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KINO + FILM
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Seniorenbeirat geht ins Kino

Der Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt alle Interessierten dazu ein, sich am Dienstag, 12. Mai, 15.30 Uhr, den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ gemeinsam in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, anzuschauen.

Gezeigt wird der Film im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rückblende – Film ab“. Der Eintritt kostet ermäßigt 4,50 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In den 1980ern und 90ern war Regisseur Rob Reiner ein sicherer Hit-Lieferant mit Filmen wie „Harry und Sally“. 2007 lief er wieder zu großer Form auf – wobei ihm mit Jack Nicholson und Morgan Freeman zwei großartige Schauspieler in Höchstform zur Seite standen. Die beiden treffen sich im Krankenhaus; beide haben nach Auskunft der Ärzte nicht mehr lange zu leben. Sie beschließen, eine Liste aller Dinge zu erstellen, die sie vor ihrem Tod noch erleben wollen. Daraus resultiert eine Reise um die halbe Welt.

 
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Filme im Schloß: Schräge Film-Noir-Parodie „Inherent Vice“

Filme im Schloß zeigt am Freitag, 8. Mai, um 20 Uhr im Rahmen der Reihe „Verkannte Filme“ die schräge Film-Noir-Parodie „Inherent Vice“ (deutscher Titel: „Inherent Vice - Natürliche Mängel“), die Adaption des in Los Angeles angesiedelten Detektivromans von Kultautor Thomas Pynchon.

Joaquin Phoenix spielt einen kiffenden Privatdetektiv der siebziger Jahre, „wie es grotesker, psychedelischer und sexier nie zu sehen war“ (Spiegel online).

Zu den weiteren Stars des Ensembles von Regisseur Paul Thomas Anderson gehören Owen Wilson, Josh Brolin, Reese Witherspoon, Benicio Del Toro, Katherine Waterston und die Weird-Folk-Sängerin Joanna Newsom. Die Filmmusik komponierte Jonny Greenwood (Radiohead).

Der beim diesjährigen Oscar-Wettbewerb  mehr oder weniger übergangene und in den deutschen Kinos kaum gezeigte Film wurde bei den amerikanischen Independent Spirit Awards mit dem Robert Altman Award  für die beste Ensembleleistung ausgezeichnet und kam bei der Kritikerabstimmung der renommiertesten US-Filmzeitschrift „Film Comment“ über die besten 2004 in Nordamerika gezeigten Filme auf Rang neun.

Karten zum Preis von fünf Euro sind an der Abendkasse im Ostflügel des Biebricher Schlosses, Eingang Parkseite, und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33-35, erhältlich. Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon (0611) 840766 und 313641 möglich.

 
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Zu „Fokus Armenien“ kommt Regisseur Fatih Akin ins Caligari

Aus Anlass des Gedenkens an den Beginn des Genozids an den Armeniern vor hundert Jahren zeigt das Kulturamt Wiesbaden in der Reihe „Fokus Armenien“ vom 1. bis 6. Mai drei Spiel- und zwei Dokumentarfilme in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

Dabei wird unter anderem der türkische Regisseur Fatih Akin zu Gast sein, um - gemeinsam mit dem Armenier Marc Hairapetian – seinen neuesten Film vorzustellen.

Die Reihe beginnt mit zwei Dokumentarfilmen: Am Freitag, 1. Mai, 16 Uhr, läuft „Aghet – Ein Völkermord“ von Eric Friedler und um 18 Uhr wird „Deutschland und der geheime Genozid“ von J. Michael Hagopian gezeigt. „Aghet“, armenisch „die Katastrophe“, legt den Fokus auf die politischen Motive für das bis heute andauernde Schweigen.

Für den Film wurde der Verlauf des Völkermordes aus zahlreichen historischen Quellen rekonstruiert. 23 Schauspieler wie Martina Gedeck, Sylvester Groth, Thomas Heinze, Sandra Hüller, Gottfried John, Burghart Klaußner und Joachim Król verleihen lange verstorbenen Zeitzeugen Stimmen von beklemmender Authentizität.

In „Deutschland und der geheime Genozid“ stellt Hagopian Interviews und Dokumente zusammen, die zeigen, dass zentrale Stellen des Deutschen Reiches unter Kaiser Wilhelm II. über den Völkermord der Türken an den Armeniern informiert waren.

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„Arteholic“ im Caligari

Am Sonntag, 12. April, 20 Uhr, präsentiert das Kulturamt in der Reihe „Filmland Hessen“ den Dokumentarfilm „Arteholic“ im Caligari, Marktplatz 9. Der Regisseur Hermann Vaske ist an diesem Abend zu Gast.

Der Schauspieler Udo Kier lädt zu einem Trip durch die Kunstszene und Museen ein. Er führt durch die legendären Tempel der Moderne:

Das Frankfurter Städel, das Museum Ludwig in Köln, das Kunstmuseum in Bonn, den Hamburger Bahnhof in Berlin, das Louisiana Museum bei Kopenhagen, das Centre Pompidou in Paris.

Auf seiner Reise trifft er auf viele alte Freunde und Weggefährten. Mit Rosemarie Trockel, Udo Kittelmann, Marc Brandenburg, Jonathan Meese, Marcel Odenbach, Nicolette Krebitz und Lars von Trier begibt er sich auf einen Trip durch die Welt der Kunst.

Dabei verbindet er seine persönliche narrative Sicht mit ausgewählten Kunstwerken und macht sie zusammen mit seinen Gesprächspartnern für die Zuschauer erlebbar.

