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KINO + FILM
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Filme von Iñárritu im Caligari

Das Kulturamt der Stadt Wiesbaden widmet dem Regisseur Alejandro González Iñárritu im April eine Werkschau und zeigt einige seiner Filme im kommunalen Kino Caligari.

Iñárritu ist einer der aktuell interessantesten Regisseure und der große Gewinner der diesjährigen Oscarverleihung. Er experimentiert in seinen Werken immer wieder mit der Erzählstruktur des Kinos und fand bereits für sein Debüt Amores Perros (2001) weltweite Anerkennung. Auch seine Spielfilme 21 Gramm (2003), Babel (2006) und Biutiful (2010) erhielten zahlreiche Preise.

Am Freitag, 3. April, 20 Uhr startet die Reihe mit der deutschen Fassung des Oscargewinners „Birdman“, der in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Beste Kamera ausgezeichnet wurde. Es ist die Geschichte des ehemaligen Kinosuperhelden Riggan Thomson, grandios gespielt von Michael Keaton.

Thomson hofft durch seine Inszenierung eines ambitionierten neuen Theaterstücks am Broadway auf eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere. Der Film läuft darüber hinaus am Samstag, 4. April, 19.30 Uhr, und am Sonntag, 5. April, 20 Uhr, in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

21 Gramm wird am Samstag, 4. April, 22 Uhr, in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt und Amores Perros läuft am Donnerstag, 9. April, 20 Uhr, in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Am Sonntag, 19. April, 20 Uhr, läuft Babel und am Donnerstag, 30. April, 20 Uhr, läuft Biutiful – beide jeweils in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Eintrittskarten zu 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Markplatz 9.

 
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Ernährung in der Caligari Filmbühne

Für alle, die schon immer mal einen Blick über den Tellerrand werfen wollten und sich auf unterhaltsame Weise zum Thema Ernährung informieren möchten, zeigt die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, acht Filme rund ums Essen.

Vom Donnerstag, 26. März, bis zum Sonntag, 29. März, beleuchten Filme und Gäste die vielfältigen Einflüsse der regionalen und der globalen Lebensmittelproduktion auf Menschen und Ökosysteme.

Als Preview vor Kinostart ist am Donnerstag, 26. März, 20 Uhr, „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“, der neue Film von Valentin Thurn (Taste the Waste) zu sehen. Neben Valentin Thurn werden aus Wiesbaden Talley Hoban (Essensretterin) und Peter Becker (Koch und Ernährungsberater) zu Gast sein.

Täglich entscheiden wir, was auf unsere Teller kommt. Dabei achten wir oft auf unsere Gesundheit, aber wie ist es mit der Nachhaltigkeit? Woher kommen unsere Lebensmittel? Werden die natürlichen Ressourcen geschont? Wurden die Lebensmittel fair gehandelt? Welchen Einfluss hat der Handel auf den Klimaschutz? Filmemacher und Vertreter der Landwirtschaft beantworten diese Fragen, mit ihren Filmen und in den Gesprächen danach.

Karten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Islamisten-Drama „Timbuktu“ bei Filme im Schloß

Die Reihe „Filme im Schloß“ zeigt am Freitag, 27. März, 20 Uhr, den Film „Timbuktu“ in der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Ostflügel des Schlosses Biebrich, Rheingaustraße 140. Der Film läuft die französisch-arabische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Was wie eine absurde Gerichtsverhandlung anmutet, war im westafrikanischen Mali noch vor kurzer Zeit Wirklichkeit. Als Dschihadisten 2012 den Norden des Landes besetzten, errichteten sie eine Schreckensherrschaft, die erst ein Jahr später niedergeschlagen werden konnte.

Der große mauretanische Filmkünstler Abderrahmane Sissako führt in seinem Film „Timbuktu“ zurück in diese junge Vergangenheit. „Ein Film, der nicht gestaltet ist als naturalistisches Dokumentarspiel oder politische Agitation, sondern in einer bewundernswerten künstlerischen Überhöhung“, urteilte die Frankfurter Rundschau, und die FAZ nannte „Timbuktu“ ein „großartiges Werk“.

Die Französische Filmakademie zeichnete die französisch-mauretanische Produktion unlängst mit sieben César-Preisen aus, darunter als besten Film, für Regie, Originaldrehbuch, Kamera und Musik. Zu den weiteren Auszeichnungen gehörten zwei Preise beim Festival in Cannes und eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester nichtenglischsprachiger Film“.

Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro gibt es an der Abendkasse ab 19.15 Uhr im Schloß und im Vorverkauf werktags ab 12 Uhr in der Gaststätte „Ludwig“, Wagemannstraße 33. Reservierungen sind unter www.filme-im-schloss.de sowie Telefon 0611 31 36 41 und 84 07 66 möglich.

