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KINO + FILM
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Caligari-Kino in der "Filmstadt" Wiesbaden

Die "Filmstadt Wiesbaden" erlebte ihre erste Blütezeit in den 1950er Jahren, als die AFIFA, ein Teil der alten Ufa, hier Spielfilme produzierte.

Klassiker wie "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" und "Rosen-Resli" entstanden in dieser Zeit in Wiesbaden.

Heute erlebt Wiesbaden eine zweite Blütezeit als Filmstadt: Das kommunale Kino der Landeshauptstadt, die Caligari FilmBühne, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem überregional bedeutsamen Leuchtturm in der film-kulturellen Landschaft entwickelt.

Mit einem ambitionierten Filmprogramm vom Dokumentarfilm über Arthouseproduktionen, vom Kinder- und Schulkino bis zum Kurzfilm bietet das Caligari dem Kinopublikum ein breites Spektrum.

Filmreihen und eine Vielzahl von Diskussions- und Sonderveranstaltungen mit internationalen Gästen sowie regionale Kooperationen runden das Programm ab.

Die Filmfestivals "goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films", exground-filmfest und das "FernsehKrimi-Festival" sind die Highlights im Jahresprogramm des Caligari.

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eröffnete am 1. April 2009 das Deutsche Filmhaus mit dem Murnau-Filmtheater. Die Murnau-Stiftung widmet die sich der Aufbewahrung und Pflege des deutschen Filmerbes, erst im vergangenen Jahr sind in Buenos Aires verschollen geglaubte Filmmaterialien von Fritz Langs "Metropolis" gefunden worden, die nun von der Murnau-Stiftung restauriert werden.

International und bundesweit agierende Institute und Verbände der Filmbranche wie die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) und Postproduktions- und Vertriebsfirmen haben nun im Deutschen Filmhaus ihren Sitz.

Die Filmarchive des Deutschen Filminstituts – DIF e.V. und der Murnau-Stiftung sind ebenso in der Landeshauptstadt beheimatet wie die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), die hier die Prädikate "wertvoll" und "besonders wertvoll" vergibt.

Zahlreiche Film- und Produktionsfirmen der Filmbranche sind in der Landeshauptstadt ansässig. Sie sind ein Anziehungspunkt für Filmschaffende...

 
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Film des Regisseurs Malick bei Filme im Schloß

Filme im Schloß zeigt am Dienstag, 10. November, um 20 Uhr in der FBW Deutsche Film- und Medienbewertung Wiesbaden, Rheingaustraße 140, mit „Knight of Cups“ den sechsten Film in der Reihe mit Filmen des großen US-amerikanischen Autor-Regisseurs Terrence Malick.

Christian Bale verkörpert einen erfolgreichen Comedy-Autor in Hollywood, an dem das Leben vorbeifließt. Er ist zu Hause in der Welt des Scheins und sucht das wahre Dasein.

Die Frauen, die seinen Weg kreuzen, gespielt von Cate Blanchett, Natalie Portman, Freida Pinto und Imogen Poots, geben ihm immer etwas anderes, aber nie das, was er wirklich sucht.

„Malicks schlafwandlerische gleitende, monologisierende Filmsprache hat hier in der Scheinwelt der Traumfabrik, zwischen Sonnenlicht und Noir-Stimmung, Euphorie und Depression ihren passenden Gegenstand gefunden“, so die Meinung des Filmdienstes Bonn.

Der Filmtitel bezeichnet eine Figur des mittelalterlichen „Marseiller-Tarot“-Kartenspiels. Es läuft die Originalfassung mit Untertiteln.

Karten können an der Abendkasse sowie im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wegmannstraße 33-35, für 5 Euro erworben werden.

Vorbestellungen sind unter www.filme-im-schloss.de oder telefonisch unter 0611 840766 sowie 0611 313641 möglich.

 
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Preise an deutsche Filme beim Trickfilm-Wochenende

Zum Abschluß des 17. Internationalen Trickfilm-Wochenendes Wiesbaden wurden am Sonntagabend, 25. Oktober, in der FBW Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, die Preise vergeben.

In der Sektion „Best of International Animation 2014/2015“, in der 46 Beiträge konkurrierten, gewann „Dissonance“ von Till Nowak (Produktion: frameboX, Hamburg), eine Kombination von 3D-Computeranimation und Realfilm.

Der Filmemacher ist ein Absolvent der Fachhochschule Mainz. Mit dem durch Publikumsabstimmung ermittelten Preis ist eine Prämie vom 1.000 Euro verbunden, gestiftet von der Firma Filmsortiment.de in Hamburg.

