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KINO + FILM
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„Filme im Schloß“ zeigt Ophüls-Film „Caught“

„Filme im Schloß“ zeigt am Freitag, 31. Juli, 20 Uhr, in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, in der Reihe „Verkannte Filme“ das amerikanische Psychodrama „Caught“ (Gefangen, 1948), ein in den deutschen Kinos nie gezeigter Film des großen deutschen Regisseurs Max Ophüls (1902-57).

Es ist einer von vier Filmen, die der 1933 emigrierte Saarbrücker in den vierziger Jahren im amerikanischen Exil inszeniert hat. „Die Zeit“ nannte den Film eine „tragische Liebesgeschichte von europäischer Eleganz“.

In den Hauptrollen spielen James Mason, Barbara Bel Geddes (in Deutschland bekannt als Miss Ellie in der „Dallas“-Serie) und Robert Ryan. Es läuft die englischsprachige Originalfassung.

Karten zum Preis von 5 Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Reservierungen unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon 0611 84 07 66 und 31 36 41.

 
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Regisseur Álvaro Brechner mit „Señor Kaplan“ im Caligari

Am Sonntag, 19. Juli, 20 Uhr präsentiert der uruguayische Regisseur Álvaro Brechner seinen Film „Señor Kaplan“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Im Anschluss führt Uwe Stellberger vom städtischen Kulturamt mit Brechner ein Filmgespräch.

Jacob Kaplan ist 76 Jahre alt, lebt in Montevideo und hat noch immer keine Heldentat vollbracht. Wenig unterscheidet ihn von seinen alten Freunden in der jüdischen Gemeinde, die einen sonnenverwöhnten, aber schrecklich gewöhnlichen Lebensabend verbringen.

Doch in Jacob grummelt der Ärger darüber, daß er sein Leben einfach so verstreichen ließ, ohne daß die Welt durch ihn eine bessere wurde.

Als in der Gemeinde das Gerücht kursiert, ein deutscher Nazi halte sich seit Jahren an der Küste Uruguays versteckt, klopft die Gelegenheit an.

Jacob verpflichtet den chaotischen und chronisch abgebrannten Ex-Polizisten Wilson, mit ihm auf Nazi-Jagd zu gehen.

Doch die internationale Operation, die die beiden anzetteln, ist gefährlicher als sie denken. Denn gerade als ihr ausgeklügelter Entführungsplan zwischen Tiefkühlfisch und Sinnsuche so richtig Fahrt aufnimmt, kommt der Deutsche ihnen auf die Schliche.

„Señor Kaplan“, der zweite Langfilm von Álvaro Brechner, ist eine zwischen Drama und Komödie schwankende Geschichte über das Altwerden.

Brechner wurde dazu von seinem 1938 aus Polen emigrierten Großvater inspiriert, der so vieles hinter sich lassen muße.

Die mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnete Produktion, die außerdem auch Erfolge beim Internationalen Festival des Lateinamerikanischen Kinos in Biarritz und beim „Mar del Plata Film Festival“ feiern konnte, war der Beitrag Uruguays für den Auslands-Oscar 2015.

Der Film läuft in der spanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Am Samstag, 18. Juli, 20 Uhr, und Mittwoch, 22. Juli, 18 Uhr, ist „Señor Kaplan“ in der deutschen Fassung zu sehen.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse.

 
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Caligari FilmBühne zeigt Filmreihe zum Geburtstag des Dalai Lama

Die Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, widmet dem Dalai Lama eine kleine Filmreihe. Am 6. Juli feiert der Dalai Lama seinen 80. Geburtstag und am 12. Juli wird das geistige Oberhaupt der tibetischen Buddhisten öffentlich in Wiesbaden sprechen.

Am Mittwoch, 8. Juli, 20 Uhr, läuft der Film „Dolpo Tulku – Heimkehr in den Himalaya“. Der Dokumentarfilm erzählt von der Bergwelt des Himalaya die Geschichte des jungen Mönchs Sherap Sangpo Dolpo Tulku Rinpoche.

Als religiöses Oberhaupt der kleinen und entlegenen nepalesischen Provinz Dolpo wurde er damit beauftragt, sein Land aus einer Rückständigkeit herauszuführen, Buddhismus und Mitgefühl mit der Moderne zu verbinden und das Leben der Menschen dieser Region ein wenig zu verbessern.

Am Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, gibt es den Film „Auf der Suche nach dem alten Tibet – Eine Reise zu Buddhas Erben“ zu sehen. Ein Dokumentarfilm-Team dringt zu abgelegenen Plätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. In der malerischen Berglandschaft des Himalaja entstanden Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von „Wirklichkeit“ in Frage stellen.

Am Freitag, 10. Juli, 20 Uhr, läuft „Kundun“. In faszinierenden Bildern schildert Oscarpreisträger Martin Scorsese in seinem Spielfilm die bewegende Lebensgeschichte des Dalai Lama - von seiner Kindheit, über den Einfall der chinesischen Truppen in Tibet, bis zu seiner Flucht ins Exil im Jahr 1959.