Hermann Vaske, Regisseur, Autor, Werber und Produzent aus Frankfurt ist seit Ende der 80er Jahre in allen kreativen Medien unterwegs.

So schuf er eine Serie von 150 Miniporträts namhafter Künstler zu „Why are you creative“ für arte. In den letzten zehn Jahren hat er sich mehr den längeren Filmformaten verschrieben.

Die Liste namhafter Persönlichkeiten, mit denen er gearbeitet hat, reicht von Marina Abramović und dem Dalai Lama, über Angelina Jolie bis zu Slavoj Žižek. „Arteholic“ wurde mit Mitteln der Hessischen Filmförderung produziert.

Eintrittskarten zu sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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Caligari: Sonderaktion für Studierende

Zum Semesterbeginn bietet die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, eine Sonderaktion für alle Studierenden an.

Vom 1. bis 30. April erhalten Studentinnen und Studenten 10 Euro Preisnachlass beim Kauf einer Zehnerkarte.

Im Aktionszeitraum kostet die Zehnerkarte für das Caligari lediglich 30 Euro statt regulär 40 Euro. Die Zehnerkarte kann an der Kinokasse erworben werden; sie öffnet täglich von 17 bis 20.30 Uhr.

Das aktuelle Programm der Caligari Filmbühne gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/caligariwww.wiesbaden.de/caligari.

 
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Caligari-Filmreihe „Die FBW präsentiert“: „Wir sind jung. Wir sind stark.“

Am Samstag, 11. April, 20 Uhr, präsentieren die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) und das Kulturamt den mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichneten Spielfilm „Wir sind jung. Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Der Regisseur Qurbani ist zu Gast und wird im Anschluss an die Vorführung ein Gespräch mit der NDR-Redakteurin und FBW-Juryvorsitzenden Margarethe von Schwarzkopf führen.

Der Film behandelt einen einzigen Tag im August 1992 in Rostock, der sich in das kollektive Gedächtnis Deutschlands eingeprägt hat. Der Tag, an dem Polizei und Politik hilflos und ohnmächtig zusahen, wie rechtsradikale Menschen Ausländer offen bedrohten und angriffen. Dabei erzählt der Film aus der Perspektive Jugendlicher, von denen viele im Ostdeutschland nach der Wende arbeits- und somit auch perspektivlos waren und sich hinter Frust und Hass auf andere versteckten.

„Obwohl die Handlung weitgehend den Fakten folgt, ist kein Dokumentarfilm entstanden, der sich bis ins letzte Detail an die historischen Vorgaben anlehnt, sondern ein Spielfilm mit eigenständigem Plot zum Thema Rassismus, Macht von Ideologien, einer verunsicherten Generation im Umschwung, Politikern zwischen den Stühlen, Massenhysterie als Instrument für Fundamentalisten und über die Hilflosigkeit derer, die im Vertrauen auf Sicherheit in einem demokratisch regierten Staat, in den sie geflohen sind, wieder Opfer von Gewalt und Angst werden“, so ein Auszug aus dem FBW-Gutachten.

In der Reihe „Die FBW präsentiert“ werden in loser Folge Filme vorgestellt, die von der FBW mit den Prädikaten „besonders wertvoll“ oder „wertvoll“ ausgezeichnet wurden. Im Anschluss an die Vorführungen werden Filmgespräche geführt, die sich sowohl mit dem Film an sich, als auch mit der gutachterlichen Bewertung durch die FBW auseinandersetzen.

Blinde und sehbehinderte Zuschauer können für eine Audiodeskription Kopfhörer an der Kinokasse ausleihen. Außerdem bietet die App von „Greta & Starks“ einen barrierefreien Zugang zum Film. Weiter Infos gibt es unter www.gretaundstarks.de im Internet.

Eintrittskarten zu sechs Euro, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

 
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Filme im Schloß: Porträt des Musikers Fela Kuti in Erstaufführung

Am Freitag, 10. April, um 18.30 und 20.45 Uhr zeigt „Filme im Schloß“ in der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung, Schloß Biebrich, als Wiesbadener Erstaufführung den Musikdokumentarfilm „Finding Fela“ von Oscar- und Emmy-Preisträger Alex Gibney.

Der Film ist das faszinierende Porträt des legendären nigerianischen  Saxophonisten, Singer-Songwriters und politischen Aktivisten Fela Kuti (1938-1997). Er gilt als der Begründer des Afrobeat, einer Mischung aus Gospel, Jazz, Funk, ghanaischem Highlife und traditioneller afrikanischer Musik.

Neben seiner Musik setzte er sich wirkungsvoll gegen die Militärdiktatur in seinem Land ein. Er begeisterte die Massen im gesamten Westafrika und wurde zu einem internationalen Star. Im Jahr 2006 wurde er vom Time Magazine für seinen „revolutionären Soundtrack“ als „einer der größten Helden der vergangenen 60 Jahre“ geehrt.

Neben Ausschnitten aus zahlreichen Live-Auftritten Fela Kutis enthält der Film Material von der Entstehung des mit dem Tony Award ausgezeichneten Broadway-Musicals „Fela!“, das auf Leben und Musik Kutis basierte.

Mitwirkende in dem Film sind unter anderem seine Musiker-Söhne Femi Kuti (sax) und Seun Kuti (sax, voc), die Drummer Tony Allen und Ahmir „Questlove“ Thompson sowie Paul McCartney. Es läuft die englischsprachige Originalversion.

Eintrittskarten zum Preis von sechs Euro gibt es an der Abendkasse im Ostflügel des Schlosses und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33. Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie unter Telefon (0611) 840766 und 313641 möglich.

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)