In der Kategorie „Young Animation“ mit in- und ausländischen Diplom- und Studentenfilmen wurde ebenfalls ein deutscher Film ausgezeichnet: Es gewann der Zeichentrickfilm „Roadtrip“ von Xaver Xylophon (Kunsthochschule Berlin-Weißensee). Für den Gewinner stiftete die SV SparkassenVersicherung Holding AG, Wiesbaden, eine Prämie von 500 Euro.

Den traditionellen „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ (Prämie: 1.000 Euro) erhielt der persönlich anwesende kanadische Trickfilmkünstler Steven Woloshen (Montreal), dem erstmals in Deutschland eine Werkschau gewidmet wurde. Die Auszeichnung wurde durch Stadtrat Helmut Nehrbaß vorgenommen.

Insgesamt wurden bei dem viertägigen Festival 110 Filme vorgeführt, darunter als deutsche Erstaufführung der französisch-dänische Langfilm „Tout en haut du monde“ („Long Way North“), der in Gegenwart des dänischen Koproduzenten Claus Toksvig Kjaer (Viborg) lief und mit langanhaltenden Ovationen bedacht wurde.

 
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Caligari wird mit dem Hessischen Kinokulturpreis 2015 ausgezeichnet

Im Rahmen der feierlichen Gala zur Verleihung der Hessischen Film- und Kinopreise 2015 in der Alten Oper in Frankfurt wurde die Caligari Filmbühne am am Freitag, 16. Oktober, mit dem Hessischen Kinokulturpreis ausgezeichnet.

In der Jurybegründung heißt es: „Die Caligari Filmbühne in Wiesbaden setzt nicht nur kinoarchitektonisch eine Marke, sondern ist auch programmatisch ein kommunales Kino im besten Sinne.

Fest im Kulturleben der Stadt verankert, ist der aufwändig restaurierte Saal aus den 1920er Jahren als Ort der Filmkultur nicht mehr wegzudenken.

Ausgewählte aktuelle Filme, sowohl in deutscher Fassung als auch im Original mit Untertiteln, viele europäische Filme, verlässliche, wiederkehrende Termine mit besonderen Filmangeboten, Reihen mit Filmklassikern und Stummfilmvorführungen mit Live-Musikbegleitung sowie ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche, alles findet in der Caligari Filmbühne seinen Platz.

Erstaunlich ist die hohe Zahl von Kooperationsveranstaltungen und Vorführungen mit Gästen. Dabei drehen sich die Gespräche sowohl um filmhistorische Themen, die zudem häufig von fachkundigen Referenten eingeführt werden, als auch um inhaltliche Aspekte, die von Kooperationspartnern vorbereitet und begleitet werden.

Der hohe Organisationsaufwand und das entsprechende Engagement sind dem Kinoteam hoch anzurechnen und bilden die Grundlage für einen auf allen Seiten bereichernden Kinoabend“.

Der Preis würdigt eindrucksvoll das vielfältige und besondere Programm- und Veranstaltungskonzept des kommunalen Kinos unserer Stadt.

Das denkmalgeschützte Lichtspielhaus am Marktplatz wird vom Kulturamt Wiesbaden betrieben. Das Programm im Caligari wird vom Kulturamt zusammen mit dem Deutschen Filminstitut (DIF) und zahlreichen Kooperationspartnern gestaltet.

 
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„Im Sommer wohnt er unten“ im Caligari

Thomas Sommerlatte zu Gast

In der Reihe Filmstadt Wiesbaden präsentiert Regisseur Thomas Sommerlatte am Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, seinen Debütfilm „Im Sommer wohnt er unten“ in der Caligari Filmbühne.

Die Schauspieler Sebastian Fräsdorf, Godehard Giese, Karin Hanczewski und Alice Pehlivanyan sowie die Produzentin Iris Sommerlatte sind ebenfalls zu Gast und freuen sich im Anschluss auf Fragen aus dem Publikum.

Bei den Landbergs, einer angesehenen Bankiersfamilie, hält man es mit der Tradition und mit dem Geld. Der eine Sohn, David, ist als authentisches Alphatier in die Fußstapfen des Vaters getreten, der andere, Matthias, ist etwas aus der Art geschlagen – zumindest interessiert er sich nicht besonders für Geld und hat sich einer eher beschaulichen Lebensführung verschrieben.

Die Nutzung des elterlichen Ferienhauses an der französischen Atlantikküste ist genau geregelt, nur daß David mit seiner Frau plötzlich eine Woche früher als geplant in die sommerliche Pastorale von Matthias, dessen Freundin Camille und ihrem Sohn, Etienne, platzt.

Sofort halten neue Regeln und Ansprüche Einzug. Doch was zuerst auf klare Machtverhältnisse hindeutet, stellt sich als offene Konstellation heraus, umso mehr als Matthias‘ Freundin ihren antiautoritären Impulsen freien Lauf lässt.

