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„Filme im Schloß“ zeigt Jazzdokumentarfilm

„Filme im Schloß“ zeigt am Dienstag, 23. Juni, um 18.15 und 20.30 Uhr in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Ostflügel Schloß Biebrich, den Musikdokumentarfilm „Carlo, Keep Swingin’“.

Der Musikdokumentarfilm über den Frankfurter Jazztrompeter, Theoretiker und Gründer des Jazzkellers, Carlo Bohländer (1919-2004), ist ein kunstvolles und vielschichtiges Zeitbild, das auch zeigt, welche Bedeutung die Frankfurter Schule des Jazz und ihr Nestor Bohländer für den Jazz in Deutschland hatte.

Mitwirkende in dem Film sind unter anderen die Witwe Bohländers, die Sängerin Anita Honis, die Musiker Gustl Mayer, Günter Lenz, Bill Ramsey, Paul Kuhn, Dusko Goykovich, Keith Copeland und Wilson de Oliveira sowie Fritz Rau und Werner Wunderlich.

Der Film wurde beim Lichter Filmfest Frankfurt 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zu Gast im Schloß sind die Produzentin und Regisseurin des Films, Elizabeth Ok (Berlin), sowie Anita Honis. Im Vorprogramm läuft der Zeichentrickfilm „Der Falschspieler“ (1980).

Die Eintrittskarten kosten 5 Euro und sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Reservierungen sind auch möglich unter   http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766 oder 0611 313641.

 
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„Die Frau in Gold“ im Caligari

Provenienzforschung im Film

Am Mittwoch, 10. Juni, 20 Uhr, ist in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, die amerikanisch-britische  Produktion „Die Frau in Gold“ in der deutschen Fassung zu sehen.

Im Anschluss an die Vorführung findet eine Gesprächsrunde zum Thema Provenienzforschung statt. Zu Gast sind Dr. Alexander Klar, Direktor des Museums Wiesbaden, und die beiden Provenienzforscherinnen Miriam Merz und Dr. Ulrike Schmiegelt-Rietig.

Im Januar hat Hessen als erstes Bundesland eine Zentralstelle für Provenienzforschung eingerichtet. Das Ziel ist, herauszufinden, ob sich in den hessischen Landesmuseen Objekte befinden, die aus unrechtmäßig in der NS-Zeit geraubtem jüdischem Besitz stammen.

Das Museum Wiesbaden hat am 7. November 2014 „die Wende“ geschafft; das zuvor restituierte Gemälde „Die Labung“ von Hans von Marées, konnte von den Erben des ursprünglichen Besitzers zurückgekauft werden. Die Gelder hierfür – auch das ist bundesweit einmalig – wurden als gemeinschaftlicher Akt von Bürgern und Stiftungen aufgebracht.

Das bewegende Drama „Die Frau in Gold“ erzählt die wahre Geschichte der Maria Altmann, die im mutigen Kampf um ihr Erbe und um Gerechtigkeit bis vor das höchste Gericht der USA zieht.

In einem spektakulären Prozess verklagt sie die Republik Österreich auf die Herausgabe der Kunstsammlung ihrer Familie, die einst von den Nationalsozialisten enteignet wurde. Unter den Bildern befindet sich auch eines der berühmtesten Bilder der Welt:

„Die goldene Adele“, Gustav Klimts Portrait der Wiener Industriellen-Gattin Adele Bloch-Bauer – Marias Tante.
Der Film wird auch am Samstag, 13. Juni, um 17.30 Uhr, dann in der englischen Originalfassung mit Untertiteln, gezeigt.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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Regisseur Nino Pezella präsentiert „Femminielli“ im Caligari

Am Freitag, 5. Juni, 20 Uhr, präsentiert der in Wiesbaden geborene Regisseur Nino Pezella seinen Film „Femminielli” im Caligari, Marktplatz 9. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.

Als Männer geboren und ähnlich den Drag-Queens verkörpern die Femminielli von Neapel einen „Hermaphroditen-Kult“, der seinen Ursprung in der Antike hat.

Sie gelten als Glücksbringer einer Gesellschaft, die in ihnen die Begegnung mit den eigenen unterdrückten Sehnsüchten sucht und sie dennoch nicht ganz akzeptieren kann.

Zehn Jahre lang hat der in Wiesbaden geborene Künstler Nino Pezzella die Femminielli im spanischen Viertel von Neapel mit seiner 16-Millimeter-Kamera begleitet.

Mit diesem intensiven dokumentarischen Werk gewann Pezzella 2014 den Hessischen Filmpreis in der Kategorie Experimentalfilm.

Er setzt dem schillernden Leben der Femminielli ein Denkmal und porträtiert sie als außergewöhnlich humorvolle Künstlerfiguren.

