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KINO + FILM
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Film und Diskussion über Graffiti im Caligari

Am Freitag, 29. Mai, 20 Uhr, präsentiert Stefan Pohl seinen Dokumentarfilm „Hello My Name is – German Graffiti” in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Im Anschluss an den Film diskutieren folgende Gäste über das Thema „Graffiti, eine facettenreiche Kunstform zwischen Illegalität und Kommerz“: Stefan Pohl, Regisseur, Cantwo (Fedor Wildhardt), Graffitikünstler, Manuel Gerullis, Veranstalter des internationalen „Meeting of Styles“, Elke Gruhn, Vorsitzende und künstlerische Leiterin des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden,  sowie Alexander Klar, Direktor des Museum Wiesbaden. Eintrittskarten gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Caligari-Kinokasse.

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Filme im Schloß zeigt kritische Parabel aus Rußland

Filme im Schloß zeigt am Dienstag, 19. Mai, 20 Uhr, den vielfach preisgekrönten russischen Film “Lewiafan“ (deutscher Titel: „Leviathan“) des Regisseurs Andrej Swjaginzew, ein Drama über den aussichtslosen Kampf eines Mannes gegen den allmächtig-korrupten russischen Staat. Es läuft die russische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Der Film zeichnet ein packendes Bild der russischen Gegenwart, komisch und verzweifelt zugleich.“

In Rußland wurde dem Film Nestbeschmutzung, antirussische Propaganda und eine „raffinierte Schmähung von Staat und Kirche“ vorgeworfen und gelangte nur verspätet in einer überarbeiteten Version in die Kinos.

Im Westen gewann „Lewiafan“ unter anderem den „Golden-Globe“-Preis für den besten nichtenglischsprachigen Film, eine Oscar-Nominierung in derselben Kategorie und den Drehbuchpreis beim Festival in Cannes. Die Filmmusik stammt von dem berühmten amerikanischen Komponisten Philip Glass.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich.

Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 möglich.

 
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Beiträge des Wiesbadener Trickfilmfestivals erfolgreich

Bei dem am Sonntag, 10. Mai, zu Ende gegangenen 22. Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart gingen die Hauptpreise an Beiträge, die beim letztjährigen Wiesbadener Trickfilm-Wochenende ihre deutsche Erstaufführung erlebt haben.

Der Gewinner des Publikumspreises in Wiesbaden, der französische Kurzfilm „Berührungen“ (Le Sens du toucher), wurde in Stuttgart mit dem mit einer Prämie von 15.000 Euro verbundenen Grand Prix ausgezeichnet.

Der an der National Film & Television School entstandene britische Beitrag „The Bigger Picture“, in Biebrich im Programm „Best of International Animation“ vertreten, erhielt den begehrten Lotte-Reiniger-Förderpreis (10.000 Euro), und der in Wiesbaden im Programm des japanischen Ehrengasts Koji Yamamura gezeigte Film „My Milk Cup Cow“  gewann in Stuttgart den Young-Animation-Preis für Studentenfilme (2.500 Euro).

Das Stuttgarter Festival gehört zu den weltweit wichtigsten und  größten seiner Art und ist eine herausragende Kulturveranstaltung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

 
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Seniorenbeirat geht ins Kino

Der Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt alle Interessierten dazu ein, sich am Dienstag, 12. Mai, 15.30 Uhr, den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ gemeinsam in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, anzuschauen.

Gezeigt wird der Film im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“. Der Eintritt kostet ermäßigt 4,50 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In den 1980ern und 90ern war Regisseur Rob Reiner ein sicherer Hit-Lieferant mit Filmen wie „Harry und Sally“. 2007 lief er wieder zu großer Form auf – wobei ihm mit Jack Nicholson und Morgan Freeman zwei großartige Schauspieler in Höchstform zur Seite standen. Die beiden treffen sich im Krankenhaus; beide haben nach Auskunft der Ärzte nicht mehr lange zu leben. Sie beschließen, eine Liste aller Dinge zu erstellen, die sie vor ihrem Tod noch erleben wollen. Daraus resultiert eine Reise um die halbe Welt.

 
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Filme im Schloß: Schräge Film-Noir-Parodie „Inherent Vice“

Filme im Schloß zeigt am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr im Rahmen der Reihe „Verkannte Filme“ die schräge Film-Noir-Parodie „Inherent Vice“ (deutscher Titel: „Inherent Vice - Natürliche Mängel“), die Adaption des in Los Angeles angesiedelten Detektivromans von Kultautor Thomas Pynchon.