Sommerlatte wurde für sein Debüt über Geschwisterrivalität dieses Jahr mit dem Filmkunstpreis beim Festival des deutschen Films in Ludwigsburg belohnt und nun auch für den Hessischen Filmpreis nominiert.

Eintrittskarten zum Preis 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Lulo Reinhardt live im Caligari

Am Dienstag, 20. Oktober, um 20 Uhr findet auf der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, eine Kombination aus Live-Konzert, Film und Filmgespräch statt.

Den Auftakt machen der Gitarrist Lulo Reinhardt und der Percussionist Uli Krämer mit einem Konzert. Im Anschluss folgt der Film „Desert Inspiration“ von den Regisseuren Robert Krieg und Monika Nolte.

Abschließend haben die Gäste die Möglichkeit, mit Robert Krieg und Lulo Reinhardt über diesen Film zu sprechen.

Bekannt geworden ist der deutsche Sinto und Gitarrist Lulo Reinhardt durch die Einarbeitung unterschiedlicher musikalischer Einflüsse in seine eigene Musik, die von Sinti Swing, Rumba und Flamenco inspiriert ist.

Dies war auch die Anregung zu seiner filmischen und musikalischen Reise in die Welt der Berber im Süden Marokkos. Der Film handelt vom Treffen Reinhardts mit seinem Freund Cherif El Hamri, einem Musiker und Instrumentenbauer.

Lulo Reinhardt begegnet darüber hinaus einer Gruppe jugendlicher Berber, die im Spannungsfeld zwischen traditionelle Kunst und westlicher Zivilisation auf der Suche nach der eigenen Identität sind. In der Musik finden sie eine gemeinsame Sprache.

Eingebettet in eine eindrückliche Landschaft fordert der Film mit seinen Begegnungen, Bildern und Tönen heraus, sich mit dem nomadischen Wissen und Denken auseinanderzusetzen.

Die Freundschaft zwischen Lulo Reinhardt und Cherif El Hamri ist dabei symbolisch für die Gemeinschaft von Orient und Okzident.

Die Kombination aus Live-Konzert, Film und anschließenden Filmgespräch bietet ein Kino-Event der besonderen Art. Lulo Reinhardt kommt direkt von einer dreiwöchigen England-Tour in die hessische Landeshauptstadt.

Eintrittskarten zu 10 Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, sowie an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Film über das Tanzpaar Sacharoff im Caligari

Die Wiesbadener Regisseurin Stella Tinnbergen präsentiert am Sonntag, 18. Oktober, 17.30 Uhr, in einer Wiesbadener Premiere ihren Film „Die Poeten des Tanzes – Die Sacharoffs“ in der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

Im Anschluss an die Vorführung wird Uwe Stellberger, Kulturamt, ein Gespräch mit der Regisseurin führen.

In ihrem neuesten Dokumentarfilm erzählt Tinnbergen die Geschichte von Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff, die Anfang des 20. Jahrhunderts zu Weltstars des Ausdruckstanzes avancierten.

Rainer Maria Rilke bezeichnete sie als „Poeten des Tanzes“. Zeitzeugen, Filmdokumente, Fotoserien und andere Zeugnisse lassen das Publikum den fast 40 Jahre andauernden Siegeszug des Tanzpaares über die Bühnen der Welt miterleben.

Ein Weg, der, vor dem Hintergrund zweier Weltkriege, immer wieder von Flucht und Enteignung bedroht war. Tinnbergen zeichnet in ihrem Film die wichtigsten Lebensstationen nach.

Ergänzend zur Spurensuche setzten sich heutige Tänzer mit dem Erbe der Sacharoffs auseinander und versuchen herauszufinden, was deren Tanzform für den heutigen Tanz bedeuten kann.

Die Sacharoffs waren eng verbunden mit der „Neuen Künstlerbewegung“ sowie später mit der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“, mit der sie von München aus ihre internationale Karriere starteten, die wahre Begeisterungsstürme auslöste.

Stella Tinnbergen lernte die Sacharoffs über Recherchen zu ihren Filmen über expressionistische Maler kennen. Das Tänzerpaar steht für einen beispiellosen Brückenschlag von der Malerei zum Tanz.

Sein neuartiger Tanzstil bestach insbesondere durch die Orientierung an Tanzposen aus der bildenden Kunst der Antike und Renaissance, die Anlehnung an Rollenspiele und eigens entworfene Kostümierungen.

Und so prägten die Sacharoffs die Erneuerung der Kunst in entscheidender Weise mit. Alexander Sacharoff war einer der am meisten gemalten Tänzer seiner Zeit.

So stand er auch für Alexej von Jawlensky Model. Seine Bilder ‚Bildnis Sacharoff‘ von 1913 und ‚Dame mit Fächer‘ von 1909 sind im Museum Wiesbaden zu bewundern.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 


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