Am Samstag, 11. Juli, 18 Uhr, gibt es „Dalai Lama Renaissance”. Im Frühjahr 2000 trafen sich 40 Denker und Wissenschaftler in Dharamsala, um gemeinsam mit dem Dalai Lama einen interdisziplinären Dialog zu führen, der Antworten auf die globalen Probleme des neuen Jahrtausends geben sollte.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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„Kafkas Der Bau" im Caligari

Am Donnerstag, 9. Juli, 20 Uhr, präsentiert Oscarpreisträger Jochen Alexander Freydank seinen Film „Kafkas Der Bau" in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.

Der Berliner Regisseur Freydank nimmt sich eine bislang unverfilmte Erzählung Franz Kafkas vor und inszeniert damit die Geschichte einer „Verwandlung“ und einer Paranoia, die auch die Geschichte unserer Zeit ist.

Er bringt die Vorlage als spannendes Drama auf die Leinwand, das sich in einem filmisch einzigartigen Kosmos entfaltet: Franz hat sich im Leben eingerichtet und will das einmal Erreichte nicht mehr aufgeben.

Seine Wohnung ist durchdacht, der Inbegriff der Zivilisation. Und doch ist sein Bau vor Gefahr niemals sicher. So sehr Franz sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt da draußen.

Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand. Die Angst vor Eindringlingen und Gefährdungen läßt den Ehemann und Familienvater nicht los und nimmt ihn bald vollständig in Besitz.

Der Film läuft außerdem am Sonntag, 12. Juli, 17.30 Uhr, und Mittwoch, 15. Juli, 20 Uhr.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1 und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9, Wiesbaden.

 
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„Filme im Schloß“ zeigt Fantasyfilm

Im Rahmen der Reihe „Kultfilme“ am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr wird der Film „Under the Skin“ im Biebricher Schloss, Rheingaustraße 140, Ostflügel, Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) gezeigt.

Scarlett Johansson spielt in dem Film ein außerirdisches Wesen, das auf die Erde gekommen ist und menschliche, weibliche Gestalt annimmt, um sich auf eine tödliche Mission zu begeben. Der Film wird in der englischsprachigen Originalfassung gezeigt.

Karten kosten 5 Euro und sind erhältlich an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, erhältlich. Reservierungen sind auch möglich unter http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766.

 
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Regisseur Jorgos Katsimitsoulias präsentiert seinen Film „Operatic“

Am Montag, 6. Juli, 20 Uhr, präsentiert Regisseur Jorgos Katsimitsoulias mit einem Mitglied des Opern-Ensembles „The Cast“ seinen Film „Operatic” im Caligari, Marktplatz 9. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch statt.

„Operatic“ ist ein Film über das junge Opern-Ensemble „The Cast“ und dessen Reise durch die Opernwelt. „The Cast“ besteht aus sechs professionellen Sängern aus der ganzen Welt und einem Pianisten.

Ihr Ziel ist es, Opernmusik außerhalb klassischer Opernhäuser einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Filmteam begleitete das Ensemble über ein Jahr lang auf seiner Deutschlandtour und einem Konzert in Paris.

Ein Film, in dem ein paar der schönsten Operngeschichten fernab bekannter Klischees er-zählt werden. Modern, lässig und unverstellt lernen sowohl Klassikmuffel als auch Opernliebhaber Verdi und Wagner mit ganz anderen Augen zu sehen: raus aus den Opernhäusern, rein ins Herz des Publikums.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

 
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Film zur Stadtentwicklung und Bürgerpartizipation im Caligari

Am Sonntag, 28. Juni, ist ab 17.30 Uhr auf der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, WI, der Dokumentarfilm „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ von Anna Ditges zu sehen.

Das Kulturamt und das Wiesbadener Architekturzentrum präsentieren den Film zum Thema Stadtentwicklung und Bürgerpartizipation zum Tag der Architektur in Hessen.

Wem gehört die Stadt und wer entscheidet über ihre Zukunft? Am Beispiel des Kölner Stadtteils Ehrenfeld geht die Regisseurin der Frage nach, ob sich ein chronisch schwelender Gesellschaftskonflikt um die Rückeroberung öffentlichen Raums demokratisch lösen läßt.

Als ein Großinvestor ankündigt, auf einem ehemaligen Industrieareal mitten in Köln-Ehrenfeld eine Shopping Mall bauen zu wollen, werden Proteste laut.

Der Bürgermeister des Stadtteils versucht zu vermitteln: Er möchte die Anwohner an der Gestaltung ihres Viertels beteiligen. Doch während in der Bürgerinitiative noch über visionäre Alternativen diskutiert wird, hat die Stadtverwaltung schon ganz andere Pläne auf dem Tisch.
 
Im Anschluss an die Vorführung hält Dietrich Schwarz von der Initiative „Bürger.Macht.Mit“ eine Einführung zum Thema Bürgerpartizipation in Wiesbaden.

Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 5 Euro. Karten sind bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne erhältlich.

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)