Joaquin Phoenix spielt einen kiffenden Privatdetektiv der siebziger Jahre, „wie es grotesker, psychedelischer und sexier nie zu sehen war“ (Spiegel online).

Zu den weiteren Stars des Ensembles von Regisseur Paul Thomas Anderson gehören Owen Wilson, Josh Brolin, Reese Witherspoon, Benicio Del Toro, Katherine Waterston und die Weird-Folk-Sängerin Joanna Newsom. Die Filmmusik komponierte Jonny Greenwood (Radiohead).

Der beim diesjährigen Oscar-Wettbewerb  mehr oder weniger übergangene und in den deutschen Kinos kaum gezeigte Film wurde bei den amerikanischen Independent Spirit Awards mit dem Robert Altman Award  für die beste Ensembleleistung ausgezeichnet und kam bei der Kritikerabstimmung der renommiertesten US-Filmzeitschrift „Film Comment“ über die besten 2004 in Nordamerika gezeigten Filme auf Rang neun.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 840766 und 313641 möglich.

 
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Zu „Fokus Armenien“ kommt Regisseur Fatih Akin ins Caligari

Aus Anlass des Gedenkens an den Beginn des Genozids an den Armeniern vor hundert Jahren zeigt das Kulturamt Wiesbaden in der Reihe „Fokus Armenien“ vom 1. bis 6. Mai drei Spiel- und zwei Dokumentarfilme in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Dabei wird unter anderem der türkische Regisseur Fatih Akin zu Gast sein, um - gemeinsam mit dem Armenier Marc Hairapetian – seinen neuesten Film vorzustellen.

Die Reihe beginnt mit zwei Dokumentarfilmen: Am Freitag, 1. Mai, 16 Uhr, läuft „Aghet – Ein Völkermord“ von Eric Friedler und um 18 Uhr wird „Deutschland und der geheime Genozid“ von J. Michael Hagopian gezeigt. „Aghet“, armenisch „die Katastrophe“, legt den Fokus auf die politischen Motive für das bis heute andauernde Schweigen.

Für den Film wurde der Verlauf des Völkermordes aus zahlreichen historischen Quellen rekonstruiert. 23 Schauspieler wie Martina Gedeck, Sylvester Groth, Thomas Heinze, Sandra Hüller, Gottfried John, Burghart Klaußner und Joachim Król verleihen lange verstorbenen Zeitzeugen Stimmen von beklemmender Authentizität.

In „Deutschland und der geheime Genozid“ stellt Hagopian Interviews und Dokumente zusammen, die zeigen, dass zentrale Stellen des Deutschen Reiches unter Kaiser Wilhelm II. über den Völkermord der Türken an den Armeniern informiert waren.

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„Arteholic“ im Caligari

Am Sonntag, 12. April, 20 Uhr, präsentiert das Kulturamt in der Reihe „Filmland Hessen“ den Dokumentarfilm „Arteholic“ im Caligari, Marktplatz 9. Der Regisseur Hermann Vaske ist an diesem Abend zu Gast.

Der Schauspieler Udo Kier lädt zu einem Trip durch die Kunstszene und Museen ein. Er führt durch die legendären Tempel der Moderne:

Das Frankfurter Städel, das Museum Ludwig in Köln, das Kunstmuseum in Bonn, den Hamburger Bahnhof in Berlin, das Louisiana Museum bei Kopenhagen, das Centre Pompidou in Paris.

Auf seiner Reise trifft er auf viele alte Freunde und Weggefährten. Mit Rosemarie Trockel, Udo Kittelmann, Marc Brandenburg, Jonathan Meese, Marcel Odenbach, Nicolette Krebitz und Lars von Trier begibt er sich auf einen Trip durch die Welt der Kunst.

Dabei verbindet er seine persönliche narrative Sicht mit ausgewählten Kunstwerken und macht sie zusammen mit seinen Gesprächspartnern für die Zuschauer erlebbar.

Hermann Vaske, Regisseur, Autor, Werber und Produzent aus Frankfurt ist seit Ende der 80er Jahre in allen kreativen Medien unterwegs.

So schuf er eine Serie von 150 Miniporträts namhafter Künstler zu „Why are you creative“ für arte. In den letzten zehn Jahren hat er sich mehr den längeren Filmformaten verschrieben.

Die Liste namhafter Persönlichkeiten, mit denen er gearbeitet hat, reicht von Marina Abramović und dem Dalai Lama, über Angelina Jolie bis zu Slavoj Žižek. „Arteholic“ wurde mit Mitteln der Hessischen Filmförderung produziert.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 


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