 
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Bascha Mika liest in der Caligari Filmbühne

Bascha Mika liest aus ihrem Buch „Mutprobe“ am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Im Anschluss läuft die französische Komödie „Sehnsucht nach Paris“.

Die frühere TAZ-Redakteurin und jetzige Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau Bascha Mika nimmt in ihrem neuesten Buch „Mutprobe“ Frauen über 50 Jahren in den Blick.

Amüsant und wortgewandt analysiert sie, wie den Frauen –ungleich stärker als Männern– vieles abgesprochen wird: ihre erotische Ausstrahlung, die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, die Chancen in der Arbeitswelt.

Im Anschluss an die Lesung ist die wunderbare Isabelle Huppert in der Komödie „Sehnsucht nach Paris“ zu sehen. Im Leben der Viehzüchterin Brigitte ist nicht viel Platz für Glamour und Amüsement.

Die Mittfünfzigerin sehnt sich nach Zerstreuung und Abenteuer. Unter dem Vorwand eines Arztbesuchs bricht die attraktive Landfrau auf, um im pulsierenden Paris ihren Alltag zu vergessen und erliegt bald dem Charme des gutaussehenden Jesper. Doch Ehemann Xavier ahnt etwas und reist ihr nach.

Karten zum Preis von 8 Euro, ermäßigt 7 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Filmemacher zu Gast in der Cailigari Filmbühne

In der Reihe Filmstadt Wiesbaden werden am Dienstag, 24. März, 17 Uhr, der Regisseur Douglas Wolfsperger und der Kameramann Frank Amann ihren Dokumentarfilm „Wiedersehen mit Brundibar“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, vorstellen.

„Nicht schon wieder, der Holocaust war in der Schule schon oft genug Thema!“, das ist in etwa die erste Reaktion in der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne, als klar wird, dass als nächstes die Kinderoper „Brundibár“ gespielt werden soll.

Tatsächlich sind die Hintergründe um „Brundibár“, uraufgeführt im Ghetto Theresienstadt und missbraucht von den Nazis, keine leichte Kost.

Als die Jugendlichen nach Theresienstadt reisen, geraten sie dort aber doch in den Sog der Geschichte. Das liegt nicht zuletzt an Greta Klingsberg, einer charismatischen alten Dame aus Israel, die eine der wenigen Überlebenden der Originalbesetzung von „Brundibár“ ist. Im Januar wurde der Film in die Vorauswahl zum Deutschen Filmpreis aufgenommen.

Karten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Filmbiografie zu Niki de Saint Phalle in der Calligari Filmbühne

Am Sonntag, 22. März, 17 Uhr, ist Peter Schamonis Künstlerbiografie „Niki de Saint Phalle – wer ist das Monster, du oder ich?“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu sehen.

Mehr als drei Jahre lang arbeitete Peter Schamonis an seinem Film über die Schöpferin der Nanas, dieser üppigen bunten Frauenfiguren, die Niki de Saint Phalle berühmt machten.

Peter Schamonis gelang eine beeindruckende Künstlerbiografie, nicht nur von Niki de Saint Phalle, sondern auch von ihrem Partner Jean Tinguely.

Karten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9.

 
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Lichter Filmfest präsentiert zwei Filme in der Caligari Filmbühne

Das Lichter Filmfest ist in diesem Jahr mit zwei Filmen in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, zu Gast. Der Wettbewerbsbeitrag, der auch Eröffnungsfilm des diesjährigen Festivals war, „Hedi Schneider steckt fest“, ist am Freitag, 20. März, 18 Uhr, zu sehen.

Ein Film, der in feinfühligen Dialogen und sanften Bildern das vielschichtige Phänomen der „Angst“ und die von ihm in Mitleidenschaft gezogenen Beziehungen greifbar macht.

Als Rhein-Main Premiere ist die preisgekrönte Produktion „Meeres Stille“ am Samstag, 21. März, 20 Uhr, zu sehen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin des Films – Juliane Fezer – und der Produzentin Alexandra Krampe statt. „Meeres Stille“ ist ein eindringlicher Film, dessen sorgsam komponierte Geschichte ihre Kraft aus den feinen Zwischentönen und dem Unausgesprochenen zwischen ihren Figuren entfaltet.

Karten zum Preis von 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9.

 


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Wer frißt Eisen?
- Der Rost.

Romantische Lyrik des Tages

WIE schön ist es, Deine Hand
gefühlt zu haben!
Und wie schwer, sie wieder
zu laßen!
Wie kann eine Berührung so
kostbar sein?
Sie ist mit jenem Gefühl
verbunden.
Das fast schon vergeßen schien;
Und doch war es nie vergeßen.
Es war immer da und will gegeben sein.

(Stefan Simon)