Mit der Reihe „Filmstadt Wiesbaden“ präsentieren der Verein Wiesbadener Kinofestival e.V. und das Kulturamt Wiesbaden einmal im Monat Filme von in Wiesbaden lebenden oder geborenen Regisseuren und in Wiesbaden ansässigen Produktionsfirmen im Caligari.

Karten gibt es für 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9.

 
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„Filme im Schloß“ zeigt Liebesdrama

„Filme im Schloß“ zeigt im Rahmen der Reihe „Verkannte Filme“  am Dienstag, 2. Juni, um 20 Uhr den Film „The Immigrant“ im Biebricher Schloss, Rheingaustraße 140, Ostflügel, Vorführsaal der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).

Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard spielt eine junge Polin, die Anfang der Zwanzigerjahre zusammen mit ihrer Schwester auf einem Einwandererschiff nach New York kommt, um in Amerika ihr Glück zu finden.

Die männlichen Hauptrollen spielen Joaquin Phoenix (zuletzt in dem Detektivfilm „Inherent Vice“) und Jeremy Renner („The Hurt Locker“). Der Film von James Gray wurde letztes Jahr im Wettbewerb in Cannes gezeigt, gelangte aber in Deutschland nicht in den Kinoverleih. Es läuft die Originalfassung.

Die Eintrittskarten kosten 5 Euro und sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33 bis 35, erhältlich. Reservierungen sind auch möglich unter http://www.filme-im-schloss.dehttp://www.filme-im-schloss.de sowie telefonisch unter 0611 840766.

 
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Film und Diskussion über Graffiti im Caligari

Am Freitag, 29. Mai, 20 Uhr, präsentiert Stefan Pohl seinen Dokumentarfilm „Hello My Name is – German Graffiti” in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Im Anschluss an den Film diskutieren folgende Gäste über das Thema „Graffiti, eine facettenreiche Kunstform zwischen Illegalität und Kommerz“: Stefan Pohl, Regisseur, Cantwo (Fedor Wildhardt), Graffitikünstler, Manuel Gerullis, Veranstalter des internationalen „Meeting of Styles“, Elke Gruhn, Vorsitzende und künstlerische Leiterin des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden,  sowie Alexander Klar, Direktor des Museum Wiesbaden. Eintrittskarten gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Caligari-Kinokasse.

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Filme im Schloß zeigt kritische Parabel aus Rußland

Filme im Schloß zeigt am Dienstag, 19. Mai, 20 Uhr, den vielfach preisgekrönten russischen Film “Lewiafan“ (deutscher Titel: „Leviathan“) des Regisseurs Andrej Swjaginzew, ein Drama über den aussichtslosen Kampf eines Mannes gegen den allmächtig-korrupten russischen Staat. Es läuft die russische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Der Film zeichnet ein packendes Bild der russischen Gegenwart, komisch und verzweifelt zugleich.“

In Rußland wurde dem Film Nestbeschmutzung, antirussische Propaganda und eine „raffinierte Schmähung von Staat und Kirche“ vorgeworfen und gelangte nur verspätet in einer überarbeiteten Version in die Kinos.

Im Westen gewann „Lewiafan“ unter anderem den „Golden-Globe“-Preis für den besten nichtenglischsprachigen Film, eine Oscar-Nominierung in derselben Kategorie und den Drehbuchpreis beim Festival in Cannes. Die Filmmusik stammt von dem berühmten amerikanischen Komponisten Philip Glass.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich.

Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 84 07 66 möglich.

 
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Beiträge des Wiesbadener Trickfilmfestivals erfolgreich

Bei dem am Sonntag, 10. Mai, zu Ende gegangenen 22. Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart gingen die Hauptpreise an Beiträge, die beim letztjährigen Wiesbadener Trickfilm-Wochenende ihre deutsche Erstaufführung erlebt haben.

Der Gewinner des Publikumspreises in Wiesbaden, der französische Kurzfilm „Berührungen“ (Le Sens du toucher), wurde in Stuttgart mit dem mit einer Prämie von 15.000 Euro verbundenen Grand Prix ausgezeichnet.

Der an der National Film & Television School entstandene britische Beitrag „The Bigger Picture“, in Biebrich im Programm „Best of International Animation“ vertreten, erhielt den begehrten Lotte-Reiniger-Förderpreis (10.000 Euro), und der in Wiesbaden im Programm des japanischen Ehrengasts Koji Yamamura gezeigte Film „My Milk Cup Cow“  gewann in Stuttgart den Young-Animation-Preis für Studentenfilme (2.500 Euro).

Das Stuttgarter Festival gehört zu den weltweit wichtigsten und  größten seiner Art und ist eine herausragende Kulturveranstaltung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)