haag seine Arbeit aufnehmen konnte, war es Ferencz, der eine solche Institution stetig forderte.

Zusammen mit der Filmemacherin Ullabritt Horn geht Benjamin Ferencz im Alter von 93 Jahren zurück nach Nürnberg, in den Prozesssaal, in dem alles angefangen hat.

„Der Film verdeutlicht, dass seine Entstehung solchen Menschen wie Benjamin Ferencz zu verdanken ist, nicht den politischen Mächten, deren eigentliche Aufgabe es gewesen wäre.

Dem Team um Ullabritt Horn ist mit einem bewundernswerten Engagement und einer nur kleinen lokalen Unterstützung ein aufwändiger, wundervoller Film gelungen. A Woman Can Make a Difference.“ (Auszug aus FBW-Gutachten)

Die Filmreihe „Die FBW präsentiert“ als Kooperation der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) und des Kulturamtes Wiesbaden gibt dem Kinopublikum die Möglichkeit, ausgesuchte Filme, die von der FBW eine Auszeichnung mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ oder „wertvoll“ erhalten haben, in einem besonderen Rahmen zu erleben.

Nach den Vorstellungen führen Gutachter der FBW Filmgespräche mit Regisseuren, Schauspielern oder weiteren Gästen. Präsentiert werden kulturelle Filmhighlights und Neuentdeckungen. Dabei wird auch die Arbeit der FBW transparent gemacht.

Karten können im Vorverkauf bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse erworben werden.

 


Seite 48 von 126
Regionale Werbung

Diese Frage stellt sich

Fragt ein Jäger den anderen: "Glaubst Du daß es Jagdhunde gibt, die klüger sind als der Jäger?"
-  "Ja, ich glaube, ich habe so einen...!"